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Symptome und Anzeichen für eine Ösophagitis
Speiseröhrenentzündung Symptome

Nach medizinwissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft. [Hinweise]
Speiseröhrenentzündung Symptome

Schluckbeschwerden sind der Bestandteil der Symptomatik einer Speiseröhrenentzündung (Foto: Alice Day | Shutterstock)

An welchen Symptomen man eine Ösophagitis erkennen kann, was zu tun ist, wenn sie auftreten und worauf man dabei unbedingt achten sollte.

ICD-10: K20 Ösophagitis

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO)

Lesezeit: 3 Minuten

Was ist eine Speiseröhrenentzündung?

Mit dem Begriff „Speiseröhrenentzündung“ (medizinisch: Ösophagitis) werden sämtliche entzündlichen Erkrankungen der Speiseröhrenschleimhaut zusammengefasst. Entzündungen der Speiseröhre können unterschiedlichste Ursachen haben. Neben Infektionen (viral, bakteriell, durch Pilze) sind Verätzungen durch Sodbrennen / Reflux relativ häufig. Auch Verletzungen durch zu heiße Speisen oder Getränke sowie Medikamentennebenwirkungen kommen als Auslöser infrage. Die chronische Darmkrankheit Morbus Crohn und Diabetes erhöhen ebenfalls das Risiko für eine Speiseröhrenentzündung.

Die Refluxösophagitis – also die Schädigung der Speiseröhrenschleimhaut durch aufsteigende Magensäure (Sodbrennen) – ist die häufigste Ursache für eine entzündete Speiseröhre. Speiseröhrenentzündungen sind in Deutschland weit verbreitet. Man schätzt, dass zwischen 15 und 25 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Die Schätzung basiert aber auf einer hohen Dunkelziffer, weil man davon ausgeht, dass nur etwa ein Drittel der Betroffenen wegen ihrer Beschwerden einen Arzt aufsuchen.

Speiseröhrenentzündung Symptome

Die typischen Anzeichen für eine Ösophagitis
Schmerzen beim Schlucken
Oberbauchschmerzen
Schluckbeschwerden
häufiges Aufstoßen
saures Aufstoßen
Reizhusten
Heiserkeit
Blut im Stuhl (Teerstuhl)
Übelkeit
Erbrechen
Durchfall
Mundgeruch
Schlafstörungen
Fremdkörpergefühl im Hals
ungewollte Gewichtsabnahme
Appetitverlust
Halsschmerzen
salziger oder seifiger Geschmack im Mund

Was tun?

Lage der Speiseröhre im menschlichen Körper

Lage der Speiseröhre im menschlichen Körper (Abb.: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock)

Wer den Verdacht hat, unter einer Speiseröhrenentzündung zu leiden, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Als erster Ansprechpartner bietet sich der Hausarzt bzw. Allgemeinmediziner an. Der kann ggf. an Spezialisten weiterverweisen.

Im Vordergrund der Diagnostik steht der Ausschluss anderer Erkrankung der Speiseröhre, die eine ähnliche Symptomatik zeigen – etwa der Speiseröhrenkrebs. Therapiert wird die Speiseröhrenentzündung in erste Linie durch die Beseitigung der Ursache – in den meisten Fällen also des Refluxes / Sodbrennens. Infektionen lassen sich medikamentös behandeln.

Patientenerfahrungen


Medizinjournalist


Hast Du den Verdacht, dass Du unter einer Speiseröhrenentzündung leidest?

Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Warst Du schon beim Arzt? Beim Spezialisten? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Wie waren die Ergebnisse? Wirst Du bereits behandelt? Wie erfolgreich ist die Therapie? Hast Du Tipps oder Ratschläge für andere Betroffene? Weißt Du etwas über die Ösophagitis, das hier fehlt?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

Kommentare:
  • Alexander

    Seit mehreren Wochen habe ich Magenprobleme gehabt. Nach einer Erkältung wurden diese Probleme schlimmer, weil ich Ibus nahm gegen die lästigen Halsschmerzen. Allerdings sind meine Halsschmerzen nicht mehr weggegangen und daraufhin kam auch Schluckbeschwerden dazu. Teilweise fiel mir scheinbar das Atmen auch schwer, auch wenn das vermutlich nur ein Gefühl war. Nach jedem Schluck stillen Wasser musste ich aufstoßen. Ich bin zum Arzt gegangen und der hat mir Pantoprazol, Gaviscon und Motilium / MCP aufgeschrieben. Durch Motilium wurde es nicht besser, aber durch MCP. Nach Schonkost gings mir danm etwas besser und ich habe den Fehler gemacht, dass ich dachte (trotz leichter Beschwerden) erstmal eine kleine Cola zu trinken. Danach bekam ich sofort wieder Halsschmerzen und am nächsten Tag waren meine Beschwerden wieder da. Zusätzlich hatte ich am selben Tag auch heftige Durchfälle, die erst nach Immodium aufhörten. Morgen habe ich zum Glück eine Magenspiegelung.

    In der Zeit meines Verlaufes, wo meine Beschwerden nicht mehr weggehen wollten (also dauerhaft Schluckbeschwerden) war ich bei 3 Ärzten. Die hausärztliche Notversorgung und der HNO haben mir direkt nach wenigen Minuten gesagt, es wäre psychosomatisch unf stress bedingt. Ich habe das meinem Hausarzt mitgeteilt (er ist der dritte Arzt). Er meinte, dass es unverantwortlich wäre so etwas zu diagnostizieren, wenn man den Rest der Speiseröhre sich nicht angesehen hat.

    Als Fazit nehme ich also mit: Viel zu schnell wird man mit solchen Beschwerden nicht ernst genommen (ausser mein Hausarzt). Sobald das Wort „Schluckbeschwerden“ im Satz vorkommt, ist man direkt der mit dem psychosomatischen Problem. Ich würde deswegen allen empfehlen einfach alles abklären zu lassen. Erst dann zum Schluss ist man sich auch sicher.

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