Symptome, Verbreitung, Ursachen & Folgen
Hashimoto (Hashimoto-Thyreoiditis)

Hashimoto - Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse

Hashimoto – Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse (Foto: Tyler Olson | Shutterstock)

Hashimoto-Thyreoiditis (umgangssprachlich auch einfach Hashimoto) ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse kommt. Die Krankheit ist nach dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto benannt, der sie im Jahr 1912 als erster Mediziner beschrieben hat. Bisher sind zwei verschiedene Grundformen der Krankheit bekannt.

Die Hashimoto-Thyreoiditis mit Vergrößerung der Schilddrüse und die Ord-Thyreoiditis mit einer Verkleinerung der Schilddrüse. Beide Formen zeigen sich in ihrer Symptomatik sehr ähnlich und können ineinander übergehen. Die ersten Symptome sind ein Zittern der Hände, erhöhte Reizbarkeit, Herzrhythmusstörungen, feuchtwarme Haut und plötzlicher Heißhunger sowie ein übermäßiger Durst. Trotz guter Ernährung kann es zu sichtbarem Gewichtsverlust kommen. Frauen haben unregelmäßige oder verstärkte Regelblutungen.

Hashimoto Symptome

Hashimoto: Schilddrüsen-Probleme sollten immer vom Facharzt abgeklärt werden

Hashimoto: Schilddrüsen-Probleme sollten immer vom Facharzt abgeklärt werden (Foto: Olesia Bilkei | Shutterstock)

Die Symptome des Hashimoto-Syndrom unterscheiden sich je nach der Phase der Erkrankung. Treten anfänglich häufig Symptome auf, die auf eine Überfunktion der Schilddrüse zurückzuführen ist, wechselt die Symptomatik beim Übergang in eine Schilddrüsenunterfunktion:

Symtome der Schilddrüsenüberfunktion

Symptome der Schilddrüsenüberfunktion
unerklärlicher Gewichtsverlust
Durchfall
übermäßiges Schwitzen
Herzklopfen
Zittern
Unruhe
Hitzewallungen
Zyklusstörungen
Fruchtbarkeitsprobleme
Haarausfall
Nervosität
Bluthochdruck
Schlafstörungen
Ruhelosigkeit
Angespanntheit
Agressivität
Stimmungsschwankungen
Muskelkrämpfe
übermäßig feuchte Haut
starker Durst
Übelkeit
Erbrechen
Sehstörungen
Lichtempfindlichkeit
hervortretende Augäpfel
verstärkter Tränenfluss
Lidschwellungen
Kropf

Symptome der Schilddrüsenunterfunktion

Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion
chronische Müdigkeit
Mattheit
Antriebslosigkeit
schnelle Erschöpfung
unerklärliche Gewichtszunahme
trockenes, stumpfes Haar
Haarausfall
niedriger Puls
geschwollene Augenlider, Beine und Arme
häufiges Frieren
Zyklusstörungen
Heiserkeit
Verstopfung
Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
Gedächtnisstörungen
Bluthochdruck
Herzrasen
depressive Stimmung
Angstanfälle
Gereiztheit
Blähungen
Libidoverlust
Kribbeln in Händen und Armen
Tinnitus
Nachtschweiß
Verspannungen und Schmerzen im Nacken
brüchige Fingernägel
Schwellung der Nasenschleimhaut
Schwindel
Muskelschwäche
Sehstörungen
trockene Augen
erhöhte Leberwerte
Schlafstörungen
Kloß im Hals, Fremdkörpergefühl
plötzlich tiefere Stimme
hohe Cholesterinwerte
Fruchtbarkeitsstörungen
schlechte Wundheilung
Infektanfälligkeit

Die Symptome von Hashimoto im Detail

Eines der wenigen sichtbaren Symptome, die zweifelsfrei einer Schilddrüsenfunktionsstörung wie dem Hashimoto-Syndrom zu zuzuorden sind, ist ein Kropf (medizinisch Struma). Diese Gewebevermehrung am Hals ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Schilddrüse nicht regelgerecht funktioniert. Aber sie alleine reicht nicht aus, um ein Hashimoto-Syndrom zu diagnostizieren. Da sich bei dieser Erkrankung oft zu Beginn eine Überfunktion der Schilddrüse einstellt sind die Symptome am Anfang vor allen Dingen Ruhelosigkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Störungen des Schlaf- Wachrhytmus, warme und leicht feuchte Haut sowie Durst und ein Gewichtsverlust. Aufgrund des Eingriffs in den Hormonstoffwechsel bemerken Frauen auch oft ein Ausbleiben der Regel oder andere spürbare Veränderungen im Menstruationszyklus.

Symptome beim Übergang in die Unterfunktion

Die anfängliche Überfunktion geht dann in eine Unterfunktion über. Der Zeitraum dafür lässt sich schlecht abschätzen, da der Krankheitsverlauf sehr individuell ist. Der Übergang passiert schleichend, was das Einordnen der Symptome für die Betroffenen sehr schwierig macht. Einen Termin beim Arzt sollte man vereinbaren, wenn Symptome wie Gesichtsödeme (leicht geschwollenes Gesicht), ein Druckgefühl am Hals und eine schnelle und sehr starke Gewichtszunahme auftreten. Dies sind die am einfachsten einzuordnenden Symptome. Die Anzeichen sind aber zahlreicher. Neben den genannten gehören dazu auch häufiger Hustenreiz, trockene Schleimhäute, Haarausfall und brüchige Haare und Fingernägel. Durch die Beteiligung der Schilddrüsenhormone am Stoffwechsel kommt es recht schnell zu diesen Symptomen. Teil der weiteren, deutlich unspezifischeren Symptomatik sind Verdauungsstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.

Spezifische Hashimoto Symptome

Spezifische Hashimoto-Symptome
Muskel- und Gelenkschmerzen
Hautveränderungen
trockene Schleimhäute
Stimmungsschwankungen
Schwindel
Schwächegefühl
reduzierte Leistungsfähigkeit
Verdauungsprobleme
geschwollene Lymphknoten
erhöhte Leberwerte
stecknadelkopfgroße, weiße Flecken auf den Unterarmen
Fieber
erhöhte Entzündungsparameter

Die Fehlfunktion der Schilddrüse ist nur ein Merkmal der Hashimoto-Thyreoiditis. Da es sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung handelt, treten ganz spezielle Symptome auf, die nicht bei einer normalen Unter- oder Überfunktion zu verzeichnen sind. Dies können ganz verschiedene Anzeichen sein, wie beispielsweise Hautveränderungen wie Rosazea (Kupferfinne, eine schuppige Rötung der Haut, die auch geschwollen sein kann) oder Urticaria (Quaddeln oder auffällige, teilweise juckende Hautrötungen). Möglich sind auch stecknadelkopfgroße, weiße Flecken auf den Unterarmen, die keine weiteren Beschwerden auslösen. Neben der Hautsymptomatik finden sich bei Autoimmunerkrankungen auch erhöhte Leberwerte, manchmal Fieber und Muskel- und Gelenkschmerzen sowie eine allgemeine Schwäche und geringe körperliche Belastbarkeit. Da es sich bei dieser Art von Krankheit um entzündliche Vorgänge im Körper handelt sind die Entzündungsparameter im Labor eigentlich immer leicht erhöht.

Neurologische Symptome

Als Besonderheit bei Hashimoto können auch neurologische Störungen wie Schwindel und unsicherer Gang hinzukommen sowie epileptische Anfälle, Halluzinationen und andere andere psychiatrische Symptome auftreten -die sogenannte Hashimoto Enzephalopathie.

Arztbesuch

Wer eine Kombination aus den aufgezählten Merkmalen bei sich bemerkt, sollte einen Termin vereinbaren. Ein Besuch beim Hausarzt reicht meist aus, da ein einfacher Bluttest recht schnell auf die Diagnose Hashimoto hindeutet.

Verbreitung

Hashimoto gehört zu den häufigsten Autoimmunerkrankungen. Man schätzt die Verbreitung in Deutschland auf ein bis zwei Prozent der Bevölkerung. Dazu kommt eine hohe Rate von 5-10 Prozent latent subklinisch verlaufender Hashimoto-Erkrankungen, die sich symptomfrei entwickeln und nicht diagnostiziert werden.

Folgen

Im Verlauf der Krankheit kann es vorkommen, dass das Schilddrüsengewebe fast vollständig zerstört wird. Dieser Vorgang basiert auf einem fehlgeleiteten Prozess von T-Lymphozyten, der sich anfänglich in einer Schilddrüsenunterfunktion zeigt.

Ursachen

Die Ursachen der Erkrankung konnten bislang nicht identifiziert werden. Als Risikofaktoren gelten genetische Vorbelastungen und schwere Viruserkrankungen sowie verschiedene Umwelteinwirkungen. Auch ein zu hoher Konsum von Jod steht im Verdacht, Hashimoto zu begünstigen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, kann aber gut behandelt werden.

Patientenerfahrungen?

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Leidest Du unter Hashimoto oder hast Du den Verdacht, dass es so ist? Was hast Du bisher unternommen? Wie wurdest Du untersucht und behandelt? Welche Symptome treten bei Dir auf? Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

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  • 🕝 Tina Schüller

    Hallo, ich weiß nicht ob ich hashimoto habe aber so was in der Art vermute ich. Ich bin so was von fast nur noch müde und kriege gar nicht mehr die Kurve. Bin eigentlich der Typ der sich zwingt weil ich es nicht akzeptiere. Alles kostet mich immens viel kraft. Habe tierische Nackenverspannungen, richtig schmerzhaft. Seit Januar. Nach einer seitenstrangangina und Einnahme nur 1 Antibiotika schmerzhafte darmkrämpfe, die zwar nach einiger Zeit wieder gingen aber vor ein paar Tagen wieder auftraten nach wohl einer nicht vertragenen Mahlzeit. Dabei auch halskratzen ohne erkältung. Manchmal ein kurzer plötzlich auftretender Schwindel. Mein eh schon kurzer Zyklus ist noch kürzer geworden manchmal 19 Tage. Blutung stark, so dass ich gar nich mehr weiß wo das noch herkommen soll in der kurzen Zeit. Das sind die hauptsymptome. Mein Hausarzt hatte bei einem bluttest auch mal eine leichte unterfunktion festgestellt, meinte aber die müsste nicht behandelt werden. Keine Ahnung bin einfach nur platt und inzwischen ist mir alles zuviel. Aktivitäten strengen mich an. War früher nicht so. Habe aber vor dem jetzt doch nachzugehen.

