Symptome, Ursachen, Behandlung & Vorbeugung
Thrombose

Thrombose

Thrombose (Foto: ancroft | Shutterstock)

Inhaltsverzeichnis

Das Gerinnungssystem des Körpers sorgt dafür, dass bei einer Verletzung das Blut verklumpt und dadurch die Wunde verschlossen wird. Geschieht dieses in einem unverletzten Blutgefäß, verschließt also ein Blutgerinnsel (Thrombus) ein Blutgefäß, so nennt man dieses Thrombose. Durch das Gerinnsel entsteht ein Blutstau, das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen.

Tiefe Beinvenenthrombose

Abkürzung: TVT
alternative Bezeichnungen: Phlebothrombose,venöse Thrombose,Venenthrombose, Beinvenenthrombose, Unterschenkelthrombose
englisch: Deep vein thrombosis, deep venous thrombosis (DVT)
ICD-10: 180.2

Thrombosen können in allen Blutgefäßen vorkommen, allerdings treten Sie am häufigsten in den tiefen Beinvenen auf. Von dort aus können die Beckenvenen befallen werden.

Oftmals wird eine Thrombose nicht sofort erkannt. Einige Patienten haben gar keine Symptome, andere klagen über Wadenschmerzen und Verfärbung der Haut und suchen keinen Therapeuten auf. Dabei ist die Behandlung sehr wichtig, da eine Thrombose im fortgeschrittenem Stadium zur Lungenembolie führen kann. Auch ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt sind möglich.

Thrombose Symptome

SymptomeBeschreibung
Schmerzen Schmerzen im betroffenen Bein, kann sich wie ein Wadenkrampf oder Muskelkater anfühlen
Schwellungdie betroffene Körperregion schwill deutlich an, das betroffene Bein hat einen höheren Umfang als das andere
heraustretende Venendie Venen zeichnen sich deutlich sichtbar auf der Hautoberfläche ab
Hautveränderungendie Haut verfärbt sich rot, bläulich und glänzend
EmpfindungsstörungenSchweregefühl, Spannung oder Taubhheit
Erwärmungdas betroffene Körperteil wird deutlich wärmer als sein Pendant
Payr-Zeichenbei Druck auf die Fußinnenseite intensiver Schmerz
Atemnotsie bekommen schlecht Luft, das Atmen ist anstrengend
Brustschmerzendrückender oder stechender Schmerz in der Brustregion

Wichtiger Hinweis:

Wenn Sie bei sich oder anderen Symptome der Thrombose erkennen, kommt es entscheidend auf schnelles Handeln an. Eine Thrombose ist immer ein medizinischer Notfall und bedarf umgehender Behandlung. Wenn das Blutgerinnsel in die Lunge, in das Herz oder in Richtung Hirn wandert, wird die Situation schnell lebensbedrohlich. Kontaktieren Sie sofort den Notruf und schildern Sie ihre Symptome. Das Bein sollten Sie hoch lagern und versuchen, bis zum Eintreffen eines Arztes Ruhe bewahren. Eine Thrombose kann nach Operationen auch dann auftreten, wenn vorbeugend Medikamente (wie Heparin) gegeben werden.

Eine Thrombose kann eine schwerwiegende Folge einer vorliegenden Venenerkrankung sein. Die Thrombose tritt vorwiegend in der Form einer sogenannten tiefen Venenthrombose auf. Diese Erkrankung kann beim unbehandelten Verlauf irreversible und lebensbedrohliche Folgen mit sich bringen. Deshalb ist es wichtig, die auftretenden Symptome rechtzeitig wahrzunehmen und zu beherzigen. Das ist jedoch nur möglich, wenn die kennzeichnenden Vorzeichen einer Thrombose bekannt sind.

Eine als tiefe Venenthrombose bezeichnete Gefäßverstopfung in den Venen zeigt die ersten Anzeichen vorwiegend in den unteren Extremitäten. Die betroffenen Patienten klagen innerhalb der Symptome über einen Schmerz in den Beinen, der sich als einschießende und spannungsartig auftretende Störung äußert. Im Zusammenhang mit einer Thrombose sind die Früherkennung und die genaue Wahrnehmung der Beschwerden extrem wichtig, denn eine Thrombose kann in vielen Fällen unerkannt verlaufen und zu einer Lungenembolie führen.

Thrombose

Thrombose (Foto: Alila Medical Media | Shutterstock)

Da die Symptome in den Waden leicht mit einem Wadenkrampf oder einem Muskelkater verwechselbar sind, sollten die Gliedmaßen gut beobachtet werden. Gerade kleinere Thrombosen zeigen nicht diese eindeutigen Warnzeichen. Sie besitzen auch nicht die enorme Relevanz wie Hautblässe, einseitiger Druck- und Wadenschmerz sowie Hautverfärbungen. Kommt zu diesen Anzeichen eine Atemnot, Schmerzen im Brustbereich, Beklemmungen oder Unwohlsein hinzu, dann muss sofort der Arzt aufgesucht werden.

Symptome im weiteren Verlauf

Im weiteren Verlauf schildern die Patienten ein mittleres bis starkes Anschwellen der betroffenen Region. In vielen Fällen fassen sich die involvierten Körperbereiche hart an und sind gespannt. Typisch für die Schwellung ist, dass die oberen Venen, die unmittelbar unter der Oberhaut liegen, sichtbar sind und deutlich heraus treten. Diese Venen werden zur besseren Verständlichkeit als Warnvenen bezeichnet. Ein erschreckendes Anzeichen einer Thrombose ist die bläuliche Verfärbung der Haut auf Grund der Unterversorgung mit Sauerstoff wegen mangelnder Durchblutung. Da es sich oftmals um einen entzündlichen Vorgang handelt, erschienen die Gliedmaßen beim Tasten heiß. Eine natürliche Reaktion, um die Schwellung abklingen zu lassen ist es, die Beine erhöht zu lagern.

Schmerzen als Symptom der Thrombose

Erfahrungsgemäß lassen die schmerzhaften Erscheinungen kurzfristig nach. Wenn der Arzt innerhalb der Diagnostik eine Druckpalpation an der Fußinnenseite durchführt, dann treten intensive Schmerzen auf. Dieser diagnostische Hinweis ist als Payr-Zeichen bekannt und gibt einen eindeutigen Hinweis auf eine tiefe Venenthrombose. Als Homans-Zeichen wird ein deutliches und intensives Schmerzgefühl in den Waden des betroffenen Beins beobachtet, welches dann auftritt, wenn die Wadenmuskulatur durch den Beugevorgang des Fußes angespannt wird.

Manche Patienten schildern, dass die Schmerzen nicht nur in den Waden sondern überwiegend unmittelbar unter der Kniebeuge aufgetreten sind. Das Bein wurde dick und hart. Im Zusammenhang mit einer Thrombose ist es zudem wissenswert, dass die Schmerzen auch in einem Arm oder in der Umgebung des Herzens lokalisiert werden.

