Ansteckung, Bilder, Symptome, Behandlung & Dauer
Gürtelrose

Gürtelrose an Bauch und Rücken

Gürtelrose

ICD-10: B02
Kategorie: Infektionskrankheiten
Typ: virale Infektionen
Erreger: Varizella-Zoster-Virus (VZV)
Synonyme: Gürtelrose, Wundrose, Herpes Zoster, Zoster, Kopfrose, Gesichtsrose
Englisch: Shingles

Die Gürtelrose (medizinisch: Herpes Zoster) ist eine Infektionskrankheit, die durch Herpesviren ausgelöst wird. Die meist älteren Patienten, die eine Gürtelrose ausbilden, tragen das Varizella-Zoster-Virus meist seit ihrer Kindheit in sich. In der Kindheit verursacht das Virus die sogenannten „Windpocken“.

Zum Ausbruch in Form eines schmerzhaften, streifenförmigen Ausschlags kommt es vor allem bei einer Schwächung des Immunsystems. Das Virus greift zunächst einen Nerv an (daher die Schmerzen), greift dann auf die umliegende Haut über und verursacht den Ausschlag.

Symptome der Gürtelrose

Die typischen Symptome der Gürtelrose
örtliche begrenzter Hautausschlag
Schmerzen (Brennen, Stechen oder dumpf)
leichtes Fieber
Juckreiz
Hautrötung
Blasenbildung auf der Haut
Müdigkeit
Abgeschlagenheit
Krankheitsgefühl
Hautschwellung
Taubheitsgefühl des betroffenen Hautareals
Kribbeln auf der Haut
Berührungsschmerz (häufig ausstrahlend)
Grippesymptome
Kopfschmerzen
Rückenschmerzen

Eine Gürtelrose macht sich zunächst mit Schmerzen, Brennen oder einem Juckreiz der betroffenen Körperregion bemerkbar. Erst einige Tage später erreicht das Virus die Haut und löst dort den typischen Hautausschlag in Form von roten Flecken aus. Rasch bilden sich Bläschen, deren Inhalt infektiös ist. Viele Patienten berichten in dieser Phase der Erkrankung über ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit grippeähnlichen Symptomen. Nach einigen Tagen brechen die flüssigkeitsgefüllten Bläschen auf und hinterlassen eine derbe Kruste. Nach einigen Wochen löst sich die Kruste ab.

Der Hautauschlag breitet sich oft entlang eines Nervenstrangs aus und nimmt dann die namensgebende Form eines Gürtels an. Am häufigsten sind Rücken, Brust, Hals und Kopf betroffen.

Gürtelrose Bilder

Verbreitung

Die Gürtelrose ist weit verbreitet. Man schätzt die Zahl der jährlichen Erkrankungen hierzulande auf 300.000 – 400.000. Man geht davon aus, dass rund 98 Prozent der deutschen Bevölkerung über 40 Jahre Träger des auslösenden Virus sind. Das Lebenszeitrisiko eines Ausbruchs der Gürtelrose liegt bei etwa 30 Prozent. Rund drei Viertel der Erkrankten sind beim Ausbruch der Gürtelrose älter als 50 Jahre.

Infektionsrate nach Lebensalter mit Varicella-Zoster-Virus:

2 Jahre: ca. 80 Prozent
14 Jahre: ca. 90 Prozent
Erwachsene: ca. 98 Prozent

Ursachen & Risikofaktoren

Die Ursache einer Gürtelrose ist die Infektion mit dem Varicella-Zoster-Virus. Dieses Virus ist auch der Erreger der „Kinderkrankheit“ Windpocken. Fast jeder erwachsene Mensch ist Träger dieses Virus, das sich im Rahmen einer Windpocken-Erkrankung in den Nervenzellkörpern des Rückenmarks ansiedelt und dort lebenslang verbleibt. Während der Latenzphase, die Jahre, Jahrzehnte oder bis ans Lebensende reichen kann, kommt es zu keiner weiteren Vermehrung der Viren. Die Infizierte ist beschwerdefrei.

Bislang weiß man noch nicht, was die Hemmung der Viren aufhebt. Aber mit fortschreitendem Lebensalter nimmt die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Ausbruchs der Varicella-Zoster-Infektion in Form einer Gürtelrose zu. Die Viren gelangen dann vom Rückenmark erneut zurück in die Haut und lösen dort die [typischen Symptome] der Gürtelrose aus.