  • 🕝 crumpelstilzchen

    Es hat circa 15 Jahre gedauert bis ich diagnostiziert wurde, Davor war vorallem der staendige Gewichtswechsel sehr auffallend…….von 120 kilo runter auf 58 und wieder hoch. Die Gewichtszunahme geschah trotz wenig essen und intensiven Sports, den ich aber wegen voelliger Ermattung schliesslich aufgab. Als ich nicht schwanger werden konnte und mir beim Duschen regelrecht die Haare vom Kopf wusch, wurde endlich was von aerztlicher Seite unternommen. Bis dahin gab es die unterschiedlichsten Reaktionen von Aerzten wie Diaetverordnungen, autogenes Training und Ratlosigkeit bis hin zu Anschuldigungen, dass ich nur simuliere. Meine Schilddruese war zur Zeit der Diagnose stark verkleinert, von den Entzuendungen aufgefressen. Es dauerte eine Weile bis ich richtig eingestellt war mit dem Medikament. Dann ging es mir eigentlich zum groessten Teil ganz gut bis ein Arzt meinte, die Dosiering sei zu hoch und mich von 125 mg auf 75 mg runtersetzte. Nach 5 Jahren war ich zum Selbstmord bereit, heulte nur noch, hatte furchtbare Gelenk- und Muskelschmerzen, mehrere verschiedene Ohrgeraeusche, komplette Schwaeche und Muedigkeit, trockene Augen, Herzstolpern, Gewichtszunahme ohne was zu essen, geschwollene, steife Beine, voelligen Gehirnnebel, Sprachschwierigkeiten, Gleichgewichtsstoerungen etc. etc. Ich war voellig fertig. Dann erbarmte sich endlich ein anderer Arzt meiner und erhoehte die Dosis wieder und gab Antidepressiva. Da ging’s mir dann wieder richtig gut nach etwa einem halben Jahr. Leider verliess diese Aerztin dann die Klinik, bei der ich bin, und prompt wollte die neue Aerztin die Dosierung wieder runterfahren. Da bin ich dann doch leicht ausgerasstet und habe ihr empfohlen, sich doch bitte meine Krankenakte mal anzuschauen, um zu sehen, was mit mir passiert, wenn die Dosis verringert wird. Sie hat mir was von Schilddruesensturm und Knochenverlust erzaehlt und dass sie das nicht verantworten kann. Nun bin ich wieder auf einer niedrigeren Dosierung, aber als „Kompromiss“ auf 100 mg mit der weder die Aerztin zufrieden ist (da fuer sie zu hoch) noch ich (da zu niedrig). Mir geht es dementsprechend. Das Leben ist nicht besonders lebenswert. Ich schleppe mich zur Arbeit, schaffe es einigermassen durch den Tag zu kommen ohne zu viele mentale Aussetzer und gehe nach der Arbeit oftmals gleich ins Bett mit totaler Erschoepfung, kann dann aber nicht schlafen. Haschi ist leider fuer viele Aerzte ein Boehmisches Dorf, Sie haben null Ahnung und wenn sie einen nicht anfeinden, dann haben sie zwar Mitleid, wissen aber nicht wie sie helfen koennen und versuchen alle moeglichen anderen Medikamente wie Antidepressiva, Statine, Appetithemmer (obwohl sowieso kein Appetit vorhanden ist, nur Gewichtszunahme) usw. Mittlerweile weigere ich mich, irgendwelche dieser Medikamente zu nehmen, was mich nicht gerade beliebt macht. Aber ich habe echt die Nase voll ein Versuchskanninchen zu sein, wenn mit grosser Wahrscheinlichkeit die Haschimoto Thyroditis der Ausloeser fuer meine Probleme ist, die Aerzte aber damit nichts anfangen koennen. Mein Rat ist: Lasst euch nicht einschuechtern, verlangt alle Tests und versucht einen Arzt zu finden, der Ahnung hat ( was hier in Kanada leider schwer ist, da die meisten Aerzte keine neuen Patienten nehmen und man daher da bleiben muss, wo man ist. Wie in meiner Situation, wo die Aerzte staendig wechseln und besonders immer wieder Aerzte, die frisch von der Uni kommen und somit eben noch weniger Erfahrung haben, eingestellt werden). Viel Glueck!

  • 🕝 Anonymous

    Hallo ich habe nach meinem 47 . Geburtstag erfahren wie krank ich bin. Hashimoto tyreoiditis war bei mir angeboren. Zu erst wurde damals die Schilddrüse mit 8 Knoten entfernt. Ein großer Knoten hatte einen Durchmesser von 8 cm. Danach wurde ich mit euthyrox gut ein gestellt. Nun war aber alles vorher geschehene nicht mehr rückgängig zu machen.

    Mit 14 hatte ich meine erste Schilddrüsenentzündung. Da bin ich fast erstickt. Seid dem klingt meine Stimme sehr tief. Wechselt zwischen höher und tiefer Stimme. Klinkt scheußlich bis heute.

    Durch die dauerhafte Entzündung der Schilddrüse hat sich mein Immunsystem stark verändert. Mein Immunsystem kämpft gegen meinen Körper. Die Symptome kann man nicht alle aufzählen. Neben den üblichen Symptomen der über- oder unterfunktion hatte ich sehr viel andere Symptome.

    Als jugendliche vor eintritt der Pubertät bin ich fast wöchentlich mindestens einmal ohnmächtig geworden. Ich hatte ständig Nasenbluten. Ich habe immer gefrohren. Ich bin auch im Winter wenn es sehr kalt war umgekippt. Meine Hände sind mit dicken Handschuhen regelmäßig eingefroren das war sehr schmerzhaft.

    Dann kam die Regelblutung da bin ich in drei tagen fast verblutet. Musste da immer Eisen nehmen. Während meiner ersten Schwangerschaft ging es mir sehr gut. Drei Jahre später bei der zweiten Schwangerschaft hatte ich jeden Monat bis zum Ende der Schwangerschaft Darm Infekte.

    Meines Zähne wurden nach der 1.Schwangerschaft brüchig davor war alles super mit den Zähnen. Mit 35 bekam ich meine erste Prothese.

    Durch die chronische Entzündung und der Kampf des Immunsystems dagegen. Habe ich Arthrosen entwickelt. Trotz Sport. Seit meiner frühen Kindheit habe ich orthopädischen Sport gemacht und tue es noch heute.

    Ich habe heute viel gelernt über die Krankheit dennoch trifft man immer noch “ Ärzte“ die diese Krankheit abwinken. Das verstehe ich nicht. Denn wenn man frühzeitig behandelt worden wäre hätte ich heute keine knieprothese die bekam ich mit 48 Jahren und meine Wirbelsäule ware auch nicht so kaputt.
    Ich sass schon für 8 Monate im Rollstuhl weilte mein ischiasnerv ständig entzündet ist.jetzt nehme ich ein opiat Medikament welches die nervenschmerzen. Betäubt deshalb kann ich nun wieder laufen.

    Mit 45 Jahren musste meine Gebärmutter entfernt werden. Da war ich glücklich nun nicht mehr zu bluten. Mir gehts damit super. Eine sorge weniger.

    Ich habe im Laufe der Jahre eine nicht therapierbare Depression entwickelt. Ich kann keine Rolltreppen mehr betreten und Fahrstühle aus Glas sind der Horror. Ich bekomme immer noch Panikattacken wenn ich alleine in eine andere Stadt muss. Ich kann mich sehr schlecht orientieren. Ich verlaufe mich ständig. Habe seit Jahren hohen Blutdruck. Der immer mal ausufert. Furchtbar

    Naja ich bin mit 54 Jahren kränker als manch 80 jähriger. Ach ja da man das nicht von außen sieht ist man auch nicht krank. So ist die Meinung vieler. Aber ich selbst weis jetzt wie kaputt und krank ich bin. Naja nun bekomme ich Frührente. Ich habe bis vor einigen Jahren voll schichtig gearbeitet. Jetzt kann ich nur noch wenige Stunden arbeiten.

    So da ist noch mehr aber fürs erste reicht das.

    Achja und nur Spezialisten für Schilddrüsen Erkrankung können durch verschiedene Tests die Krankheit diagnostizieren. Denn die Symptome sind sehr unterschiedlich. Bei mir hat es ca zwei kehre gedauert bis ich diese Krankheit auf einem Befund Bericht gesehen hatte. Regelmäßige Untersuchungen sind wichtig. Syntigraphie ist das beste Werkzeug.

    Tschüss bis zum machen mal.

    Rike

  • 🕝 Alexandra

    Guten Tag. Ich bin Alex, und seit ca. 6 Jahren eigentlich nur noch schlecht drauf, traurig und ich habe unzählige körperliche Symptome, was die Schilddrüsenerkrankung betrifft. Alles dreht sich nur noch darum und es frisst das Leben drumrum einfach nur auf.
    Mit 15 hatte ich meine erste Migräne, die ich nie vergessen werde, viele folgten. Mit 16 wurde dann eine Unterfunktion festgestellt und ich musste Jod nehmen. Nach einem halben Jahr konnte ich es wieder weglassen. Mal abgesehen von meiner ständigen Ängstlichkeit ging es mir soweit körperlich gut. Gegen die Migräne nehme ich seitdem abends eine Belok Zok mite, das hat mir sehr geholfen.
    Dann mit 25 Jahren habe ich von heute auf morgen angefangen zu schwitzen wie ein „Schwein“. Es war ganz schlimm. Ich bin morgens frisch geduscht ins Büro und dort angekommen, klatsch nass unter den Achseln, völlig unnormal. Ich habe mich nur noch geschämt und Klamotten getragen, bei denen man es nicht gleich sieht. Im Sommer ist mir der Schweiß einfach nur runtergelaufen. In dieser Zeit fing ich auch an zeitweise ganz schlecht zu sehen, verbunden mit einem Augendruck…was aber wieder verschwand.

