Welcher Blutdruck ist normal?
Blutdruck

Blutdruck normal

Blutdrucktabelle: Richtwerte für Erwachsene

Einstufungsystolisch in mmHgdiastolisch in mmHg
Hypotonie< 90< 60
niedrig< 110< 70
optimal< 120< 80
normal< 130< 85
hochnormal130-13985-89
Hypertonie Grad I140-15990-99
Hypertonie Grad II160-179100-109
Hypertonie Grad III> 180> 110
Hypertensiver Notfall> 210110-140
systolische Hypertonie> 140< 90
US-Grenzwert* für Bluthochdruck bis 2017> 140> 90
US-Grenzwert* für Bluthochdruck seit 2017> 130> 80

Inhaltsverzeichnis

Ein normaler Blutdruck (Normalwert) ist eine Voraussetzung für ein gesundes Leben. Bluthochdruck gehört zu den bedeutendsten Gesundheitsrisiken des Menschen. Als normaler Blutdruck gelten Werte zwischen 100 und 130 mmHg systolisch. Zielwert: Als medizinisch “optimal” gelten Blutdruckwerte um 120 zu 80. Es handelt sich bei der gängigen Blutdruckmessung am Oberarm um die Erfassung des arteriellen Blutdrucks in den herznahen Arterien.

* Blutdruckwerte: Richtwert der American Heart Association und des American College of Cardiology. Die anderen Werte sind die Normwerte der Hochdruckliga und der European Society of Cardiology. Die Hypertonie Grade entsprechen der Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Einheit: mmHg (Millimeter Quecksilbersäule)

Blutdruck: Die Werte

Der ermittelte Wert setzt sich aus zwei Teilen zusammen, dem systolischen und dem diastolischen Wert. Die Systole beschreibt den Druck in den Arterien während des Blutausstroms aus dem Herzen und die Diastole denjenigen der Füllungsphase des Herzens. Die Höhe des Blutdrucks wird von vielen Faktoren beeinflusst. Körperliche Anstrengung oder nervlicher Stress treiben ihn kurzzeitig in die Höhe, ohne gleich als krankhaft angesehen zu werden.

Blutdruckschwankungen

Blutdruckschwankungen kommen relativ häufig vor und sind im bestimmten Rahmen auch nicht krankhaft. Starke Blutdruckschwankungen und Schwankungen des Blutdrucks, die neu aufgetreten sind, sollten aber ärztlich abgeklärt werden, da sie durchaus auch Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein können. Bei der Diagnose eines schwankenden Blutdrucks sind regelmäßige Messungen im Tagesverlauf hilfreich. Wird die Blutdruckkurve dann mit Notizen des Tagesablaufs abgeglichen, sind häufig schon Faktoren erkennbar, die den Blutdruck beeinflussen.

Weißkitteleffekt

Wie sensibel der Blutdruck auf Stress und Aufregung reagieren kann, zeigt der sogenannte „Weißkitteleffekt“. Viele Patienten zeigen bei der Messung in der Sprechstunde ihres Arztes deutlich höhere Werte als bei der Selbstmessung. Die angespannte Situation in der Behandlung und die Gegenwart eines Arztes steigern die Nervosität und damit den Blutdruck.

Der normale Blutdruck nach Lebensalter

Altersystolisch in mmHGdiastolisch in mmHG
Frühgeborene45-50
Neugeborene70-80
Baby (bis 3 Monate)70-85
Kleinkind (bis 1 Jahr)85-9560
Kind (bis 9 Jahre)95-10060-70
Jugendlicher (bis 14 Jahre)101-11068-74
Erwachsener120-12980-84
Senioren< 140< 90

Isolierte systolische Hypertonie (Altershochdruck)

Blutdruckwerte im Alter: Bei ausschließlich systolischer Druckerhöhung spricht man häufig vom sogennanten „Altershochdruck“, denn der systolische Blutdruck steigt mit zunehmendem Lebensalter kontinuierlich an, während der diastolische im sechsen Lebensjahrzehnt seinen Zenith erreicht und danach häufig wieder rückläufig ist.

Die Bezeichnung „Altershochdruck“ verharmlost dieses Krankheitsbild allerdings. Patienten profitieren durchaus von einer Senkung des systolischen Drucks. Sprechen Sie auch bei isoliert erhöhten systolischen Werten mit ihrem Arzt.

Blutdruck bei Kindern

Für Kinder gibt es keine Pauschalwerte für den normalen Blutdruck. Kinder befinden sich in einem dynamischen Wachstums- und Entwicklungsprozess und die körperliche Entwicklung ist sehr individuell.

Zur Bestimmung des Normalwerts nutzt man Perzentilenkurven, die das Lebensalter und die Körpergröße berücksichtigen. Die Kurven zeigen einen Korridor, in dem sich 95 Prozent der vergleichbar entwickelten Kinder befinden. Weicht der Blutdruck davon nach oben ab, besteht Abklärungsbedarf.

Kindliche Hypertoniker sind zwar selten, aber der Trend ist steigend. Es ist vermutlich unsere westliche Lebensweise – geprägt von Bewegungsmangel und Überernährung – die auch im Kindesalter den Bluthochdruck auf den Vormarsch schickt. Das Fatale: Da Bluthochdruck nur selten symptomatisch wird, bleibt er meist unentdeckt und kann mittelfristig Folgeschäden auslösen.

Ab dem dritten Lebensalter Blutdruck prüfen

Es ist daher ratsam, auch bei Kindern den Blutdruck von Zeit zu Zeit zu überprüfen – idealerweise in einer 24-Stunden-Messung – und mit den Referenzkurven zu vergleichen. Besonders gefährdet sind übergewichtige Kinder und solche, die aus Familien stammen, die bereits von Bluthochdruck geprägt sind.

Faktoren, die den Blutdruck erhöhen

  • koffeinhaltige Getränke (Cola, Tee, Kaffee)
  • hoher Salzkonsum
  • Stress, Aufregung, Nervosität
  • körperliche Anstrengung
  • Infektionen, Erkältung
  • Fieber

Krankhafte Ursachen für zu hohen Blutdruck

Folgende Erkrankungen haben einen hohen Blutdruck als Begleiterscheinung:

Erhöhter Blutdruck als Begleitsymptom anderer Krankheiten
Borreliose
Burnout Syndrom
Hashimoto
Histaminintoleranz
Leberzirrhose
Menopause
Nierenentzündung
Niereninsuffizienz
Nierenversagen
Mangesiummangel
Präeklampsie
Schilddrüsenüberfunktion
Wechseljahre

Auch diverse Herzkrankheiten können sich in einem erhöhten Blutdruck manifestieren.

