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Forschung & Studien

Studie: Botox zeigt Wirkung gegen Migräne

Nach medizinwissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft. [Hinweise]
Studie: Botox kann Patienten mit chronischer Migräne helfen

Studie: Botox kann Patienten mit chronischer Migräne helfen (Foto: Monkey Business Images | Shutterstock)

Einer aktuellen Studie zufolge kann Botox die Beschwerden der chronischen Migräne lindern. Bei Patienten mit episodischer Migräne konnte keine Wirkung nachwiesen werden.

ICD-10: G43 Migräne

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Neurologe

Lesezeit: 2 Minuten

Das Nervengift Botox hat in den letzten Jahren vor allem Karriere im Bereich die ästhetischen Medizin gemacht. Als Faltenstraffer für Dauergrinser kam es zu einem eher fragwürdigen Ruhm.

Botox als Schmerzbremse bei Migräne

Jetzt könnte Botulinumtoxin A – so die Korrekte Bezeichnung des Bakteriengiftes – auch „echten“ Patienten helfen. Eine großangelegte Studie mit chronischen Migränepatienten macht jedenfalls Hoffnung auf einen lindernden Einsatz.

Eine Studie an 1400 chronischen Migräne Patienten in Europa und Nordamerika hat ergeben, dass die Injektion von kleinen Mengen Botox in Nacken-, Kopf- und Gesichtsmuskulator die Zahl der Kopfschmerztage im Schnitt um 9 Tage pro Monat verringern konnte. Ein erster Effekt stellte sich bei den meisten Patienten bereits nach 4 Wochen ein.

Botox: Wirkung nur bei chronischer Migräne

Bereits in den vergangenen Jahren gab es Studien mit Boxotbehandlungen an Patienten, die unter episodischer Migräne leiden. Leider konnten bei dieser Migräne-Variante, von der der Großteil der Migräne-Patienten betroffen ist, keine positiven Effekte nachgewiesen werden.

Die neuen Erkenntnisse wurden von Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener (Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen) auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Nürnberg präsentiert.

Migräne

Unter Migräne leiden aktuellen Schätzungen zufolge etwa 10 bis 12 Prozent der Deutschen Bevölkerung. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie ihre männlichen Artgenossen.

Ergänzungen?

Im Artikel erwähnte Experten

Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener – Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen

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