    Mit 26 dann, habe ich mir einen Teil der Schweißdrüsen unter den Achseln entfernen lassen, somit war dieses,für mich sehr belastende Promblem, beseitigt, aber die Ursache fand man nicht. Aber egal…Außer ’ner Bandscheiben OP 2006 ging es soweit gut.

    Mit 34, also 2009 bin ich zurück in meine Heimatstadt und seitdem geht es nur noch bergab. Auf einmal ging es los, müde, ganz schlimm abgeschlagen, traurig, unruhig, kraftlos…
    Blut ergab eine Unterfunktion-50mg lThyroxin und ein kalter Knoten.
    Seitdem werde ich hoch und wieder runtergestuft mit der Dosis, weil das Blut nie gut ist. Erhöhte Leberwerte/leichte Fettleber ohne eigenes Zutun!!!, einige geschwollene Lymphknoten, gutberhöhte Leukozyten(17000) usw. Ich gehe 1xim Jahr zur Szintigraphie.
    Weihnachten 2015 hab ich mir dann einen Lymphknoten am Hals entfernen und untersuchen lassen, weil ja auch eine riesen Angst da ist, dass man etwas ganz Schlimmes hat-hierbei kam nix raus-Angst davor besteht jedoch weiterhin!
    Dazu kam hinzu: Augendruck, schwitzen/frieren zusammen, brüchige Nägel, die Haare sind überall in der Wohnung verteilt, mir tun die Gelenke weh, ich bin gereizt und gleichzeitig traurig, Herzstolpern/stechen, Herzrasen, Schwindel, geschwollene Augen, Augentränen,Unruhe, Abgeschlagenheit, Leistungsnull, Nacken/schulterschmerzen, Konzentrationsstörungen, ständig das Gefühl, dass ich krank werde, Kloß im Hals, ständiges Räuspern und ich kann mich zu nix mehr aufraffen,völlig antriebslos. Dazu das immer häufiger auftretende schlechte Sehen und der Druck.
    Wenn nur 3 Symptome da sind, dann hab ich Glück, dann kann ich sagen, guter Tag heute. So wie früher, da hatte ich halt mal hier ein Symptom und mal dort, aber nie mehrere zusammen und nie so, dass ich zum Arzt gegangen wäre, es kommt halt echt schleichend über Jahre. Jedoch kommt es jetzt immer so geballt, dass ich durchdrehe. Ständig, jeden Tag fühlt man seinen Körper auf negative Art und es zerreist einen, weil man nix dagegen machen kann.
    Ich wollte an einem Montag mit rauchen aufhören, am Mittwoch drauf habe ich nur noch geheult und nix mehr zu Stande gebracht. So habe ich mich noch nie erlebt. Auch ein Symptom, hab ich gelesen.
    Ich bin so sehr froh, dass ich einen homeofficejob habe, ich weiß nicht, wie oft ich mich die letzten 3 Jahre, in denen es in mir so richtig „abgeht“, hätte krank melden müssen, weil ich im Leben nicht hätte in’s Büro gehen können. So sitz ich an meinem Schreibtisch, ganz früh, weil Ausschlafen ist wegen Unruhe ja nicht drin, hangel mich durch, leg mich wieder hin, weil es mir schlagartig die Augen zuzieht und stehe wieder auf und versuche weiter zu arbeiten, weil mein Herz so doll schlägt, dass schlafen gar nicht geht. 12h Arbeitstage werden das, aber ich kann arbeiten, egal wie.
    Mein Arzt sagte, es könne kein Hashimoto sein, weil ich ja nicht zunehme, das stimmt, ich bin immer zu dünn gewesen, aber alles andere stimmt 100% mit Hashimoto überein, ich bin doch nicht blöd! Es muss doch auch da Ausnahmen geben!
    Es ist wirklich so, es gibt zu wenig Ärzte, die sich damit richtig auskennen, sich damit befassen, weil die Zeit gar nicht da ist. Ich hab das Gefühl, dass man sehr schnell als „nicht ganz sauber“abgestellt wird. Ich könne die Tabletten ja mal ganz weglassen, dann werden wir ja sehen, was passiert, sagte der Arzt.
    Ich werde jetzt, mal wieder zu einem anderen“Spezialisten“ gehen, es muss eine Lösung geben, damit ich zumindest halbwegs wieder normal leben kann, und auch mal wieder gerne etwas unternehme, und eben nicht wieder absagen muss, weil’s schlecht geht. Es leidet wirklich alles darunter!!!

    Ich drücke Allen die Daumen, denen es ähnlich geht.

    Viele Grüße

  • 🕝 Anonymous

    Hallo,

    ich war als Kind erst ziemlich normalgewichtig, jedoch innerhalb von 6 Wochen hatte ich – ohne Fressdrang – plötzlich schwer zu genommen. Man ging davon aus, dass der Aufenthalt bei meiner Großmutter der Auslöser war und ab da war ich fettleibig.
    Im Teeangeralter habe ich dann sehr gut abgenommen und war tatsächlich dünn, nicht schlank, dünn. Dies hielt ich so für gut 4 Jahre. Ich litt aber schon ab meinem 9. Lebensjahr an starken Kopfschmerzen, die eher mit einer Migräne zu vergleichen waren. Der Kinderarzt tendierte aber eher zu „Kopfschmerzen“ und ich bekam Tabletten. Diese haben mir nie geholfen, somit habe ich für mich festgemacht, dass es nur so genannte Placebos waren. Gleichzeitig bekam ich parallel mit 9 Jahren Heuschnupfen. Dies wurde mit Allergietabletten weitestgehend gut behandelt. Zwischen meinem 13-17 Lebensjahr hatte ich immer wieder mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Hierbei wurde vom Arzt gesagt, dass es sich um Wachstum und Pubertät handelt und es völlig normal wäre. Was ich auch so für mich gesehen und erklärt habe. Mit 17/18 Jahren bekam ich eine Lungenentzündung und man stellte fest, dass ich Asthma hatte. Bis dahin hat mich mein bzw. ein Hausarzt (natürlich ein anderer, nicht mehr der Kinderarzt) niemals darüber unterrichtet, dass sich Heuschnupfen zu einem allergischem Asthma wandeln kann, wenn man dies unbehandelt lassen würde (Hyposensibilisierung). Mit Asthma konnte man dies dann leider vergessen. Mein allergischbedingtes Asthma wurde dann mit Notfallsprays und Cortison behandelt.
    Ich nahm nach und nach stark zu. Als ich dann endlich werttechnisch über einen Lungenarzt gut eingestellt war, konnte ich endlich abnehmen und mein Erfolg lag bei einem gesunden Normalgewicht. Parallel jedoch bekam ich dann mit ca. 25 Jahren Migräne. Diese Prozedur bis zur korrekten Einstellung hat ca. 2 Jahre gedauert. Es wurde neurologisch bestätigt, dass ich Migräne habe und keine Spannungskopfschmerzen o. ä.. Dann kam der Kinderwunsch… Es funktionierte nicht. Also Untersuchungen und Feststellung, dass u. a. mein Gelbkörperhormon nicht mehr produziert wird und somit kein Eisprung entstehen würde. Hormonunterstützung wäre eine Idee, jedoch bei mir zu gefährlich, da ich ab meinem 19. Lebensjahr auch unter Zysten litt, die teilweise gefährlich waren und mit OPS entfernt werden mussten (eine davon platze sogar, so dass ich fast gestorben wäre, hielt die FÄ dies nicht für eine Alternative und riet mir, eine künstliche Befruchtung zu überlegen. Da ich ein realistisch und sachlich denkender Mensch bin, habe ich dies direkt verneint. Gut 2 Jahre später bekam ich meine Periode unregelmäßig, oder teilweise gar nicht. Immer wieder ließ ich dies bei der FÄ prüfen. Ergebnis war: Gelbkörperhormonmangel und beginnende Wechseljahre (mit 31 Jahren wohlbemerkt!!). Ich und mein Mann hatten uns dann damit abgefunden, kinderlos ein Leben zu führen.
    Ca. 3 weitere Jahre später hatte ich nur noch krampfartige Periodenschübe, die teilweise bis zu 1 Monat durch gingen und dann wieder Pause von ca. 2-3 Monaten. Wieder hin zur FÄ. Sie verschrieb mir dann doch Hormone (Zysten kamen ab meinem 31 Lebensjahr keine mehr). Nach einem halben Jahr der Einnahme testete sie mich und teilte mit, dass es keine Veränderung gegeben hätte und somit die weitere Einnahme damit überflüssig wäre.
    Ca. 2 Jahre später hatte ich eine Darmkolik. Ich wurde notfallmäßig ins KH gebracht und dort untersucht. Ergebnis: Akute Darmentzündung. Mit Medikamenten und Ernährungsumstellung bekam ich dies schnell wieder in Griff. – Ich muss dazu sagen, dass ich schon ab Teenageralter immer wieder mal Probleme mit starken Verstopfungen hatte, die aber mit normalen Mitteln ganz gut weggingen. –
    Ich habe natürlich über die Jahre leider wieder etwas zu genommen, aber mit der Ernährungsumstellung wieder abgenommen. Leider wurde aber über diese Zeit die Akute Darmentzündung nun eine chron. Colitis Ulcerosa – aktuell geht es mir darmtechnisch besser.
    Aber: Ca. 2 Jahre nach der Akuten Darmentzündung hatte ich meine Periode 3 Monate am Stück. Auf zu einer neuen FÄ und diese fragte mich, ob bei mir jemals ein Schilddrüsentest gemacht wurde. Zudem teilte sie mir mit, dass die damals verschriebenen Hormontabletten Palcebos waren… was ich in dem Moment gefühlt habe, brauche ich sicherlich nicht näher beschreiben….
    Da bis dahin niemals ein Schilddrüsentest gemacht wurde, hat sie dies umgehend durchgeführt. 3 Tage später klingelte das Telefon. Ergebnis: Hashimoto
    Sie verwies mich an meine Hausärztin, die mir LT von Henning mit 50 mg verschrieb. Mir ging es damit von Tag zu Tag besser. Meine Periode, meine Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, geschwollene Beine etc. gingen weg. Über einen Zeitraum von 6 Monaten lief alles super. Dann knickte alles wieder ein (Periode usw.). Ich wurde von ihr nach einem weiteren Test auf 75 mg eingestellt. Und siehe da, es wurde noch besser… Ich verlor sogar prompt Gewicht und fühlte mich sportlicher den je.
    Dann nach einem weiteren halben Jahr sagte mir die Nachfolgerärztin meiner Hausärztin, die leider in dieser Zeit in Rente ging, dass meine Werte nun zu niedrig wären und ich wieder auf 50 mg gehen soll.
    Was soll ich sagen? Ich nahm zu, mir ging es schlechter usw.. Darauf angesprochen, kam von ihr, dass dies alles nur Einbildung wäre. Ich könnte ja eine 50er brechen und vielleicht eine Tag mal zwischendrin somit auf 75 mg gehen. Als ich sie darauf ansprach, dass man diese Tabletten ja nicht teilen darf/soll, sagte sie, dass sie auch die 75er aufschreiben könnte und ich dann einen Tag mal nicht einnehmen sollte. Ich fragte, wie das dann laufen soll, sie konnte jedoch nicht sagen, wie genau.
    Ich fühlte mich dort nicht gut aufgehoben und suchte mir einen neuen Hausarzt.
    Dieser machte einen neuen Test, nachdem ich ihm a) die Leidensgeschichte erzählt habe und b) offenbaren musste, dass meine LT bereits einige Zeit zu Ende waren. Somit musste neu begonnen werden.
    Nach dem das Ergebnis des Tests vorlag, teilte er mir mit, dass Hashimoto vorliegt, aber ich keine Tabletten benötigen würde, da ich ja keine Hormone zu einer Unterstützung bräuchte. Ich war irritiert… Ich sagte ihm, dass ich ganz klar Tabletten benötigen würde, er doch meinen Leidensweg nun kennen würde und meine Periode auch wieder seit 6 Monaten ausgeblieben ist. Dann kam die Einsicht und er verschrieb mir 50 mg Hexal. Diese nehme ich nun seit fast 5 Monaten. Zuerst: Die Periode kam prompt wieder. 2 Monate hatte ich sie regelmäßig/pünktlich. Mein Zustand verbesserte sich, ich fühlte mich wohl. Doch: mit einem Mal habe ich seit dem 3. Einnahmemonat starke Veränderungen festgestellt. Wasser in den Beinen, Rumpf aufgebläht und das Gefühl, als wäre dort Wassereinlagerung. Starke Müdigkeit mit Schlaflosigkeit. Kreislaufprobleme. Keine Periode mehr. Darmprobleme. Gewicht tendiert langsam nach oben. Haarausfall. Pickelbildung (an Stellen, die ich nicht kenne, wie Nasenrücken…), Sehprobleme. Wortfindungsstörungen, leichte Reizbarkeit.
    Nun habe ich gelesen, dass Henning besser als Hexal wäre, da reiner. Meine Frage, die ich mir nun stelle: Soll ich bis zum 6. Monat warten, wenn ein neuer Test gemacht wird, oder soll ich bereits einen Termin vereinbaren, um dies meinem Arzt mitzuteilen (der sich anscheinend auch nicht wirklich mit Hashimoto auskennt)?
    Ja, ich hatte bereits zwei Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse. Eine ist verwaschen, die andere kleiner, aber „noch“ ok.
    Was kann ich denn nun am besten tun?