Hypertonie: Bluthochdruck

Liegen die Blutdruckwerte allerdings dauerhaft über 140/90 mmHg, so liegt eine Hypertonie, also das Krankheitsbild des Bluthochdrucks vor. Die Gefahr dieser Krankheit liegt in der folgenden Schädigung der Gefäßwände durch die permanente Überbelastung der Arterien. Dadurch steigt das Risiko einen Herzinfarkt oder eine Lungenembolie zu erleiden.

ANZEIGEN

Zur Behandlung einer bestehenden Hypertonie ist es wichtig ein eventuell vorhandenes Übergewicht über eine den Hochdruck angepasste Diät zu reduzieren. Eine kochsalz- und fettarme Ernährung, sowie ausreichend körperliche Bewegung tragen hierzu bei und stärken gleichzeitig die Blutgefäße. Des Weiteren sollten Alkohol und Nikotin gemieden und eine Dauerbelastung durch Stress, Ängste oder Konflikte mittels Entspannungsübungen behoben werden. Die Blutdrucksenkung über Medikamente – bspw. Betablocker – ist immer nur die zweite Wahl.

Trend: Blutdruck-Normalwerte

Ein normale Blutdruck ist eine wichtige Voraussetzung für körperliche Gesundheit

Ein normale Blutdruck ist eine wichtige Voraussetzung für körperliche Gesundheit (Foto: Piotr Adamowicz | Shutterstock)

In der Wissenschaft wird der Normalbereich für den menschlichen Blutdruck kontrovers diskutiert. Während eine ganze Reihe von Medizinern inzwischen höhere Grenzwerte befürwortet, um gerade ältere Patienten nicht unnötig medikamentös therapieren zu müssen, sprechen sich Befürworter von Blutdrucksenkern für niedrigere Werte aus, um frühzeitig Gefäß- und Folgeschäden vorzubeugen.

Die „European Society of Hypertension“ (ESH) und die „European Society of Cardiology“ (ESC) haben ihre Empfehlungen erst 2013 nach oben angepasst. Statt bislang 130 zu 80 gilt fortan erst 140 zu 90 als medikamentös behandlungsbedürftiger Blutdruck. Für Menschen über 80 Jahren hat man den Wert so gar auf 160 (systolisch) angehoben. Ein erhöhter Blutdruck unterhalb dieser Schwellen solle – so die Wissenschaftler – durch Ernährungsumstellung und Bewegung therapiert werden.

Eine umstrittene US-Studie aus 2016 kommt hingegen zu dem Ergebnis, dass Patienten davon profitieren, wenn man ihren Blutdruck auf 120 (systolisch) absenkt. Deutsche Ärzte sehen das eher kritisch, da die Gesundheitsvorteile eines niedrigeren Blutdruckwerts gegen die Nebenwirkungen der Medikamente abgewogen werden müssen.

In den USA gibt es einen gegenläufigen Trend. So haben die American Heart Association und das American College of Cardiology ihre Grenzwerte erst 2017 von 140 zu 90 auf 130 zu 80 abgesenkt und damit die Anzahl der Bluthochdruck-Patienten deutlich erhöht. Schätzungen gehen von ca. 30-40 Millionen zusätzlichen Bluthochdruck-Betroffenen aus.

Hypertensive Krise

Plötzlich stark ansteigende Blutdruckwerte auf über 210 zu 120 bezeichnet man als hypertensive Krise. Sie ist ein medizinischer Notfall bedarf sofortiger medizinischer Behandlung. Wählen Sie bitte 112 und fordern Sie sofort notmedizinische Hilfe an.

Der Zusammenhang zwischen Puls und Blutdruck

Der Puls bezeichnet die Intensität und die Anzahl der Impulse, die innerhalb einer Minute vom Herz ausgesandt werden. Im Rahmen der Druckverhältnisse in den Blutgefäßen kommt dem Puls eine äußerst wichtige Rolle zu. Die drei organischen Mechanismen für die Blutdruckkontrolle sind:

  • die Puls- bzw. Herzfrequenz
  • das Schlagvolumen
  • der periphere Widerstand

Bei einem gesunden Menschen liegt die Herzfrequenz bei 60 bis 80 Schlägen pro Minute. Bei dem Schlagvolumen handelt es sich um die Menge an Blut, die vom Herzen in die Peripherie weitergeleitet wird. Im Durchschnitt sind das 70 Milliliter (0.07 Liter). Bei einem Pulsschlag von 70 Schlägen pro Minute verarbeitet das Herz mehr als 4 Liter Blut. Diese Menge entspricht etwa dem Blutvolumen eines Erwachsenen. Der Blutdruck liegt im direkten Verhältnis zum Herzzeitvolumen und dem peripheren Widerstand und wird mit Hilfe folgender Formel ausgerechnet:

Blutdruck = Herzfrequenz * Schlagvolumen * peripherer Widerstand

Bei aktiven Sportlern ist der Herzmuskel gut durchtrainiert, sodass das Herz in der Lage ist, ein erhöhtes Schlagvolumen zu erzeugen. Statt den durchschnittlichen 0.07 Liter, pumpt ein Sportlerherz in vielen Fällen mehr als 100 Milliliter pro Herzschlag. Da der menschliche Organismus etwa 4 – 5 Liter Blut zirkulieren lassen muss, um alle Organe mit ausreichender Menge Blut zu versorgen, haben aktive Sportler einen niedrigeren Ruhepuls. Bei einem Schlagvolumen von mehr als 100 Milliliter muss das Herz lediglich 45 – 50 Mal pro Minute schlagen, um den benötigten Wert von 4 – 5 Liter Blut zu erreichen.

Rauchen und Blutdruck

Rauchen steht in einer direkten Beziehung zum Bluthochdruck. Wer regelmäßig mehrere Zigaretten raucht, wird früher oder später mit hoher Wahrscheinlichkeit an Bluthochdruck erkranken. Der Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Schadstoffe des Rauchs über Jahrzehnte in den Organismus eindringen und dort erhebliche Schäden verursachen. Der Genuss einer Zigarette führt bereits innerhalb von 30 Sekunden zum erhöhten Blutdruck. Das zentrale Nervensystem (ZNS) reagiert unmittelbar auf die in einer Zigarette enthaltenen Schadstoffe und löst dabei verschiedene Veränderungen im Organismus aus, die einen erhöhten Blutdruck begünstigen:

Verengung der Blutgefäße

Bei einer Verengung der Blutgefäße kann das Blut nicht mehr mit einer normalen Geschwindigkeit durch die Gefäße fließen, sodass der Blutdruck erhöht werden muss, um auch periphere Körperteile (Beine, Arme) gut mit Blut versorgen zu können.

Erhöhung der Herzfrequenz

Der Konsum von Zigaretten löst eine Erhöhung der Herzfrequenz aus, die wiederum einen höheren Blutdruck begünstigt.

