• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen
Symptome und Anzeichen

Hashimoto Symptome

Nach medizinwissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft. [Hinweise]
Hashimoto - Antikörper attackieren die Schilddrüse

Hashimoto – Antikörper attackieren die Schilddrüse – schematische Darstellung
(Abb.: Tyrannosaurus | Bigstock)

Was man unbedingt über Hashimoto wissen muss: An welchem Symptomen man das Hashimoto-Syndrom erkennen kann. Wie sich die Anzeichen in den verschiedenen Krankheitsphasen unterscheiden. – Verbreitung, Folgen, Ursachen

ICD-10: E06.3 Autoimmunthyreoiditis

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Endokrinologe

Lesezeit: 6 Minuten

Was ist Hashimoto?>

Hashimoto-Thyreoiditis (umgangssprachlich auch einfach Hashimoto) ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse kommt. Die Krankheit ist nach dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto benannt, der sie im Jahr 1912 als erster Mediziner beschrieben hat.

Hashimoto Symptome

Die Symptome des Hashimoto-Syndrom unterscheiden sich je nach der Phase der Erkrankung. Treten anfänglich häufig Symptome auf, die auf eine Schilddrüsenüberfunktion zurückzuführen ist, wechselt die Symptomatik beim Übergang in eine Schilddrüsenunterfunktion:

Symtome der Schilddrüsenüberfunktion

Symptome der Schilddrüsenüberfunktion
unerklärlicher Gewichtsverlust
Durchfall
übermäßiges Schwitzen
Herzklopfen
Zittern
Unruhe
Hitzewallungen
Zyklusstörungen
Fruchtbarkeitsprobleme
Haarausfall
Nervosität
Bluthochdruck
Schlafstörungen
Ruhelosigkeit
Angespanntheit
Agressivität
Stimmungsschwankungen
Muskelkrämpfe
übermäßig feuchte Haut
starker Durst
Übelkeit
Erbrechen
Sehstörungen
Lichtempfindlichkeit
hervortretende Augäpfel
verstärkter Tränenfluss
Lidschwellungen
Kropf

Symptome der Schilddrüsenunterfunktion

Lage der Schilddrüse im menschlichen Körper

Lage der Schilddrüse im menschlichen Körper (Foto: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock)

Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion
chronische Müdigkeit
Mattheit
Antriebslosigkeit
schnelle Erschöpfung
unerklärliche Gewichtszunahme
trockenes, stumpfes Haar
Haarausfall
niedriger Puls
geschwollene Augenlider, Beine und Arme
häufiges Frieren
Zyklusstörungen
Heiserkeit
Verstopfung
Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
Gedächtnisstörungen
Bluthochdruck
Herzrasen
depressive Stimmung
Angstanfälle
Gereiztheit
Blähungen
Libidoverlust
Kribbeln in Händen und Armen
Tinnitus
Nachtschweiß
Verspannungen und Schmerzen im Nacken
brüchige Fingernägel
Schwellung der Nasenschleimhaut
Schwindel
Muskelschwäche
Sehstörungen
trockene Augen
erhöhte Leberwerte
Schlafstörungen
Kloß im Hals, Fremdkörpergefühl
plötzlich tiefere Stimme
hohe Cholesterinwerte
Fruchtbarkeitsstörungen
schlechte Wundheilung
Infektanfälligkeit

Die Symptome von Hashimoto im Detail

Schematische Darstellung der Schilddrüse

Schematische Darstellung der Schilddrüse (Abb.: Sciencepics | Bigstock)

Eines der wenigen sichtbaren Symptome, die zweifelsfrei einer Schilddrüsenfunktionsstörung wie dem Hashimoto-Syndrom zu zuzuorden sind, ist ein Kropf (medizinisch Struma). Diese Gewebevermehrung am Hals ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Schilddrüse nicht regelgerecht funktioniert. Aber sie alleine reicht nicht aus, um ein Hashimoto-Syndrom zu diagnostizieren. Da sich bei dieser Erkrankung oft zu Beginn eine Überfunktion der Schilddrüse einstellt sind die Symptome am Anfang vor allen Dingen Ruhelosigkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Störungen des Schlaf- Wachrhytmus, warme und leicht feuchte Haut sowie Durst und ein Gewichtsverlust. Aufgrund des Eingriffs in den Hormonstoffwechsel bemerken Frauen auch oft ein Ausbleiben der Regel oder andere spürbare Veränderungen im Menstruationszyklus.