Man geht davon aus, dass die Gürtelrose vor allem dann ausbricht, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Dafür gibt es verschiedene Auslöser:

Risikofaktoren:

Folgende Risikofaktoren erhöhen das Risiko eines Gürtelrose-Ausbruchs:

  • Asthma
  • Chemotherapie
  • Einnahme von Immunsuppressiva
  • geschwächtes Immunsystem (HIV/AIDS, genetischer Immundefekt)
  • hohes Lebensalter
  • Infektionskrankheiten
  • Krebserkrankung
  • körperliche Überlastung
  • Neurodermitis
  • psychischer Stress
  • Rheuma-Medikamente
  • hohe Sonnenexposition, Sonnenbrand
  • Trauma

Infektion / Ansteckung

Das Varicella-Zoster-Virus wird durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen. Also dadurch, dass man Töpfchen (bspw. durch Husten) aus der Atemluft Infizierter einatmet oder virushaltige Tröpfchen von Gegenständen aufnimmt und anschließend auf die eigenen Schleimhäute überträgt. (typisch: Augenreiben, Popeln, in den Mund fassen)

Das Virus ist außerhalb des Wirtskörpers nur etwa 10 Minuten überlebensfähig.

Diagnose

Die Diagnose wird meist durch reine Inaugenscheinnahme durch den Arzt gestellt. Der durch Herpes Zoster entstehende Hautausschlag mit Bläschenbildung ist recht charakteristisch und kann i.d.R. gut von anderen Erkrankungen der Haut abgegrenzt werden. Bestehen Zweifel, lässt sich das Virus mittels PCR-Test im Inhalt der Bläschen nachweisen.

Differentialdiagnosen

  • Coxsackievirus
  • Herpes Simplex (Ekzema herpeticatum)
  • Rippenfellentzündung (Schmerzgeschehen)

Behandlung & Therapie

Die Therapie bei Gürtelrose besteht aus der Gabe von antiviralen Medikamenten und einer medikamentösen Schmerztherapie. Ein früher Behandlungsbeginn ist entscheidend für den Therapieerfolg. Das gilt nicht nur für die Virostatika, sondern auch für die Schmerzmittel. Eine frühe Schmerztherapie verringert das Risiko eines Dauerschmerzes nach Abklingen der äußeren Symptome.

Kritische Fälle: Beteiligung von Ohren, Augen, Rückenmark und immungeschwächte Patienten

Bei Fällen, in denen bleibende Gesundheitsschäden drohen – etwa wenn die Augen, die Ohren oder das Rückenmark beteiligt sind – wird man die Virostatika intravenös verabreichen, um die Wirkung zu beschleunigen und von der Aufnahme über das Magen-Darm-System unabhängig zu machen. Das gilt auch Patienten mit einer ausgeprägten Immunschwäche – etwa durch HIV, Diabetes oder eine Tumorerkrankung.

Wirksame Schmerztherapie ist zur Meidung chronischer Schmerzen wichtig

Die Schmerztherapie mit herkömmlichen Schmerzmitteln ist einigen Patienten nicht ausreichend, um das Schmerzniveau auf den Bereich zu drücken, der die Lebensqualität nicht mehr erheblich senkt. In solchen Fällen sollte eine Intensivierung der Schmerztherapie mit Opiaten oder lokal wirkenden Schmerzmitteln besprochen werden, um das Risiko chronischer Schmerzen nach dem Abklingen der Infektion zu senken. „Den Helden spielen“ und den Schmerz zu ertragen, zahlt sich an dieser Stelle nicht aus!

Prognose & Heilungschancen

Die Heilungschancen der Gürtelrose sind sehr gut. Bei den allermeisten Patienten heilt sie folgenlos aus und tritt dann nicht erneut auf. Komplikationen drohen bei Patienten, deren Immunsystem geschwächt ist – bspw. HIV/AIDS-Patienten und Patienten, die Immunsuppressiva einnehmen. Hier kann sich die Infektion von der Haut auf innere Organe ausbreiten und damit lebensgefährliche Komplikationen auslösen.