Schädigung der Blutgefäße

Die Schadstoffe, die in Zigaretten enthalten sind, zerstören im Laufe der Zeit die Innenwände der Blutgefäße. Es kommt über kurz oder lang zur Vernarbung, wodurch der Durchmesser der Blutgefäße verkleinert wird. Um sich diesen neuen Umständen anzupassen, wird der Blutdruck erhöht. Aktuellen Studien zufolge erhöht sich der Blutdruck beim täglichen Konsum von Zigaretten um bis zu 10 mmHg.

Rauchen erhöht auch kurzfristig den Blutdruck

Jenseits des langfristig negativen Einflusses auf den Blutdruck, lässt das Rauchen den Blutdruck auch kurzfristig steigen. In den ersten 5 Minuten des Rauchens steigt der Blutdruck um etwa 20 mmHg und erreicht dort – auch bei sonst gesunden Menschen mit Normaldruck – Werte im Bereich des Bluthochdrucks. Es dauert ca. eine halbe Stunde, bis der Blutdruck wieder auf den Normalwert sinkt. Ursächlich für diesen periodenweise erhöhten Blutdruck bei Rauchern ist die gefäßverengende Wirkung des Tabakrauchs.

Blutdruck richtig messen

Die Selbstmessung ist ein wichtiger Teil der Früherkennung von Vorsorge. Ein Messgerät sollte deshalb in jedem Haushalt vorhanden sein. Verlässliche Blutdruckmessgeräte gibt es heute schon für unter 50 Euro. Bei der Auswahl helfen Fachhändler und Tests in Verbraucher- und Fachmagazinen. Sie können mit dem gekaufen Gerät auch zum Arzt oder in die Apotheke gehen und eine Vergleichsmessung durchführen lassen.

Wichtig ist eine entspannte Körperhaltung während der Messung. Suchen Sie sich am besten einen ruhigen Ort, setzen Sie sich und lassen sie ein paar Minuten verstreichen, um sich zu entspannen. Die Beine stellen Sie parallel auf den Boden (überschlagene Beine erhöhen den Blutdruck) und achten Sie darauf, dass sich die Messmanschette in etwa auf Herzhöhe befindet.

Führen Sie mehrere Messungen durch, um Ausreißer und Messfehler zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass sie nicht zur Toilette müssen. Stuhl- oder Harndran erhöhen den Blutdruck deutlich.

Ist die Messung am Oberarm oder am Handgelenk genauer?

Während früher die Oberarmmessung präferiert wurde, bestehen heute faktisch kaum noch Unterschiede in der Präzision. Gute Messgeräte für den Oberarm und für das Handgelenk messen gleichermaßen genau.

Sollte ich den Blutdruck links oder rechts messen?

Das spielt keine große Rolle, sodass der bequemere Arm gewählt werden kann. Sollten beide Messwerte aber erheblich abweichen, gilt der höhere Wert.

Sollte man den Blutdruck vor oder nach dem Essen messen?

Der Blutdruck sollte immer zur selben Zeit vor dem Essen gemessen werden. Auf keinen Fall sollte der Blutdruck direkt nach einer Mahlzeit gemessen werden. Das Blut fließt nach dem Essen in die Verdauungsorgane, sodass der Blutdruck in Armen und Beinen abfällt, was zu einer Verfälschung der Messergebnisse führen kann. Es sollte daher mindestens eine Stunde zwischen einer Mahlzeit und dem Messen des Blutdrucks liegen.

Schwankt der Blutdruck im Laufe des Tages?

Ja, die meisten Menschen können einen typischen Verlauf der Blutdruckkurve im Tagesverlauf beobachten. In den frühen Morgenstunden ist meist ein Hoch zu verzeichnen, während die Werte gegen Mittag abfallen, um dann am frühen Abend ein neues Hoch zu generieren. Nachts fällt der Blutdruck meist wieder ab. Zahlreiche Einflussfaktoren – wie Kaffeekonsum, das Trinken von Energydrinks, Stress und Sport – können aber zu Abweichungen dieses typischen Verlaufs führen.

Was tun, wenn der Blutdruck zu hoch ist?

Sind die Blutdruckwerte nur leicht erhöht, sollten zunächst weitere Messungen vorgenommen werden. Es gibt Faktoren (siehe oben), die den Blutdruck kurzfristig erhöhen. Nur regelmäßige Messungen sorgen für ein aussagekräftiges Bild.

Ist der Blutdruck immer wieder erhöht, sollte ein Arzt konsultiert werden. Der Hausarzt oder Internist sind hierfür die richtigen, ersten Anlaufstellen. Der Arzt wird zunächst versuchen, die Ursache für die Druckerhöhung zu ermitteln. Dazu ist ein ausführliches Patientengespräch (Anamnese) erforderlich. Das sollte man als Patient durchaus ernst nehmen und nicht abtun, da hier wertvolle Informationen gewonnen werden können. Machen sie möglichst ausführliche Angaben zu ihrem Lebenswandel, eingenommenen Medikamenten und etwaigen Herzproblemen in ihrer Familie. Meist wird zusätzlich eine Herzdiagnostik (EKG, Belastungs-EKG, Herz-Ultraschall) durchgeführt.

Was bedeutet diastolischer und systolischer Blutdruck?

Das Herz pumpt das Blut durch den menschlichen Kreislauf und sorgt dafür, dass alle wichtigen Organe mit Sauerstoff versorgt werden. Das Herz pumpt mit der Pulsfrequenz – der aufgebaute Druck ist daher nicht konstant, sondern folgt ebenfalls einem Pulsmuster.

Der dabei aufgebaute Maximaldruck ist der systolische Blutdruck, der Minimaldruck der diastolische Blutdruck. Der systolische Blutdruck entsteht bei der Anspannung des Herzens, wenn es sich zusammenzieht und die Pulswelle aufbaut. Der diastolische Druck entsteht bei der Entspannung des Herzmuskels, in deren Folge die Pulswelle abebbt.

Was ist eine 24-Stunden-Blutdruck-Messung?

Der Blutdruckwert kann im Tagesverlauf erheblich schwanken – sowohl auf Basis der natürlichen Blutdruckkurve, als auch durch Einflussfaktoren im Leben des Patienten. Blutdruckschwankungen können aber auch eine krankhafte Ursache haben. Um sich dem diagnostisch zu nähern, kann eine 24-Stunden-Messung veranlasst werden.

Dazu bekommt der Patient für 24 Stunden eine Oberarm-Manschette mit Messcomputer. Diese verbleibt den ganzen Tag am Arm und führt automatisch alle Viertelstunde eine Messung durch. Nachts ist die Messfrequenz meist auf eine halbe Stunde reduziert. Alle Messwerte werden aufgezeichnet und ermöglichen so ein aussagekräftiges Bild über den Tagesverlauf. Parallel wird meist ein Tagebuch geführt, um die auslösenden Faktoren für die Blutdruckschwankungen zu identifizieren.

