Apoplex
Schlaganfall

Ein Schlaganfall ist immer ein medizinischer Notfall

Ein Schlaganfall ist immer ein medizinischer Notfall (Foto: Spotmatik Ltd | Shutterstock)

Der Schlaganfall, medizinisch Apoplex, bezeichnet einen ischämischen Vorfall im Gehirn, bei dem es aufgrund von Durchblutungsstörungen zu starken, bis lebensbedrohlichen gesundheitlichen Einschränkungen kommen kann. Ein Apoplex kann in zwei Formen unterschieden werden: blutig und unblutig. Bei einem unblutigen Ereignis kommt es in der Regel aufgrund eines Thrombus zu einer Durchblutungsstörung. Bei einem blutigen Geschehen hingegen werden durch eine Blutung ein oder mehrere Gefäße abgeklemmt. In beiden Fällen wird ein Teilbereich des Gehirns nicht mehr durchblutet bzw, mit Sauerstoff versorgt.

Folgen eines Schlaganfalls können die Halbseitenlähmung (Hemiparese), Sprachstörungen (Aphasie) sowie andere Einschränkungen sein. Maßgeblich für die Folgen und Erscheinungen eines Schlaganfalls ist die Seite, auf der das Geschehen auftritt. Häufig zeigen die Pupillen des Betroffenen auf den Herd des Geschehens. Dieser Blick wird auch Herdblick genannt.

Bei einem Schlaganfall kommt es zu einem plötzlich auftretenden Versorgungsengpass des Gehirns. Aufgrund einer Minderdurchblutung oder einer Blutung wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff bzw. Nährstoffen versorgt. Dies führt zu den typischen Symptomen eines Schlaganfalls.

Notfall: Wenn Du den Verdacht hast, dass Du oder jemand in Deiner Nähe, einen Schlaganfall erleidet, hör bitte auf zu Lesen und wähle den Notruf (112). Dort kann man Dir schneller helfen als es dieser Text kann.

Schlaganfall Symptome

Schlaganfall: Wer die typischen Symptome kennt, kann schneller handeln

Schlaganfall: Wer die typischen Symptome kennt, kann schneller handeln (Foto: stockdevil | Bigstock)

Die typischen Anzeichen eines Schlaganfalls
Gesichtslähmung
Sehstörungen
Sprachstörungen (Wortfindungsstörung, gewaschene Sprache, langsames Sprechen, Silbenwiederholungen, Stottern, Stammeln)
Sehstörungen (Verschwommensehen, Doppelbilder, Erblindung)
Verständnisstörungen
Schwindel
gestörter Gleichgewichtssinn
Bewusstlosigkeit
starke plötzlich auftretende Kopfschmerzen
einseitiges Taubheitsgefühl
einseitiges Schwächegefühl
herabhängende Mundwinkel
Schluckstörungen
Gangunsicherheit
Übelkeit
Schreibprobleme
Stolpern
Sturz
Erbrechen
Verwirrung
Orientierungsstörungen
Benommenheit

Eines der charakteristischen Anzeichen für einen Schlaganfall, das in vielen Fällen bereits vor der eigentlichen Erkrankung wahrgenommen wird, ist eine Lähmung oder ein Taubheitsgefühl auf einer Körperseite. Dieses Merkmal tritt jeweils in derjenigen Körperseite auf, die der betroffenen Gehirnseite gegenüberliegt, da die rechte Gehirnseite die linke Körperseite kontrolliert und umgekehrt. Die auftretende Lähmung kann den Arm, das Bein oder auch die gesamte Körperseite betreffen, ebenso wie das Gesicht. Besonders charakteristisch für einen drohenden oder bereits eingetretenen Schlaganfall sind auch unnormal hängende Mundwinkel.

