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Fettleibigkeit - Krankhaftes Übergewicht

Adipositas

Nach medizinwissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft. [Hinweise]
Adipositas

Adipositas – krankhaftes Übergewicht (Foto: nata-lunata | Shutterstock)

Was man unter Adipositas versteht, welche Beschwerden sie nach sich zieht und welche Folgen langfristig drohen.

ICD-10: E65 – E68 Adipositas und sonstige Überernährung

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Adipositaszentren, Facharzt für Ernährungsmedizin

Lesezeit: 2 Minuten

Wiegst Du zu viel? Unser BMI-Rechner verrät es Dir.

Adipositas (auch: Fettleibigkeit oder krankhaftes Übergewicht) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung mit einem hohen Risiko für Folgeerkrankungen und oft eingeschränkter Lebensqualität. In den letzten Jahren konnte in Deutschland vor allem bei Kindern und Jugendlichen ein stetiger Anstieg von Fettleibigkeit verzeichnet werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 von Adipositas.

Schweregrade

  • Adipositas WHO Grad 1: BMI 30–35
  • Adipositas WHO Grad 2: BMI 35-40
  • Adipositas WHO Grad 3: BMI > 40

Ursachen

Die häufigste Ursache für starkes Übergewicht ist ungesunde Ernährung sowie Bewegungsmangel. Auch genetisch bedingte Faktoren oder Krankheiten wie Schilddrüsenunterfunktion oder Störungen des Kortisonhaushaltes (Cushing Syndrom) können hierbei eine Rolle spielen.

Symptome

Übergewicht und Fettleibigkeit können eine ganze Reihe körperlicher Beschwerden, wie Atemnot und Kurzatmigkeit im Schlaf mit Atemstillständen (Schlafapnoesyndrom), hervorrufen. Auch orthopädische Ursachen wie Rückenschmerzen oder Kniebeschwerden können durch Überbelastung der Gelenke ausgelöst werden. Nicht selten sind seelische Probleme wie mangelndes Selbstwertgefühl, Depressionen und Minderwertigkeitskomplexe Begleiterscheinungen.

Fettleibigkeit stellt für viele Erkrankungen – etwa Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Gallensteine sowie hoher Blutdruck – einen Risikofaktor dar.

Behandlung

Übergewichtige sollten daher ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 25 ihre Ernährung umstellen und abnehmen. Dabei sollte auf ausgeglichenes Essen mit Obst und Gemüse geachtet und der Fettenergie-Prozentsatz von 20-25 nicht überstiegen werden. Oft reicht kalorienreduziertes Essen und Bewegung aus, um das Gewicht zu reduzieren. Ernährungsberater können hierbei behilflich sein, das Hunger- und Sättigungsgefühl neu zu erlernen, Stress abzubauen und Essstörungen vorzubeugen. Etwa ein Drittel aller Fettleibigen gelingt es, durch eine konsequente Nahrungsumstellung das Gewicht zu mindern und einen „Jo-Jo-Effekt“ zu vermeiden. Medikamente zur Gewichtsreduktion sollten nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.

In sehr ausgeprägten Fällen, wo eine Gewichtsreduktion über eine Ernährungsumstellung und Bewegung nicht mehr möglich ist, kommen operative Therapien infrage. Die populärste Methode ist die Magenverkleinerung.

Ergänzungen?

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