Steigt oder sinkt der Blutdruck durch Sport?

Direkt während des Sports steigt der Blutdruck. Vor allem der systolische Druck steigt deutlich an, weil das Herz die Pumpleistung erhöhen muss, um dem durch die körperliche Aktivität steigenden Sauerstoffbedarf Rechnung zu tragen. Mittelfristig gehört körperliches Training aber zu den blutdrucksenkenden Maßnahmen. Körperliche Aktivität ist daher meist auch Bestandteil einer Blutdrucksenkungstherapie.

Ernährung

Welche Lebensmittel senken den Blutdruck?

Wer von leichtem Bluthochdruck betroffen ist, muss nicht gleich zu Medikamenten greifen. Blutdruck können Sie mit den folgenden Lebensmitteln auf eine natürliche Art und Weise senken.

Hibiskustee

Die blutdrucksenkende Wirkung von Hibiskustee wurde bereits in zahlreichen Studien bewiesen. Wenn Sie drei Tassen Hibiskustee täglich trinken, können Sie innerhalb von sechs Wochen Ihren Blutdruck messbar senken. Dieser positive Effekt ist den enthaltenen Anthocyanen zu verdanken. Diese haben einen stärkenden Effekt auf die Blutgefäße, indem Sie verhindern, dass sie sich zusammenziehen, wodurch der Blutdruck auf einem niedrigeren Niveau gehalten wird.

Rote-Beete-Schorle

Rote-Beete-Schorle soll angeblich den Blutdruck genauso gut senken, wie verschreibungspflichtige Medikamente. In Studien wurde bewiesen, dass 0.5 Liter Rote-Beete-Schorle besonders effektiv bei der Senkung von Bluthochdruck ist. Ein halber Liter Rote-Beete-Saft entspricht etwa zwei Knollen. Den Saft können Sie beispielsweise mit einem Entsafter erzeugen. Falls Ihnen der Saft zu würzig schmeckt, können Sie diesen mit Wasser verdünnen oder zusammen mit Apfelsaft trinken.

Naturjoghurt

Auch Joghurt ist ein Lebensmittel, das den Bluthochdruck auf eine natürliche Art und Weise regulieren kann. Laut einer aktuellen US-Studie lässt der regelmäßige Konsum von Joghurt das Risiko für Bluthochdruck um bis zu 30 Prozent sinken. Um diesen positiven Effekt zu erzielen, reicht bereits der Konsum von 400 Gramm Joghurt pro Woche.

Wassermelone

Die Wassermelone ist insbesondere im Sommer als Snack für zwischendurch beliebt. Darüber hinaus kann diese Frucht auch den Blutdruck senken. Für die positive Wirkung auf die Blutgefäße ist die Aminosäure Citrullin verantwortlich. Der menschliche Körper wandelt sie in die Aminosäure Arginin um, die eine gefäßerweiternde Wirkung besitzt. So wird die Zirkulation des Blutes durch den Körper optimiert, wodurch dem Anstieg des Bluthochdrucks entgegengewirkt wird. Zwei bis drei Stücke des Kürbisgewächses reichen aus, um die positive Wirkung zu entfalten.

Ananas

Die tropische Sommerfrucht besitzt eine Vielzahl positiver Eigenschaften. So lässt sie sich beispielsweise nicht nur bei Übersäuerung des Körpers einsetzen, sondern kann auch bei der Senkung des Blutdrucks behilflich sein. Ananas enthält einen Stoff, der Aspirin sehr ähnlich ist, und das Blut verdünnt. Um von diesem positiven Effekt zu profitieren, genügen ein bis zwei Stück Ananas pro Tag.

Datteln

Bei Kalium handelt es sich um einen äußerst wichtigen Mineralstoff, der unter anderem auch für die Regulierung des Blutdrucks und des Herzschlags verantwortlich ist. Besonders kaliumreich sind Datteln. Der Blutdruck kann durch den regelmäßigen Konsum von Datteln so auf eine natürliche Weise gesenkt werden. Zwei bis drei Datteln reichen aus, um den täglichen Bedarf an Kalium zu decken.

Welche Lebensmittel lassen den Blutdruck steigen?

Eine ungünstige Ernährungsweise oder der übermäßige Konsum folgender Lebensmittel kann den Blutdruck nachhaltig erhöhen.

Kochsalz

Viele Menschen sind salzsensitiv und können durch eine kochsalzreduzierte Ernährung ihren Blutdruck beeinflussen. Wenn man es schafft, seinen durchschnittlichen Salzkonsum von 10 Gramm Kochsalz auf die empfohlenen 6 Gramm zu reduzieren, kann man die eigenen Blutdruckwerte um bis zu 4 mmHg senken. So sollten Fertiggerichte, gesalzene Backwaren und salziger Käse gemieden werden wie auch das Nachsalzen. Als Alternative können Sie beispielsweise Diätsalz verwenden, das zum Großteil aus Kalium und Natriumchlorid besteht.

Lakritze

Der übermäßige Konsum von Lakritz kann den Bluthochdruck in die Höhe steigen lassen. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass Lakritz in hoher Menge Glycyrrhetinsäure enthält. Diese greift in den Elektrolythaushalt ein und führt zu Wasseransammlungen, die wiederum einen höheren Bluthochdruck begünstigen.

Tierische Fette

Lebensmittel tierischer Herkunft besitzen in vielen Fällen eine hohe Menge an gesättigten Fettsäuren, welche die Eigenschaften des Blutes beeinträchtigen und zu Ablagerungen in den Blutgefäßen führen können. Fettreiche Milchprodukte und rotes Fleisch sollten Sie aus diesem Grund vermieden und nur selten konsumieren.

Alkohol

Obwohl Alkohol kurzzeitig den Blutdruck senkt, begünstigt ein regelmäßiger Alkoholkonsum auf lange Sicht Bluthochdruck. Wenn Sie auf den Genuss von Alkohol nicht verzichten möchten, sollten Sie den Alkoholkonsum auf zwei Abenden in der Woche begrenzen und lediglich kleinere Mengen trinken.

Hoher Blutdruck

Welche Beschwerden treten bei zu hohem Blutdruck auf?

Im Gegensatz zu den Betroffenen, die unter einem zu niedrigen Blutdruck wirklich leiden, geht es den Bluthochdruck-Patienten grundsätzlich erst einmal bestens. Der Begriff Patient ist hier bewusst gewählt, denn ein Bluthochdruck kann, wenn er über längere Zeit hinweg besteht, gefährlich für das gesamte Herz-Kreislauf-System werden. Leider kommt es bei der Hypertonie eine ganze Zeit lang nicht zu Beschwerden. Im Gegenteil, die Betroffenen fühlen sich aktiv und munter. Erst wenn der Bluthochdruck bereits bedrohliche Ausmaße annimmt oder über einen längeren Zeitraum hinweg besteht, machen sich die ersten Symptome bemerkbar. Die Symptome sind in der Regel recht unspezifisch:

  • morgendliche Kopfschmerzen (meistens im Hinterkopf)
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Ohrensausen (Tinnitus)
  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit
  • Nasenbluten
  • sichtbare Äderchen im Gesicht
  • errötetes Gesicht
  • Nervosität
  • Ungeduld
  • Kurzatmigkeit

Doch bis einige dieser Beschwerden auftreten, kann es eine ganze Weile dauern. Bluthochdruck ist daher eine Art „stille Gefahr“. Es kann also nicht schaden, auch ohne Beschwerden, hin und wieder den Blutdruck messen zu lassen.