Ursachen & Risikofaktoren

Ein erhöhtes Risiko, eine Thrombose zu erleiden besteht bei:

  • Bewegungsmangel
  • Bettlägerigkeit
  • Krampfadern
  • Traumata
  • Schwangerschaft
  • Übergewicht
  • Diabetes mellitus
  • Antibabypille
  • Hormongaben
  • familiäre Veranlagung
  • bereits eine Thrombose in der Vergangenheit
  • bei Verletzungen durch Unfälle und Operationen
  • Rauchen
  • Gefäßentzündungen
  • Blutbildungsstörungen
  • bereits durchlittenem Herzinfarkt
  • Flüssigkeitsmangel / Dehydrierung
  • Krebserkrankung
  • Krampfadern
  • Gerinnungsstörungen
  • Drogenkonsum
  • starke und ungewohnte körperliche Belastung
  • schwere Infektionskrankheiten
  • hohes Lebensalter
  • Herzschwäche
  • Arteriosklerose
  • Bluthochdruck
  • Herzklappenersatz
  • Gefäßprothesen
  • Gipsverband
  • APC-Resistenz
  • Hyperhomocysteinämie
  • Antithrombin III-Mangel
  • Protein C Mangel
  • Protein S Mangel
  • Leberzirrhose

Thrombosearten

Armvenenthrombose

Synonyme: Paget-von-Schroetter-Syndrom, Arm- und Schultergürtelvenenthrombose

Die Armvenenthrombose ist eine Thrombose der folgenden tiefen Venen:

  • Armvene (Vena brachialis) – Brachialisthrombose
  • Achselvene (Arteria axillaris) – Axillaristhrombose
  • Schlüsselbeinvene (Vena subclavia) – Subclaviathrombose

Nur etwa 2 Prozent aller diagnostizierten Thrombosen sind Armvenenthrombosen. Sie treten vor allem rechtsseitig auf und haben eine Häufung bei jungen Männern. Die Armvenenthrombose löst meist keine Schmerzen aus.

Das typische Beschwerdebild:

  • Hautverfärbung (rot, blau)
  • stark sichtbare Oberflächengefäße
  • fleckige Haut
  • Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Achsel
  • Spannungsgefühl im Armbereich
  • Gefühl von Schwere im Arm

Einige Patienten halten die Armvenenthrombose zunächst für einen Muskelkater oder eine Überlastungserscheinung. (Tennisarm)

Die Emboliewahrscheinlichkeit bei Armvenenthrombosen liegt unter der von Beinvenenthrombosen. Während man bei Beinvenenthrombosen von einer Embolierate von etwa 10 Prozent ausgeht, erleiden bei einer Schlüsselbeinvenenthrombose nur etwa 3 Prozent der Patienten eine Lungenembolie als direkte Folge.

Diagnose

Die behandelnde Arzt wird zunächst Informationen zu Vorerkrankungen – vor allem bereits aufgetretenen Gefäßerkrankungen – und vorhandenen Risikofaktoren abfragen. Daran schließt sich in der Regel eine körperliche Untersuchung an, bei der vor allem Schwellungen der Gliedmaßen im Fokus stehen. Der Arzt wird immer mit der jeweils anderen Gliedmaße vergleichen und einen eventuell vorhandenen Druckschmerz prüfen.

Zur Sicherstellung der Diagnose kommt Ultraschall zum Einsatz. Neben der Ermittlung der Fließgeschwindigkeit und Durchgängigkeit der Venen, lassen sich damit auch Gefäßverschlüsse visualisieren.

Teilweise kommt auch noch die Phlebografie zum Einsatz. Diese Rötgenuntersuchung wird unter Gabe von Kontrastmittel durchgeführt, stellt das Gefäßsystem dar und ermöglicht damit das Auffinden von Gefäßverschlüssen.

Ergänzung kann auch eine Blutuntersuchung veranlasst werden, bei der Daten zur Blutbildung und den Gerinnungsfaktoren erhoben werden.

Differentialdiagnosen

Mit diesen Erkrankungen kann die Symptomatik der Thrombose verwechselt werden:

  • Lymphödem – verursacht ebenfalls Schwellung der Beine
  • Muskelfaserriss – auch durch Schmerzen im Bein gekennzeichnet
  • Ischias Syndrom – ebenfalls Schmerzen im Bein
  • akuter Arterienverschluss – starke Beinschmerzen
  • Erysipel – Schwellungen
  • chronische venöse Insuffizienz – auch typische Schwellungen
  • Lymphknotenschwellungen – ebenfalls als Verdichtung tastbar
  • Hämatom – nach Verletzung, äußert sich ebenfalls mit Schwellung

Treten die Schwellung beidseitig auf, sollte eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems, der Leder und der Niere abgeklärt werden.

Behandlung

Zu Beginn erfolgen i.d.R. hohe Heparingaben. Die Dosis wird nach einigen Tagen verringert und dann komplett abgesetzt. Stattdessen kommen andere Gerinnungshemmer wie Macumar oder Acetylsalicylsäure (ASS) zum Einsatz. Außerdem ist das sofortige Tragen eines Kompressionsstrumpfes notwendig.

In Ruhe sollte das Bein hochgelagert werden. Viel Bewegung und das Trainieren der Wadenmuskulatur sind ebenfalls Teil des üblichen Behandlungskonzeptes. Längeres Stehen oder Sitzen in statischer Haltung sollte fortan vermieden werden.

Ist das Blutgerinnsel zu groß, um es medikamentös zu therapieren, wird es operativ entfernt. Operative Eingriffe kommen aber hauptsächlich bei Beckenvenenthrombosen zum Einsatz.

Medikamente

Thrombose-Prophylaxe

Thrombose-Prophylaxe: Patienten erhalten meist Fertigspritzen (Foto: vchal | Shutterstock)

Folgende Medikamente werden in der Therapie von Thrombosen und in der Thrombose-Vorbeugung eingesetzt. Sie sind verschreibungspflichtig und werden vom Arzt verordnet:

Vitamin-K-Antagonisten

HandelsnameWirkstoffAnwendungsspektrum
CoumadinWarfarin-NatriumVorbegung von Thrombosen, Behandlung von Thrombosen
FalithromPhenprocoumonThrombose-Vorbeugung - und behandlung
MarcumarPhenprocoumonThrombose-Vorbeugung - und behandlung
MarcuphenPhenprocoumonThrombose-Vorbeugung - und behandlung
PhenproPhenprocoumonThrombose-Vorbeugung - und behandlung
PhenprogammaPhenprocoumonThrombose-Vorbeugung - und behandlung

Diese Medikamente blockieren die Wirkung von Vitamin K, das an der Blutgerinnung beteiligt ist und hemmen damit die Blutgerinnung. Sie werden vor allem in der Langzeittherapie eingesetzt.

Orale Antikoagulantien (Faktor Xa-Hemmer)

HandelsnameWirkstoffAnwendungsspektrum
ArixtraFondaparinux-NatriumThrombosevorbeugung,Thrombosetherapie

Diese Präparate wirken ebenfalls gerinnungshemmend, wirken aber schneller und haben weniger Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten und Nahrungsmitteln.

Niedermolekulare Heparine

Diese Medikamente werden vor allem als Soforttherapie eingesetzt. Sie können auch Schwangeren verabreicht werden, weil sie nicht durch den Mutterkuchen zum Kind gelangen. Allerdings ist bei Heparin-Gaben die PDA (Rückenmarksnarkose) während der Entbindung tabu. Auch in die Muttermilch wird Heparin nicht abgegeben, womit es auch für Mütter in der Stillzeit geeignet ist.

HandelsnameWirkstoffAnwendungsspektrum
ClexaneEnoxaparin-Natriumniedrige Dosierungen zur Thrombosevorbeugung, höhere Dosierungen zur Thrombosetherapie
ClivarinReviparin-NatriumThromboseprophylaxe
FragminDalteparin-NatriumThrombose-Prophylaxe
Fragmin DDalteparin-NatriumThrombose-Prophylaxe
Fragmin MultidoseDalteparin-NatriumThrombose-Prophylaxe, Thrombose-Behandlung
Fragmin PDalteparin-NatriumThrombose-Prophylaxe
FraxiparinNadroparin-KalziumThrombose-Prophylaxe und Behandlung von Thrombosen
FraxodiNadroparin-KalziumThrombose-Prophylaxe und Behandlung von Thrombosen
Heparin-KalziumHeparin-KalziumVorbeugung und Behandlung von Thrombosen
Heparin-NatriumHeparin-NatriumThrombose-Prophylaxe, Thrombose-Therapie
InnohepTinzaparin-NatriumVorbeugung und Behandlung von Thrombosen
Mono-EmbolexCertoparin-Natriumgeringe Dosierungen zur Vorbeugung, höhere Dosierungen zur Behandlung von Thrombosen

Nebenwirkungen der Thrombose-Medikamente

Wichtiger Hinweis zu möglichen Nebenwirkungen: Auftretende Nebenwirkungen sollten immer zeitnah mit dem Arzt besprochen werden, um eine Anpassung der Therapie vornehmen und bleibende Schäden verhindern zu können. Bei schweren Nebenwirkungen (etwa Bewusstseinsstörungen, neurologische Ausfälle oder Bewusstlosigkeit) rufen Sie bitte sofort den Notruf. (112)

Bei allen Blutverdünnern besteht die Gefahr von inneren Blutungen. Diese äußern sich leider nur in sehr unspezifischen Symptomen – etwa Schmerzen in der betroffenen Körperregion, ein ausgeprägtes Schwächegefühl, Blässe, sehr dunkler Stuhl (Teerstuhl), Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Kältegefühl. Bei Hirnblutungen kommt es zu Bewusstseinsstörungen und es können neurologische Ausfälle auftreten, die den Symptomen des Schlaganfalls ähneln.