Des Weiteren stellen sich in den meisten Fällen Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen ein, die von Schwindel und Übelkeit begleitet werden. Die Sicht des Betroffenen ist meist auf einem oder beiden Augen beeinträchtigt; auch eine Pupillenerweiterung oder doppelte Sicht werden häufig beobachtet. Die typische einseitige Sicht eines Schlaganfallpatienten kann an auffälligen Verhaltensweisen deutlich werden, die den Eindruck geben, dass der Betroffene seine Umgebung nicht vollständig wahrnimmt. Ein Beispiel hierfür ist, wenn die erkrankte Person nur von einer Seite des Tellers isst. Sprachstörungen sind ebenfalls symptomatisch für einen Schlaganfall und gehen oft mit einem generellen Zustand der Verwirrung und Orientierungslosigkeit einher.

Die typischen Anzeichen des Schlaganfalls

Die typischen Anzeichen des Schlaganfalls (Foto: stockdevil | Bigstock)

Die Schlaganfall-Symptome im Detail

Die bei einem Gehirnschlag auftretenden Symptome haben ihre Ursache im teilweisen Ausfall der Funktionen des zentralen Nervensystems. Meist wird ein Schlaganfall von Betroffenen und Angehörigen als eine plötzlich auftretende Erkrankung wahrgenommen. In vielen Fällen kündigt sich ein drohender Gehirnschlag jedoch bereits einige Zeit vor der akuten Phase in Form einer Transitorischen ischämischen Attacke (TIA) an.

TIA – Transitorische ischämischen Attacke

Eine TIA gilt als Frühsymptom eines Schlaganfalls. Bei einer TIA leiden Betroffene einige Minuten lang unter den charakteristischen Symptomen eines Gehirnschlags. Typischerweise kommt es zu Lähmungserscheinungen, die sich auch in Schluckschwierigkeiten äußern können. Weiterhin kommt es zu Seh- und Sprachstörungen. In manchen Fällen treten auch Schwindel und eine Bewusstseinstrübung auf. Im Unterschied zu einem akuten Schlaganfall verschwinden diese Beschwerden meist rasch wieder und es treten keine Folgeschäden auf. Aus diesem Grund werden Frühsymptome von Betroffenen und Angehörigen häufig nicht ernst genommen.

Akuter Schlaganfall

Bei einem akuten Gehirnschlag treten die Symptome plötzlich auf und verschwinden nicht wieder. Jeder Schlaganfall bedarf sofortiger medizinischer Versorgung, weswegen es wichtig ist, die Symptome richtig zu deuten. Je länger das Gehirn unterversorgt ist, desto schwerer sind die bleibenden Schäden. Werden die Symptome eines Schlaganfalls richtig interpretiert, steigert dies die Überlebenschancen des Betroffenen erheblich.

Schematische Abbildung eines Schlaganfalls

Schematische Abbildung eines Schlaganfalls (Foto: rob3000 | Bigstock)

Lähmungserscheinungen

Das vielleicht charakteristischste Symptom eines akuten Schlaganfalls sind Lähmungserscheinungen. Typischerweise betreffen die Lähmungserscheinungen lediglich eine Körperhälfte. Manche Patienten können zum Beispiel wie aus dem Nichts ihren Arm nicht mehr heben. Häufig hängt ein Mundwinkel herab. Da auch meist ein Bein von der halbseitigen Lähmung betroffen ist, können Patienten nicht mehr alleine aufstehen bzw. gehen. Lähmungserscheinungen können sich auch in einem Taubheitsgefühl der Extremitäten äußern. Manche Patienten berichten zum Beispiel von einem tauben Gefühl in einem Arm oder Bein.

Schwindel

Ein weiterer Grund, weswegen Betroffenen das Aufstehen meist schwerfällt, ist eine vom Schlaganfall verursachte Gleichgewichtsstörung. Nicht selten leiden Schlaganfallpatienten unter einem starken Drehschwindel, weswegen sie dazu neigen, zur Seite zu kippen oder zu stürzen.