Die schwerwiegendsten Symptome bei einer Hypertonie sind die einer Bluthochdruckkrise, auch hypertensive Krise genannt. Bei Blutdruckwerten von über 200, zu über 130 mmHg, kann es zu Krampfanfällen und Atemnot kommen. Die Betroffenen fühlen sich benebelt und fallen im schlimmsten Fall ins Koma. Jetzt besteht akute Lebensgefahr (Schlaganfall, Hirnschäden, Herzversagen, etc.).

Krankheiten mit hohem Blutdruck als Symptom

Bei folgenden Krankheiten kann ein hoher Blutdruck als Teil der Symptomatik auftreten:

Auch folgende medizinische Indikationen als Ursache kommen für einen hohen Blutdruck in Frage:

Niedriger Blutdruck

Welche Beschwerden treten bei zu niedrigem Blutdruck auf?

Auch wenn ein niedriger Blutdruck nicht so gefährlich für die Gesundheit ist, wie Bluthochdruck, kann der Leidensdruck bei den Betroffenen erheblich sein. Sie klagen über Schwindel, Müdigkeit und haben das Gefühl, nicht so richtig „in die Gänge“ zu kommen. Besonders morgens benötigen sie eine lange Anlaufzeit, die oft von Schwindelgefühl und Lustlosigkeit begleitet ist.

Meistens bewegen sich die typischen Symptome einer Hypotonie im Bereich von Befindlichkeiten. So heißt es dann oft „stell Dich nicht so an“ oder es werden Scherze über die sogenannte „Frostbeulen“ gemacht. Doch auf Dauer sind diese Befindlichkeiten, echte Beschwerden, die sich negativ auf die Lebensqualität der Betroffenen auswirken:

  • Schwindelgefühle (besonders morgens und auch sonst beim Lagewechsel vom Liegen/ Sitzen zum Stehen)
  • schwarz werden vor Augen (Lagewechsel, beim Aufstehen morgens)
  • Antriebsschwäche, grundlose Müdigkeit, Konzentrationsmangel
  • häufig kalte Hände und kalte Füße
  • insgesamt sehr wetterfühlig
  • eher blasse Gesichtshaut
  • Herzklopfen, Schlaflosigkeit, aber starkes Schlafbedürfnis
  • erhöhte Reizbarkeit, depressive Verstimmungen

Sofern eine Hypotonie nicht durch eine ernsthafte Erkrankung hervorgerufen wurde, handelt es sich nicht um eine Krankheit. Zumindest international. Deutschland ist das einzige Land, in dem ein „grundloser“ primärer, niedriger Blutdruck als Krankheit gilt.

Gefährlich kann ein niedriger Blutdruck bei älteren Menschen werden. Zum Beispiel dann, wenn es durch einen plötzlichen Lagewechsel zur Ohnmacht kommt und sie dabei stürzen. Bei Schwangeren gilt es, die Symptome im Auge zu behalten. Ein leichter Blutdruckabfall ist in den ersten Monaten normal. Er sollte sich spätestens nach dem sechsten Monat wieder normalisieren.

Symptome eines niedrigen Blutdrucks oder ein gemessener zu niedriger Blutdruck sollte immer Anlass für einen Arztbesuch sein. Da ein niedriger Blutdruck auch als Begleiterscheinung ernsthafter Erkrankungen auftreten kann, müssen diese zunächst ausgeschlossen werden.

Krankheiten mit niedrigem Blutdruck als Symptom

Bei folgenden Krankheiten kann ein niedriger Blutdruck als Teil der Symptomatik auftreten:

Was hilft bei niedrigen Blutdruck?

Eine arterielle Hypotonie, so der medizinische Fachbegriff, liegt vor, wenn die gemessenen Blutdruckwerte unter 105/65 mmHg liegen. Grundsätzlich ist ein niedriger Blutdruck nicht in dem Maße gesundheitsgefährdend, wie es Bluthochdruck ist. Bei einem niedrigen Blutdruck wird nur ein moderater Druck auf die Gefäße ausgeübt, das schont die Adern und das Herz.

Natürlich gibt es Medikamente, mit denen man den Blutdruck erhöhen kann. In erster Linie handelt es sich dabei um Sympathomimetika. Diese Arzneimittel stimulieren über hormonelle Mechanismen den Sympathikus. Er ist der aktive Teil des vegetativen Nervensystems und sorgt unter anderem dafür, dass sich die Blutgefäße verengen. Dadurch steigt dann der Blutdruck. Doch in der Medizin ist man eher zurückhaltend mit einer Verordnung von Arzneimitteln gegen niedrigen Blutdruck. Man setzt zunächst auf einfache Maßnahmen, um den Blutdruck auf Trab zu bringen:

Bewegung – Sport

Das erste Mittel der Wahl, die Symptome eines niedrigen Blutdrucks zu lindern, ist und bleibt ausreichend Bewegung. Am besten eignen sich dafür Ausdauersportarten, wie die typischen Triathlon Disziplinen, Schwimmen, Radfahren und Laufen.
Bereits im Bett lässt sich der Kreislauf auf Trab bringen: Im Liegen die Beine in die Luft strecken und ein wenig radfahren. Oder die Beine einfach im Wechsel strecken und anwinkeln. Ratsam ist es zudem, morgens nicht gleich aufzuspringen, sondern langsam, über die Sitzposition, aufzustehen.

Gefäß-Training

Mit Wechselduschen lassen sich die Gefäße gut trainieren. Je nach Temperatur, ziehen sie sich zusammen oder weiten sich. Das ist gewissermaßen ein Muskeltraining für die Gefäße. Von den Füßen aufwärts, geht es, warm und kalt im Wechsel, mit dem Wasserstrahl Richtung Körpermitte. Das Gleiche an den Armen. Dieser blutdrucksteigernde Prozess lässt sich durch eine Massage mit dem Luffaschwamm oder einer Bürste noch verstärken.