Selten kommt es zu Langzeitfolgen:

  • Entzündung der Nerven: Hörverlust, Geschmacksverlust, Gesichtsmuskellähmung
  • Hirn- und Hirnhautentzündung
  • Keratitis: Entzündung der Hornhaut der Augen. (Erblindung möglich)
  • Narbenbildung der betroffnen Hautregion
  • Pigmentierungsstörung der betroffenen Hautpartie
  • postherpetische Neuralgie: Weiterbestehen von Schmerz- und Missempfindungen nach Therapieende und Abheilen der sichtbaren Hautveränderungen.

Die posstherpetische Neuralgie (PZN) trifft etwa 10 Prozent der Gürtelrose-Patienten.

Medikamente

HandelsnameWirkstoffIndikation
AcicAciclovirGürtelrose (Herpes Zoster)
AciclostadAciclovirGürtelrose (Herpes Zoster)
AciclovirAciclovirGürtelrose (Herpes Zoster)
Aciclovir ALAciclovirGürtelrose (Herpes Zoster)
FamvirFamciclovirGürtelrose (Herpes Zoster)
ValtrexValaciclovirGürtelrose (Herpes Zoster)
VirzinAciclovirGürtelrose (Herpes Zoster)
ZostexBrivudinGürtelrose (Herpes Zoster)

Antivirale Medikamente zur Therapie der Gürtelrose werden i.d.R. oral (als Tabletten) verabreicht. In besonders schweren Fällen können sie auch intravenös gegeben werden. Die Medikamente verkürzen die Erkrankungsdauer und senken das Risiko von Folgeschäden.

Impfung

Seit 2013 ist auch in Deutschland ein Impfstoff verfügbar. Er senkt das Risiko einer Erkrankung um etwa die Hälfte. Die Wirksamkeit sinkt mit dem Alter der Geimpften. Bei den über 80-Jährigen beträgt sie nur noch etwa 20 Prozent. Tritt die Erkrankung trotz Impfung auf, verläuft sie i.d.R. milder. Das Risiko für Komplikationen und bleibende Schäden wird deutlich gesenkt.

Impfstoff: Zostavax von MSD Sharp & Dohme (Lebendimpfstoff) – zugelassen ab 50 Jahren

Seit 2018 ist ein neuer Impfstoff gegen Gürtelrose verfügbar. Der Impfstoff ist für Patienten ab 50 Jahren zugelassen und zeigt in allen relevanten Altersgruppen eine hohe Wirksamkeit von über 90 Prozent.

Impfstoff: Shingrix von GlaxoSmithKline (Totimpfstoff) – zugelassen ab 50 Jahren

Fragen & Antworten

Ist die Gürtelrose ansteckend?

Ja, aber die Ansteckungsgefahr ist sehr gering. Infektiös ist nur der Inhalt der Hautbläschen. Der Kontakt damit sollte also gemieden werden. Gefährdet sind aber ohnhin nur Personen, die noch nicht mit dem Varicella-Zoster-Virus infiziert sind – also noch keine Windpocken durchgemacht haben. Infizieren sie sich erstmal, manifestiert sich die Infektion in der typischen Windpocken-Symptomatik – auch wenn die Betroffenen bereits erwachsen sind.

Was tun wenn Symptome auftreten?

Wer den Verdacht hat, unter einer Gürtelrose zu leiden, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Der Allgemeinmediziner oder der Hautarzt sind hierfür die richtigen Ansprechpartner.

Die Gürtelrose sollte frühzeitig behandelt werden, um das Risiko bleibender Nervenschäden zu reduzieren. Im Bereich der Sinnesorgane ist besondere Vorsicht geboten. Eine Gürtelrose in der Nähe der Augen kann zur Erblindung führen. Auch in Ohrnähe sind gefährliche Komplikationen möglich. (Verlust des Hörsinns / Gleichgewichtsstörungen)

Behandelt wird mit antiviralen Medikamenten. Symptomatisch wird oft zusätzlich ein Schmerzmedikament verabreicht.

Wie lange dauert die Erkrankung?

Mit drei bis vier Wochen muss man rechnen, bis die Gürtelrose vollständig abgeheilt ist. Tritt die sogenannte postherpetische Neuralgie (PZN) auf, können die Schmerzen noch Monate nach dem Abheilen der äußeren Entzündung anhalten.