Sprachstörung

Darüber hinaus geht ein akuter Schlaganfall oftmals mit Sprachstörungen einher. Eine Sprachstörung kann sich auf verschiedene Arten äußern. Manchen Patienten fällt es schwer, den richtigen Begriff zu finden; andere verdrehen wiederum Silben oder sprechen Wörter falsch aus. Bei einem schweren Schlaganfall kann es zur völligen Sprechunfähigkeit kommen. Neben einer Sprachstörung kann es auch zu einer Sprachverständnisstörung kommen. Diese zeichnet sich durch ein Unvermögen, Gesprochenes zu verstehen, aus. Betroffene können in diesen Fällen nicht mehr auf Anweisungen reagieren.

Sehstörung

Eine Sehstörung ist ebenso ein charakteristisches Symptom eines Gehirnschlags. Wie genau sich die Sehstörung äußert, unterscheidet sich von Patient zu Patient. Häufig ist das Sehvermögen plötzlich stark vermindert oder Betroffene leiden unter einer halbseitigen Einschränkung des Gesichtsfeldes. Nicht selten tritt Doppeltsehen auf. In schweren Fällen kommt es zur temporären Erblindung eines Auges. Ist die Ursache des Schlaganfalls eine Hirnblutung, sind unerträgliche Kopfschmerzen ein typisches Symptom.

Befindlichkeitsstörungen

Neben den für einen Gehirnschlag besonders charakteristischen Symptomen können auch allgemeine Befindlichkeitsstörungen auftreten, die nicht sofort mit einem Schlaganfall assoziiert werden. Dazu gehört unter anderem ein Schwindelgefühl sowie Übelkeit bis hin zum Erbrechen. In manchen Fällen verlieren Betroffene ihren Sinn für Orientierung.

Notfallbehandlung

Der Schlaganfall wird vor allem bei erstmaligem Auftreten in einer so genannten Stroke Unit behandelt. Hier steht vor allem die Behandlung mit blutverdünnenden Mitteln und die Lösung des Thrombus auf dem Programm. Handelt es sich um einen durch eine Blutung bedingten Schlaganfall, so muss die Ursache häufig operativ entfernt werden. Bei der Behandlung eines Schlaganfalls zählt jede Sekunde. Die Nichtbehandlung oder Verzögerungen führen zu irreparablen Schäden der betroffenen Gehirnregionen.

Schlaganfall

Ein Schlaganfall ist eine Hirnerkrankung, bei der die Blutversorgung des Gehirns ganz oder teilweise unterbrochen wird. Schlaganfälle treten meist unerwartet auf und können eine vorübergehende oder auch dauerhafte Schädigung des zentralen Nervensystems verursachen.

Die Folge sind in vielen Fällen schwere geistige oder körperliche Behinderungen; immer wieder enden Schlaganfälle auch tödlich. Die Erkrankung zählt heute zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Durch eine sofortige medikamentöse Behandlung können viele Schlaganfälle jedoch erfolgreich behandelt und bleibende Schäden im Bereich des Gehirns vermieden werden.

Ausgelöst werden Schlaganfälle entweder durch eine Blutung im Bereich des Gehirns oder im Gegenteil durch eine verminderte Durchblutung. Während der Schlaganfall bei einer Minderdurchblutung direkt durch den resultierenden Sauerstoffmangel verursacht wird, kann er bei Hirnblutungen eine direkte Folgeerscheinungen darstellen. Die Symptome sind in beiden Fällen identisch, variieren jedoch in Abhängigkeit vom Schweregrad des Schlaganfalls.