Richtig essen

Dass Kaffee oder Tee den Kreislauf ankurbeln, ist hinlänglich bekannt. Doch auch bestimmte Nahrungsmittel können unterstützend wirken. Zum Beispiel Lebensmittel, die Saponine enthalten. Das sind unter anderem Lakritze, Hülsenfrüchte oder Hafer. Einige Gewürze kurbeln ebenfalls den Kreislauf an, wie zum Beispiel Ingwer und Chili. Auch salzhaltige Nahrung erhöht das Flüssigkeitsvolumen der Gefäße und damit den Blutdruck.

Studien

Einsamkeit und Bluthochdruck

Einsamkeit erhöht einer US-Studie zufolge das Risiko für Bluthochdruck. Die Untersuchung der Universität von Chicago kam zu dem Ergebnis, dass der Blutdruck einsamer Menschen um bis zu 30 mmHg höher ist als der von gut vernetzten Menschen. Die Bluthochdruck-Neigung einsamer Menschen nimmt im Alter zu.

Patientenerfahrungen?

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Wie hoch ist Dein Blutdruck? Wie alt bist Du? Bist Du in ärztlicher Behandlung? Kennst Du Tipps zu effektiven Senkung des Blutdrucks? Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

60 Kommentare Wichtige Hinweise
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
4,26 von 1-561 Stimmen
Loading...

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es schon 60 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Alina

    hallo

    ich habe da mal eine frage ist 100 zu 66 als blutdruck noch normal?

    ich bin 13 jahre alt!!!

    lg Alina

  • 🕝 …egal…

    hii….

    ich habe nen blutdruck von 100 zu 45
    bin 15 meine hand zittert wie bei ner 80 jährigen kann kein glas festhalten
    wenn ich morgens aufstehe ist mir schlecht und schwindlich… habe kein hunger habe 6 kg abgenomm
    bin nicht schwanger…
    habe manchmal herzrasen hab nen herzschlag manchmal von 180
    und kein arzt weiß was ich hab…

  • 🕝 sasi

    ich habe einen bluddruck von 149 zu 79 ! is das normal !
    das habe ich auch mm !
    manchmal kippe ich auch um un mir wird schwarz vor augen !
    aber mein arzt sagt das es mal vorkomen kann wenn man wachst !
    ich bin auch 15 !

  • 🕝 Peter

    Hab es erst jetzt gelesen. Hast Du genuegend Schlaf, regelmaessig 8 Std., ansonsten mal Schilddruesenwerte pruefen lassen!

  • 🕝 David

    Dann scheint mit meinem Blutdruck ja alles in Ordnung zu sein und ich habe keinen Bluthochdruck wie von meinem Arzt behauptet.

  • 🕝 Mia

    Hallo.

    Ich bin 21 Jahre alt und bin etwa 1.72 cm, wiege 56 Kilo und habe einen Blutdruck von 100 zu 40. Ich fühle mich in letzter Zeit sehr schwach auf den Beiden und mir ist meistens sehr schwindelig. ist das denn trotzdem normal, oder sollte ich mir Sorgen machen?

    Auf eine Antwort würde ich mich sehr freune.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Mia

  • 🕝 Jasmin

    Hallo Mia, dein Blutdruck ist zu niedrich, kann an zu wenig Sport, wenig trinken, ungesubder ernährung usw. liegen… versuchs mal mit Effortil, das ist ein nichtverschreibungspflichtiges Medikament zur erhähung des Blutdrucks. Ich würde sagen 20 Tropfen am tag müssten dir reichen. wenn du ein blutdruckmessgerät hast, prüfe doch mal ca. 1 stunde nach der einnahme, wie hoch dein blutdruck dann ist. versuche auf 110 zu 60 bis 120 zu 70 zu kommen, das währe optimal. dein schwindel sollte dann auch besser werden.

    Liebe Grüße
    Jasmin

  • 🕝 Peter Mahringer

    hallo habe gestern meinen Blutdruck messen lassen:
    Systolisch: 150 diastolisch 88
    Sollte ich etwas -ausser Sport mache ich ab sofort mehr- medikametös unternehem, wenn Ihrer meinung nach wo-
    mit? Danke! für Ihre info, mfG H.P.Mahringer

  • 🕝 tina

    ich bin schwanger und habe einen blutdruck von 111/67.

    ist das ok in meiner 24 ssw?

  • 🕝 momo

    Ich bin 14 jahre alt, 1,62m groß und wiege 49 (ist das normal) naja auf jeden fall ist mir immer besonders morgens so etwas schwindelig und ich bin immer schwach und müde ab und zu habe ich das gefühl fast umzukippen wenn ich die augen scließe kann ich meine gleichgewicht kaum halten.UNd mir ist andauernd kalt… mmh… ich habe mal den blutudruck gemessen das war 104/65…
    ist das normal???

  • 🕝 Maurice

    hallo ich bin irwie leicht beeunruhigt ich habe mein blutdruck gemessen,und der lag 135 zu 80 ist das schlimm oder eher nicht so schlimm ?

  • 🕝 tina

    ich 37 habe einen blutdruck von 120/77/75

    wer weiss ob das normal?

    danke

    bin 178 gross und nach schwangerschaft nun 108 kg

  • 🕝 tina

    Maurice hallo!

    wie alt bist du und wann hast du so hohen blutdruck?

    danke

  • 🕝 tina

    was ich weiss bis 140 ist normal der blutdruck….

  • 🕝 Click

    Ihr seid alle recht jung, da sollte mjan eigentlich keine Probleme mit dme Blutdruck haben. Ich würde an eurer Stelle mal mit einem Arzt eine Langzeituntersuchung absprechen.

  • 🕝 edgar

    schönen guten tag,
    ich bin 19, ca. 1,85 groß und habe einen bluthochdruck von 100 zu 40 … fühle mich aber ganz normal wie immer halt…. ist das schlimm ?!? weil ich meine liber zu wenig als zu hoch oder ? bitte um eine antwort

  • 🕝 Blutdrucker

    Bin 12 habe einen blutdruck 140/90. SCHLIMM ?

  • 🕝 Anonymous

    Helga 64 Jahre Blutdruck 110/45/98
    Wert normal????

  • 🕝 esra

    Ich bin 23 habe einen blutdruck von 170 zu 90

  • 🕝 Rudolf Painsith

    Wenn ich morgens nach dem Frühstück Blutdruck messe beträgt mein Pulsschlag 48.

    ist dies normal oder zu niedrig?

  • 🕝 Sabine Szary

    Bin weiblich, 47 Jahre und habe einen Blutdrück von 159 und einen Puls von 77. Ist das bedenklich ? Danke im Voraus.

  • 🕝 Anita

    Also ich war gestern total weg getretten. Bin 21 Jahre, weiblich.
    Gestern hab ich 4 mal meinen Blutdruck gemessen bis ich zum Arzt gefahren wurde hatte 191 zu 134 und Puls 69 und ich dachte ich fall um!