Nebenwirkungen von Vitamin-K-Antagonisten

  • Blut im Urin
  • Durchfall
  • Haarausfall
  • Hautausschlag
  • Hautnekrosen
  • Rötung der Haut
  • Übelkeit
  • Zahnfleischbluten

Diese Medikamente können die Leber schädigen. Sollten die dafür typischen Symptome auftreten, muss sofort der behandelnde Arzt kontaktiert werden. Typische Anzeichen für Leberschäden sind dunkler Urin, heller oder farbloser Stuhl, eine Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes und Juckreiz am ganzen Körper. Zusätzlich kann ein Druckgefühl oder Schmerzen im rechten Oberbauch auftreten.

Nebenwirkungen von Faktor Xa-Hemmern

  • Hautschwellung an der Einstichstelle
  • innere Blutungen (Magen, Nieren, Blase)
  • Hautrötung
  • Juckreiz der Haut
  • Nasenbluten
  • Schmerzen an der Einstichstelle
  • Zahnfleischbluten

Es besteht eine geringe Gefahr, dass es durch die Bildung von Antikörpern zu einer durch die Medikamente ausgelösten Thrombose / Embolie kommt. Sollten Sie Anzeichen einer Lungenembolie entwickeln, wählen Sie bitte sofort den Notruf. (112)

Nebenwirkungen von Heparinen

  • Blutungen an der Einstichstelle
  • bei Langzeitbehandlung erhöhtes Osteoporose-Risiko
  • erhöhte Körpertemperatur
  • Gliederschmerzen
  • Haarausfall
  • Hämatome (Blutergüsse) an der Einstichstelle
  • Hautausschlag
  • Juckreiz der Haut
  • Kopfschmerzen
  • stärkere oder längere Regelblutung
  • Übelkeit und Erbrechen

Auch Heparine bergen die Gefahr, dass der Körper durch die Bildung von Antikörpern die Thromboseneigung erhöht. Sollten Sie Symptome einer Thrombose entwickeln, kontaktieren sie sofort den behandelnden Arzt. Treten Anzeichen einer Lungenembolie auf, rufen Sie sofort den Notruf. (112)

Dauer der Behandlung

Je nach Schwere müssen die Gerinnungshemmer und der Kompressionsstrumpf über Monate verabreicht bzw. getragen werden. In einigen schweren Fällen ist eine Behandlung über Jahre notwendig. Die Dauer der Behandlung richtet sich auch nach dem persönlichen Risikoprofil des Patienten – also insbesondere dem Vorliegen von Risikofaktoren.

Rückfallgefahr & Vorbeugung

Thrombose Vorbeugung

Bewegung – wichtiger Baustein in der Thrombose-Prophylaxe (Foto: lzf | Shutterstock)

Leider ist die Anfälligkeit, erneut an einer Thrombose zu erkranken, erhöht. Die wirksamste Möglichkeit zur Vorbeugung ist – neben der medikamentösen Therapie – aktive Bewegung. Langes Stehen und statisches Sitzen sollten vermieden werden. Es ist auf eine ausreichende Trinkmenge geachtet werden.

Sportarten, die besonders zur Thrombose-Vorbeugung geeignet sind:

  • Schwimmen
  • Spaziergänge
  • Laufen
  • Radfahren

Außerdem sollten bei vorliegen von Risikofaktoren möglichst viele davon eliminiert werden. Begleitend können Wechselduschen der Beine unterstützen.

Die Rückfallquote für eine erneute Thrombose beträgt etwa 10 Prozent.

Postthrombotisches Syndrom

Als postthrombotisches Syndrom (kurz: PTS) wird eine dauerhafte Schädigung des Venensystems nach einer durchlittenen Thrombose bezeichnet. Bei der Auflösung des Blutgerinnsels kommt es zu einem Entzündungsprozess an der Venenwand, der Teil der Selbstheilung ist. Dabei werden allerdings oft die Venenklappen geschädigt, so dass diese ihre Funktion nicht oder nur nach eingeschränkt ausüben.

Typisches Beschwerdebild des postthrombotischen Syndroms:

  • chronischer Blutstau
  • Spannungsgefühl in den Beinen
  • Schwere der Beine
  • chronische Schwellungen
  • Schmerzen
  • Ödeme
  • Krampfadern
  • Braunfärbung der Haut
  • Ausbildung eines chronischen Geschwürs (Ulcus crusis venosum)
  • Gewebsverhärtung (Sklerose)

Das postthrombotische Syndrom wird mit Kompression (Binden, Strümpfe) und Bewegungstherapie behandelt. Außerdem können Gerinnungshemmer und harntreibende Medikamente zum Einsatz kommen. Das betroffene Bein sollte möglichst oft hoch gelagert werden.

Eine ausgeprägte Venenschwäche im Rahmen des postthrombotischen Syndroms kann zu dauerhaften Hautveränderungen, schlecht heilenden Wunden und dem gefürchteten „offenen Bein“ (med.: Ulcus cruris) führen.

Verbreitung

Erkrankte pro Jahr in Deutschland: ca. 80.000

Rund 0,1 Prozent der Bevölkerung erleiden pro Jahr eine Thrombose. Frauen sind etwas häufiger betroffen – mutmaßlich aufgrund der typisch weiblichen Risikofaktoren. (Anti-Baby-Pille, Schwangerschaft)

Die sogenannte „Reisethrombose“ – auch „Touristenklassensyndrom“ – also die Entstehung einer Thrombose durch eine längere Immobilität bspw. auf einer Flug- oder Busreise – trifft nur ca. 0,03 Prozent ansonsten gesunder Menschen.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen. Bei 75-Jährigen beträgt das jährliche Risiko bspw. etwa 1 Prozent.

Das Lebenszeitrisiko für das Erleiden einer Thrombose beträgt in Deutschland etwa 5 Prozent.

Fragen & Antworten

Thrombose Bein

Ein Thrombus kann sich lösen und durch die Blutbahn wandern (Abb.: Alila Medical Media | Shutterstock)

Wie gefährlich ist eine Thrombose?

Beinvenenthrombosen bergen die Gefahr einer Lungenembolie. Wenn sich Teile das Blutgerinnsel oder Teile davon lösen und in die Blutbahn gelangen, können sie durch rechte Herzseite in die Lunge gelangen und dort die Durchblutung einschränken. Es drohen Atemnot und Herzversagen. Etwa 3 Prozent der Thrombosepatienten erleiden eine Lungenembolie.

Ein Thrombus in der Halsschlagader kann zum Schlaganfall führen. Bei arteriellen Thrombosen besteht zudem das Risiko eines Herzinfarkts.

Wo kann ich die Thrombosespritzen setzen, damit es nicht wehtut?

