Symptome
Fructoseintoleranz

Fructoseintoleranz Symptome

Die Leitsymptome der Fructoseintoleranz sind Verdauungsbeschwerden
(Foto: Syda Productions | Shutterstock)

Die Symptome der Fructoseintoleranz sind recht unspezifisch und geben nur vage Hinweise auf die zugrunde liegende Erkrankung. Gesundheitsexperten empfehlen daher das Führen eines Symptomtagesbuchs, um die Auslöser der Verdauungsbeschwerden eingrenzen zu können.

Fructoseintoleranz Leitsymptome

Die Leitsymptome der Fructoseintoleranz
Bauchschmerzen
Übelkeit
Blähungen
Durchfall
Verstopfung

Fructoseintoleranz Symptome

Symptome der Fructoseintoleranz
Völlegefühl
weicher Stuhl
schleimiger Stuhl
Mundgeruch
Magenkrämpfe
Kopfschmerzen
Konzentrationsstörungen
aufgeblähter Bauch
Darmgeräusche
Magengeräusche
rissige Fingernägel
Hautunreinheiten
Hautrötung
chronische Müdigkeit
Abgeschlagenheit
erhöhte Infektanfälligkeit
niedrige Eisenwerte
Antriebslosigkeit
Heißhunger
Appetit auf Süßes
Schwindel
Depressionen
Bauchkrämpfe
häufiges Aufstoßen
häufiger Stuhldrang mit nur kleiner Stuhlmenge
verstärkter Harndrang
plötzlicher unerwarteter Stuhldrang
Erbrechen
übler Geruch bei Blähungen
Wetterfühligkeit
Schwindel
Gereiztheit
Koliken
Sodbrennen (Reflux)

Zusätzlich lässt sich im Blut häufig ein Mangel an diversen Nährstoffen – insbesondere Folsäure, Zink und Tryptophan – feststellen.

Patientenerfahrungen & Ergänzungen?

Sebastian Fiebiger: Leidest Du unter einer Fructoseintoleranz? Oder bist Du auf andere Weise mit dieser Unverträglichkeit in Verbindung gekommen? Dann schreib uns von Deinen Erfahrungen. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

Was uns besonders interessiert: Wie hat sich die Erkrankung bemerkbar gemacht? Welche Untersuchungen hat der Arzt vorgenommen? Wirst Du bereits therapiert? Wenn ja, wie? Zeigt die Behandlung Erfolg? Welche Tipps hast Du für andere Patienten?

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1 Kommentar 12.10.2017
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Kommentare:
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  • 🕝 Anonymous

    Guten Tag,

    ich möchte gerne über meinen Fall berichten, vielleicht kann meine Geschichte auch anderen betroffenen Menschen helfen.

    Als ich die Fructose,- und Sorbitintolleranz bekam, war ich im zweiten Ausbildungsjahr. Die Ausbildung verlief sehr stressig. Die Firma hatte Insolvenz angemeldet, ich hatte seit drei Monaten kein Geld mehr bekommen und hatte Angst die Ausbildungsstelle zu verlieren. Eine Mutterfirma hatte mich damals im zweiten Jahr übernommen, aber da alle anderen gekündigt hatten, war ich somit ganz alleine in der Verwaltung. Mit all den Aufgaben kam ich nicht zu Recht, meine Vorgesetzten übten an mir so einen Druck aus, dass ich leicht depressiv wurde und meine Fructoseintolleranz machte sich dann auch bemerkbar.

    Die Krankheit hatte über 3 Jahre lang gedauert. Symptome waren, ständige Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit (so dass ich mittlerweile nur noch 47 Kilo wog), und nicht zu vergessen den schlimmsten Durchfall meines Lebens, jeden Tag und mehrmals am Tag. Mir ging es immer schlechter, musste ständig auf die Toilette, Bauchschmerzen waren fast durchgehend da.
    Irgendwann habe ich angefangen mir zu merken wann ich Bauchschmerzen bekam und wann der Durchfall am schlimmsten war. Ich merkte, dass wenn ich frisches Obst und frisches Gemüse gegessen hatte, musste ich direkt auf die Toilette. Am schlimmsten beim Trinken von Alkohol, überwiegend gemischte Biersorten wie „Radler“. So kam ich auf die Idee mich testen zu lassen. Den Test hatte ich im Krankenhaus durchführen lassen und dort wurde Fructose,- und Sorbitintolleranz festgestellt. Daraufhin hatte ich mit meinem Arzt gesprochen und fing an meine Ernährung umzustellen. Die Umstellung der Ernährung hatte nicht wirkliche Fortschritte, so fing ich an Stress abzubauen. Der Firma ging es so langsam besser, es wurde jemand eingestellt der mir eine riesen Stütze in jeder Aufgabe war.
    Auch in meiner Beziehung wurde ich so sehr verletzt, dass ich mich beschlossen hatte auch diese zu beenden. So habe ich angefangen die Last, den Kummer und den Stress abzubauen.
    Nach einiger Zeit lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Mir ging es seelisch immer besser. Mein Mann und ich waren gerade mal 2 Monate zusammen, da überredete er mich einen Apfel zu essen. Davor schon ein Biss von einem Apfel hätte schlimmere Bauchschmerzen bei mir verursacht. Ich habe mich schon nach diesen zwei Monaten mit meinem Mann sehr glücklich gefüllt und habe den Apfel gegessen. 3 Jahre lang habe ich mich so sehr darauf gefreut frisches Obst und Gemüse essen zu dürfen, wieder Mal ein Bierchen zu trinken ohne direkt auf die Toilette rennen zu müssen. Und nun ist es passiert… nach diesem Apfel geschah nichts schlimmes und ich fing an langsam wieder Obst und Gemüse zu essen. Die Krankheit war auf einmal weg, als hätte ich sie nie gehabt.
    Nach vielen Überlegungen stelle ich fest, dass die Krankheit bei mir nur durch den Stress ausgelöst wurde. Natürlich habe ich auch heute Stress, aber eher ein angenehmer Stress/wohl eher viel zu tun, ist aber alles zu bewältigen. (Ich denke, ich habe einfach nur gelernt mit dem Stress umzugehen)
    Ich schlafe tief und fest, privat und beruflich geht es mir wunderbar. Mein normaler Gewicht ist auch wieder da und das wichtigste ist, ich kann alles essen.
    Veränderungen müssen nicht immer schlecht sein, man muss sich einfach nur zusammen reißen und durchziehen.

    Liebe Grüße

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