    Viele Grüße

  • 🕝 Tina

    Hallo, ich weiß nicht ob ich hashimoto habe aber so was in der Art vermute ich. Ich bin so was von fast nur noch müde und kriege gar nicht mehr die Kurve. Bin eigentlich der Typ der sich zwingt weil ich es nicht akzeptiere. Alles kostet mich immens viel kraft. Habe tierische Nackenverspannungen, richtig schmerzhaft. Seit Januar. Nach einer seitenstrangangina und Einnahme nur 1 Antibiotika schmerzhafte darmkrämpfe, die zwar nach einiger Zeit wieder gingen aber vor ein paar Tagen wieder auftraten nach wohl einer nicht vertragenen Mahlzeit. Dabei auch halskratzen ohne erkältung. Manchmal ein kurzer plötzlich auftretender Schwindel. Mein eh schon kurzer Zyklus ist noch kürzer geworden manchmal 19 Tage. Blutung stark, so dass ich gar nich mehr weiß wo das noch herkommen soll in der kurzen Zeit. Das sind die hauptsymptome. Mein Hausarzt hatte bei einem bluttest auch mal eine leichte unterfunktion festgestellt, meinte aber die müsste nicht behandelt werden. Keine Ahnung bin einfach nur platt und inzwischen ist mir alles zuviel. Aktivitäten strengen mich an. War früher nicht so. Habe aber vor dem jetzt doch nachzugehen.

  • 🕝 Christiane

    Hallo,
    ich stimme der vorherigen Schreiberin voll und ganz zu. Nur ein Nuklearmediziner kann eine Hashimoto zweifelsfrei diagnostizieren. Hausärzte sind dafür nicht ausgebildet und haben auch nicht die Mittel dazu. Wenn man den Verdacht hat an der Schilddrüse erkrankt zu sein, gehört man in die Hände eines Facharztes. Hausärzte sagen zwar meistens sie können das auch, aber eine Hashimoto können sie nicht erkennen. Eher bekommt man Antidepressiva, Bluthochdruckmedikamente usw. und wird vollkommen verunsiichert. Nur helfen tut das alles nix. Wenn man gut eingestellt ist kann man sich von seinem Hausarzt alle drei Monate kontrollieren lassen, aber der Gang zur “ großen“ Kontrolle beim Nuklearmediziner alle 1 – 2 Jahre bleibt ein MUSS! Ich spreche aus einer 14-jährigen Hashimoto-Erfahrung und 26-jahrigen Schilddrüsenerkrankung. Mein Tip: sucht einen Arzt, der sich damit auskennt, auch wenn das heißt, dass man weit anreisen muss. Nach der Einstellung muss man ja nur noch alle ein bis zwei Jahre dahin. Kauft euch Literatur und beobachtet euch. Akzeptiert eure Krankheit und haltet euch an die Anweisung des Arztes. Es wird immer gute und schlechte Tage geben, die aber nicht unbedingt immer was mit der Schilddrüse zu tun haben. Wenn ich eine Woche jeden Abend Chips Fresse, nehme ich nunmal zu, mein Cholesterinwert ist scheisse und so fühle ich mich auch. Bewege ich mich dagegen viel und achte ein wenig auf meine Ernährung geht es mir deutlich besser. Und glaubt mir, da gibt es noch viel Schlimmeres.

  • 🕝 Angelika

    Hallo..es fing 2014 an mit Brustkrebs,Chemotherapie,Bestrahlung .habe jahrelang L.thyroxin 75 genommen dann runter auf 50′ meine Ak werte waren bei 1600 ,also keine mehr nehmen meinte mein Arzt.im letzten Jahr fing es dann an ein Auge trat vor ,also MRT vom Kopf,knotenbildung am augenmuskel wurde gesagt,Kortison 8 Wochen lang hoch dosiert.knoten war kleiner geworden ,aber seitdem von einem Arzt zum anderen..sehe doppelbilder ,daraufhin habe ich eine Prismenfolie für meine Brille bekommen.erste Zeit ging es auch .leider aber nur ca.3 Wochen,nun ist wieder alles doppelt,muss das Auge zulassen um was einigermaßen zu sehen. Jetzt war ich bei einer endokronologin,wieder 6 mal also 6wochen Infusion auch mit Kortison…es wird nicht besser..bin am Ende meiner Kräfte,nur matt,muss mich zwingen den Tagesbedarf an Arbeit zu Schafen,schlafen geht nur mit Tabletten, ich habe Hunde sonst würde ich garnicht rausgehen,selbst das fällt mir schwer kann nicht lange laufen…..Weiß einer Rat…..

  • 🕝 Anonymous

    Hallo an alle Betroffenen, Bei mir ist vor ca. 12Jahren diese Krankheit von meinem Hausarzt festgestellt worden. Ich gehe zu einem Heilpraktiker, er ist der Ansicht man ist nur krank wenn man krank sein will. Er meint damit man sollte Hashimoto nicht so als Krankheit ansehen nur dass man jetzt eben immer Medikamente nehmen muss. Auch ich habe mal gute und mal schlechte Tage, aber ich bringe sie nicht gleich mit der Krankheit in Verbindung. Ich denke es kommt auch viel auf die Einstellung an. Ich treibe viel Sport, fahre täglich 20km mit dem Rad, Gehe danach noch 2h raus in meinen Garten . Das hilft mir wirklich sehr. Schlecht geht es mir , wenn ich nichts mache. Manchmal muss ich mich auch dazu zwingen. Ich nehme eine etwas niedrigere Dosis als empfohlen, da es mir damit besser geht. Das ist für meinen Arzt ok. Für ihn zählt dass es mir gut geht. Ich nehme zusätzlich auch Selen. So ich hoffe, dass ich euch etwas helfen konnte. Mein persönlicher Rat treibt Sport powert euch aus, arbeitet an eurer Einstellung, baut positive Energie auf ihr werdet sehen das macht sehr viel aus.

  • 🕝 Geli

    Auch ich kann sagen,
    hallo an alle Betroffenen.
    Bei mir ist es noch nicht so lange her, als Hashimoto festgestellt wurde.
    Hatte bei einer Routineuntersuchung einen sehr hohen Cholesterinwert
    und plötzlich zu hohen Blutdruck.
    Das waren schon die ersten Symptome von Hashimoto.Dazu kam noch starkes Stechen im Hals und in der Brust, wie ein Herzinftakt.
    Mit dem Gewicht habe ich auch große Probleme.
    Man weiß nicht, was man noch essen soll.Ich laufe jeden Tag 1Stunde rum.
    Plötzlich wird es einem auch mal schwindlig.
    Es ist nicht einfach mit der Krankheit zu leben, trotzdem an alle Kopf hoch!!!!

