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Altersweitsichtigkeit

So entwickelt sich die Naheinstellgrenze des menschlichen Auges im Alter

Altersweitsichtigkeit

Bei der Altersweitsichtigkeit verlagert sich die Naheinstellgrenze des Auges

In diesem Artikel: Im Alter vergrößert sich die „Naheinstellungsgrenze“ des menschlichen Augens. Die minimale Entfernung vom Auge, ab der der Mensch scharf sieht, steigt an. Man spricht von der „Altersweitsichtigkeit“. Wir sagen, wie hoch die Schwelle ist.

ICD-10: H52.4 Presbyopie

Ärztliche Anlaufstellen: Augenarzt

Lesezeit: 2 Minuten

Beim Kamera-Objektiv kennt das jeder Fotograf. Wenn man dem Sujet zu nahe kommt, gelingt keine Scharfstellung mehr. Das gleiche „Problem“ hat natürlich auch das menschliche Auge. Ist es in jungen Jahren noch „macrotauglich“ und kann auch Objekte scharf sehen, die ihm ganz nah sind, vergrößert sich die Naheinstellgrenze im Alter.

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie)

Die meisten Menschen bemerken das, wenn die Grenze für scharfes Sehen 30 Zentimeter übersteigt. Die Arme werden immer länger, wenn man aufs Handy schauen oder ein Buch lesen will. Eine Lesebrille ist für die meisten Menschen die lästige aber hilfreiche Konsequenz.

Ursächlich ist die abnehmende Flexibilität der Linse unserer Augen. Die Augenmuskulatur schafft es irgendwann nicht mehr, die Linse so stark zu verformen, die es für einen scharfen Seheindruck nötig wäre.

Die Naheinstellgrenze des menschlichen Auges in Abhänigkeit vom Alter

AlterNaheinstellgrenze
5-20 Jahre7-10 cm
20-3010-13 cm
30 - 40 Jahre13-20 cm
40 - 50 Jahre20-50 cm
50 - 60 Jahre50-65 cm
60 - 70 Jahre65-72 cm

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Kommentieren? 10.07.2019 Wichtige Hinweise
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