Symptome, Anzeichen, ArtenBandwurm

Bandwurm im menschlichen Verdauungssystem

Bandwurm im menschlichen Verdauungssystem (Abb. Juan Gaertner | Shutterstock)

Bandwürmer sind Parasiten, die auch den Menschen befallen können. Es gibt mehr als 3.000 Arten, von denen sich einige im menschlichen Darm und Gehirn ansiedeln können. Bandwürmer gehören zu den Plattwürmern und ernähren sich ohne eigenen Darm von den Nährstoffen, die ihr Wirt mit der Nahrung aufnimmt.

Menschen infizieren sich meist über den Verzehr von rohem oder verunreinigtem Fleisch und Fisch mit Bandwürmern. Eine Ausnahme bilden Hunde- und Fuchsbandwurm, die durch Kontakt mit Exkrementen der Zwischenwirte in den menschlichen Körper gelangen. In einigen Regionen Osteuropas hat der Befall durch freilaufende Straßenhunde und verunreinigte Spielplätze stark zugenommen. In Deutschland ist der Rinderbandwurm am verbreitetsten. Man geht davon aus, dass 0,3 – 0,7 Prozent der Gesamtbevölkerung befallen sind.

Bandwurm Symptome

Die typischen Anzeichen eines Bandwurmbefalls
Heißhunger
ungewollte Gewichtsabnahme
Übelkeit
Appetitlosigkeit
Erbrechen
Durchfall
Verstopfung
sichtbare Wurmbestandteile im Stuhl (sehen wie Nudelstück aus)
Blähungen
Druckgefühl im Bauch
chronische Müdigkeit
verminderte Leistungsfähigkeit
Kopfschmerzen
Juckreiz am After
Bauchschmerzen
Schwindel

Was tun?

Kopf eines Bandwurms

Kopf eines Bandwurms (Abb. Juan Gaertner | Shutterstock)

Wer unter den Symptomen eines Bandwurmbefalls leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen, um das Risiko von Komplikationen und Folgeschäden durch eine zügige Behandlung zu senken. Der Hausarzt bzw. Allgemeinmediziner ist hierfür die richtige Anlaufstation.

Ein Bandwurmbefall wird i.d.R. medikamentös behandelt. Bei einem Befall mit dem Hunde- oder Fuchsbandwurm können operative Maßnahmen nötig sein.

Bandwürmer des Menschen

Bandwürmer, die den Menschen als Endwirt oder Zwischenwirt befallen können:

  • Fischbandwurm (Diphyllobothrium latum, „Grubenkopf“)
  • Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis)
  • Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum, „Kürbiskernbandwurm“)
  • Hundebandwurm (Echinococcus granulosus)
  • Rinderbandwurm (Taenia saginata, „Rinderfinnenbandwurm“)
  • Schweinebandwurm (Taenia solium, „Schweinefinnenbandwurm“)
  • Zwergbandwurm (Hymenolepis nana, Rodentolepis nana)

Patientenerfahrungen?

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Hast Du den Verdacht, von einem Bandwurm befallen zu sein? Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Warst Du schon beim Arzt? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Mit welchem Ergebnis? Wirst Du bereits behandelt? Wie? Ist die Behandlung erfolgreich?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

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Kommentare:
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  • 🕝 Glaser gyöngyi

    Guten tag ich.mochte fragen wie.kan.mann darm.gesund halten und einne frage kan hunde auch krank heit oder wurme an. Stecken was ist seine rate was kan ich tun.oder.machen.das der darm gesund bleiben herzliche dank lg frau glaser gyöngyi

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