  • 🕝 Anonymous

    Ich weiß nicht wie alt der Artikel mittlerweile ist, aber wie manche hier schon dazu geraten haben, ist das WICHTIGSTE bei (Verdacht auf) Hashimoto, sich einen Arzt zu suchen, der mit der Krankheit vertraut ist. Wenn der bisherige Arzt der Meinung ist, dass eine jodbedingte Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto ja quasi dasselbe wären, bitte nie wieder dorthin gehen – zumindest nicht dafür.
    Hashimoto hat bei mir nämlich genau aus dem Grund nochmal einen ordentlichen „Aufschwung“ bekommen. Innerhalb von weniger als zwei Monaten ist mein TSH damals um über 10 gestiegen. Ich denke, ich muss nicht genauer erläutern, wie es mir körperlich und psychisch alleine in jedem Zeitraum ging.
    Ich leide nicht unter dem typischen Symptom Gewichtszunahme. Zwar fällt es mir schwer, Gewicht zu verlieren, aber ich nimm auch nicht zu.
    Hauptsymptome sind bei mir massive Verdauungsschwierigkeiten (bis hin zu völliger Verstopfung), depressiver Zustand inkl. Suizidgedanken (zu schlimmsten Unterfunktionszeiten war das jedenfalls so), Kälteempfindlichkeit, teils apathischer Gesamtzustand, Wortfindungsstörungen (zu dem Zeitpunkt war ich Mitte 20 – als Beispiel: Ich konnte Alltagswörter wie „Gabel“ nicht mehr benennen).
    Wenn ich nach einem Unterfunktionszustand wieder weitgehend gut eingestellt bin, hat das einen Effekt als würde sich Nebel oder Watte im Kopf auflösen.
    Trotz allem habe ich auch eine positive Nachricht: Fast alle Symptome sind so gut wie verschwunden seitdem ich gut eingestellt bin. Wenn ich doch wieder in eine Unterfunktion gerutscht bin, verschwanden sie viel früher wieder, wenn wieder eine Nach-Einstellung gefolgt ist.
    Von daher: Guten Arzt suchen und wieder gesund werden, es lohnt sich!

  • 🕝 Anonymous

    Im Sept. 2009 wurde meine Schilddrüse komplett entfernt. Dabei wurde ein pap. Karzinom sowie ein Hashimoto diagnostiziert. Das Karzinom wurde mittels mehrerer Radiojodtherapien erfolgreich behandelt. Seit der Zeit werde ich mittels Thyroxin in einer künstlichen Überfunktion gehalten. Mein TSH soll sich um 1,0 befinden. Das macht neben den üblichen Überfunktionsbeschwerden nach wie vor Beschwerden, die ich auf immer noch bestehende Hashimoto-Schübe zurück führe. Diese Autoimmunerkrankung, die primär die Schilddrüse angreift ist ja nicht mit der Entfernung der Schilddrüse automatisch mit entfernt, sondern besteht wohl weiterhin. Viele Ärzte, sogar Fachärzte wie Nuklearmediziner oder Endokrinologen sind da allerdings anderer Meinung und behaupten Hashimoto wäre nicht mehr vorhanden, da ja keine Schilddrüse mehr vorhanden sei, die angegriffen werden könnte. Also muss man als Betroffene schön selber schauen, dass man einigermaßen gut mit Medikamenten eingestellt ist und auch die Nebenbaustellen wie Mineralien- und Vitaminversorgung, besonders Vit D im Auge behalten. Traurig!

  • 🕝 Anonymous

    Hallo, bin gerade auf diesen Artikel gestossen.
    Was soll ich sagen….
    Mir geht es beschi……
    Noch hat mir kein Arzt irgendetwas bestätigt.
    Meine Symptome sind um es kurz zu fassen:
    Nackenverspannung, Rückenschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Herzklopfen, Herzstolpern, manchmal Wortfindungsstörung, Augenprobleme, niedrige Körpertemperatur, niedriger Puls unter 60 (jeder Arzt fragt ob ich Hochleistungssport treibe), Blutdruckschwankungeg, extrem trockener Mund, Schlafstörungen, Panickattacken, Schwindel , immer Entzündungswerte im Körper und noch einige mehr.
    Natürlich ist es nicht immer alles auf einmal aber es wechselt sich ab und es sind meistens Schübe, es gibt kaum noch Tage wo es mir einigermassen gut geht.
    Es wurde vor ca. 5 Jahren ein heisser Knoten festgestellt, der war damals ca. 0.4 cm groß
    Jetzt also nach fast 5 Jahren ist er bei ca. 2 cm.
    Die Schilddrüse soll bei nächster Kontrolle eventuell punktiert werden.
    Was meint ihr?
    Kann das mit der Schilddrüse zusammen hängen?
    Es kann nicht sein dass die Ärzte immer schön alles auf die Psychen schieben wenn sie nicht weiter wissen und Antidepressiva verschreiben.

  • 🕝 Anonymous

    Hashimoto? – Ich halte das nicht für ausgeschlossen.

    Auffallende Augäpfel hatte ich wohl schon vor vielen Jahren, als ich bei einem Verwandtschaftsbesuch im Krankenhaus zuerst von einer Schwester und später während der Visite vom Arzt angesprochen wurde. Tenor: ich solle mal meine Schilddrüse testen lassen, denn ich sähe „nach Schiolddrüse“ aus. Das veranlasste dann mein Hausarzt und in den folgenden Jahren wurde das Blut regelmäßig untersuchtD darüber hinaus hatte ich auch mehrere Szintigramme. – Die Ergebnisse waren immer negativ und die Schiulddrüse „schön Schmetterlingsförmig“.

    Etwa 2006 / 2007 fiel dann erstmals der große Haarausfall auf. Ich war angespannt, stellte Lidschwellungen fest und sah schlecht – häufig auch schlecht aus.
    Da ich mit der häuslichen Palliativpflege beschäftigt war, ließ ich nur die Augen erneut untersuchen und machte sehr schlechte Erfahrungen mit der Nachfolgerin meines Augenarztes. meine Augen waren angeblich super, während ich keine Zeitung mehr ohne Lupe lesen konnte.

    Nach dem Ende der Palliativpflege traten mit einem Vierteljahr Verzögerung Herzsymptome auf. Ich ließ diese anginapektorisartigen Beschwerden untersuchen und das Herz war o.k.. – Die Symptome waren nach 3 Monaten wie weg geblasen, so dass ich dachte, diese Probleme könnten die Folge der Pflegetätigkeit sein.
    Die oben schon genannten Symptome blieben und ein selbst gezahltes Trichogramm sorgte für den Vorschlag einer geschäftstüchtigen Hautärztin, doch mal einige Injektionen mit Mikronährstoffen zu machen. – Es war mir zu teuer.

    Ein Gewichtsverlust trat auch ein. Obwohl ich mich sehr selten mal gewogen hatte (ich war immer gertenschlank) tat ich das auf Anraten meines Hausarztes dann regelmäßig und führte auch ein Tagebuch darüber. Irgendwann kam die Sache zum Stillstand und so nahmen wir an, auch der Gewichtsverlust sei eine Folge der Pflege gewesen.

    Gleichzeitig stellten sich Schlafstörungen ein. Ich war über einen langen Zeitraum hinweg oft ganze Nächte wach und schlief dann irgendwann am Tag mal 2 – 3 Stunden. – Als Ursache vermuteten wir die „Spätfolge von Hausfriedensbruch und Einbrüchen während meiner Anwesenheit“ – trotz wiederholtem Schlosstausch über Monate hinweg. (Polizeiliche Ermittlungen gegen meine fiesen Nachbarn und Stalker gab es nicht.)
    Außer den Schlafstörungen hatte ich in diesen Monaten gelegentlich Herzstolpern und Kribbeln in Armen und Händen. Haufig Nachtschweiß (manchmal am Oberkörper, meist aber im Nacken) und manchmal trockene Augen, was besonders beim Aufwachen sehr unangenehem aufffiel.

    Ende 2015 stellte ich das Rauchen ein. Ich war mit meist 5 Zigaretten am Tag ein Wenigraucher, nahm aber dennoch im Jan und Feb 2016 etwas zu. Die Luftversorgung durch die Nase verbesserte sich jedoch nicht wie erwartet und ein nach Jahren erneuter HNO – Termin sorgte dafür, dass ich endlich einen anderen HNO suchte. Der schlug ganz klar eine OP vor, wollte mir aber keine „Fenster“ verpassen. Im Juni 2016 wurde die Nasenscheidewand begradigt und die Nasenmuscheln verkleinert. Anfangs bekam ich toll Luft durch die Nase, inzwischen habe ich aber erneut das Gefühl, die Nase sei ständig verstopft.

    Mein Gewicht stieg im Laufe des Jahres 2016 um gute 15 kg, obwohl ich an meiner Ernährung nichts änderte. Die Schlafstörungen änderten sich von „nie“ in „ständig“ müde, meine Fingernägel brechen ständig weg, das Nagelbett entzündet sich regelmäßig nach der Manicure, der Haarausfall besteht nach wie vor und seit etwa Mitte 2016 habe ich extreme Schmerzen in beiden Füßen, die dann auch stark anschwellen.

    Ich ging wie immer zuerst zum Hausarzt (Nachfolger des o.g. Arztes) und achtete darauf, dass alle möglichen Ursachen für die Fußschmerzen überprüft wurden. Das Ergebnis: Ich bin gesund und habe gute Blutwerte.
    Beim Orthopäden sah das anders aus. Er ordnete eine erneute Blutuntersuchung an. Ergebnis: Yersinia – Infektion. Es gab Antibiotika und Schmerzmittel. Da die Entzündungen mit Gelenkergüssen blieben, wurde ein Szintigramm erstellt, das eindeutige Entzündungen in den Fuß- und Sprunggelenken auswies. Das anschließende MRT zeigte noch eine beidseitige Plantarfasziitis. Die Gelenkentzündungen scheinen nach einer RSO – Behandlung abzuklingen. Die Fasziitis samt Fersensporn muss dann halt weiter behandelt werden.