Symptome beim Übergang in die Unterfunktion

Die anfängliche Überfunktion geht dann in eine Unterfunktion über. Der Zeitraum dafür lässt sich schlecht abschätzen, da der Krankheitsverlauf sehr individuell ist. Der Übergang passiert schleichend, was das Einordnen der Symptome für die Betroffenen sehr schwierig macht. Einen Termin beim Arzt sollte man vereinbaren, wenn Symptome wie Gesichtsödeme (leicht geschwollenes Gesicht), ein Druckgefühl am Hals und eine schnelle und sehr starke Gewichtszunahme auftreten. Dies sind die am einfachsten einzuordnenden Symptome. Die Anzeichen sind aber zahlreicher. Neben den genannten gehören dazu auch häufiger Hustenreiz, trockene Schleimhäute, Haarausfall und brüchige Haare und Fingernägel. Durch die Beteiligung der Schilddrüsenhormone am Stoffwechsel kommt es recht schnell zu diesen Symptomen. Teil der weiteren, deutlich unspezifischeren Symptomatik sind Verdauungsstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.

Neurologische Symptome

Als Besonderheit bei Hashimoto können auch neurologische Störungen wie Schwindel und unsicherer Gang hinzukommen sowie epileptische Anfälle, Halluzinationen und andere andere psychiatrische Symptome auftreten -die sogenannte Hashimoto Enzephalopathie.

Arztbesuch

Hashimoto - Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse

Hashimoto – Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse (Foto: Tyler Olson | Shutterstock)

Wer eine Kombination aus den aufgezählten Merkmalen bei sich bemerkt, sollte einen Termin vereinbaren. Ein Besuch beim Hausarzt reicht meist aus, da ein einfacher Bluttest recht schnell auf die Diagnose Hashimoto hindeutet.

Spezifische Hashimoto Symptome

Spezifische Hashimoto-Symptome
Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen
Hautveränderungen
trockene Schleimhäute
Stimmungsschwankungen
Schwindel
Schwächegefühl
reduzierte Leistungsfähigkeit
Verdauungsprobleme
geschwollene Lymphknoten
erhöhte Leberwerte
stecknadelkopfgroße, weiße Flecken auf den Unterarmen
Fieber
erhöhte Entzündungsparameter

Die Fehlfunktion der Schilddrüse ist nur ein Merkmal der Hashimoto-Thyreoiditis. Da es sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung handelt, treten ganz spezielle Symptome auf, die nicht bei einer normalen Unter- oder Überfunktion zu verzeichnen sind. Dies können ganz verschiedene Anzeichen sein, wie beispielsweise Hautveränderungen wie Rosazea (Kupferfinne, eine schuppige Rötung der Haut, die auch geschwollen sein kann) oder Urticaria (Quaddeln oder auffällige, teilweise juckende Hautrötungen). Möglich sind auch stecknadelkopfgroße, weiße Flecken auf den Unterarmen, die keine weiteren Beschwerden auslösen. Neben der Hautsymptomatik finden sich bei Autoimmunerkrankungen auch erhöhte Leberwerte, manchmal Fieber, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen sowie eine allgemeine Schwäche und geringe körperliche Belastbarkeit. Da es sich bei dieser Art von Krankheit um entzündliche Vorgänge im Körper handelt sind die Entzündungsparameter im Labor eigentlich immer leicht erhöht.

Hashimoto Varianten

Bisher sind zwei verschiedene Grundformen der Krankheit bekannt. Die Hashimoto-Thyreoiditis mit Vergrößerung der Schilddrüse und die Ord-Thyreoiditis mit einer Verkleinerung der Schilddrüse. Beide Formen zeigen sich in ihrer Symptomatik sehr ähnlich und können ineinander übergehen. Die ersten Symptome sind ein Zittern der Hände, erhöhte Reizbarkeit, Herzrhythmusstörungen, feuchtwarme Haut und plötzlicher Heißhunger sowie ein übermäßiger Durst. Trotz guter Ernährung kann es zu sichtbarem Gewichtsverlust kommen. Frauen haben unregelmäßige oder verstärkte Regelblutungen.

Verbreitung

Hashimoto gehört zu den häufigsten Autoimmunerkrankungen. Man schätzt die Verbreitung in Deutschland auf ein bis zwei Prozent der Bevölkerung. Dazu kommt eine hohe Rate von 5-10 Prozent latent subklinisch verlaufender Hashimoto-Erkrankungen, die sich symptomfrei entwickeln und nicht diagnostiziert werden.