Spritzen zur Thrombose-Vorbeugung – etwa im Rahmen der Operation – werden meist in eine Hautfalte am Bauch gesetzt. Was die schmerzunempfindlichen Stellen angeht, hilft nur ausprobieren. Oft reichen wenigen Milimeter Versatz, um ein ganz anderes Schmerzempfinden zu erreichen. Wenn man die Nadel ohne Druck auf die Haut aufsetzt, kann man ganz einfach die eher unempfindlichen Stellen identifizieren. Man spürt den Unterschied auch ohne, dass die Nadel eindringt. Hat man eine gute Stelle gefunden, injiziert man.

Das Blutgerinnsel (der Thrombus) kann auch von Bakterien besiedelt werden, die sich dann in die Blutbahn ausbreiten und eine Blutvergiftung (Sepsis) auslösen.

Interessantes zur Thrombose

Weltthrombosetag: Am 13. Oktober ist der Weltthrombosetag. Er wurde von der „Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseologie“ 2014 erstmal ausgerufen und basiert auf dem Geburtstag von Rudolf Virchow. Dieser Aktionstag wird inzwischen von vielen medizinischen Organisationen unterstützt und soll der Aufklärung über die Krankheit dienen. Dabei geht es insbesondere darum, die typischen Symptome bekannt zu machen und damit mehr Patienten einer rechtzeitigen Behandlung zuzuführen.

Studien & Forschung

Übergewicht & Thromboserisiko

Einer großen amerikanischen Studie zufolge, für die Millionen von Patientenakten ausgewertet wurden, erhöht Übergewicht das Risiko für eine Thrombose deutlich. Das ist vor allem in jungen Jahren der Fall. So tragen übergewichtige Frauen unter 40 ein sechsmal so hohes Thrombose-Risiko wie ihre schlanken Geschlechtsgenossen. Bei übergewichtigen Männern unter 40 ist das Risiko für eine Thrombose vierfach erhöht. Im Alter nimmt die Bedeutung des Übergewichts für das Thrombose-Risiko ab. Es ist dann aber immerhin noch doppelt so hoch wie das der Schlanken und Normalgewichtigen.

Faktor XII als Thromboseschutz

Faktor XII schützt möglicherweise vor Thrombosen – fehlt der Faktor XII (der sog. Hagemann-Faktor – ein Bestandteil des Gerinnungssystems) verhindert das offenbar die Bildung von Blutgerinnseln, stört aber die Blutgerinnung nicht. Das jedenfalls hat eine Untersuchung von Mäusen ergeben. Die Forscher vom Würzburger Rudolf-Virchow-Zentrums und dem Institut für klinische Biochemie erhoffen sich aus dieser Erkenntnis neue Therapieansätze zur Vorbeugung von Herzinfarkten, Schlaganfällen und Thrombosen.

Bronchitis & Thrombose

Eine Bronchitis erhöht das Thromboserisiko. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Dr. Lian Smeeth von der Londoner Hochschule für Hygiene und Tropenmedizin. Die Wissenschaftler studierten die Patientenakten von rund 7.300 Thrombose-Fällen. In den ersten Wochen nach der Infektion ist das Thrombose-Risiko doppelt so hoch wie bei gesunden Patienten. Die Forscher vermuten die Bronchitis begleitende Entzündungen der Gefäßwände als Ursache. Bronchitis-Patienten sollten viel trinken und – soweit möglich – in Bewegung bleiben.

Flugzeugluft steigert das Thromboserisiko

Niederländische Forscher machen die Luft in Flugzeugen – und insbesondere deren geringen Luft- und Sauerstoffdruck – für das hohe Thromboserisiko verantwortlich. In einer Studie an 71 Probanden untersuchte man die Wirkung eines achtstündigen Rundflugs und einer ebenfalls achtstündigen Kino-Session. In beiden Fällen saßen die Studienteilnehmer sehr eng. Aber nur nach dem Flug war eine höhere Thromboseneigung festzustellen.

Kompressionsstrümpfe & postthrombotisches Syndrom

Eine kanadische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Kompressionsstrümpfen das Auftreten des postthrombotischen Syndroms nicht verhindern kann.

News & Updates

Wirksamkeit von Stützstrümpfen beim Thrombosen

Professor Markus Stücker, Venenspezialist an der Universitäts-Hautklinik Bochum spricht sich für Stützstrümpfe zur Vorbeugung von Thrombosen und als Nachsorge bei Krampfader-Operationen aus und bestätigt deren Wirksamkeit.

Thrombose-Vorbeugung bei Flugreisen

Wer einer sogenannten „Reisethrombose“ vorbeugen will, sollte viel Trinken. Eine hohe Trinkmenge macht das Blut dünnflüssig und beugt damit Blutgerinnseln vor. Dr. Markus Stücker vom Interdisziplinären Venenzentrum am St.-Josefs-Hospital in Bochum empfiehlt außerdem das Tragen von Stützstrümpfen auf Flügen, die länger als vier Stunden dauern. Auch Fußgymnastik kann das Thromboserisiko auf Flugreisen senken. Die funktioniert denkbar einfach: mit den Füßen abwechselnd zur Spitze und zur Ferse wippen. Das aktiviert die Muskelpumpe. Wer besonders gefährdet ist, kann sich vor Reiseantritt Heparin spritzen lassen.

Reisethrombose – Risiko besteht noch 2 Wochen nach dem Flug

Der Wiener Venenexperte Prof. Hugo Partsch warnt davor, dass auch zwei Wochen nach einem Langstreckenflug noch ein Risiko für eine lebensgefährliche Lungenembolie in Folge einer Thrombose besteht. Ein auf dem Flug entstandenes Blutgerinnsel kann sich erst nach der Reise ablösen und dann zur akuten Lebensbedrohung werden. Partsch schätzt, dass etwa 7,5 Prozent der Beinvenenthrombosen auf eine Flugreise zurückgehen.

Reisethrombose – Politik fordert mehr Sitzabstand

Inzwischen reagiert auch die Politik auf die immer enger werdenden Sitzreihen bei den Airlines. Eine CDU-Initiative für einheitliche europäische Regelungen zum Sitzabstand beruft sich ausdrücklich auf das hohe Thromboserisiko.

Hormontherapie in den Wechseljahren

Eine Hormonersatz-Therapie in der Menopause erhöht das Thromboserisiko „unvertretbar“. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Klinischen Forschungszentrum Frauengesundheit der Benjamin Franklin Universität Berlin. Die Wissenschaftler um Prof. Martina Dören sehen die Hormontherapie kritisch, da sie nur wenig Nutzen böte und zahlreiche Risiken berge.

Hormonbehandlung trotz bekanntem Risiko

Trotz des inzwischen bekannten Risikos werden noch immer rund zwei Millionen Frauen täglich hormonell behandelt. Das kritisiert Pharmazeutin Dr. Anette Zawinell vom Wissenschaftlichen Institut der AOK.

Massagen & Thrombose

Bei Massagen ist Vorsicht geboten. Gerade, wenn der zu Massierende über einen Muskelkater oder ähnliche Beschwerden in den Waden klagt. Dahinter kann sich eine Thrombose vergeben und das Massieren kann das Ablösen des Blutgerinnsels von der Gefäßwand provozieren und damit zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie führen.

Links & Quellen

Verbände

1 Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin
2 Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin
3 Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH)
4 Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
5 Deutsche Gefäßliga
6 Aktionsbündnis Thrombose

Spezialisierte Behandlungszentren

1 Bochum: Venenzentrum der Uni-Klinik Bochum
2 Mainz: Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH)

Studien

1 Kompressionsstrümpfe der Vorbeugung des postthrombotischen Syndroms

Wichtiger Hinweis

Eine Thrombose ist immer ein medizinischer Notfall – die schnelle Erkennung lebensrettend. Wenn Sie bei sich oder anderen Symptome der Thrombose erkennen, kommt es entscheidend auf schnelles Handeln an. Eine Thrombose ist immer ein medizinischer Notfall und bedarf umgehender Behandlung. Wenn das Blutgerinnsel in die Lunge, in das Herz oder in Richtung Hirn wandert, wird die Situation schnell lebensbedrohlich. Kontaktieren Sie sofort den Notruf und schildern Sie ihre Symptome. Das Bein sollten Sie hoch lagern und versuchen, bis zum Eintreffen eines Arztes Ruhe bewahren. Eine Thrombose kann nach Operationen auch dann auftreten, wenn vorbeugend Medikamente (wie Heparin) gegeben werden.