Vorbeugung

Es gibt Möglichkeiten, einem Schlaganfall vorzubeugen

Es gibt Möglichkeiten, einem Schlaganfall vorzubeugen (Foto: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock)

In Deutschland erleiden jedes Jahr mehr als 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Dabei sind die ersten Anzeichen für den Hirninfarkt Sehstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen. Ein Schlaganfall wird meist durch die Folgen einer Gefäßverkalkung der Gehirngefäße hervorgerufen. Durch einen gesunden Lebensstil können bestimmte Risikofaktoren minimiert oder sogar ausgeschaltet werden. Hauptrisikofaktoren für eine Arteriosklerose, also einer Gefäßverkalkung, sind Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Zuckerkrankheit, Übergewicht und Bewegungsmangel sowie das Rauchen. Die gute Nachricht ist, dass einiges gegen das Risiko eines Gehirnschlags schon im Vorfeld unternommen werden kann.

Regelmäßige Bewegung als gesunder Lebensstil

Menschen, die an Diabetes leiden oder an erhöhten Blutfettwerten sowie an Bluthochdruck gehören zu der größten Risikogruppe für einen möglichen Schlaganfall. In all diesen Fällen, aber auch bei Übergewicht, ist ausreichende und regelmäßige Bewegung das Um und Auf für einen gesunden Lebensstil. Schon ein Spaziergang zweimal die Woche hilft, das Erkrankungsrisiko zu minimieren. Durch die Bewegung an der frischen Luft werden die Gefäße mit ausreichend Sauerstoff versorgt und so wirksam vor Gefäßverkalkung geschützt. Optimal, und auch um eventuelles Übergewicht zu minimieren, ist eine tägliche Bewegung von etwa 30 Minuten. Ausdauertrainingsarten, wie Walken oder Joggen, eignen sich hier ideal, um Bluthochdruck zu minimieren. Auch durch die damit verbundene Gewichtsreduktion wird der Bluthochdruck, und damit das Risiko eines Schlaganfalls, gesenkt. Diese täglichen Bewegungen müssen aber nicht unbedingt in Hochleistungssport ausarten. Beispielsweise können statt der Rolltreppe oder dem Lift einfach die Stufen genommen und so körperliche Aktivitäten in den Alltag eingebaut werden.

Mit einer ausgewogener Ernährung einen Schlaganfall vorbeugen

Auch im Bereich der Ernährung kann einiges zur Vorbeugung gegen Schlaganfall getan werden. Obst und Gemüse auf dem täglichen Speiseplan hilft, das Risiko eines Schlaganfalls um bis zu 35 Prozent zu minimieren. Auch die Reduzierung von Salz, Zucker und tierischen Fetten senkt den Cholesterinwert und hilft, Übergewicht zu reduzieren. Raucher sind um zwei- bis dreimal höher gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden. Wer das Rauchen reduziert oder gar einstellt, lebt nicht nur hinsichtlich auf mögliche Schlaganfälle gesünder.

Puls messen als gute Vorsorge

Etwa ein Drittel aller Schlaganfälle wird durch eine Herzrhythmusstörung, einem sogenannten Vorhofflimmern, ausgelöst. Diese Herzrhythmusstörung äußert sich durch ein unregelmäßig schlagendes Herz sowie durch einen rasenden Puls von bis zu 160 Schlägen in der Minute. Normalerweise bleibt dieses Vorhofflimmern unentdeckt, da es vollkommen symptomlos passiert. Gerade ältere Menschen sollten deshalb regelmäßig den Puls selbst messen, um diese mögliche Erkrankung frühestmöglich zu entdecken und so einen weiteren Risikofaktor eines Gehirnschlags zu minimieren.

Studien und Updates

Obst und Gemüse – niederländische Forscher haben über einen Zeitraum von 10 Jahren rund 20.000 Menschen im Alter von 20 – 65 Jahren beobachtet. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass für die Vorbeugung eines Schlaganfalls deutlich mehr Obst und Gemüse konsumiert werden muss, als das etwa zur Herzinfarkt-Prophylaxe nötig ist. Die Früchte sollten roh konsumiert werden, um ihren schützenden Effekt zu entfalten. Für eine Senkung des Schlaganfall-Risikos um 30 Prozent sollten ca. 500 Gramm pro Tag konsumiert werden. Insbesondere weißfleischige Früchte eigenen sich zur Vorbeugung vor einem Schlaganfall.