    Trotz bakterieller Infektion, deren Spätfolge sehr wohl eine reaktive Arthritis sein kann, vermute ich inzwischen eher Hashimoto.

    Gründe: etliche Symtome der Überfunktion bzw. Unterfunktion (teilweise auch paralell) passten. Ich hatte zwar keine Schwindelgefühle, stellte aber wiederholt Unsicherheiten im Gang fest, den ich persönlich auf die Fußschmerzen schob. Einmal wurde ich – natürlich nüchtern – für Betrunken gehalten und man wollte mich nach Hause bringen.

    Kürzlich brach mein Hausarzt das Belstungs – EKG ab, weil der Blutdruck zu sehr in die Höhe schoss. Es folgte eine Langzeit – Blutdruckmessung. Seither soll ich Blutdrucksenker einnehmen, die ich jedoch nicht nehmen möchte. – Wann immer ich meinen Blutdruck messe (regelmäßig) / messen lasse (z.B. beim Gynäkologen) ist der normal. Ich weiß dass ich vom Idealgewicht in ein leichtes Übergewicht gerutscht bin und allein das einen Blutdruckanstieg verursachen kann. Ebenso weiß ich, dass das Handgelenkmessgerät nich so genau ist, wie andere Methoden. Dennoch aber glaube ich nicht an einen einfachen Bluthochdruck, denn ich fühle mich so mies wie nie zuvor, obwohl es mir nach dem Rauchverzicht doch angeblich besser gehen sollte.

    Mein (neuer) Arzt hatte kein Szintigramm angeordnet. Es wurde nur das Blut zur Schilddrüsenuntersuchung herangezogen. Alle anderen Blutwerte waren angeblich o.k. (was mich angesichts inzwischen nachgewiesener Entzündungen und einer Yersinia – Infektion schon sehr wundert).

    Über das bislang Erwähnte hinaus habe ich die folgenden Symptome bereits seit längerer Zeit: Leistungsfähigkeit reduziert, Müdigkeit (oft schlagartig nach dem Essen), Verdauungsprobleme, Entzündungen, hin und wiueder punktförmige Hautblutungen, gelegentlich Muskel- und Gelenkschmerzen, in letzter Zeit häufig nächtliche Krämpfe in den Beinen.
    Außerdem habe ich die – hier als spezifisch bezeichneten – weißen Flecken auf den Unterarmen. –

    Doch was nützen alle Vermutungen, Querverweise bzw. Hinweise (biologisch – sachlich begründet), wenn die Untersuchungen ein anderes Bild ergeben?
    Zur Erinnnerung: meine Blutwerte sind o.k. und ich völlig gesund, während ich mich so krank wie noch nie fühle und wegen entzündeter Gelenke und Sehnen in den Füßen seit inzwischen einem Jahr keinen Schritt mehr ohne extreme Schmerzen machen kann.
    Und während ich mir fast einen Rollator wünschte (Anlaufschmerzen, Belastungsschmerzen und Ruheschmerzen) und bereits glaubte, dass der Rollstuhl nicht mehr fern sei, entdeckte eben jene Blutuntersuchung keine bakterielle Infektion, die entsprechend der vom Orthopäden veranlassten Blutuntersuchung bereits seit längerer Zeit gegeben sein musste.

  • 🕝 W.

    Bei mir, männlich 65 Jahre alt hat der Hausarzt bei einer Blutuntersuchung des TSH Wert mitbestimmen lassen. Nachdem dieser Wert geringfügig erhöht war, schickte er mich zur Nuklearmedizin. Die Sonographie zeigte keine Auffälligkeiten, die Stoffwechsellage war normal. Jedoch der Anti-TPO war um die 5000 U/ml. Das reichte dann wohl aus, um Hashimoto zu diagnostizieren. Allerdings fühle ich mich vollkommen gesund und habe nicht die geringsten Symptome die so oft bei dieser Autoimmunerkrankung auftreten. Das gibt es also offenbar auch?! Wenn ich über den Leidensweg vieler Hashimoto-Patienten lese, dann denke ich manchmal mein Laborwert des Anti-TPO wurde vielleicht vertauscht und ich habe vielleicht gar kein Hashimoto. Und ganz seltsam, auch ohne Symptome und trotz normaler Stoffwechsellage, empfahl man mir die Einnahme gering dosierter Schilddrüsenhormone. Da weiss man nun wirklich nicht was man machen soll. Am besten erstmal gar nichts. Wäre in meinem Fall sicherlich besser gewesen der Hausarzt hätte nie den TSH Wert mitbestimmen lassen. Dann wäre ich vielleicht irgendwann 90 Jahre alt, ohne je zu wissen, dass ich Hashimoto habe.

  • 🕝 Anonymous

    Hallo zusammen ! Ich bin 38 Jahre und habe Haschimoto seit ca. 20 Jahren ..Nach meiner 2 Schwangerschaft merkte ich dass sich ie Symptome schleichend eingestellt haben . Starke Müdigkeit , Muskelschmerzen , Herzstolpern , Trockene Haut , Panikattacken…. Bin mittlerweile bei 100mkg…L- Thyroxin , aber merke trotzdem die Symptome meine Schilddrüse ist nur 7 ml..klein…Der Stoffwechsel kommt einfach nicht in Gang…

  • 🕝 Karin

    Hallo,ich nehme seit 18 Jahren Thyrex wegen angeblicher Unterfunktion. Zumindest hat mir das der damalige Nuklearmediziner so gesagt und ich vertraute ihm,leider. Ich lies meine SD halbjährlich kontrollieren,da die Werte nie passten. Vor ca 3 Jahren,ein Schlag ins Gesicht. Ich hatte stets geschwollene Lymphknoten in Brust und unter den Achseln. Hausarzt konnte mir zwar nicht sagen was ich hatte,wollte mir aber prompt Antibiotika verschreiben. Das nahm ich natürlich nicht! Ich ging zum Frauenarzt,der mir Entwarnung gab,aber es radiologisch untersucht haben wollte. Mit meinem aktuellen Blutbefund fuhr ich zum Radiologen,der fragte ob was nicht in Ornung sei, da ich mit Blutbefund kam. Ich sagte ihm,das mit meiner SD etwas nicht stimmt und sie sich trotz Thyrex nicht einstellen lässt. Ohne zu zögern fuhr er mit dem US auf meine SD und erklärte mir das diese sich auflöst,ob ich das wüsste? Ich war wie gelähmt,hatte so etwas noch nie gehört. Zu Hause fischte ich meinen ersten Befund heraus und tatsächlich,ganz oben stand Hashimoto. Mittlerweile habe ich jegliches Vertrauen zu Ärzten verloren, gehe zu Craniosacral und Bioscan. Ab nächste Woche dann akupunktieren. Mir gehts nicht gut, schlafe in 6 Tagen 15 Stunden,habe Schmerzen in beiden Brüsten, erbreche manchmal und meine Konzentration ist beim Teufel. Hoffe sehr das die Akupunktur mir hilft,halte euch auf dem Laufenden, Glg Karin

  • 🕝 Anonymous

    Bei mir wurde Hashimoto im Februar festgestellt.Seid ungefähr 3 Jahren litt ich unter hohem Blutdruck bekam Medikamente.Weiter ging es mit Schmerzen im Rücken mit Bandscheibenvorfällen und Arthrose wurde auch behandelt monatelang.Es folgten viele Dinge wie kreisrunder Haarausfall,trockene Haut,extreme Müdigkeit viele Infekte besonders Hals und auch Nebenhöhlenentzüdungen,meine wechselnden Launen schob man auf den Stress genau wie viele andere Dinge auch.Für mich waren all diese Dinge zur Normalität geworden und ich machte Reha und nahm für alles Medikamente.
    Im Oktober 2015 wurde ich mit einer Panikattake ins KH eingeliefert und man stellte nichts fest.Ausser Stress und dann fragte mein Hausarzt mich nur ob ich die Pille nehme und sollte diese einmal absetzen da mein TSH Wert einwenig erhöht wäre.Ich tat dies und meine weitern Blutkontrollen in den nachfolgenden Monaten waren immer laut Arzt Okey.Genau 1 Jahr später bekam ich erneuert Panikattaken und diesmal nicht nur eine.Da ich umgezogen bin musste ich mir einen neuen Arzt suchen.Es begann eine Lauferei ..Blutwerte waren gut auch der TSH es wurde auf Stress und die Psyche geschoben und mit Antidepressiva behandelt.Es folgten Wochen die ich mir nicht zurück wünsche..Erschöpfung,Herzrasen,tägliche Panikattaken.Jede Menge Arztbesuche..EKG,Langzeitblutdruckmessung,HNO,Psychiater,Psychologie usw.
    Nach bestehen beim Frauenarzt das irgendwas nicht stimmt mit meinen Hormonen teste sie Schilddrüsenwerte und diesmal nicht nur TSH sondern suchte nach Antikörpern.Volltreffer.Mit den Blutwerten wieder zu Hausarzt der mich dann zum Endokrinologen überwies.Die Untersuchung mit Blut,Ultraschall und CT bestätigte die Vermutung es ist Hashimoto.Damit wieder zum Hausarzt der nur sagte ach ja ..sie haben da jetzt ne Krankheit nix wildes und mir L-Thyroxin verschrieb ich sollte erstmal 1 Woche 50 und dann 100mg nehmen.Nach 2 Tagen ging es mir so mies das ich dachte mein Herz springt mir gleich raus und wieder zum Arzt diesmal zur Kollegin.Sie sagte nur bloß nicht soviel L-Thyroxin,fangen Sie bitte mit 25mg und dann langsam auf 50mg und in 6 Wochen Blutkontrolle.Ich dachte wollen die mich hier alle veräppeln?Was denn nun?
    Ich fühlte mich so alleine ,was ist Hashimoto?Was passiert da mit mir?
    Nach ein paar Tagen bekam ich schlimme Atemnot wechselte den Hausarzt.Lungenfacharzt fand nichts und wieder sollte ich zum Psychiater und bekam Antidepressiva.Wieder ging es mit so schlecht das ich dachte mein Körper steht völlig neben mir.Ich hatte einfach keine Kraft mehr,Panik,und schlimmste Wahrnvorstellungen.Lag das ganze Wochenende flach.Diese schlimme Atemnot ich wollte nicht mehr.Am nächsten morgen setzte ich alle Medikamente ab.Ein paar Tage später ging es mir wieder blendend.Atemnot weg,Erschöpfung weg und ich konnte mich wieder um meine Kinder kümmern.Doch die Freude hielt nicht lange an..Kopfschmerzen,Nackenschmerzen,trockene Augen,Gereiztheit ,Erschöpfung und vieles mehr schlichen sich ein.Ich beichtete meinem Arzt das ich die Medikamente abgesetzt habe aber seid dem die Atemnot weg ist.Er verschrieb mir einen anderen Hersteller..nun habe ich wieder begonnen 25mg und dann 50mg.Nach 1,5 Wochen kam die Atemnot zurück zwar nur nicht mehr so schlimm wie unter dem alten Hersteller.Dafür sind Kopf und Nackenschmerzen weg.Einmal am Tag muss ich mich kurz hinlegen aber dir Erschöpfung geht auch zurück.Meine Atemnot macht mir nur sorgen dafür ist aber mein Blutdruck wieder normal und dafür brauche ich nichts mehr einnehmen.
    Es ist ein langer Weg den ich schon hinter mir habe und ich hoffe das man noch heraus findet warum mein Körper mit Aremnot reagiert.Ich habe nur keinen Arzt bis jetzt der mir wirklich hilft und auch nur ein bissel Ahnung von dem ganzen hat.Es gibt so viele Menschen die erkrankt sind aber warum weiß kaum ein Arzt von Hashimoto?Warum kontrollieren alle nur TSH ? Warum hat man vorher nicht all das bei mir entdeckt und nur nach meinem Gefühl das etwas nicht stimmt andere Blutwerte kontrolliert?Warum ist es immer alles psychisch und man bekommt Antidepressiva?
    Ich hoffe so sehr das ich richtig eingestellt werde und wieder ein einigermaßen normales Leben führen kann denn kaum einer kann sich vorstellen was dieses kleine Organ mit einem anstellen kann.Es sieht keiner von außen denn diese Erkrankung hat kein Gips oder ein anderes Zeichen.Selbst die Familie kann oft nicht nachvollziehen was denn mit der Mutti los ist.Sie war doch vorher immer der Manager,hatte alles im Griff und war nie müde oder vergesslich.Ja ..ich dachte auch immer das mich nichts unterkriegen kann aber anscheinend hat da Hashimoto andere Pläne.