Folgen

Im Verlauf der Krankheit kann es vorkommen, dass das Schilddrüsengewebe fast vollständig zerstört wird. Dieser Vorgang basiert auf einem fehlgeleiteten Prozess von T-Lymphozyten, der sich anfänglich in einer Schilddrüsenunterfunktion zeigt.

Ursachen

Die Ursachen der Erkrankung konnten bislang nicht identifiziert werden. Als Risikofaktoren gelten genetische Vorbelastungen und schwere Viruserkrankungen sowie verschiedene Umwelteinwirkungen. Auch ein zu hoher Konsum von Jod steht im Verdacht, Hashimoto zu begünstigen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, kann aber gut behandelt werden.

Patientenerfahrungen?


Medizinjournalist


Leidest Du unter Hashimoto oder hast Du den Verdacht, dass es so ist?

Was hast Du bisher unternommen? Wie wurdest Du untersucht und behandelt? Welche Symptome treten bei Dir auf?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

Kommentare:
  • Tina Schüller

    Hallo, ich weiß nicht ob ich hashimoto habe aber so was in der Art vermute ich. Ich bin so was von fast nur noch müde und kriege gar nicht mehr die Kurve. Bin eigentlich der Typ der sich zwingt weil ich es nicht akzeptiere. Alles kostet mich immens viel kraft. Habe tierische Nackenverspannungen, richtig schmerzhaft. Seit Januar. Nach einer seitenstrangangina und Einnahme nur 1 Antibiotika schmerzhafte darmkrämpfe, die zwar nach einiger Zeit wieder gingen aber vor ein paar Tagen wieder auftraten nach wohl einer nicht vertragenen Mahlzeit. Dabei auch halskratzen ohne erkältung. Manchmal ein kurzer plötzlich auftretender Schwindel. Mein eh schon kurzer Zyklus ist noch kürzer geworden manchmal 19 Tage. Blutung stark, so dass ich gar nich mehr weiß wo das noch herkommen soll in der kurzen Zeit. Das sind die hauptsymptome. Mein Hausarzt hatte bei einem bluttest auch mal eine leichte unterfunktion festgestellt, meinte aber die müsste nicht behandelt werden. Keine Ahnung bin einfach nur platt und inzwischen ist mir alles zuviel. Aktivitäten strengen mich an. War früher nicht so. Habe aber vor dem jetzt doch nachzugehen.