Literatur

Ausführliche Literaturliste zum Thema Thrombose. Hier werden Bücher gelistet, die zum Thema erschienen sind. Die Listung ist keine inhaltliche Wertung. Wir listen auch umstrittene und wissenschaftlich fragwürdige Bücher, um eine Diskussionsgrundlage zu liefern.

Bücher zur Thrombose:

Autor / AutorenBuch
Dr. med. Florian J. NetzerDas Venenbuch: Wirksame Hilfe bei Besenreisern, Krampfadern, Thrombosen und offenem Bein - Alle wichtigen Fragen vom Experten beantwortet
Bettina Kemkes-Matthes, Gerd OehlerBlutgerinnung und Thrombose
Thrombose / Embolie XXS pocketSylvia Haas, Tom Giesler, Marek Jauß, Christian Schaefer, Günter Seidel, Andreas Ruß
Darius G. Nabavi, E. Bernd Ringelstein, Thomas Brandt, Reinhard Hohlfeld, Johannes Noth, Heinz ReichmannSpezielle zerebrovaskuläre Krankheiten: Intrakranielle Blutungen, Thrombosen und Ischämien (Klinische Neurologie)
J. HarenbergThrombose und Antikoagulation
Karl F MaierThrombosen
Erika MendozaRatgeber Krampfadern, Beinschwellung und Thrombose
Heinrich Pink, Michaela Herold, Karl Klaghofer, Georg Slavka, Stefan Riss, Friedrich A. WeiserSchöne & gesunde Beine: Erfolgreich gegen Krampfadern, Besenreiser, Thrombosen, Cellulite & Co.
Curt DiehmGut leben mit Gerinnungshemmern: Die optimale Behandlung bei Blutgerinnseln, Thrombosen und Embolien. Wie die neuen Medikamente Sie noch besser ... zur Bekämpfung von Gefäßerkrankungen
Dr. Rüdiger SchollWie Sie Ihr Thrombose-Risiko natürlich ausschalten (Das Wunderenzym Nattokinase entschärft die tickende Herz-Kreislauf-Bombe)
Markus Stücker, Stefanie Reich, Peter AltmeyerVenenerkrankungen: Wirksame Hilfe bei Besenreisern, Krampfadern, Thrombose und offenem Bein (Rat & Hilfe)
Erich Minar,Gert BaumgartGefässerkrankungen: Die stille Gefahr fordert mehr Todesopfer als Krebs - Atherosklerose, Krampfadern, Thrombose - Risikofaktoren, Vorbeugung, Behandlung und Nachsorge
Michael AndersonArterien- und Venenleiden erfolgreich behandeln: Arteriosklerose Krampfadern- Thrombosen
Sylvia HaasPrävention von Thrombosen und Embolien in der Inneren Medizin: Möglichkeiten und Vorzüge von niedermolekularen Heparinen
Michael AndersonArterien- und Venenleiden erfolgreich behandeln. Arteriosklerose, Krampfadern - Thrombosen
Kirsten Sander, Kordula SchneiderThromboseprophylaxe: Grundlagen der Pflege für die Aus-, Fort- und Weiterbildung
Wilfried von EiffThromboseprophylaxe Klinische und ökonomische Effekte von Prophylaxestrümpfen
Klaus-Dieter Neander, Angelika Z. Zegelin, Andreas GerlachThrombose
Helmut Nüllen, Thomas Noppeney, Curt DiehmVTE - Venöse Thromboembolien
Ralf Eisele,Lothar KinzlThromboseprophylaxe in Unfallchirurgie und Orthopädie
Albrecht Encke, Hans-Klaus BreddinDie venöse Thrombose: Prophylaxe und Therapie
Bircher-Benner-KlinikHandbuch für Venenkranke. Krampfadern, Krampfadergeschwüre, Hämorrhoiden, Venenentzündungen, Thrombose, Embolie. Umfassende Anleitung zu Pflege und Heildiät. Speisepläne und Rezepte aus einem ärztlichen Zentrum modernster Heilkunst
Bettina Kemkes-Matthes, Gerd Oehler, Peter Kujath, Uwe SpannagelBlutgerinnung und Thrombose
Klaus GroßmannVenenleiden. Krampfadern, offene Beine, Thrombosen
Dieter NeliusKrampfadern und Thrombose
Jürgen Weber,Dirk A. LooseThrombose - Lungenembolie - Postthrombotisches Syndrom: Trends in Diagnostik und Therapie

Patientenerfahrungen?

Sebastian Fiebiger: Hattest Du eine Thrombose? Mit welchen Symptomen hat sie sich bemerkbar gemacht? Wie hast Du reagiert? Wie schnell und wo wurdest Du behandelt? Wie wurde therapiert? War die Behandlung erfolgreich? Was musst Du zur Vorbeugung weiterer Thrombosen tun?

Schreib uns Deine Erfahrungen und Ergänzungen. Wir freuen uns auf Deine Geschichte – gleich unter diesem Artikel. Das funktioniert auch ganz ohne lästigen Anmeldung und Du hilfst damit anderen Lesern.

24 Kommentare 21.08.2018
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
4,57 von 1-514 Stimmen
Loading...

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es schon 24 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Almifosa

    Tja manche rennen aber aber seit 1jahr und 4 monaten zu über 15 Ärzten und nennen Symptome wie schmerzen im ganzen Arm. Zwischendurch immer mal wieder blau anlaufende Hand und Unterarm, jeden morgen wacht man mit einem schweren schmerzenden Arm auf der sich anfühlt als wurde dieser lakiert. Der Lack ist getrocknet und nun stelle man sich vor man möchte den Arm bewegen. Kribbeln Brennen der Hand was am besten zu beschreiben wäre mit : wenn man im Winter mit gefrorenen Händen ins warme kommt und dann die Hand warm wird…. spannungsgefühle, kribbeln brennen und das ganze bitte 10fach verstärkt vorstellen ! Wenn man den Arm bewegt hat der sich angefühlt wie eine entzündete Zahnfleischwunde.
    15 Ärzte ! Ich kam mir vor wie ein Alien ! Keiner konnte was mit meinen Symptomen anfangen darunter Unfallchirurgen, Orthopäden, Neurologen und Hausarzt ! Ergotherapeut und physiotherapeut ! Bis ich angefangen habe mich anatomisch schlau zu lesen. Und was man sich nicht alles anhören durfte… sie müssen jetzt mal langsam wieder arbeiten gehen! Reissen sie sich doch mal zusammen! Stelln sie sich doch nicht so an Ihre Hand sieht doch gut aus!!!
    Nach 1 jahr und 4 monaten habe ich mir einen termin beim Gefäßarzt durchs schlau lesen organisiert, durfte mir noch den Satz „ich glaub ja nicht das was bei raus kommt“ anhören bevor ich einen überweisungszettel bekam!
    Der Gefäßarzt konnte endlich mit meinen Symptomen was anfangen *lol* Ergebnis vorerst : mindestens eine Thrombose im Schultergürtel ganz nah an der stelle als ich mir damals meine schulter fast ausgekugelt habe (wurde auch alles viel zu spät und leider wieder nur durch meine aktive Diagnosesuche erkannt) Diagnose und Heilung noch nicht beendet !
    Manchmal denke ich, ich sollte mich mal beim Fernsehen melden….. ehrlich da fehlen einem die Worte !!!