Wo tritt der typische Ausschlag der Gürtelrose auf?

LokalisationBezeichnung
BlutsystemZoster Disseminatus
Gehörgang und OhrmuschelnZoster Oticus
GenitalienZoster Genitalis
Gesicht und AugenZoster Ophtalmicus
NervensystemZoster Generalisatus
RückenmarkZoster Myelitis

Bei etwa der Hälfte der Patienten tritt die Gürtelrose am Oberkörper auf. Bei einem Fünftel ist der Kopfbereich betroffen. Auch an den Beinen kann der typische Bläschenbefall auftreten.

News & Updates

Schmerzlinderung durch Chili & Capsaicin

Der scharfe Bestandteil von Chili (Capsaicin) kann die Nervenfunktion vorübergehend lahmlegen. Diese Wirkung macht man sich in Salben zur Schmerzlinderung der Gürtelrose zu nutze.

Impfstoff

Die europäische Union hat den ersten Impfstoff gegen Gürtelrose zugelassen. Eine Studie an knapp 39.000 Teilnehmern im Alter von über 60 Jahren ergab eine Schutzwirkung von über 50 Prozent.

Neuer Impfstoff mit höherer Wirksamkeit

Seit Mai 2018 ist ein neuer Impfstoff für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Die Schutzimpfung gegen Gürtelrose konnte in klinischen Studien eine hohe Wirksamkeit belegen. Die Studien mit mehr als 38.000 Teilnehmern ergaben eine Wirksamkeit von über 90 Prozent. Die Wirksamkeit hielt über den Studienzeitraum (bislang vier Jahre) an und wird fortlaufend analysiert.

Es gibt – Stand Juli 2018 – für die Impfung noch keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Krankenkassen müssen daher die Kosten der Impfung nicht übernehmen. Einige Kassen tun das allerdings freiwillig.

Als häufigste Nebenwirkungen der Schutzimpfung nennt der Hersteller GlaxoSmithKline Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle sowie Muskelschmerzen, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Die meisten dieser Impfreaktionen verschwanden jedoch innerhalb weniger Tage.

Hintergrund: Etwa 99,5 Prozent der Menschen über 50 Jahren sind mit dem Windpocken-Virus Varizella-Zoster infiziert, das auch die Gürtelrose auslöst. Das Virus wird nach dem Auftreten von Windpocken durch das Immunsystem „in Schach gehalten“. Im Alter – mit nachlassender Aktivität des Immunsystems – kann sich das Virus jedoch erneut ausbreiten und die Gürtelrose auslösen. Rund zwei Drittel der Gürtelrose-Patienten sind über 50 Jahre alt.

Zusammenfassung

Die Gürtelrose ist eine Infektionskrankheit, deren Erreger im Rahmen der Kinderkrankheit Windpocken in den menschlichen Körper gelangt. Dort verbleibt er lebenslang bis die Infektion im Erwachsenenalter erneut ausbrechen und sich als Gürtelrose manifestieren kann.

Sie zeigt sich dann in dem typischen Ausschlag mit zunächst roten Flecken, aus denen sich im weiteren Verlauf Bläschen mit einer hoch infektiösen Flüssigkeit bilden. Später brechen die Bläschen auf und verkrusten.

Literatur

Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen

Autoren: Dr. med. Susanne Andrae, Dr. med. Peter Avelini, Melanie Berg M.A., Dr. med. Ingo Blank, Dr. med. Annelie Burk, Anette Dierolf, Prof. Dr. med Gerhard Dockter, Chiara Dold, Momo Evers M.A., Roland Fath, Hennrike Fixl, Sigrid Flüeck, Dr. Berthold Gehrke, Martina Gießen-Schneidel, Univ.-Prof. Dr. med. Norbert Graf, Dr. med. Renate Häfner, Dr. med. Raoul M. Hecker, Prof. Dr. med. Wolfram Henn, Prof. Dr. med. Christian Jassoy, Cornelia Kampe, Univ. Prof. Dr. med. Reinold Kerbl, Dr. med. Thomas Meißner, Prof. Dr. med. Reinhard Roos, Helmut Schneider, Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Schwarzkopf, Silja Schwencke, Katarina Sebekova, Xaver Skibbe, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jürgen Sökeland, Dr. Karin Steinhage, Regina Toth, Dr. med. Dominik von Hayek, Dr. med. Peter M. Wehmeier, Dr. med. Felicitas Witte, Prof. Dr. med. Siegfried Zabransky, Dr. med. Dietmar Zinßer
Verlag: Georg Thieme Verlag KG
Erscheinungsjahr: 2006
ISBN: 978-3-13-142961-2, 3-13-142961-5
Seiten: 397, 398 (Herpes Zoster / Gürtelrose)

