Natürliche Hilfe gegen für haarige ProblemeHausmittel gegen Haarausfall

Welche Hausmittel gegen Haarausfall helfen, was man dabei beachten sollte und wo die Grenzen natürlicher Behandlung liegen.

Haarausfall: Die Wirksamkeit von Hausmitteln ist begrenzt

Haarausfall: Die Wirksamkeit von Hausmitteln ist begrenzt (Foto: Black Rock Digital | Shutterstock)

Vor allem Männer nehmen ihre erblich bedingten Körperveränderungen mit Humor. Andere leiden still unter dem Verlust der Haarpracht. Abhilfe gegen die Glatze oder schütteres Haar versprechen allerlei Mittel und Mittelchen. Eine ganze Branche von Anbietern lebt davon. Besser als die gepriesenen „Wundermittel“ der Haarverpflanzung, Toupets oder Pillen helfen Hausmittel gegen Haarausfall. Sie wirken nicht nur haargesund, sondern versorgen auch den übrigen Körper mit natürlichen Heilinhalten.

Kräuterkraft als Hausmittel gegen Haarausfall

Das Problem des Haarverlustes verbirgt sich direkt unter der Kopfhaut. Die Lösung dagegen wirkt also ebenfalls vorzugsweise von innen. Eine Entsäuerungskur mit basischen Tees und geeigneten Lebensmitteln ist nachhaltig gesund. Einerseits wird dabei der Bereich an den Haarwurzeln entlastet, der für das Haarwachstum verantwortlich ist. Andererseits danken dies alle Organe, sogar das Blut, mit einem ausgeglichenen Basen-/Säurehaushalt.

Haargesunde Ernährung ist ein wirksames Hausmittel gegen Haarausfall. Tierische Fette, viel Süßes, Nikotin, helle Mehle, Kaffee und Schwarztee oder Wasser mit Kohlensäure gehören zu den Lebens- und Genussmitteln, die den Körper „sauer“ machen. Der Austausch gegen mehr Pflanzenkost, weniger gezuckerte Lebensmittel sowie der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Kaffeegenuss sind ein Plus für gesundes Haarwachstum und für einen weniger belasteten Körper.

Gelassenheit und innere Balance unterstützen die Haargesundheit

„In der Ruhe liegt die Kraft“, gilt auch für die Versorgung der Haarwurzeln. Auf Stress jeder Art reagiert die Kopfhaut mit Schuppenbildung und Vertalgung. Selbst häufiges Waschen verhindert dabei nicht, dass beide Phänomene die Haarwurzel in ihrer Funktion beeinträchtigen. Meditieren, entspannende Freizeitbetätigungen und mindestens einmaliges Gegenlenken gegen Stress lindern die Überproduktion. Sie sind nichtstoffliche Hausmittel gegen Haarausfall und gegen andere, stressbedingte Beschwerden. Sport zu treiben gilt als gesund. Tatsächlich verhelfen gymnastische Übungen, Yoga oder andere ausgleichende Sportarten dem Körper und der Seele zur Balance zurück, die alle Funktionen des Körpers gesund hält. Die bessere Durchblutung nach einem regelmäßigen Training wirkt sich ebenfalls förderlich auf das Haarwachstum aus.

Äußerlich wirkende, natürliche Hausmittel gegen Haarausfall

Im Laufe der Zeit haben Menschen Hausmittel gegen Haarausfall entwickelt, die nah an den Haarwurzeln wirken. Zu den beliebten Pflegeprodukten gehört Bier. Einmal wöchentlich waschen Betroffene die Haare mit dem Naturprodukt, lassen es für etwa eine halbe Stunde einwirken und spülen es anschließend mit einer verdünnten Zitronenlösung aus. Brennnesselwurzeln und eine 50/50 Mischung aus Essig und Wasser werden durch halbstündiges Kochen zum heilsamen Haarwasser. Kopfhaut und Haarwurzeln danken dreimal wöchentlich eine Massage mit dem Hausmittel. Ebenso angenehm für die Kopfhaut ist dieses Hausmittel gegen Haarausfall: 1 Zwiebel zwei Wochen lang in Franzbranntwein (ca. 100 ml) einlegen. Mischung durch ein Sieb streichen. Zur täglichen Anwendung die Essenz verdünnen (mit ca. 400 ml Wasser).

Wer schön sein will … braucht Geduld

Manche Hausmittel gegen Haarausfall sind eine klebrige Angelegenheit. Dennoch kann damit das gesunde Haarwachstum direkt an der Haarwurzel unterstützt werden. Kokosöl zur Pflege der Kopfhaut wird als wohltuend beschrieben. Eine traditionell angewendete Tinktur ist die Haarkur aus Speiseöl und Hühnerei. Sie wird einmal wöchentlich auf die Kopfhaut aufgetragen und wirkt am besten unter einer Verpackung über längere Zeit ein.

Sehr oft nützt jedoch kein einziges Hausmittel gegen Haarausfall. Möglich ist es, dass dann eine andere, ernstzunehmende Ursache vorliegt. Der Hausarzt kann möglicherweise einen Pilzbefall oder Sekundärerkrankungen des Körpers erkennen. Wer täglich Medizin einnehmen muss, kann möglicherweise mit einer Umstellung der Arznei (bitte nur in Absprache mit dem Mediziner!) den Haarverlust lindern.

Ich bin eher skeptisch, was „natürliche Mittel“ gegen Haarausfall angeht. Sind die Ursachen doch oft genetisch. Leidest Du unter Haarausfall? Was hast Du dagegen unternommen? Hatte das Erfolg? Kennst Du Tipps, die hier fehlen? Schreib uns Deine Ergänzungen, Erfahrungen und Fragen. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

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  • 🕝 Sina

    Mir haben die Hausmittel nicht geholfen. Aber ich wollte
    auch nicht auf Chemie zurückgreifen. Ich bin Krankenschwester und habe viel
    Stress und ich denke dass mein Haarausfall daher kommt. Habe mich dann mal
    einer Kollegin anvertraut, die hatte das selber Problem wie ich. War gut zu
    wissen das ich nicht alleine bin :). Die hat mir dann gesagt ich soll mir auf
    powerhaar.de die 2 Monats Kur bestellen und das Anti Loss Shampoo. Sie hat
    damit Ihren Haarausfall gestoppt. Nach langem Zögern habe ich es mir dann auch
    bestellt und kann es nur für GUT befinden. Ich verwende die Kur seit 9 Monaten
    und kann seit langem wieder stolz sein auf meine Haare.

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