  • 🕝 Sebastian

    Als ich wegen einer Blinddarm-OP im Krankenhaus lag, hatte ich einen Bettnachbarn mit einer Thrombose. Das war nicht witzig. Obwohl er Heparin bekommen hat, ist die Thrombose nach einer OP aufgetreten. Sein Bein war schon ganz dunkel, als er in Krankenhaus eingeliefert wurde.

    Zum Glück konnten die Ärzte das Bein retten.

  • 🕝 yvonne

    Ich habe schon zum glück 2 lungenebolie überlebt..seit den spritzte ich lovenox ich hab aber aufgehört zu spritzen und plötzlich merkte ich das mein gelenk sehr weh tat…..und eines tages sass ich beim pc und mein handgelenk fing an zu schmerzen wie wenn ich es mir irgendwo gestossen hätte…gleich dachte ich an eine handgelenk thrombose ich weiss nicht wie sich sowas äussert ich spürte keine einzige thrombose die ich hatte ich bekam nur irsinniges stechen in der schlter und bekam keine luft mehr daraufhin kam der notarzt der gesagt hat ich habe eine embolie und muss ins krankenhaus….jetzt meine frage: ich habe am handgelenk einen roten kreisförmigen fleck und es tut nur weh wenn ich drauf drücke und bläulich war die haut auch nicht sonder ROT und kreisförmiger fleck aber die stelle war sehr warm…was soll ich tun was kann das sein

  • 🕝 Sebastian

    Gerade bei Deiner Vorgeschichte solltest Du umgehend einen Arzt aufsuchen. Wenn sich die Symptome verschlimmern, ist der Notruf 112 die richtige Anlaufstelle. Wir können hier keine Ferndiagnosen stellen.

  • 🕝 LvB

    Die erste Thrombose hatte ich vor ca. 20 Jahren auf einem Langstreckenflug bekommen. Bein war kalt, hart und extrem schmerzhaft. Spâter hatte ich noch drei weitere Thrombosen, mit Wadenschmerzen und Schmerz in der Kniekehle aber ohne Schwellung und Verhärtung, danach dauerhaft unter Marcumar. Das ging viele Jahre gut, bis ich letztes Jahr eine urologische OP hatte (Varikozelen OP). Unter Heparin ist wieder eine Thrombose aufgetreten. Die Varikozele hat sich nach Einstellung auf Marcumar schlimmer als vorher (und beidseitig) wieder gebildet. Seit dem ständi Schmerzen der Hodenvene bis in den Bauchraum. Bin nochmal auf Heparin umgestiegen, da Varikozele noch einmal verôdet wurde. Nun wieder Marcumar und die Schmerzen in der Vene werden immer schlimmer. Kein Arzt hat eine Erklärung dafür, úberlege auf Xarelto umzusteigen, mit der Hoffnung auf weniger Schmerz, auch wenn es keine logische Erklârung gibt, oder gibt es doch eine ?

  • 🕝 Anonymous

    Hatte bereits mit 19 Jahren bedingt wohl durch die Pille in Kombination mit dem damaligen Rauchen einen Beckenvenenverschluß bekommen.Die Systeme genau wie oben beschrieben.Dickes heißes, blau angelaufene Bein. Das Schlimmste aber War die Luftnot mit stechenden Brustschmerz.Dazu kam, daß ich Sonntags zum Nordens mußte und der behandelte Arzt nur Hepatitis Sporthalle mitgebracht. Am nächsten Tag ging sofort zum Hausarzt der mich sofort ins Krankenhaus schickte.

  • 🕝 Lubi

    Hi! 1999 habe ich an der linken Wade eine Thrombose gehabt. Musste damals 5 Tage und Nächte liegen, bekam Marcumar und einen Thrombosestrumpf. Nach einem halben Jahr konnte ich mit dem Marcumar aufhören. In diesem Jahr habe ich auf der rechten Seite eine 3-Etagen Beinvenentiefen-Thrombose bekommen, das heißt, dass ich vom Fuss bis zur Leiste eine Thrombose habe. Ich bekam sofort Marcumar und Heparin gespritzt, aber nicht im Krankenhaus. Dort hat man mich nach Hause geschickt. Meinem Hausarzt war das suspekt und hat mich nochmal zu einem Chirurgen geschickt, der mich dann prompt in ein anderes Krankenhaus geschickt hat. Dort war ich 3Tage zur Einstellung. Ich liege seit ungefähr 1Monat im Bett, gehe nur ab und zu nach draussen, um ein paar Meter zu gehen. Dann bekomme ich Atemnot und muss mich dann hinsetzen und mein Bein hochlagern. Treppen steigen geht gar nicht. Beim Arzt kann ich höchstens eine halbe Stunde sitzen mit hoch liegendem Bein. Meine Familie macht den ganzen Haushalt, aber ich versuche jeden Tag ein bißchen weiterzukommen.

  • 🕝 Michou48

    Hallo hatte in kürzester Zeit zwei oberflächliche venenentzündungen wurden behandelt mit heparin spritzen 12 tage entzündungshemmer und kühlen . Also noch keine Thrombose. .Nun habe ich nicht starke Schmerzen aber vorm Schienbein. Im Oberschenkel und direkt im schambereich unterbauch ein ziehen. Keine Verfärbung am bein das bein ist nicht angeschwollen . Den Fuß kann ich anziehen tut so nicht weh. Kann das auch eine tiefe beinvenenthrombose sein? Oder mache ich mir nur zuviel sorgen weil der arzt zu mit sagte es kann mal eine tiefe beinvenethrombose entstehen .. Habe erst im Oktober erst einen Termin beim Gefäßspezialisten

  • 🕝 Anonymous

    Bin am 25.10 am Meniskus Operiert worden bis zum 10.11 alles ok jetzt Schmerzen ohne Tbl nicht zum aushalten bis in Wade und Oberschenkel beim hochlegen Schüttelfrost vom Bein aus und seid heute ist mir ständig schlecht haben sie einen Rat

  • 🕝 Tom

    Ja, ab ins Krankenhaus. Sofort.

  • 🕝 Anonymous

    Ich habe auch ein Problem ! Bin auch vorbelastet ich habe eine grinningsstörung ! Das Rechte bei Schmerz aber nicht so wie hier angegeben ! Es fängt mal im Fuß an dann mal in der warte dann ins Knie oder Oberschenkel Innenseite ! Es ist auch nicht dick warm oder verfärbt ! Besonders schlimm ist es eigentlich im liegen ? Es fühlt sich auch nicht wie ein Krampf an ! Eher kneifen brennen ! Der Arzt hat auch diese Voruntersuchung gemacht unter dem Fuß gedrückt Kniekehle ! Aber was könnte es sonst sein ! Kann es auch daran liegen das mein rechtes bein länger ist als das Linke ?

  • 🕝 Anonymous

    Hallo.
    Ich, 18 Jahre, war gestern gut 8 Stunden beim Arbeiten (ständiges Stehen und Laufen) und merkte immer wieder, dass es mir in der linken Kniekehle außen leicht weh tat. Wie ein Stechen.
    Dachte mir aber nichts weiteres.

    Heute morgen bin ich aufgestanden und habe gemerkt, dass es nun schlimmer geworden ist. Hatte ein leicht angeschwollenenes Bein und zudem war es etwas blau und sobald ich mein Bein angewinkelt habe, tat es auch schon weh oder wenn ich es beim Laufen angehoben habe. Außerdem konnte man an der Kniekehle deutlich eine Ader hervor sehen.

    Habe dann beschlossen zu einem Arzt in ein Krankenhaus zu gehen. Dieser meinte ich solle mein Bein hoch legen. Er könne auch nichts blaues erkennen, obwohl mir dies 4 andere Leute gesagt haben. Er meinte, dass vielleicht eine Vene geplatzt sei und schickte mich mit Ibuprofen 600 nach Hause.
    Habe trotzdem nun ein unwohles Gefühl, da es immer noch weh tut und sich sobald ich öfters übers Bein fahre, so anfühlt, als sei er eingeschlafen oder taub.