  • 🕝 julia :)

    Ich bin 14 Jahre alt.
    Mein Blutdruck ist 136 zu 105 und mein puls ist 86
    Ich kann kaum noch mein Gleichgewicht halten.
    Beim Arzt war ich noch nicht.
    Ist ein Schlaganfall schlimm.
    Ich kann nicht mehr, ich könnte …!
    Mir ist seid tagen schwindlig und übel.

  • 🕝 Rudolf Painsith

    Wenn ich morgens nach dem Frühstück Blutdruck messe beträgt mein Pulsschlag 48.

    ist dies normal oder zu niedrig?

    Dankeschön voraus

  • 🕝 julia :)

    Ich glaube das ist nicht normal.

  • 🕝 dziuk

    der Puls meiner Frau ist 88, 68, 75. was kann man dagegen tun?

  • 🕝 Tina

    Hallo

    Ich bin 17 Jahre alt.
    Bin 1.68m gross und 65kg shwer.
    Mein Blitdruck ist immer tief. Heute war er 112 zu 56 und der Puls war 81.

    Was kann ich dagegen tun das der diastole wert nicht so tief ist und endlich mal normal ist?
    Ist es gefährlich ?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir helfen könnt.

    Freundliche Grüsse
    Tina

  • 🕝 Anonymous

    Hallo

    -15 Jahre alt
    -168 cm
    -46 kg
    -oft schwindel und schwächegefühl
    -Blutdruck die letzten Tage 60/80
    -essen tue ich eigentlich sehr viel und da sind auch viele Süßigkeiten dabei..

    Was soll ich tun?

  • 🕝 Linda

    Hallo. Mein Blutdruck ist immer unterschiedlich Vormittag ist er meisten 102 bis 112 und der zweite Wert 57 . Muss ich mir da Gedanken machen ?

  • 🕝 tatjana

    sys.107 dia67 puls70ist das ok bin 50 jahre alt

  • 🕝 Anonymous

    Muss man sich Gedanken machen bei einem Puls von 130 100?

  • 🕝 Anonymous

    Muss man sich Gedanken machen bei einem Puls von 130 100? Ich bin 35jahre

  • 🕝 Lisanne

    Hallo 🙂

    Ich heiße lisanne , bin 14 Jahre alt , wiege ca. 48 kg und bin 1.74 groß. Außerdem habe ich einen Blutdruck von 95 zu 52 und 78 Puls .. Es kann schon sein , dass es etwas mehr oder weniger ist denn es ist ein Unterarm Messgerät und diese messen vllt nicht so genau .. Trotzdem weiß ich das ich etwas untergewichtig bin , es kann nämlich auch daran liegen das mir schon seit längerer Zeit morgens nach dem aufstehen immer total schwindelig ist und manchmal ich fast gar nichts mehr sehe für ein paar Sekunden und ich erstmal auf einer Stelle stehen bleiben muss …:( Hat jemand evtl die gleichen Probleme oder einen Rat für mich ??

    LG Lisanne

  • 🕝 Hartmut

    Hallo,
    ich bin ein gesunder ‚Oldtimer‘: 81 Jahre alt, Ruhe-Blutdruck 110 zu 60 (mit leichten Schwankungen), Ruhe-Puls etwa 50.
    Wie erreicht man solche Werte? Sich viel, aber nicht erschöpfend bewegen (stramm gehen, wandern, Rad fahren), viel ‚Grünzeug‘ (Karotten, Tomaten, Paprika, Brokkoli, Radieschen, Feldsalat, Rucola und Obst der Saison, vor allem Äpfel) essen, wenig tierische Fette essen, dafür täglich je einen Esslöffel Olivenöl, Rapsöl und Leinöl kalt unters Essen mischen, z.B. aufs Brot verteilen, genug Eiweiß (Eier, Käse, Quark, Fisch) essen, wenig Fleisch/Wurst essen, wenig Kohlenhydrate essen, z.B. nur 3 Scheiben Vollkornbrot (200g) pro Tag und keine Knabbereien oder Süßigkeiten, nicht rauchen, nicht ’saufen‘, genügend schlafen (8 Stunden) und das Wichtigste: Sich über jeden neuen Tag freuen, den man erleben darf, nicht Ängste haben, sich stressen lassen, sondern sich entspannen und freundlichen Kontakt zu anderen halten. Mehr braucht’s nicht.
    Ich wünsche Euch eine gute Gesundheit!

  • 🕝 Kerstin Panzburg

    Hab mal eine Frage der Wert 66/98mmhg wie ist der einzuschätzen ?

  • 🕝 Tiziana Tmd

    warum kriegt man keine antwort hier ?

  • 🕝 Wunder

    Hallo an alle die mir helfen können.
    Mein Vater 87 hat Blutdruckwerte von 125 / 55 Puls 65 ( kein Ruhepuls )
    Ist 55 nicht zu niedrig ? Er hat einen Herzschrittmacher. Außerdem hat er in seinem Leben immer viel Sport gemacht. Bis 50 Jahre Fußball gespielt und danach jeden Tag bis 80 Jahre ca 15 km gewandert.
    Danke neue infos.

  • 🕝 Sebastian (naanoo.com)

    @Wunder

    Zu Deinem Vater können und dürfen wir nichts schreiben. Wir sind keine Ärzte, sondern Journalisten.

    Grundsätzliche Informationen zum Puls findest Du hier:
    http://gesundheit.naanoo.de/wissen/puls-normal

    Da gibt es (weiter unten) auch einen Absatz zu niedrigen Pulswerten. Ab da Dein Vater bereits einen Schrittmacher hat, solltest Du mit dem Arzt über Deine Bedenken sprechen.

  • 🕝 Sebastian (naanoo.com)

    @Tiziana Tmd

    Was hast Du denn gefragt?

    Wir versuchen, möglichst viele Fragen zu beantworten. Aber Fragen wie „Ist ein Blutdruck von xy zu z normal?“, die oben im Text ausführlich behandelt werden, fallen schon mal hinten runter, wenn hier viel zu tun ist.

  • 🕝 Kai

    Hallo ihr lieben.macht euch alle nicht so verrückt.ein Blutdruck von 100 bis 140 ist okay. Nicht gleich zu den Tabletten greifen.die ärzte verschreiben schnell Tabletten.weil sie daran verdiene wollen und manschmal unnötig ist.alles gute für die Zukunft euch allen.und genießt das leben.man hat nur eins.LG kai

  • 🕝 Anonymous

    Habe 180/115 ist ok oder

  • 🕝 Anonymous

    Was ist denn hier los?
    Die BD Werte sind alle normal.
    Wenn aber Ohnmacht oder „Schwarz-vor-Augen“ dazu kommt:
    Entweder zu wenig Schlaf,
    oder Medikamentenkombi stimmt nicht,
    oder nicht zu viel Zucker bzw. Salz.
    Ich habe in den Empfängnisjahren grundsätzlich zu niedrigen Blutdruck gehabt(jeden Morgen Ohnmacht). Beine hoch und flach atmen. Nach 5 Min. wieder ok.
    Nun, in den 60ern habe ich zu hohen BD oder zu hohen Puls.
    Also, schaut mal in der Natur. Gibt einige nützliche Kräuter. Das hilft. Bin kein Öko oder
    Grüner. Habe Erfahrungen.