Kaffee – Kaffeekonsum kann das Risiko für einen Schlaganfall offenbar erheblich minimieren. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die „Nurses Health Story“, die von 1980 – 2004 die Lebensgewohnheiten und die Gesundheit von rund 80.000 Krankenschwestern untersuchte. Die von spanischen und amerikanischen Wissenschaftlern ausgewerteten Daten lassen den Schluss zu, dass das Schlaganfall-Risiko mit der Höhe des Kaffeekonsums fällt. Besonders vom Kaffeekonsum profitieren Nichtraucher.

Magnesium – eine schwedische Metastudie kommt zu dem Ergebnis, dass eine magnesiumreiche Ernährung das Schlaganfallrisiko deutlich senkt. Pro 100 Miligramm zusätzlich aufgenommenem Magnesium sinkt – den Forschern zufolge – das Risiko für einen Schlaganfall um 9 Prozent. Der Metastudie lagen sieben Studien mit insgesamt 250.000 Teilnehmern aus den USA, Asien und Europa zugrunde.

Stress – der lange vermutete Zusammenhang zwischen Stress und Schlaganfallrisiko wurde jetzt durch eine amerikanische Studie untermauert. Die Untersuchung im Rahmen des „Chicago Health and Ageing Projects“ konnte zwar keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen Stress und dem der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schlaganfall-Vorfalls nachweisen. Wohl aber ist das Sterberisiko bei gestressten Patienten deutlich höher.

Schokolade – auch die häufig als ungesund verschriene Schokolade scheint einen positiven Effekt auf das Schlaganfallrisiko zu haben. Das belegt eine schwedische Studie an 37.000 schwedischen Männern zwischen 45 und 79 Jahren. Die fleißigsten Schokoladenesser unter den Teilnehmern hatten ein um 17 Prozent geringeres Risiko für einen Schlaganfall. Zurückgeführt wird die positive Wirkung auf die in der Schokolade enthaltenen Flavonoide, die sich günstig auf den Blutdruck, die Insulinresistenz und die Blutfette auswirken.

Betablocker – da Betablocker wirksam gegen hohen Blutdruck eingesetzt werden und dieser als Risikofaktor für Schlaganfälle gilt, lag die Vermutung nahe, sie würden eine vorbeugende Wirkung entfalten. Dem widerspricht aber eine us-amerikanische Studie. Die von der „Universität New York School of Medicine“ durchgeführte Untersuchung sieht keine protektive Wirkung durch Betablocker. Durchgeführt wurde die Studie mit 44.708 Probanden über drei Jahre.

Vitamin C und E – Während Vitamin C das Schlaganfallrisiko deutlich senkt, erhöht eine hohe Zufuhr an Vitamin E das Risiko. Zu diesen Ergebnissen kommt eine italienische Studie, an der 41.620 Probanden teilnahmen. Eine Zufuhr von 210 Miligramm Vitamin C pro Tag kann der Studie zufolge das Risiko für eine  Schlaganfall um 42 Prozent senken. Eine Zufuhr von ca. 11 Miligramm Vitamin E pro Tag erhöht das Risiko eines Schlaganfalls um etwa das Dreifache.