    Ich rauche nicht, jedoch nehme ich die Pille.

    Vielleicht kann mir jemand sagen, was ich tun soll/kann. Habe etwas Angst, dass es doch was anderes sein könnte.

  • 🕝 H.D.

    Hab seit heute eine warme Schwellung in der linken Pobacke. Ist warm und gespannt und dicker als rechts. Und sichtbar rot handtellergroß. Kann das eine Thrombose sein? Was soll ich tun?

  • 🕝 Sebastian

    Nochmal von mir der Hinweis:

    Wenn Ihr akute gesundheitliche Probleme habt, geht Ihr bitte zum Arzt. Bei dem Verdacht auf eine lebensbedrohliche Erkrankung – wie einer Thrombose – nutzt Ihr bitte den Notruf 112 und die Notaufnahmen der Krankenhäuser.

    Wir können hier keine Ferndiagnosen stellen und sind auch nicht so schnell verfügbar, wir es Eure Krankheit möglicherweise erfordert.

  • 🕝 Anonymous

    hallo,
    Ich hatte vor 2 wochen im Training (spiele Hockey) einen starken wadenkrampf. Seitdem habe ich schmerzen, die nicht wirklich stark sind, aber sich anfühlen als ob meine wade eingeschlafen ist. Der muskel ermüdet auch schneller. Dachte erst es ist noch vom Krampf, Aber normalerweise dauern diese Schmerzen maximal 3 Tage. Bin 23 und sehr sportlich, habe eigentlich keine anderen Risikofaktoren… trotzdem zum Arzt oder noch warten?

  • 🕝 Anonymous

    Geh sicherheitshalber zum Arzt.

  • 🕝 Anonymous

    Habe eine Metatarsale V Schaftfraktur mit Ruhigstellung im vacopedis bei konservativer Behandlung und Clexane 40, nach ca 4 Wochen mit Belastung angefangen und im Bett liegend kleine Übungen gemacht , leider hatte ich den Wadenschmerz als Muskelkater durch meine Übungen abgetan, mein Unterschenkel wurde mindestens 4 cm dicker und die Farbe war auch nicht prickelnd. Bis dahin hatte ich schon 5x Lymphdrainage erhalten mit der Hoffnung der Beinumfang nimmt ab, leider nicht. Ab der 9. Woche dann ab in die Arbeit, ein aufmerksamer Kollege bat mich umgehend in die Gefäßchirurgie zu begeben, habe ich auch gleich gemacht mit dem Ergebnis „tiefe Beinvenenthrombose, Xarelto Einnahme und Stützstrümpfe und das Ganze mindestens 4-5 Monate. Während meiner „Genesung der Fraktur“ hatte ich ab der 4. Woche immer wieder einen heftigen Reizhusten ohne Erkältung, im Nachhinein war das bereits eine abgelaufene Lungenembolie oder auch mehrere kleine, laut Doktor. Also passt auf euch auf und achtet auf Thrombosezeichen. Ich rauche nicht, bin normal gewichtig und sportlich.

  • 🕝 Karo

    Ich bin 29 Jahre alt und habe seit einigen Wochen schmerzen in der rechten KnieInnenseite. Es zieht stark nach unten und auch in oberschenkel. Meint ihr ich muss zum arzt ? Es tut echt weh aber keine Schwellung oder so

  • 🕝 Andreas

    Ich habe gerade eine ganz frische tiefe Beinvenenthrombose rechts seit 3 Tagen. Habe im Krankenhaus eine Tablette Xarelto bekommen, hatte davon Herzrasen usw bekommen. Nach meiner Meinung ein Dreckszeug mit zu viel Nebenwirkungen und Toten pro Jahr (google). Leider ist das jetzt meine 2.te Thrombose innerhalb von 2,5 Jahren. Habe dann ab Tag 2 auf Marcumar bestanden, da ich dieses schon kenne und relativ gut vertragen habe. Na jetzt mal abwarten wie sich das jetzt entwickelt. Habe z.Z richtig schlimme Wadenschmerzen ohne ende, sogar hochlegen hilft kaum.

    Berichte vllt weiter…

  • 🕝 J.G.

    Hallo
    Ich bin 48 Jahre alt und hatte in meiner Jugend .Ein Bruch im Linken Sprunggelenk
    da durch entwickelte sich eine starke Atrose die mir mit dem älter werden immer mehr
    Probleme bereitet und wehrend dessen sich auch Krampfadern bildeten .
    Nun habe ich in der Linken Wade eine Thrombose bekommen .
    Bestehen zwischen Atrose und Thrombose zusammenhänge .
    Oder ist das Zufall ?
    wer kann da was zu sagen ?

  • 🕝 Simone

    Hallo, ich bin vor ca. 6 Wochen mit Schmerzen in der linken Wade und im Fuß zum Hausarzt gegangen. Der Arzt sagte, das wäre eine Wadenzerrung oder Überanstrengung (bin seit kurzem im Verkauf tätig und mußte viel stehen und laufen), und hat mir Magnesium empfohlen! Da ich bereits seit längerer Zeit Mineralien einnehme, die auch hochdosiert Magnesium enthalten, bekam ich durch die zusätzliche Einnahme Durchfall! Nach ca 1 Woche bildete sich auf dem Fußrücken eine dicke Ader, die auf Druck sehr schmerzte und bis in die Wade links ausstahlte! Der Arzt meinte dazu, das sei eine Druckstelle, die von einem falschen Schuh kommen müßte! Dabei arbeite ich in einem Schuhfachgeschäft!!! Ich sollte Schmerzsalbe draufschmieren und kühlen! Eine Woche später wurden die Schmerzen im Fuß und Bein immer schlimmer! Der Innenknöchel bildete Besebreisser und färbte sich dunkler und ich hatte das Gefühl, als wäre unter der Haut eine Linie, die bis zum Knie schmerzte! Bin wieder zum Hausarzt und bat nun um Thromboseuntersuchung! Arzt machte einen Blutschnelltest, der aber keine entsprechenden Werte zeigte! Ich sollte mir vorsorglich Heparingel besorgen, aber eine Thromboseuntersuchung hielt mein Arzt nicht für notwendig! Wir wollten zwei Tage später in den Urlaub fahren! Die schmerzen wurden immer schlimmer und wir entschieden uns kurzfristig in letzter Munute zur Stornierung. Habe am nächsten Tag beim Hausarzt Einweisung ins Krankenhaus verlangt, um Gewissheit zu bekommen. Übrigens hatte ich oft Atemnot, konnte kaum Treppen steigen, ohne total aus der Puste zu sein! Habe ich alles gesagt, auch im Krankenhaus! Die haben Blut abgenommen, Ultraschall vom Bein gemacht und geröngt, dann noch ein Langzeit-EKG! War dort 21/2 Tage – keine Thrombose, Blut ok, keine Auffälligkeiten am Herzen! Ich habe dem Chefarzt der Inneren und der Chieurgie meinen Fuß fast unter die Nase gehalten und immer wieder gesagt, wo es schmerzt! Inzwischen hat der ganze Fuß immer wieder gebrannt, als würde ich im kochenden Wasser stehen! Ob ich einen Zecken-, oder anderen Insektenstich gehabt hätte, wurde ich gefragt! Dann wurde ich ohne Befund entlassen! Wie sind dann doch noch in den Urlaub gefahren! Nach 7 Stunden Autofahrt war mein Fuß geschwollen und ich konnte nicht mehr autreten! Ein dam Urlaubsort aufgesuchter Orthopäde konnte sich das auch nicht erklären und legte einen Zinkverband an, der 3 Tage draufbleiben sollte! Nicht zu vergessen, daß ich während der gesamten Zeit einige Schmerzmittel geschluckt habe, Novamin 500 und später diclofenac 75, half aber kaum! Am Urlaubsort haben wir eine Rollstuhl ausgeliehen, sonst hätteich nicht rausgekonnt! So, zu Hausegleich zu meinem Orthopaden, der hat mich ins MRT geschickt, nochmal Fast Zwei Wochen auf Termin gewartet, dann das aergebnis nach 2 mal Fuß- einmal beide Beine und Venensonographie – tiefe Fußvenenthrombose!!! Der Radiologe hat mir gleich einegroße Packung Thrombosespritzen verordnet, da mein Hausarzt gerade fur drei Wochen in Urlaub war! Habe eine Woche gespritzt, zweimal täglich, bekam mir aber nicht gut! Habe einen andeten Allgemeinmediziner aufgesucht, der mir dann einen Kompressionsstrumph und Tabletten zur Blutverdünnung verordnet hat, die weniger Nebenwirkungen haben sollen! Und das ganze Sechs Wochen nach meinem ersten Arztbesuch aufgrund dieser Beschwerden! Bin jetzt schon drei Wochen krankgeschrieb en und habe noch drei weitere vor mir! Mein Chef ist begeistert!!! Was sagt Ihr zu dieser Geschichte?