  • crumpelstilzchen

    Es hat circa 15 Jahre gedauert bis ich diagnostiziert wurde, Davor war vorallem der staendige Gewichtswechsel sehr auffallend…….von 120 kilo runter auf 58 und wieder hoch. Die Gewichtszunahme geschah trotz wenig essen und intensiven Sports, den ich aber wegen voelliger Ermattung schliesslich aufgab. Als ich nicht schwanger werden konnte und mir beim Duschen regelrecht die Haare vom Kopf wusch, wurde endlich was von aerztlicher Seite unternommen. Bis dahin gab es die unterschiedlichsten Reaktionen von Aerzten wie Diaetverordnungen, autogenes Training und Ratlosigkeit bis hin zu Anschuldigungen, dass ich nur simuliere. Meine Schilddruese war zur Zeit der Diagnose stark verkleinert, von den Entzuendungen aufgefressen. Es dauerte eine Weile bis ich richtig eingestellt war mit dem Medikament. Dann ging es mir eigentlich zum groessten Teil ganz gut bis ein Arzt meinte, die Dosiering sei zu hoch und mich von 125 mg auf 75 mg runtersetzte. Nach 5 Jahren war ich zum Selbstmord bereit, heulte nur noch, hatte furchtbare Gelenk- und Muskelschmerzen, mehrere verschiedene Ohrgeraeusche, komplette Schwaeche und Muedigkeit, trockene Augen, Herzstolpern, Gewichtszunahme ohne was zu essen, geschwollene, steife Beine, voelligen Gehirnnebel, Sprachschwierigkeiten, Gleichgewichtsstoerungen etc. etc. Ich war voellig fertig. Dann erbarmte sich endlich ein anderer Arzt meiner und erhoehte die Dosis wieder und gab Antidepressiva. Da ging’s mir dann wieder richtig gut nach etwa einem halben Jahr. Leider verliess diese Aerztin dann die Klinik, bei der ich bin, und prompt wollte die neue Aerztin die Dosierung wieder runterfahren. Da bin ich dann doch leicht ausgerasstet und habe ihr empfohlen, sich doch bitte meine Krankenakte mal anzuschauen, um zu sehen, was mit mir passiert, wenn die Dosis verringert wird. Sie hat mir was von Schilddruesensturm und Knochenverlust erzaehlt und dass sie das nicht verantworten kann. Nun bin ich wieder auf einer niedrigeren Dosierung, aber als „Kompromiss“ auf 100 mg mit der weder die Aerztin zufrieden ist (da fuer sie zu hoch) noch ich (da zu niedrig). Mir geht es dementsprechend. Das Leben ist nicht besonders lebenswert. Ich schleppe mich zur Arbeit, schaffe es einigermassen durch den Tag zu kommen ohne zu viele mentale Aussetzer und gehe nach der Arbeit oftmals gleich ins Bett mit totaler Erschoepfung, kann dann aber nicht schlafen. Haschi ist leider fuer viele Aerzte ein Boehmisches Dorf, Sie haben null Ahnung und wenn sie einen nicht anfeinden, dann haben sie zwar Mitleid, wissen aber nicht wie sie helfen koennen und versuchen alle moeglichen anderen Medikamente wie Antidepressiva, Statine, Appetithemmer (obwohl sowieso kein Appetit vorhanden ist, nur Gewichtszunahme) usw. Mittlerweile weigere ich mich, irgendwelche dieser Medikamente zu nehmen, was mich nicht gerade beliebt macht. Aber ich habe echt die Nase voll ein Versuchskanninchen zu sein, wenn mit grosser Wahrscheinlichkeit die Haschimoto Thyroditis der Ausloeser fuer meine Probleme ist, die Aerzte aber damit nichts anfangen koennen. Mein Rat ist: Lasst euch nicht einschuechtern, verlangt alle Tests und versucht einen Arzt zu finden, der Ahnung hat ( was hier in Kanada leider schwer ist, da die meisten Aerzte keine neuen Patienten nehmen und man daher da bleiben muss, wo man ist. Wie in meiner Situation, wo die Aerzte staendig wechseln und besonders immer wieder Aerzte, die frisch von der Uni kommen und somit eben noch weniger Erfahrung haben, eingestellt werden). Viel Glueck!

  • Anonymous

    Hallo ich habe nach meinem 47 . Geburtstag erfahren wie krank ich bin. Hashimoto tyreoiditis war bei mir angeboren. Zu erst wurde damals die Schilddrüse mit 8 Knoten entfernt. Ein großer Knoten hatte einen Durchmesser von 8 cm. Danach wurde ich mit euthyrox gut ein gestellt. Nun war aber alles vorher geschehene nicht mehr rückgängig zu machen.

    Mit 14 hatte ich meine erste Schilddrüsenentzündung. Da bin ich fast erstickt. Seid dem klingt meine Stimme sehr tief. Wechselt zwischen höher und tiefer Stimme. Klinkt scheußlich bis heute.

    Durch die dauerhafte Entzündung der Schilddrüse hat sich mein Immunsystem stark verändert. Mein Immunsystem kämpft gegen meinen Körper. Die Symptome kann man nicht alle aufzählen. Neben den üblichen Symptomen der über- oder unterfunktion hatte ich sehr viel andere Symptome.

    Als jugendliche vor eintritt der Pubertät bin ich fast wöchentlich mindestens einmal ohnmächtig geworden. Ich hatte ständig Nasenbluten. Ich habe immer gefrohren. Ich bin auch im Winter wenn es sehr kalt war umgekippt. Meine Hände sind mit dicken Handschuhen regelmäßig eingefroren das war sehr schmerzhaft.

    Dann kam die Regelblutung da bin ich in drei tagen fast verblutet. Musste da immer Eisen nehmen. Während meiner ersten Schwangerschaft ging es mir sehr gut. Drei Jahre später bei der zweiten Schwangerschaft hatte ich jeden Monat bis zum Ende der Schwangerschaft Darm Infekte.

    Meines Zähne wurden nach der 1.Schwangerschaft brüchig davor war alles super mit den Zähnen. Mit 35 bekam ich meine erste Prothese.