News, Updates und Studien

ThemaBeschreibung
KrankenversicherungKassenpatienten sind beim Schlaganfall im Nachteil
ZeitkritischBeim Schlaganfall zählt jede Minute
VorzeichenJeder dritte Schlaganfall kündigt sich an
GrippeimpfungDie Grippeimpfung senkt das Risiko für einen Schlaganfall
MedikationGerinnungsfaktor VII weckt Hoffnung
StudieKalorienreiche Ernährung erhöht Schlaganfall-Risiko
BlutgruppeDie Blutgruppe beeinflusst das Schlaganfall-Risiko
DepressionenDepressionen erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall
FamilieEhepartner und Kinder beschleunigen Rehabilitation
SchlaganfallPulsmessen als Früherkennung
HalsschlagaderStent schützt nicht vor Schlaganfall
RehaErfolge sind auch noch nach Jahren möglich
GedächtnisGedächtnisstörungen können Vorzeichen für Schlaganfall sein
LärmStraßenlärm erhöht das Risiko für eine Schlaganfall
NahrungsergänzungNahrungsergänzungsmittel schützen nicht vor erneutem Schlaganfall
HerzkatheterKardiologe verlangt mehr Vorsicht bei verkalkter Herzklappe
SpracheFrühe Sprachtherapie verbessert Erfolge
WissenDie Bevölkerung weiß zu wenig über Schlaganfälle
NotfallNur jeder zehnte Patient kommt rechtzeitig in die Klinik
RauchenRaucher von Menthol-Zigaretten erleiden öfter Schlaganfälle
Folgen62 Prozent würden lieber sterben als mit Folgen zu leben

Quellen & Links

1 Studie: Obst und Gemüse zur Vorbeugung vor einem Schlaganfall
2 Studie: Stress erhöht Sterberisiko bei einem Schlaganfall
3 Studie: Schokoladenkonsum senkt Risiko für Schlaganfall
4 Studie: Kein Schlaganfall-Schutz durch Betablocker

Patientenerfahrungen?

Sebastian Fiebiger: Kennst Du jemanden, der einen Schlaganfall erlitten hat oder hast Du selbst schon einen durchlebt? Mit welchem Symptomen hat er sich geäußert? Wie schnell wurde Hilfe geleistet? Wie lief die Rehabilitation? Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

1 Kommentar 21.08.2018 Wichtige Hinweise
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  • 🕝 Ann-Christine

    Hallo an alle SA-Betroffene!

    Mein Ereignis war Juli 2017, am Geburtstag meines Mannes im Restaurant!:(((

    Ursache unbekannt, von allem ein Bißchen: Bißchen Zucker, Bißchen Übergewicht,…etc.

    Ponsinfarkt, Halbseitige Rechte Lähmung dauerhaft verhindert durch Lýse Therapie.
    Seitdem versuche ich alles was geht um einen Rezidiv zu verhindern. Sicher nicht immer ultrakonsequent, aber stets bemüht:
    Morgens: Haferflocken mit Banane Ingwer Chia damen Zitronensaft und Milch.
    Mittags: Normales warmes Essen, möglichst wenig KH.
    Abends: Eiweißbrötchen oder Salat.
    Dazu folgende Nahrungsergänzung:
    Po, Knoblauch Kisten Dragees, Vit.C 2000mg, Vit.D und K2, Vit.B Komplex, Folsäure, ….für die Psyche keine Antidepressiva so lange es geht sondern: Rosenwurz (tolle Pflanze!) und abends lasea.
    Meine Top-Helfer/Notfallmittel: Natron und Cayennetinktur!!!!!!!:))))
    Ich fahre irre viel Fahrrad, seit 3 Monaten mit einem Ebike noch mehr.
    Insgesamt habe ich fast 20 kg abgenommen.
    Die Werte sind super aktuell.Dennoch:
    Meine Beschwerden: Muskelschmerzen rechts in der betroffenen Seite, Schwindelanfälle innerlich, wie Roulettekugel;
    das Gefühl Beine wie Pudding!!! UND ANGST!!!
    An der ANGST, die vor allem Restaurants betrifft bin ich mit einer Art Begleitung durch einen Heilpraktiker dran…..es wird!
    Kommentar meiner Ärzte: Seien Sie froh, genießen Sie ihr Leben!
    Nicht immer einfach!!!
    Ich freue mich sehr über Mails mit Euren Erfahrungen. Meldet Euch, freue mich!
    Ann-Christine 44 Jahre, Berg., 1 Sohn 12 J.

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