  • 🕝 Anonymous

    Hallo, ich weiß seit vier Monaten daß ich Hashimoto habe! Ich konnte zwei Monate nicht mehr das Bett verlassen, so schwach war ich. Hatte sehr viele Symptome, es war eine schlimme Zeit! Jetzt geht es mir sehr gut! Ich habe zwei Monate Vegan gegessen, Und jetzt ernähre ich mich vegetarisch. Bin von 50 auf 25mg herabgesetzt worden! Achte jetzt auf gluten- und laktosefreie Ernährung! Bin glücklich daß es mir so gut geht wie vor 6 Jahren! Und ich habe 17 kg in vier Monaten abgenommen!

  • 🕝 Tina

    Hallo, bei mir wurde 2009 Hashimoto festgestellt. Ich hatte zu meinem Hausarzt gesagt, dass ich mich müde und abgeschlagen fühle und mir das nicht erklären könne. Er machte ein gr. Blutbild. FT3 und FT4 lagen noch im Normbereich, meine Antikörper waren sehr hoch. Für ihn stand dann die Diagnose Hashimoto fest. Er überwies mich zeitnah zum Kollegen, um die Schilddrüse schallen zu lassen (alles gut). Ich stieg mit 50mikro-gr ein. Wichtig ist, dass man beim L-Thyrox IMMER beim selben Hersteller bleibt! Die Tablette morgens als erstes mit stillem Wasser trinken und erst 30 min später Essen/ Kaffee (Milchprodukte) nehmen. Ich nehme morgens Selen ein, wird auch vielfach empfohlen. Mein Hausarzt macht jedes Quartal ein Blutbild, ich fühle mich gut eingestellt. Ich habe minimal Symptome, dann lasse ich mein Blut untersuchen.
    Ich habe das Glück in einer Großstadt (HH) zu wohnen. Wenn der Hausarzt Eure Symptome nicht ernst nimmt, wechselt ihn!!! Endokrinologen können sonst auch helfen!! Viel Glück!

  • 🕝 Melike

    Ich glaube, dass ich das habe, wobei mein Bruder mich darauf gebracht hat. Als ich mir die Symptome angeschaut habe, haben viele Sachen gepasst. Der Arzt aber hat nur auf den Befund geschaut und meinte, es sei alles okay.. So weit war ich auch, aber er hat es nicht weiter untersucht. Beim Schilddrüsenarzt hatte ich die Symptome nicht angegeben, da ich nicht wusste, dass sie davon kommen. Woher denn auch? Schwindel, bis vor kurzem noch oft gehabt. Muskelschwäche an dein Beinen, ich muss mich abstützen um nicht umzukippen. Haarausfall, seht stark gehabt, habe jetzt meine Haare geschnitten, bis jetzt nicht mehr so stark. Zittern an den Händen, schon damals wurde ich immer gefragt warum ich zitter, zbs. als wir in der Schule ein Buch gelesen haben und ich die Seite schon bereit hielt. Antriebslosigkeit. Schwitzen, im Winter weiß ich nie was ich anziehen soll, wiel ich schwitze, mir aber kalt ist? Muskelzucken habe ich auch ab und zu. Geschwollenen Lymphknoten am Hals, seit ca. 1 Jahr jetzt. Und auch paar andere Sachen, die aber eher Symptome der Unterfunktion sind… Beim nächsten Arztbesuch werde ich die Sachen mal angeben, mal schauen.

  • 🕝 Anita

    Habe auch seit ca. 20 Jahren Hashimoto . Meine Schilddrùse ist ca 7 ml…klein.Nehme 100mkg L-Thyroxin .Ich finde die Symptomatik hat sich nicht gebessert, trotz guter Einstellung . Habe mich damit abgefunden dass es zu mir gehört.

  • 🕝 Barbara

    Hashimoto wurde bei mir vor 5 Jahren diagnostiziert, nachdem ich von jetzt auf gleich unerträgliche, grauenhafte Angstzustände bekommen hatte. Ich war beinahe froh über die Diagnose, weil ich dachte, ich nehme die Schilddrüsenhormone und dann verschwindet die Angst. Dem war leider nicht so. Psychotherapie und das von einer Neurologin/Psychiaterin verschriebenes Antidepressivum Mirtazapin halfen überhaupt nicht. Die Angst war so schlimm, dass ich mir oft wünschte, tot zu sein, weil ich nicht mehr wusste, wie ich das aushalten soll. Erst nachdem vor zwei Jahren mir ein anderer Psychiater Escitalopram (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) verschrieben hat, sind diese ganz grauenvollen Angstzustände nicht mehr aufgetreten. Seitdem gibt es gute und schlechte Tage. Oft ist noch eine Art Unruhe oder plötzliche Mut- u. Energielosigkeit da, verbunden mit einem Gefühl des Fremdseins, Abgetrenntseins von allem, Gedankenkreisen und dem Gefühl, das im Griff behalten zu müssen, was sehr, sehr anstrengend ist und meist zu Weinkrämpfen führt. Fühle mich sehr schnell überfordert. Qigong-Übungen, die ich seit zwei Jahren täglich praktiziere, sind mir eine enorm große Hilfe, mit der Krankheit umzugehen und in die Ruhe zu kommen.
    Was mich wundert ist, dass ich kaum welche der „üblichen“ Hashimoto-Symptome zeige. Aber Blutwerte, Szintigraphie und Ultraschall sind lt. Ärzten eindeutig.

  • 🕝 Diana

    @Barbara und alle anderen, die Panikattacken plagen:
    Bei mir haben die Panikattacken mit guter Einstellung zwar weitestgehend aufgehört, aber die Neigung zu Angstgefühlen hat erst aufgehört, als nach Jahren endlich Vitamin D und B12 getestet und aufgefüllt wurden. Seitdem kann ich auch wieder gut schlafen.
    Man muss auf den Tests bestehen! B12 am besten als Spritze. Und auch Magen-Darm-Bereich durchchecken und Gluten-/Laktoseunverträglichkeit ausschließen.

