Symptome und Anzeichen für die funktionelle Dyspepsie
Reizmagen

Reizmagen Symptome

Oberbauchschmerzen gehören zur Symptomatik des Reizmagens (Foto: PathDoc | Shutterstock)

Der Reizmagen (Synonyme: funktionelle Dyspepsie, nichtulzeröse Dyspepsie kurz NUD)ist wie der Reizdarm eine funktionelle Störung, für die sich keine organische Ursache finden lässt. Bei Patienten mit einem Reizmagen beobachtet man häufig eine veränderte Magenbewegung (Magenmotilität). Sie kann sowohl beschleunigt als auch verlangsamt sein.

Als Hauptursachen der Beschwerden gelten aber psychische Störungen und ein verändertes Schmerzempfinden. Der Reizmagen tritt überdurchschnittlich häufig bei Patienten auf, die unter einer Angststörung oder Depressionen leiden. Stress scheint ebenfalls ein wesentlicher Einflussfaktor zu sein.

Reizmagen Symptome

Die typischen Anzeichen für die funktionelle Dyspepsie
Oberbauchschmerzen
Druckgefühl im Oberbauch
Völlegefühl
Sodbrennen
saures Aufstoßen
Blähungen
Durchfall
Brechreiz
Appetitverlust
ungewollte Gewichtsabnahme
häufiges Aufstoßen
Fremdkörpergefühl im Oberbauch
Übelkeit
Erbrechen
Magenkrämpfe
Stuhlunregelmäßigkeiten
überschnelle Sättigung
verstärktes Schwitzen
Herzrasen
innere Unruhe
Schlafstörungen
trockener Mund
Zungenbrennen

Was tun?

Lage des Magens im menschlichen Körper

Lage des Magens im menschlichen Körper (Abb.: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock)

Wer den Verdacht hat, unter einem Reizmagen zu leiden, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Der Hausarzt oder Allgemeinmediziner ist dafür die richtige erste Anlaufstelle. Der kann ggf. an Spezialisten wie Internisten oder Gastroenterologen weiterverweisen.

Der Arztbesuch ist vor allem deshalb wichtig, weil die Beschwerden des Reizmagens auch bei einer ganzen Reihe von anderen Magen-Darm-Erkrankungen (bspw. Magengeschwüre oder Magenkrebs), die dringender Behandlung bedürfen, auftreten können. Die Diagnose „Reizmagen“ wird erst nach Ausschluss sämtlicher Differentialdiagnosen gestellt.

Der Arzt wird i.d.R. eine Patientenbefragung (Anamnese) und eine Ultraschalluntersuchung durchführen und ggf. eine Magenspiegelung veranlassen. Flankierend erfolgen meist Laboruntersuchungen. Ein Reizmagen wird mit Medikamenten und einer Ernährungsumstellung therapiert. Die Erfolgsaussichten der Behandlung sind gut.

Patientenerfahrungen?

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Hast Du den Verdacht, dass Du unter einem Reizmagen leidest? Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Warst Du schon beim Arzt? Beim Spezialisten? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Wie waren die Ergebnisse? Wirst Du bereits behandelt? Wie erfolgreich ist die Therapie? Hast Du Tipps oder Ratschläge für andere Betroffene? Weißt Du etwas über die funktionelle Dyspepsie, das hier fehlt?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

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