Symptome und Anzeichen
COPD

COPD

COPD – die Leitsymptome sind Husten, Auswurf und behinderte Atemnot (Foto: Image Point Fr | Shutterstock)

Achtung! Akute Atemnot ist ein medizinischer Notfall. Zögern Sie nicht, sofort die 112 zu rufen und notmedizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die COPD, die umgangssprachlich auch als „Raucherhusten“ oder „Raucherlunge“ bezeichnet wird, ist eine Erkrankung der Lunge, die durch eine Behinderung der Ausatmung gekennzeichnet ist. Weitere Charakteristika der COPD sind Husten, vermehrter Auswurf und Atemnot. In Deutschland sind rund fünf Prozent der Bevölkerung von COPD betroffen. Weltweit schätzt man die Zahl der Erkrankten auf rund 600 Millionen.

COPD gehört schon heute zu den zehn häufigsten Todesursachen und nimmt stark an Bedeutung zu. Eine salzburger Studie aus dem Jahre 2007 kommt sogar zu dem Ergebnis, dass rund ein Viertel der über 40-jährigen Bevölkerung unter COPD leidet.

Vor allem das Rauchen gilt als Auslöser COPD. Da aber rund ein Drittel der COPD-Patienten Nichtraucher sind, geht man davon aus, dass auch die zunehmende Luftverschmutzung zu den Ursachen der Erkrankung gehört. Atemwegsinfekte, eine berufliche Belastung der Atemwege und erbliche Faktoren erhöhen ebenfalls das Risiko, an COPD zu erkranken.

COPD Symptome

COPD - Schematische Darstellung

COPD – Schematische Darstellung (Abb. Alila Medical Media | Shutterstock)

Die Leitsymptome der COPD werden mit der AHA-Formel zusammengefasst:

A – Auswurf
H – Husten
A – Atemnot

COPD-Husten tritt vor allem morgens auf. Saisonal sind die kalten Jahreszeiten Herbst und Winter der Schwerpunkt. Der Auswurf bei COPD ist oft bräunlich und kann Blut enthalten.

Mögliche Begleitsymptome

  • Gefühl einer aufgeblähten Lunge
  • Atemgeräusche

Was tun?

COPD Lunge

COPD – eine chronische Erkrankung der Lunge (Abb. decade3d – anatomy online | Shutterstock)

Bei lang anhaltendem Husten, sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, der ggf. an Spezialisten weiter verweisen kann.

Atemnot ist immer ein Anlass, einen Arzt aufzusuchen. Neben COPD können sich dahinter zahlreiche andere Lungenerkrankungen wie Asthma oder Lungenkrebs verbergen. Viele Betroffene glauben, bei ihrer COPD handele es sich nur um eine nicht ausgeheilte Erkältung.

Konsequentes Nichtrauchen und Sport können die Symptomatik einer bestehenden COPD bessern. Behandelt wird die COPD heute meist mit einer Kombination aus Medikamenten, Physiotherapie, Sauerstofftherapie und Ernährungstherapie. Eine Operation kommt nur bei weit fortgeschrittener COPD in Betracht.

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Hast Du den Verdacht, dass Du unter COPD leidest? Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Warst Du schon beim Arzt? Beim Spezialisten? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Wie waren die Ergebnisse? Wirst Du bereits behandelt? Wie erfolgreich ist die Therapie? Hast Du Tipps oder Ratschläge für andere COPD-Betroffene? Weißt Du etwas über COPD, das hier fehlt?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

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