    Durch die chronische Entzündung und der Kampf des Immunsystems dagegen. Habe ich Arthrosen entwickelt. Trotz Sport. Seit meiner frühen Kindheit habe ich orthopädischen Sport gemacht und tue es noch heute.

    Ich habe heute viel gelernt über die Krankheit dennoch trifft man immer noch “ Ärzte“ die diese Krankheit abwinken. Das verstehe ich nicht. Denn wenn man frühzeitig behandelt worden wäre hätte ich heute keine knieprothese die bekam ich mit 48 Jahren und meine Wirbelsäule ware auch nicht so kaputt.
    Ich sass schon für 8 Monate im Rollstuhl weilte mein ischiasnerv ständig entzündet ist.jetzt nehme ich ein opiat Medikament welches die nervenschmerzen. Betäubt deshalb kann ich nun wieder laufen.

    Mit 45 Jahren musste meine Gebärmutter entfernt werden. Da war ich glücklich nun nicht mehr zu bluten. Mir gehts damit super. Eine sorge weniger.

    Ich habe im Laufe der Jahre eine nicht therapierbare Depression entwickelt. Ich kann keine Rolltreppen mehr betreten und Fahrstühle aus Glas sind der Horror. Ich bekomme immer noch Panikattacken wenn ich alleine in eine andere Stadt muss. Ich kann mich sehr schlecht orientieren. Ich verlaufe mich ständig. Habe seit Jahren hohen Blutdruck. Der immer mal ausufert. Furchtbar

    Naja ich bin mit 54 Jahren kränker als manch 80 jähriger. Ach ja da man das nicht von außen sieht ist man auch nicht krank. So ist die Meinung vieler. Aber ich selbst weis jetzt wie kaputt und krank ich bin. Naja nun bekomme ich Frührente. Ich habe bis vor einigen Jahren voll schichtig gearbeitet. Jetzt kann ich nur noch wenige Stunden arbeiten.

    So da ist noch mehr aber fürs erste reicht das.

    Achja und nur Spezialisten für Schilddrüsen Erkrankung können durch verschiedene Tests die Krankheit diagnostizieren. Denn die Symptome sind sehr unterschiedlich. Bei mir hat es ca zwei kehre gedauert bis ich diese Krankheit auf einem Befund Bericht gesehen hatte. Regelmäßige Untersuchungen sind wichtig. Syntigraphie ist das beste Werkzeug.

    Tschüss bis zum machen mal.

    Rike

  • Alexandra

    Guten Tag. Ich bin Alex, und seit ca. 6 Jahren eigentlich nur noch schlecht drauf, traurig und ich habe unzählige körperliche Symptome, was die Schilddrüsenerkrankung betrifft. Alles dreht sich nur noch darum und es frisst das Leben drumrum einfach nur auf.
    Mit 15 hatte ich meine erste Migräne, die ich nie vergessen werde, viele folgten. Mit 16 wurde dann eine Unterfunktion festgestellt und ich musste Jod nehmen. Nach einem halben Jahr konnte ich es wieder weglassen. Mal abgesehen von meiner ständigen Ängstlichkeit ging es mir soweit körperlich gut. Gegen die Migräne nehme ich seitdem abends eine Belok Zok mite, das hat mir sehr geholfen.
    Dann mit 25 Jahren habe ich von heute auf morgen angefangen zu schwitzen wie ein „Schwein“. Es war ganz schlimm. Ich bin morgens frisch geduscht ins Büro und dort angekommen, klatsch nass unter den Achseln, völlig unnormal. Ich habe mich nur noch geschämt und Klamotten getragen, bei denen man es nicht gleich sieht. Im Sommer ist mir der Schweiß einfach nur runtergelaufen. In dieser Zeit fing ich auch an zeitweise ganz schlecht zu sehen, verbunden mit einem Augendruck…was aber wieder verschwand.

    Mit 26 dann, habe ich mir einen Teil der Schweißdrüsen unter den Achseln entfernen lassen, somit war dieses,für mich sehr belastende Promblem, beseitigt, aber die Ursache fand man nicht. Aber egal…Außer ’ner Bandscheiben OP 2006 ging es soweit gut.

