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Symptome und Anzeichen für einen Mangel an Progesteron
Progesteronmangel Symptome

Nach medizinwissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft. [Hinweise]
Die typischen Anzeichen für einen Mangel an Progesteron
Schlafstörungen
Herzrhythmusstörungen
starkes Schwitzen
Stimmungsschwankungen
Menstruationsbeschwerden
Zwischenblutungen
unregelmäßiger Zyklus
prämenstruelles Syndrom (PMS)
Eierstockzysten
Fehlgeburten
Angststörungen
Unfruchtbarkeit
ungewollte Gewichtszunahme
Konzentrationsschwäche
gesteigerte Nervosität
Hitzewallungen
Depressionen
chronische Müdigkeit
trockene Haut / Schleimhaut
Haarausfall
Blasenschwäche
Schwindel
Übelkeit
Spannungsgefühl der Brust
Wadenkrämpfe
Bartwuchs (Damenbart)
Ungeduld
Kopfschmerzen
Kurzatmigkeit
Muskelschmerzen

Der Progesteronspiegel sinkt mit dem Alter

Der Progesteronspiegel sinkt mit dem Alter (Abb.: Designua | Shutterstock)

An welchen Symptomen man einen Progesteronmangel erkennen kann, was zu tun ist, wenn sie auftreten und worauf man dabei unbedingt achten sollte.

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Gynäkologe

Lesezeit: 2 Minuten

Was ist Progesteronmangel?

Unter einem Progesteronmangel versteht man ein Defizit an Progesteron – einem weiblichen Sexualhormon. Das sogenannte „Gelbkörperhormon“ wird vom Gelbkörper der weiblichen Eierstöcke gebildet und ist entscheidend an der Einnistung des befruchteten Eis in der Gebärmutter beteiligt. Ein ausreichender Progesteronspiegel ist somit zwingende Voraussetzung für eine Schwangerschaft. Ein Progesteronmangel kann aber auch außerhalb der Kinderwunschphase klinisch relevant werden. Dann etwa, wenn er in den Wechseljahren oder bereits kurz vor der Menopause für diffuse Beschwerden sorgt.

Neben dem Eintritt in die Menopause gelten Übergewicht, Bewegungsmangel, chronischer Stress und Lichtmangel als Risikofaktoren für einen Progesteronmangel.

Was tun?

Progesteronmangel

Ein Progesteronmangel kann eine umfangreiche Symptomatik auslösen (Foto: Jarun Ontakrai | Shutterstock)

Wer den Verdacht hat, unter Progesteronmangel zu leiden, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Der Gynäkologe ist der richtige Ansprechpartner hierfür.

Ein Progesteronmangel lässt sich mit einem Speicheltest, der einmalig um den 20. Tag des Zyklus durchgeführt werden muss, feststellen. Anschließend sollte die Ursache abgeklärt werden. Neben den Wechseljahren kommen dafür auch Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, Vergiftungen und diverse Erkrankungen der Eierstöcke in Frage.

Therapiert wird ein Progesteronmangel – wenn Du Ursache nicht abstellbar ist – durch einen medikamentösen Ausgleich des Defizits. Dafür stehen heute verschiedene Präparate zur Verfügung.

Patientenerfahrungen


Medizinjournalist


Hast Du den Verdacht, dass Du unter Progesteronmangel leidest?

Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Warst Du schon beim Arzt? Beim Spezialisten? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Wie waren die Ergebnisse? Wirst Du bereits behandelt? Wie erfolgreich ist die Therapie? Hast Du Tipps oder Ratschläge für andere Betroffene? Weißt Du etwas über Progesteronmangel, das hier fehlt?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

Kommentare:
  • Serap

    Bei mir hats leider mit panikattacken angedangen wo ich nicht wusste was das ist dann habe ich die sogennante doctor shopping durchgemacht ohne befund dannach bin ich zum frauenarzt und hab blut abgegeben bei der blutwerte hat sich herausgestellt das mein progesteronmangel zu niedrig war jetzt nehme ich 2mal femikadin20 ein mal sehen was sich da ergibt

  • Anonymous

    Bei den Symptomen für Progesteronmangel sollten unbedingt auch Muskelschmerzen aufgeführt werden. Ich habe das gerade eben wieder am eigenen Leib erlebt. Habe wegen einer Sehnenentzündung in der Schulter gerade über 10 Tage auf Verschreibung täglich 1200 mg Ibuprofen eingenommen und hatte in den letzten Tagen zunehmende Museklschmerzen am ganzen Körper, obwohl ich ja die ganze Zeit unter Schmerzmittel stand. Da sich in den letzten zwei Tagen dann auch PMS ähnliche Beschwerden zeigten (Brustspannen, Unterleibsschmerzen), obwohl ich gerade erst in der Mitte des Zyklus bin, kam ich dann darauf, dass vermutlich mein Progesteronspiegel viel zu niedrig ist. Eine kurze Recherche nach NSAR und Hormonmangel zeigt, dass NSAR sich auf den Hormonspiegel ungünstig auswirken und häufig den Eisprung verhindern und somit nach meinem Verständnis auch einen Progesteronmangel bewirken oder verstärken können.
    Da ich immer wieder (aber nicht in jedem Zyklus) unter den Symptomen eines Progesteronmangels leide, habe ich eine Progesteroncreme zu Hause und habe diese dann gestern abend aufgetragen. Das Ergebnis war eine erholsame Nacht und heute sind die Muskelschmerzen so gut wie weggeblasen. Es kann so einfach sein… und wäre so schön, wenn so mancher Arzt ein derartiges Kombinationsvermögen hätte und Untersuchungen des Hormonspiegels nicht kategorisch ausschließen würde.

  • Sebastian (naanoo.com)

    Ich mag die Muskelschmerzen hinzugefügt. Vielen Dank für Dein Hinweis und Deinen Erfahrungsbericht!

  • Anonymous

    Sitze gerade wieder mal beim FA.
    Immer zum Eisprung hin habe ich starke Muskelverspannungen im Nacken, Schlaflosigkeit und Herzrasen.
    Mir wurde letztes Jahr die Gebärmutter entfernt, die Eierstöcke sind noch vorhanden.
    Da ich Mitte 40 bin wurde bisher immer auf WJ sprich Östrogen getestet.
    Aber ihr hatte früher schon mal Progesteron Mangel. Bin gespannt was der FA sagt.

  • Jessica mewes

    Guten morgen, bei mir fing das Spiel mit 29 an mim Absetzen der Pille wegen kinderwunsch. Es fing an mit Nervosität, Stimmungsschwankungen, zunehmend Angstgefühl bis hin zur leichten Panik…..pms und Zyklustörungen folgten. Später kamen Albträume und starker haarwuchs Bauch, Gesicht, brust ect. Beim Arzt wurde dies erst nichts festgestellt ….. Nach 5 Monaten bekam ich Schwindel, panikattaken mit Herzrasen und und nächtliche Angst zu ersticken, das wurde von vielen Ärzten abgeklärt gefunden wurden Bandscheiben Vorfälle ich dachte ich hätte Depressionen,ging zur Therapie ect. Wobei sich keine Depression bestätigen konnte. Letztendlich habe ich immer noch ein halbes Jahr danach pms Schwindel, Angst,haarwuchs, Stimmungsschwankungen bis hin zu depressive stimmung, Zyklustörungen, Zysten Kopfschmerzen, muskelspannung, unkonzentriertheit, trockene schleimhäute. Jetzt wo ich mehrfach beim Gynäkologen war mir Blut / Hormon Tests abgenommen wurden habe ich Progesteron verschrieben bekommen und bin guter Hoffnung das meine Beschwerden bald endlich ein Ende haben.

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