Symptome und Anzeichen von Helicobacter Pylori
Helicobacter

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Mit Helicobacter besiedelte Darmschleimhaut (Abb.: Tatiana Shepeleva | Shutterstock)

Helicobacter Pylori ist ein Bakterium, dass den menschlichen Magen befallen und dort Erkrankungen auslösen kann. Helicobacter Infektionen werden mit dem Auftreten von Magengeschwüren, Zwölffingerdarmgeschwüren und Magenkrebs in Verbindung gebracht. Der Übertragungsweg ist bislang unbekannt. Man vermutet aber die orale Aufnahme von Ausscheidungen durch verunreinigte Nahrung als Ursache. Auch eine Übertragung durch Schmeißfliegen wird diskutiert.

Weltweit sind etwa 50 Prozent der Menschen mit Helicobacter Pylori besiedelt. In Deutschland sind es etwas weniger. Aber auch hierzulande geht man immerhin noch von rund 30 Millionen Betroffenen aus.

Helicobacter Pylori Symptome

Die meisten Menschen mit Helicobacter Pylori Befall leben völlig symptomfrei. Beschwerden treten meist erst dann auf, wenn das Bakterium durch Erhöhung der Magensäurekonzentration Schäden an der Magenschleimhaut verursacht hat.

Die typischen Anzeichen von Helicobacter Pylori
häufiges Aufstoßen
Völlegefühl
unklare Oberbauchbeschwerden
Schmerzen im Oberbauch
Übelkeit
Erbrechen
Appetitverlust
nächtliche Bauchschmerzen
Schmerzen auf leeren Magen, die sich bei Nahrungsaufnahme bessern
schwarzer Stuhl (Teerstuhl)
Blähungen
Sodbrennen
saures Aufstoßen
Durchfall
Druckgefühl im Oberbauch
Mundgeruch
juckende Haut

Was tun?

Entstehung eines Magengeschwürs durch Helicobacter Pylori

Entstehung eines Magengeschwürs durch Helicobacter Pylori (Abb.: designua | Bigstock)

Besteht der Verdacht auf eine Helicobacter Pylori Infektion, sollte ein Arzt konsultiert werden, um das Risiko von Folgeerkrankungen wie Magengeschwüren und Magenkrebs zu senken.

Die richtigen Anlaufstellen sind der Hausarzt oder Internist bzw. gleich der Gastroenterologe. Der wird i.d.R. eine Magenspiegelung mit Probenentnahme (Biopsie) veranlassen. Auf Basis der Probe kann das Vorliegen einer Infektion geprüft werden.

Liegt eine Infektion mit Helicobacter Pylori vor, wird diese i.d.R. mit Antibiotika behandelt und überwacht. Zusätzlich werden meist Maßnahmen zur Reduzierung der Magensäurekonzentration ergriffen.

Patientenerfahrungen?

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Hast Du den Verdacht, unter einer Infektion mit Helicobacter Pylori zu leiden? Warum? Welche Symptome treten bei Dir auf? Warst Du schon beim Arzt? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Mit welchem Ergebnis? Wie wirst Du therapiert? Mit Erfolg? Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

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