Symptome und Anzeichen für Laryngitis
Kehlkopfentzündung

Kehlkopfentzündung Symptome

Heiserkeit, Halsschmerzen und trockener Husten gehören zur Leitsymptomatik der Kehlkopfentzündung (Foto: Iakov Filimonov | Shutterstock)

Die Kehlkopfentzündung (med.: Laryngitis) ist eine Entzündung des Kehlkopfes (med. Larynx), die sowohl einen akuten als auch einen chronischen Verlauf nehmen kann. Die akute Laryngitis wird i.d.R. durch Viren oder eine Überbelastung der Stimme ausgelöst.

Wird die Stimme nicht ausreichend geschont, kann die Kehlkopfentzündung in die chronische Form übergehen. Das ist vor allem deshalb problematisch, weil diese Erkrankung das Risiko für Kehlkopfkrebs erhöht.

Die chronische Kehlkopfentzündung kann auch durch Rauchen, hohen Alkoholkonsum, eine staubige Arbeitsumgebung und einen chronischen Reflux ausgelöst werden. Auch bei andauernder Mundatmung steigt das Risiko einer Kehlkopfentzündung.

Kehlkopfentzündung Symptome

Die typischen Anzeichen für Laryngitis
Heiserkeit
Stimmverlust
trockener Husten
Halsschmerzen
Fieber
Kratzen im Hals
Wundgefühl im Hals
kloßige Sprache
Schluckbeschwerden
Speichelausfluss aus dem Mund
rauere, tiefere Stimme
Fremdkörpergefühl im Hals
Atembeschwerden
Schmerzen beim Sprechen
Trockenheitsgefühl im Hals
häufiges Räuspern
Kribbeln im Hals

Hinweis: Sollte Atemnot auftreten verständigen Sie bitte sofort den Notruf (112).

Kinder verweigern aufgrund der Schmerzen beim Schlucken häufig die Nahrung und leiden aufgrund der beengteren Platzverhältnisse im Hals eher an Atemnot.

Was tun?

Lage des Kehlkopfes im menschlichen Körper

Lage des Kehlkopfes im menschlichen Körper (Foto: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock)

Wer den Verdacht hat, unter einer Kehlkopfentzündung zu leiden, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Der Hausarzt bzw. Allgemeinmediziner oder ggf. gleich der HNO sind die richtigen Anlaufstellen. Der Arztbesuch ist vor allem deshalb wichtig, um die Kehlkopfentzündung von anderen Erkrankungen das Hals- und Rachenraums abzugrenzen.

Außerdem besteht die Gefahr, dass die Kehlkopfentzündung einen chronischen Verlauf nimmt und dann zu permanenten Gewebeschäden – bis zum Kehlkopfkrebs – führt. Behandelt wird die Erkrankung i.d.R. mit konsequenter Stimmschonung. Medikamente, die dem Hustenreiz entgegen wirken, kommen oft begleitend zum Einsatz. Antibiotika sind nur dann sinnvoll, wenn eine Sekundärinfektion mit Bakterien vorliegt.

Betroffene Patienten sollten außerdem Alkohol, Tabakrauch und staubige Umgebungen meiden. Ergänzend können warme Halsumschläge und Inhalationslösungen eingesetzt werden.

Patientenerfahrungen?

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Hast Du den Verdacht, dass Du unter einer Kehlkopfentzündung leidest? Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Warst Du schon beim Arzt? Beim Spezialisten? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Wie waren die Ergebnisse? Wirst Du bereits behandelt? Wie erfolgreich ist die Therapie? Hast Du Tipps oder Ratschläge für andere Betroffene? Weißt Du etwas über Laryngitis, das hier fehlt?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

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Kommentare:
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  • 🕝 anna.m.

    Ich habe seit 12 Tagen eine Laryngitis /Pharyngitis . Die Stimmbänder sind noch rot obwohl ich aufgehört habe zu rauchen und 5 Mal pro Tag inhaliere. Zwiebel und Knoblauchkuren helfen auch nicht. Meine HNO Ärztin hat mir nur Gelorevoice empfohlen – woran erkenne ich dass ich wieder gesund bin und was kann ich tun um das endlich los zu werden. Ich bin zu 100 % in meinem Alltag eingeschränkt

    Mfg

  • 🕝 J.B.

    Hallo. Ich leide seid über 14 Tagen an einer Laryngitis. Vorher soll es eine Erkältung gewesen sein und durch die Erkältung habe ich lt. HNO Arzt auch noch einen Hörsturz bekommen. Mit dem Rauchen aufgehört habe ich schon vor ca. 5 Wochen.
    Den Husten bekomme ich bis jetzt nicht ganz weg und die Heiserkeit ist auch noch etwas da. Ich nehme ein Antibiotikum und Entzündungshemmer ein.
    Ich habe sehr große Angst vor Kehlkopfkrebs.

  • 🕝 Carlita

    Seit 1 Woche starker Reizhusten v.a. morgens, abends u nachts, anfangs erhöhte Temperatur 38,6 (sonst maximal 37), Auswurf mit Blut, extreme Sz. im Hals, Schluckprobleme mit Sz., extreme Halsschmerzen beim Husten.
    Nach 1 Woche noch immer extreme Halse. immer wieder Reizhustenattacken mit Erstickungsgefühl weil Spucke in die Speiseröhre läuft von irg.welchen Halstabletten.
    Habe ein Rachenspray, Zink, Kräuterzeugs zum Gurgeln. Sehr entlastend sind Inhalationen mit Salz, Salbei, Thymian usw…Wenn ich überm Topf häng bin ich beinahe schmerzfrei u. muss kaum husten. Warte auf Heilung!

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