    Mit 34, also 2009 bin ich zurück in meine Heimatstadt und seitdem geht es nur noch bergab. Auf einmal ging es los, müde, ganz schlimm abgeschlagen, traurig, unruhig, kraftlos…
    Blut ergab eine Unterfunktion-50mg lThyroxin und ein kalter Knoten.
    Seitdem werde ich hoch und wieder runtergestuft mit der Dosis, weil das Blut nie gut ist. Erhöhte Leberwerte/leichte Fettleber ohne eigenes Zutun!!!, einige geschwollene Lymphknoten, gutberhöhte Leukozyten(17000) usw. Ich gehe 1xim Jahr zur Szintigraphie.
    Weihnachten 2015 hab ich mir dann einen Lymphknoten am Hals entfernen und untersuchen lassen, weil ja auch eine riesen Angst da ist, dass man etwas ganz Schlimmes hat-hierbei kam nix raus-Angst davor besteht jedoch weiterhin!
    Dazu kam hinzu: Augendruck, schwitzen/frieren zusammen, brüchige Nägel, die Haare sind überall in der Wohnung verteilt, mir tun die Gelenke weh, ich bin gereizt und gleichzeitig traurig, Herzstolpern/stechen, Herzrasen, Schwindel, geschwollene Augen, Augentränen,Unruhe, Abgeschlagenheit, Leistungsnull, Nacken/schulterschmerzen, Konzentrationsstörungen, ständig das Gefühl, dass ich krank werde, Kloß im Hals, ständiges Räuspern und ich kann mich zu nix mehr aufraffen,völlig antriebslos. Dazu das immer häufiger auftretende schlechte Sehen und der Druck.
    Wenn nur 3 Symptome da sind, dann hab ich Glück, dann kann ich sagen, guter Tag heute. So wie früher, da hatte ich halt mal hier ein Symptom und mal dort, aber nie mehrere zusammen und nie so, dass ich zum Arzt gegangen wäre, es kommt halt echt schleichend über Jahre. Jedoch kommt es jetzt immer so geballt, dass ich durchdrehe. Ständig, jeden Tag fühlt man seinen Körper auf negative Art und es zerreist einen, weil man nix dagegen machen kann.
    Ich wollte an einem Montag mit rauchen aufhören, am Mittwoch drauf habe ich nur noch geheult und nix mehr zu Stande gebracht. So habe ich mich noch nie erlebt. Auch ein Symptom, hab ich gelesen.
    Ich bin so sehr froh, dass ich einen homeofficejob habe, ich weiß nicht, wie oft ich mich die letzten 3 Jahre, in denen es in mir so richtig „abgeht“, hätte krank melden müssen, weil ich im Leben nicht hätte in’s Büro gehen können. So sitz ich an meinem Schreibtisch, ganz früh, weil Ausschlafen ist wegen Unruhe ja nicht drin, hangel mich durch, leg mich wieder hin, weil es mir schlagartig die Augen zuzieht und stehe wieder auf und versuche weiter zu arbeiten, weil mein Herz so doll schlägt, dass schlafen gar nicht geht. 12h Arbeitstage werden das, aber ich kann arbeiten, egal wie.
    Mein Arzt sagte, es könne kein Hashimoto sein, weil ich ja nicht zunehme, das stimmt, ich bin immer zu dünn gewesen, aber alles andere stimmt 100% mit Hashimoto überein, ich bin doch nicht blöd! Es muss doch auch da Ausnahmen geben!
    Es ist wirklich so, es gibt zu wenig Ärzte, die sich damit richtig auskennen, sich damit befassen, weil die Zeit gar nicht da ist. Ich hab das Gefühl, dass man sehr schnell als „nicht ganz sauber“abgestellt wird. Ich könne die Tabletten ja mal ganz weglassen, dann werden wir ja sehen, was passiert, sagte der Arzt.
    Ich werde jetzt, mal wieder zu einem anderen“Spezialisten“ gehen, es muss eine Lösung geben, damit ich zumindest halbwegs wieder normal leben kann, und auch mal wieder gerne etwas unternehme, und eben nicht wieder absagen muss, weil’s schlecht geht. Es leidet wirklich alles darunter!!!

    Ich drücke Allen die Daumen, denen es ähnlich geht.