  • 🕝 Anonymous

    Simone, ich fühle mit dir, nach jahrelanger Ärzte-odysee konnte mir bei gleichem Leidensweg noch keine Diagnose gestellt werden. Ich werde von Arzt zu Arzt geschickt und langsam wird mir klar, dass sich da auch kein Arzt den Schuh anziehen will…. denn als ich im akuten Zustand nach 2monatiger Einahne einer neuen antibabypille zum Hausarzt ging und ihm schilderte das irgendwas mit meinen Füßen nicht stimme wurde ich aufgefordert doch bitte wärmere Schuhe zu tragen….was die ganze Entzündung meiner venen noch verschlimmerte, es blieb mir nicht übrig als von arzt zu arzt zu wandern und mir anhand sämtlicher Blut Werte selbst einen Reim draus zu nachen. Schon traurig wie nan als junge sportliche Dame die sich komplett gesund ernährt nicht ernst genommen wird weil einem ja eigentlich nichts fehlen kann.. nun habe ich jeden tag blaue beine und stechende schmerzen in den füßen und soll doch laut einer venen Ärztin mal probieren jeden tag ass 500 zu nehmen, vieleicht wird es dadurch ja besser. ..

  • 🕝 Anonymous

    😂 ich muss grad lachen sorry. Ich weiss es ist eher traurig. Frei nach dem Motto drum lache wenns nicht zum weinen ist ! Aber schockierend ist das schon !!! Und ich wollte mich an dieser Stelle einfach mal mit einreihen.
    Mir steht der Gang zu einem Gefäßarzt morgen bevor. Ich habe mir ebenfalls quasi meine eigenen Diagnosen stellen müssen. Ich frage mich wo die guten alten Ärzte hin sind, die sich noch den Patienten 1. angehört und nachgefragt haben, 2. angeguckt und untersucht haben (und bitte etwas weitläufiger als nur im umkreis von 5 cm) und 3. etwas nachgedacht evtl. nochmal nachgefragt haben und somit auch die richtigen Anweisungen für bestimmte Abklärungen mit gegeben haben ?
    Gleich vorweg : ich hatte mal eine Thrombose aber ob es diesmal eine bei mir ist das will ich nicht Urteilen. Aber nach 3 Neurologischen Untersuchungen in einem Jahr einer Tfcc Pin hole läsion (loch im Knorpel des Handgelenks), und nach 9 Monatiger Ärzteodyssee habe ich mir selbst einen Schulterspezialist „verordnet“ der dann wiederum in Kurzform meine total kaputte Schulter ( 2 in 1 op hatte eine subluxation) operiert hat. Den 3. Neurologen fragte ich dann wenn meine Nerven anscheinend unauffällig sind meine Hand aber sporadisch immer wieder blau anläuft, kribbelt, brennt und das bis zu den Fingern auch anschwillt ob das evtl. Dann auch Gefäße sein könnten ? Er fragte nur ob das noch nicht abgeklärt wurde und ich musste mit „Nein“ antworten.
    Es fühlt sich an wie im Winter wenn man mit gefrorenen Händen ins Warme kommt und die Hand dann in wenigen minuten erwärmt. Es brennt und druck ist auf der Hand. Nur um ein vielfaches schlimmer ! Mal mehr und mal weniger.
    Ich habe auch immer von dem Gefühl mein Arm / Hand fühlen sich unterversorgt an geklagt. Er fühlt sich gereizt an wie bei einer Zahnfleischwunde die entzündet ist. Bewege ich ihn gibt mir das das Gefühl das alles gereizt ist aber sich gut anfühlt. Wenn ich ruhe oder schlafe treten weitere unangenehme symptome auf. Am einprägendsten wäre da noch der sich schwer anfühlende Arm wenn ich ihn bewegen will der dann piekselt und bitzelt als hätte ich getrockneten Lack auf dem Arm nur das das Gefühl tiefer im Arm sitzt und nicht nur auf der Hautoberfläche. Difuse, dumpfe Schmerzgefühle. Zwiebelndes, ziependes manchmal brennendes Gefühl in der Achsel als ob da was stört. Es macht mich wahnsinnig das Gefühl…. ich sage schon lange das das nicht mehr mein Arm ist ! Fühlt sich einfach nur noch fremd an ! Ab und an dachte ich es hätte änlichkeit mit meiner Beinthrombose gehabt.
    Ich gehe von einer Verengungstelle fürs erste aus. Ich lasse mich, nur weil mit mir vermutlich als nicht Schubladenpatient kein Geld zu verdienen ist (weil dann müsste man sich ja mal zeit nehmen die man vermutlich nicht bezahlt bekommt), einfach mal in eine Schmerztherapie abschieben !!! Schmerzen sind sicherlich schmerzen aber anschwellen, blau anlaufen hat erstmal nichts mit Schmerz selber zu tun sondern ist eine Körperliche Reaktion und diese MUSS eine Ursache haben !
    Aber ja, es ist anscheinend ein einfacher Weg…. ich hab keinen Plan was sie Haben ich schieb sie mal weiter 😊. Nur bin ich auch nicht ganz blöd !! Sitzt man da einmal bei der schmerztherapie hat man quasi schon verloren (sorry gleich vorweg an die jenigen bei denen das Sinn gemacht hat). Nein statt dessen liesst sich heute der Patient selber anatomisch schlau. Und bitte nicht zu verwechseln mit einem Hypochonder der sich andere Schicksale zu eigen macht. Nein ich rede hier wirklich von Anatomischen Kenntnissen, wo was lang läuft und welche symptome wo aich immer hervor ruft.
    Ich Verabschiede mich …In der Hoffnung das ich wie bei meinem Handgelenk und meiner Schulter auch beim Gefäßarzt richtig bin…. das wird sich ja rausstellen. Ich hätte Arzt werden sollen 😂 😠

  • 🕝 Anna

    Hallo

    Ich bin vor drei Wochen an der Beinscheibe 4/5 linke Seite und S1 rechte Seite operiert .
    Außer die normale Rückenschmerzen war es bis 3 Tagen gut. Seit vorgestern habe ich sehr starke Schmerzen nur bei den rechten Bein aussenseite /Fuß
    Meisstens am Fuß , komisches taubgkeitsgefühl , krämfe die immer da sind aber nicht so schlimm wie ein richtiger Krampf und eiskalten Füße vor allem der Rechte, ich versuche seit ddwei Stunden mit drei paar Socken sie warm zu bekommen aber es klappt nicht. Es fühlt sich so an ob ergendwas nicht richtig funktioniert . Sind es vieleicht nur die Gefäße / Nerven oder könnte es hierbei um Trombose handeln…? Auf jedem Fall keine Ferfärbung an den Bein ….
    Danke im Voraus
    Anna

Dein Kommentar:
« Norovirus
» Knochenkrebs