  • 🕝 Lottchen

    Hi an euch alle,
    heute nach fast 25 Jahren kann ich eins und eins zusammenzählen und weiß, dass mein Hashimoto in den letzten zwei Wochen meiner Schwangerschaft anfing. Damals hatte ich von heute auf morgen ein geschwollenes Gesicht mit Beteiligung der Schleimhäute im Nasen Rachenraum, nen Kloß im Hals und Anzeichen einer Erkältung. Ich inhalierte quasi noch im Kreißsaal. Naja was soll ich sagen, das ist bis heute so geblieben. Dazu kamen 5Jahre später den üblichen Symptomen die so beschrieben werden, weiße Flecken an den Armen, 30kg mehr, Gesichtsnervenschmerzen, Kieferschmerzen, trockene juckende Gehörgänge, und und und… Was mich dann vor zwei Jahren echt nervte waren richtig üble entzündete Pickel an Stellen wo man die echt nicht gebrauchen kann. Nach Antibiotika und Optionen auf chirurgische Entvernung hatte ich die Schnauze voll und durchstöberte das Netz…und siehe da. Ich laß über alkaloidfreie Ernährung und seit dem gibt es keine Furunkel mehr, es besserten sich auch einige andere Symptome… z.B. Ohrjucken, Wasseransammlung im Gesicht, Schlafstörungen u.a.. Aja und noch was anderes, wusstet ihr das Flur oder auch Fluride die Schilddrüse zerstört und Hashis oftmals Jod nicht vertragen? Achtet mal darauf, was ihr esst! Schreibt mal ob es hilft! liebe grüße

  • 🕝 Kevin

    Hallo, ich bin 26 Jahre alt und habe schon länger Hashimoto. Mir wurde das nie richtig erklärt und welche Folgen das für mich hat. Mir wurde immer gesagt, dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Ich war schon damals in der Kinderklinik deshalb. Angefangen habe ich mit L-Thyroxin 25 und ging bis 250 bei mir hoch. Dann ging es wieder bergab, dass ich mal bei 150 war, jetzt bin ich wieder bei 200 momentan. Aber mir ging es noch nie richtig gut. Ich war immer müde, antriebslos, kraftlos, nicht für anspruchsvolle Leistungen zu Stande. Auf der Arbeit hatte ich manchmal Nasenbluten. Ich bin oft zum Arzt gegangen, aber keiner hat mich verstanden oder wahrgenommen. Man wird direkt abgespeist, als wenn ich schauspielern würde. Jeder Tag ist ein reiner Kampf und man weiß nicht was einen morgen erwartet. Mir wurde immer gesagt, die Blutwerte wären in Ordnung. Könnte man sich auch nicht erklären. Erst jetzt vor kurzen habe ich mir nochmal einen Termin in einer Schilddrüsenklinik gemacht. Dort wurde ich auch nochmal komplett gecheckt und Sie hatten auch Hashimoto bei mir festgestellt. Die Dosis wurde gesteigert und mir wurde Vitamin D verschrieben. Aber besser geht es mir dadurch auch nicht wirklich. Jetzt ware ich wieder beim Hausarzt. Ein Bluttest wurde gemacht und die Dosis wurde wieder erhöht. Der TSH-Wert war bei 2.2. Nach Aussage der Ärztin wären die Blutwerte in Ordnung. Aber das stimmt nicht die Blutwerte sind erst bei 0.5 -1 sehr gut. Seitdem habe ich mich selber schlau gemacht und alles darüber gelesen im Internet. Ich bin oft krankgeschrieben gewesen, weil ich meiner Arbeit (körperliche Arbeit) nicht mehr richtig nachgehen konnte. Ich war einfach platt. Habe immer auf der Arbeit Schübe bekommen (Hitzewallungen, starkes Schwitzen, starker Durst). Ich war immer so kaputt, wenn ich nach Hause kam. Mein Körper konnte sich nicht richtig regenerieren. Ich hatte mich nur noch durch geschleppt, bis es gar nicht mehr ging. Jetzt bin ich seit über 7 Wochen krankgeschrieben und war auch schon bei einer Psychotherapie, die bei mir eine Anpassungsstörung festgestellt haben. Aber das stimmt nicht, die Anpassungsstörung kommt nicht von so. Das Problem ist man selber, weil man sich in seinen eigenen Körper nicht mehr wohlfühlt und keiner einen verstehen will noch nicht mal meine Eltern. Ich habe sie wieder abgebrochen, da ich meiner Meinung nach nicht richtig eingestellt bin. Ich versuche Stress möglichst zu meiden. Da alles für mich Stress mittlerweile ist, ist es sehr schwierig geworden. Ich habe versucht die Ernährung umzustellen, doch leider habe ich damit auch nicht Erfolg. Andere nehmen zu, bei mir ist es umgekehrt ich kann Essen was ich will und nehme immer ab wieder. Muskeln kann ich auch nicht wirklich aufbauen. Kann soviel trainieren wie ich will. Am nächsten Tag ist wieder alles normal. Ich habe gemerkt bei dieser chronischen Krankheit, dass das wichtigste ist Stress zu meiden. Das heißt keine körperliche Arbeit oder die psychisch Stress verursacht. Früher war ich als Kind gerne draußen und der Sommer war eigentlich nie schlimm. Aber mittlerweile vertrage ich einfach die Sonne nicht mehr bzw. der Sommer ist für mich schlimm geworden. Andere haben Spaß für mich die Hölle. Ich fühle mich oft geblendet. Bekomme Schwindelgefühle, Kreislaufprobleme und schnell Sonnenbrand. Aber keiner versteht das. Man wird immer abgespeist. Ich versuche mir jetzt einen anderen Job zu besorgen, wo ich wenig Stress habe, am Besten Bürojob. Aber Zukunftsängste habe ich immer noch sehr. Da ich im jeden Beruf Probleme hatte und keiner mich verstehen wollte. Das Schlimmste man versucht sich immer so stark zu machen, dass es von außer keiner ansieht. Aber von Innen ist man schwach. Man muss immer seine Energie für den ganzen Tag einteilen und das ist schwer. Ich fühle mich körperlich wie ein Rentner manchmal. Wichtig ist auf sich selbst zu hören und die eigene Gesundheit sollte immer Vordergrund stehen. Gesundheit ist wichtiger wie Geld. Und man sollte das tun was einen Spaß macht. Schöne Grüße da draußen.

  • 🕝 Lottchen

    Manche von Euch haben es wirklich hart getroffen… das tut mir echt leid. Ich kenne auch Sprüche von Ärzten wie: „ eine Drüse kann nicht weh tun“, „ sie sind zu dick und deshalb nicht leistungsfähig, müde und schwitzen“, oder „ sie sind in den Wechseljahren, wenn die Regel unregelmäßig kommt und Sie gereizt sind…. Das ist nur ein kleiner Auszug. Was ich mir schon alles anhören musste. Das schlimme daran war, das ich deshalb anfing an mir selbst zu zweifeln und ich echt überlegte von der Brücke zu springen. Ich kapselte mich ab und war es leid mich für mein Unwohlsein zu entschuldigen.

    Ich kann alle eure Torturen nachvollziehen und ihr habt mein tiefstes Mitgefühl, aber lasst den Kopf nicht hängen. Ihr müsst um Euere Zukunft kämpfen. Wechselt den Arzt, und wenn es nötig ist, nochmal. Auch wenn ihr Zwei oder mehr Stunden dafür fahren müsst. Sucht euch eine Selbsthilfegruppe um darüber reden zu können. Ihr erfahrt dort wertvolle Unterstützung, auch wenn es um „Schwerbeschädigtenanträge“ oder eine „Berufsunfähigkeit“ geht. Eine Erwerbsminderung ist auch möglich. Glaubt mir es lohnt sich.!!!

  • 🕝 Anonymous

    Bei mir wurde Hashimoto vor kurzem festgestellt. Ich hab schon seit der Kindheit Probleme. Immer müde und blass. Friere ständig. Auch Periode immer vielen stark. Schwanger bin ich auch nie geworden. meine Zähne sind schlecht und dauernd bin ich heiser. Kann nix am Hals vertragen. hab den Ärzten so oft gesagt sie sollen meine Schilddrüse testen! Aber nein. Erst Jett auf massiven Druck hin würde ich endlich getestet. Schlimm finde ich, dass die Umwelt einen nicht erst nimmt und belächelt als hätte man nix.

  • 🕝 Camillo

    Hallo alle Hashimotler die ihr schon geschrieben habt! Ich habe seit 4 Jahren massive Gesundheitliche Probleme die plötzlich und aus heiterem Himmel auftraten! Schlimmste brennende Schmerzen im Steißbein und Beckenboden! Dazu ständiges Gribbeln in einem Arm! Natürlich ging ich zu meinem HA der mir nach mehreren Bluttests sagte mir würde nichts fehlen alles sei normal! Er kennt mich seit 10 Jahren und weiß eigentlich daß ich nicht empfindlich bin! Trotzdem nahm er meine Beschwerden nicht ernst! Er veranlaste zwar einige Untersuchungen bei Fachärzten wie Rheumatologe, Neurologe, Ortopäde ect! Es wurden viele teure Untersuchungen gemachf, jeder Artzt hatte eine andere Diagnose für meine Beschwerden, nur hatte ich immer des Gefühl daß alles nicht das richtige war! Xmal Einweisung als Notfall ins KH weil es mir so schlecht ging! Meine SD Werte waren nur geringfügig aus dem Lot und die AK auch! SD Sono lief so, ein Arzt sagte Hashi, der nächste sagte wieder kein Hashi und mir gings mit diesen Schmerzen immer schlechter und an schlaf in den Nächten war auch nicht zu denken! Ich bin eigentlich recht hart im nehmen und nicht zimperlich und kam mir immer bescheuerter vor! Suizidgedanken kamen da auch manchmal wobei natürlich auch schon Antidepressiva verschrieben wurden weil wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen ists halt psychisch! Antidepr hab ich aber nie genommen weil ich mir sicher war daß das nicht die Ursache war für meine Beschwerden! Ich bin 56 Jahre alt und fragte mehrer Ärzte ob das nicht mit irgendwelchen Hormonen zu tun haben könnte wegen Wechsel oder so! Sagte ihnen daß ich das Gefühl hätte das das Stoffwechselbedingt sei! Aber keiner ging darauf ein! Bis dahin hatte ich noch nie nach Krankheiten gegooglt aber jetzt reichte es mir! Ich erfuhr daß Brennschmerzen neuralgische Schmerzen sind und daß diese auch manchmal bei SD Erkrankungen auftreten können! Also erzwang ich eine Überweisung zum Endokrinologen der mir dann LThyroxin verschrieb auf welches ich leider sehr allergisch reagierte (Halsenge, srändiger Husten,Druck auf der Brust ect) Mein mittlerweile 5ter HA sagte mir es gäbe keine Nebenwirkungen auf diese Tbl! Meine Apothekerin klärte mich umfassend auf und verwies auf ein Medikament in flüssiger Form welches ich dann auch super vertrug! Und siehe da, nach ein paar Tagen waren alle Beschwerden wie durch Zauberhand verschwunden! Seit 5 Monaten nehme ich jetzt SD Hormone! Von 25 bin ich jetzt auf 75 und alles ist gut! Zu irgendwelchen Ärzten habe ich jegliches Vertrauen verloren! Am besten man kümmert sich um alles selbst und frägt Apotheker! Die wissen oft mehr !

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