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Die typischen Entzugserscheinungen
Alkoholentzug Symptome

Nach medizinwissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft. [Hinweise]
Alkoholentzug

Ein Alkoholentzug kann schwere Entzugserscheinungen auslösen (Foto: Africa Studio | Shutterstock)

Welche Symptomen bei einem Alkoholentzug auftreten, was zu tun ist, wenn sie auftreten und worauf man dabei unbedingt achten sollte.

ICD-10: F10.3 Alkoholentzugssyndrom

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

Lesezeit: 2 Minuten

Der Alkoholentzug ist für Alkoholiker der erste Schritt in ein rauschfreies Leben. Was positiv klingt, ist für die Betroffenen mit erheblichen „Nebenwirkungen“ verbunden. Die auftretenden Entzugserscheinungen steigern sich in ihrer Intensität mit der Dauer des zurückliegenden Alkoholismus.

Die Entzugserscheinungen in der ersten Phase des Entzugs können lebensbedrohlich eskalieren. Deshalb sollte ein Entzug stets mit ärztlicher Begleitung – idealerweise stationär – erfolgen, um zeitnah und fachgerecht auf auftretende Komplikationen reagieren zu können.

Alkoholentzug Symptome

Die typischen Entzugserscheinungen
Halluzinationen
Verwirrtheit
Angstattacken
Zittern
Schlafstörungen
starkes Schwitzen
Nesteln
Schwäche
Krampfanfälle
Übelkeit
Nervosität
hoher Blutdruck
Sprachstörungen
Erbrechen
Fieber
Durchfall
Wortfindungsstörungen
Herumsuchen
Herumirren
Herzrasen
erweiterte Pupillen
Depressionen
Beschäftigungsdrang
Zittern der Augenlider
trockener Mund
Unruhe
Stimmungsschwankungen
Verfolgungswahn
Desorientierung
innere Anspannung
schwankender Blutdruck
beschleunigter Puls
Magenschmerzen
Kopfschmerzen
Aggressivität
Streitlust
Reizbarkeit
stark verminderte Leistungsfähigkeit
beleidigendes Verhalten gegenüber Dritten
Brustschmerzen

Was tun?

Treten Entzugserscheinungen auf, sprechen Sie mit ihrem behandelnden Arzt. Ein Alkoholentzug sollte nicht ohne ärztliche Begleitung auf „eigene Faust“ durchgeführt werden. Es besteht die Gefahr lebensbedrohlicher Komplikationen. (bspw. Kampfanfälle, Herzversagen, Delirium tremens)

Patientenerfahrungen


Medizinjournalist


Hast Du den Verdacht, dass Du unter Entzugserscheinungen leidest?

Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Wann hat Dein Entzug begonnen? Werden die Nebenwirkungen des Entzugs behandelt? Ist die Therapie erfolgreich? Hast Du Tipps oder Ratschläge für andere Betroffene? Weißt Du etwas über den Alkoholentzug, das hier fehlt?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

Kommentare:
  • Anonymous

    Kalter Entzug nach jahrelangem Trinken von täglich ca. 1Flasche Sekt und mehr: Seit 2Tagen clean, starke Übelkeit, Durchfall, Schlafstörungen, fühle mich schwach, Muskelschmerzen, also wie bei einem Magen-Darm-Infekt

  • Anonymous2

    Ich habe auf Grund einer Magen- Darm Grippe aufgehört…. Die Übelkeit gab’s also so oder so…. Trockner Mund war das Hauptproblem, mit dem Zähnewaschen kommt man nicht mehr hinterher und eine leichte Energieminderung so wie nach 24h Muskelschmerzen, die jedoch über Nacht verschwanden (hab’s ja eh auf die Grippe geschoben) ….

  • Anonymous

    Depressive Stimmung, und zunehmende Wahrnehmung der Realität.
    Angst, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, nachts Wachliegen und Grübeln,
    Weinen. Auf der ARbeit nicht mehr leistungsfähig, alles liegt grau in grau,
    ambivalentes Verhalten, z. B. nicht wissen, wie sich entscheiden,
    aber doch klare Stimme. Außerdem streitsüchtig, dem Partner Vorwürfe
    machen. Unruhe, das Bedürfnis, ständig zu laufen.

  • Anonym

    Seit 2 Wochen kein Alkohol. Vorher ca. 4-6 Flaschen Bier pro Tag (Abends). Schlafen kann ich sehr gut. Muskelschmerzen in Beinen und Armen. Ab und zu Magenkrämpfe. Leichte Benommenheit. Auf Grund dieser Tatsache ist ein tiefes Bewustsein über die schädliche Wirkung und körperliche Abhängigkeit von Alkohol entstanden. Ich wollte nach zwei Wochen wieder moderat Alkohol trinken. Ich lasse es lieber sein…

  • Anonymous

    Mehre Jahre habe ich täglich mindestens zwei Bier getrunken, die letzten 15 monate dann sicher wöchentlich 3/4 Vollrausche und täglich vier bier und im letzten halben Jahr auch ab und an morgens und während dem Tag weil ich zu fertig war um zu arbeiten. Nach drei Tagen Dauertrinken bekam ich unglaubliche Angst Attacken, Herzrasen, sehr hohen Blutdruck, Verwirrtheit,Durchfall und Schwindel starke Magenschmerzen und bin daraufhin ins Kh. Nun seit 52 stunden ohne Alkohol und die Symptome lassen nach. Schwindel und Herzrasen mit Angst treten plötzlich noch alle par Stunden auf. Aber die Abstände werden viel länger. Alkohol habe ich TOTAL unterschätzt und mich selber belogen. Ich dachte er hilft mir klarzukommen, das leben zu meistern aber es hilft NUR um dich zu belügen. Das schafft vieele weitere Probleme weil man ja unzufrieden ist und das im Rausch immer öfter an seinen lieben auslässt und oft zu fertig ist um mit denselben das Leben zu geniessen. Lasst es nicht soweit kommen! Die rechnung wird immer grösser und der Entzug ist 50 mal krasser als ich je gedacht hatte!! Jedem alles gute!!! ❤ Passt auf auf euch und wertschätzt euch!!! Ihr müsst das nicht tun 👋

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