    Viele Grüße

  • Anonymous

    Hallo,

    ich war als Kind erst ziemlich normalgewichtig, jedoch innerhalb von 6 Wochen hatte ich – ohne Fressdrang – plötzlich schwer zu genommen. Man ging davon aus, dass der Aufenthalt bei meiner Großmutter der Auslöser war und ab da war ich fettleibig.
    Im Teeangeralter habe ich dann sehr gut abgenommen und war tatsächlich dünn, nicht schlank, dünn. Dies hielt ich so für gut 4 Jahre. Ich litt aber schon ab meinem 9. Lebensjahr an starken Kopfschmerzen, die eher mit einer Migräne zu vergleichen waren. Der Kinderarzt tendierte aber eher zu „Kopfschmerzen“ und ich bekam Tabletten. Diese haben mir nie geholfen, somit habe ich für mich festgemacht, dass es nur so genannte Placebos waren. Gleichzeitig bekam ich parallel mit 9 Jahren Heuschnupfen. Dies wurde mit Allergietabletten weitestgehend gut behandelt. Zwischen meinem 13-17 Lebensjahr hatte ich immer wieder mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Hierbei wurde vom Arzt gesagt, dass es sich um Wachstum und Pubertät handelt und es völlig normal wäre. Was ich auch so für mich gesehen und erklärt habe. Mit 17/18 Jahren bekam ich eine Lungenentzündung und man stellte fest, dass ich Asthma hatte. Bis dahin hat mich mein bzw. ein Hausarzt (natürlich ein anderer, nicht mehr der Kinderarzt) niemals darüber unterrichtet, dass sich Heuschnupfen zu einem allergischem Asthma wandeln kann, wenn man dies unbehandelt lassen würde (Hyposensibilisierung). Mit Asthma konnte man dies dann leider vergessen. Mein allergischbedingtes Asthma wurde dann mit Notfallsprays und Cortison behandelt.
    Ich nahm nach und nach stark zu. Als ich dann endlich werttechnisch über einen Lungenarzt gut eingestellt war, konnte ich endlich abnehmen und mein Erfolg lag bei einem gesunden Normalgewicht. Parallel jedoch bekam ich dann mit ca. 25 Jahren Migräne. Diese Prozedur bis zur korrekten Einstellung hat ca. 2 Jahre gedauert. Es wurde neurologisch bestätigt, dass ich Migräne habe und keine Spannungskopfschmerzen o. ä.. Dann kam der Kinderwunsch… Es funktionierte nicht. Also Untersuchungen und Feststellung, dass u. a. mein Gelbkörperhormon nicht mehr produziert wird und somit kein Eisprung entstehen würde. Hormonunterstützung wäre eine Idee, jedoch bei mir zu gefährlich, da ich ab meinem 19. Lebensjahr auch unter Zysten litt, die teilweise gefährlich waren und mit OPS entfernt werden mussten (eine davon platze sogar, so dass ich fast gestorben wäre, hielt die FÄ dies nicht für eine Alternative und riet mir, eine künstliche Befruchtung zu überlegen. Da ich ein realistisch und sachlich denkender Mensch bin, habe ich dies direkt verneint. Gut 2 Jahre später bekam ich meine Periode unregelmäßig, oder teilweise gar nicht. Immer wieder ließ ich dies bei der FÄ prüfen. Ergebnis war: Gelbkörperhormonmangel und beginnende Wechseljahre (mit 31 Jahren wohlbemerkt!!). Ich und mein Mann hatten uns dann damit abgefunden, kinderlos ein Leben zu führen.
    Ca. 3 weitere Jahre später hatte ich nur noch krampfartige Periodenschübe, die teilweise bis zu 1 Monat durch gingen und dann wieder Pause von ca. 2-3 Monaten. Wieder hin zur FÄ. Sie verschrieb mir dann doch Hormone (Zysten kamen ab meinem 31 Lebensjahr keine mehr). Nach einem halben Jahr der Einnahme testete sie mich und teilte mit, dass es keine Veränderung gegeben hätte und somit die weitere Einnahme damit überflüssig wäre.
    Ca. 2 Jahre später hatte ich eine Darmkolik. Ich wurde notfallmäßig ins KH gebracht und dort untersucht. Ergebnis: Akute Darmentzündung. Mit Medikamenten und Ernährungsumstellung bekam ich dies schnell wieder in Griff. – Ich muss dazu sagen, dass ich schon ab Teenageralter immer wieder mal Probleme mit starken Verstopfungen hatte, die aber mit normalen Mitteln ganz gut weggingen. –