Studien

Herpes Zoster erhöht das Rsiiko für Schlafanfall und Herzinfarkt

Autoren: Min-Chul Kim, Sung-Cheol Yun, Han-Bin Lee, Pil Hyung Lee, Seung-Whan Lee, Sang-Ho Choi, Yang Soo Kim, Jun Hee Woo, Sung-Han Kim und Sun U. Kwon
Quelle: Journal of the American College of Cardiology / DOI: 10.1016/j.jacc.2017.05.015

Herpes Zoster Risiko bei Patienten mit Vorerkrankungen

Erkenntnis: Patienten mit Diabetes Mellitus, Niereninsuffizienz und verschiedenen Krebsarten haben ein erhöhtes Risiko, an Gürtelrose zu erkranken. (1.8 – 8.4 fach erhöht)
Autoren: A. Hata, M. Kuniyoshi, Y. Ohkusa
Quelle: Infection December 2011, Volume 39, Issue 6, pp 537–544 DOI: 10.1007/s15010-011-0162-0

Patientenerfahrungen & Ergänzungen

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

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Kommentare:
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  • 🕝 Kaede Shirakawa

    Die Herpes-Zoster-Viere ist auf dem Wege der Schmierinfektion, direkter Kontakt mit dem Bläschensekret, ansteckend. Selbst nach dem Abklingen der Erkrankung verbleiben die Vieren angedockt an den Ganglien (Nervenknoten) im Körper. Durch verschmieren des Sekretes auf gesunde Hautpartien kann es erneut zu Ansteckungen kommen. Die Vieren lagern sich immer nur entlang eines Nervenstrangs an. Also auch Menschen, die bereits Windpocken oder Gürtelrose hatten, können sich erneut anstecken. Die Krankheitsverläufe sind dann nicht so intensiv und weniger schmerzhaft.

  • 🕝 Anonymous

    Habe 2000, genau zum Millennium eine Kopfgürtelrose gehabt, 8 Tage am Tropf im Krankenhaus gelegen, nun nach fast 20 Jahren leide ich seit gut 10 Wochen wieder unter
    ein unangenehmes Jucken auf der Kopfhaut und manchmal auch am oberen Körperbereich. War beim Hautarzt der mir eine Lösung “ Beta Galen“ verschrieben hat,und „Prednisolon Al “ was aber keine Linderung bringt. Der Arzt an Hand seiner Unterlagen fest stellte, das ich
    genau vor fünf Jahren mit den gleichen Symptomen bei ihm war.
    Habe auch Beulen am Hinterkopf die oftmals sehr jucken.
    Was kann ich tun um die Sache im Griff zu bekommen?
    Bin 80 Jahre, was können sie mir raten?

  • 🕝 Anonymous

    Ich hatte vor 8 Wochen eine Gürtelrose. Nun hatte ich 4 Wochen keinen Ausschlag und bekam gegen die Schmerzen morphium Tropfen.
    Nun kamen stärkere Schmerzen und nach 3 Tagen erneut Ausschlag an der gleichen Stelle. Nun wurde blut abgenommen und es kam raus das keine Viren nachgewiesen werden können.

    Kann das sein weil die erste Infektion mit zostex behandelt wurde das daher das blut ok ist? Welche Erkrankung soll das sonst sein?

  • 🕝 Anonymous

    Bekomme seit einiger Zeit zwischen Taille und Gesäß 1 Eurostück grosse Bläschen die jucken und brennen und mit Flüssigkeit gefüllt sind. Dazu Schmerzen von der Hüfte bis in die Oberschenkel. Kann das eine wiederkehrende Gürtelrose sein?

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Foto: Gürtelrose an Bauch und Rücken (Foto: Anukool Manoton | Shutterstock)