    Ich habe natürlich über die Jahre leider wieder etwas zu genommen, aber mit der Ernährungsumstellung wieder abgenommen. Leider wurde aber über diese Zeit die Akute Darmentzündung nun eine chron. Colitis Ulcerosa – aktuell geht es mir darmtechnisch besser.
    Aber: Ca. 2 Jahre nach der Akuten Darmentzündung hatte ich meine Periode 3 Monate am Stück. Auf zu einer neuen FÄ und diese fragte mich, ob bei mir jemals ein Schilddrüsentest gemacht wurde. Zudem teilte sie mir mit, dass die damals verschriebenen Hormontabletten Palcebos waren… was ich in dem Moment gefühlt habe, brauche ich sicherlich nicht näher beschreiben….
    Da bis dahin niemals ein Schilddrüsentest gemacht wurde, hat sie dies umgehend durchgeführt. 3 Tage später klingelte das Telefon. Ergebnis: Hashimoto
    Sie verwies mich an meine Hausärztin, die mir LT von Henning mit 50 mg verschrieb. Mir ging es damit von Tag zu Tag besser. Meine Periode, meine Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, geschwollene Beine etc. gingen weg. Über einen Zeitraum von 6 Monaten lief alles super. Dann knickte alles wieder ein (Periode usw.). Ich wurde von ihr nach einem weiteren Test auf 75 mg eingestellt. Und siehe da, es wurde noch besser… Ich verlor sogar prompt Gewicht und fühlte mich sportlicher den je.
    Dann nach einem weiteren halben Jahr sagte mir die Nachfolgerärztin meiner Hausärztin, die leider in dieser Zeit in Rente ging, dass meine Werte nun zu niedrig wären und ich wieder auf 50 mg gehen soll.
    Was soll ich sagen? Ich nahm zu, mir ging es schlechter usw.. Darauf angesprochen, kam von ihr, dass dies alles nur Einbildung wäre. Ich könnte ja eine 50er brechen und vielleicht eine Tag mal zwischendrin somit auf 75 mg gehen. Als ich sie darauf ansprach, dass man diese Tabletten ja nicht teilen darf/soll, sagte sie, dass sie auch die 75er aufschreiben könnte und ich dann einen Tag mal nicht einnehmen sollte. Ich fragte, wie das dann laufen soll, sie konnte jedoch nicht sagen, wie genau.
    Ich fühlte mich dort nicht gut aufgehoben und suchte mir einen neuen Hausarzt.
    Dieser machte einen neuen Test, nachdem ich ihm a) die Leidensgeschichte erzählt habe und b) offenbaren musste, dass meine LT bereits einige Zeit zu Ende waren. Somit musste neu begonnen werden.
    Nach dem das Ergebnis des Tests vorlag, teilte er mir mit, dass Hashimoto vorliegt, aber ich keine Tabletten benötigen würde, da ich ja keine Hormone zu einer Unterstützung bräuchte. Ich war irritiert… Ich sagte ihm, dass ich ganz klar Tabletten benötigen würde, er doch meinen Leidensweg nun kennen würde und meine Periode auch wieder seit 6 Monaten ausgeblieben ist. Dann kam die Einsicht und er verschrieb mir 50 mg Hexal. Diese nehme ich nun seit fast 5 Monaten. Zuerst: Die Periode kam prompt wieder. 2 Monate hatte ich sie regelmäßig/pünktlich. Mein Zustand verbesserte sich, ich fühlte mich wohl. Doch: mit einem Mal habe ich seit dem 3. Einnahmemonat starke Veränderungen festgestellt. Wasser in den Beinen, Rumpf aufgebläht und das Gefühl, als wäre dort Wassereinlagerung. Starke Müdigkeit mit Schlaflosigkeit. Kreislaufprobleme. Keine Periode mehr. Darmprobleme. Gewicht tendiert langsam nach oben. Haarausfall. Pickelbildung (an Stellen, die ich nicht kenne, wie Nasenrücken…), Sehprobleme. Wortfindungsstörungen, leichte Reizbarkeit.
    Nun habe ich gelesen, dass Henning besser als Hexal wäre, da reiner. Meine Frage, die ich mir nun stelle: Soll ich bis zum 6. Monat warten, wenn ein neuer Test gemacht wird, oder soll ich bereits einen Termin vereinbaren, um dies meinem Arzt mitzuteilen (der sich anscheinend auch nicht wirklich mit Hashimoto auskennt)?
    Ja, ich hatte bereits zwei Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse. Eine ist verwaschen, die andere kleiner, aber „noch“ ok.
    Was kann ich denn nun am besten tun?

    Viele Grüße

1 2 3 7
Dein Kommentar:
« Magengeschwür
» Mandelentzündung (Angina)