  • 🕝 Alko

    Bin nun 19 und habe sys 91/46

    Was ist nun der Fall ?

  • 🕝 Manu

    Ich nehme Ramipril 20mg 2x tägl.und 1x tägl. Fluoxetin 20mg bin 41 jahre alt.Soeben Blutdruck gemessen 178/128.Gestern 181/ 110.. Dabei habe ich zwischendurch starke Kopfschmerzen und übelkeit/ erbrechen.Sollte ich besser nochmal zum Arzt gehen?

  • 🕝 Anonymous

    Ja, geh bitte zum Arzt. Deine Blutdruckwerte sind deutlich zu hoch.

  • 🕝 T.

    bin 38j 172cm gr. und 78kg. immer abends wenn ich zur Ruhe komme und mich auf dem sofa entspanne schiesst mein Blutdruck auf 152/104 Puls 86…
    Tagsüber wenn ich mich bewege u. teilweise Sport treibe ist Blutdruck u. Puls immer soweit normal. erst gegen abend/Nacht geht’s los:
    Kopfschmerzen, Schwindel, Höhr u. Sehstörungen wie dann auch der hohe Blutdruck!

    Normal? eigendlich müsste es umgekehrt sein, Anstrengung=höhere Werte und Entspannung=niedrigeren Werte!

    vieleicht hat ja einer nen guten Rat für mich. Danke im voraus!!!

  • 🕝 Tom

    Geh bitte zum Arzt und lass Dich durchchecken. Diese Blutdruckwerte sind ungewöhnlich.

  • 🕝 Christian

    Ich Bin Christian 26 Jahre alt

    Habe grade meinen blutdruck und puls gemessen…Hatte 110 zu 60 und eine Puls von 49 ist das bedenklich bin auch angstpatient und habe eine hypochondrie ….habe vor drei monaten aufgehört mit dem rauchen….mir ist teilweise schlecht durchfalll und so bitte um eine antwort 😉

  • 🕝 bine

    Habe Blutdruck 110 zu 80, mein Herzrasen bin Nervös obwohl ich nichts zu befürchten hab habe pfeifen in den Ohren Angstzustand. keine Ahnung was los ist geht das von selber weg oder sollte ich ins Krankenhaus ??

  • 🕝 Hans-Jürgen

    mein Blutdruck ist normal 112 SYS 77 DIA 62 Puls um 18:24 Uhr am 26.5.2017 von Hans-Jürgen

  • 🕝 Anel

    Hallo , habe eine Frage! Meine Oma ist 93 Jahre, aber ihr Blutdruck macht mir Sorgen. Habe gestern bei ihr morgens gemessen. Der Wert ist 142/46 ! Weiss jemand , wieso der 2. Wert so niedrig sein kann und was man dagegen tun kann?

  • 🕝 Alessandra

    Hallo

    Mein Problem is das mein Blutdruck meist zuniedrig ist heute habe ich zb. 90 zu 65. Ab wann muss ich mir um mein Herz usw Gedanken machen.

    Grüße aus dd von Alessandra

  • 🕝 John Leitner

    Hallo hab mal eine Frage ist 129 zu 86 ein normal Blutdruck oder nicht ich fühle mich dabei so komisch schindelich und Kopf schmerzen hab ich auch auf einmal bekommen und ist das die Hitze MFG John

  • 🕝 Nicole

    Guten abend,

    wollte mal nach fragen ob 143/69 normal ist .
    Bin 29 Jahre und 1.65 groß.

    Vielen dank schon mal im voraus.

    LG nicole

  • 🕝 Sandra

    Ich bin 17 und habe einen Blutdruck von 80 zu 40 , nicht schwanger. Zur zeit liege ich im krankenhaus weil ich zusammen gebrochen war und bewusstlos, Ärzte sagen blutdruck ist ok ?!

  • 🕝 emir

    Hallo an alle ,

    ich bin keine ARTZT und auch keine Wissenschaftler nach Meine Erfahrung empfehle
    ich Jeden Mensch jeden tag mindestens immer Morgens eine Stk von Knoblauch zu Essen und Am tag mindestens 2Liter Wasser zu Trinken und dann würdet ihr merken wie ihre körperliche, Situation sich verbessert !

    Viele Grüße
    Emir

  • 🕝 Melli

    Ich (52 Jahre alt, 1,76 m groß, übergewichtig) nehme Medikamente gegen Bluthochdruck (pro Tag insgesamt 10 mg Ramipril und 5 mg Amlodipin), außerdem Entwässerungsmedikamente (täglich insgesamt jeweils 100 mg Spironolacton und Torasemid) wegen Wasseransammlungen im Körper, habe außerdem eine schlechte Sauerstoffsättigung (manchmal sogar nur 85).

    Nun messe ich seit Längerem sehr niedrige Blutdruckwerte: Der systolische ist jetzt zwar im grünen Bereich, der systolische jedoch so ungewöhnlich niedrig, dass ich mich frage, ob das noch normal und gesund ist. Häufig messe ich nur 40 mmHg, und (Ihr werdet’s nicht glauben) vorhin einmal 14 und einmal sage und schreibe nur 11 mmHG! Vielleicht bin ich schon tot und merke es nur nicht?? Mein Blutdruckmessgerät ist übrigens in Ordnung.

    Kennt jemand einen solch niedrigen systolischen Wert? Ich fühle mich oft so erschöpft, dass ich glaube, ich falle gleich in Ohnmacht.

    Bitte meldet Euch! Vielen Dank.

  • 🕝 John

    Hallo hab da mal eine Frage ich hab Gerate Blutdruck gemessen und er ja auf 145 zu 85 ist das normal ich bin 31 Jahre mfG john

  • 🕝 Chris

    Heute Abend 95/54/Puls 65 unter Medikamenteneinnahme morgens, BD erscheint mir zu niedrig. Falsche Medikation? 57J., 1,61, 50 kg, Raucher

  • 🕝 Mia

    Hallo ,ich bin 45 und habe seit vielen Jahren zu hohen Blutdruck . Zu schnell Medikamente dagegen zu nehmen ist nicht ratsam! Besser ist eine Ernährungsumstellung und Ausdauersport (in Maßen) Bei mir haben sich die Ärzte was die Medis angeht , so richtig ausgetobt. . Dennoch habe ich Werte bei denen einem schwindelig werden kann .An guten Tagen liegt er bei 200/110 .Von den schlechten Tagen ganz zu schweigen! Ich habe einfach keine Idee mehr was man dagegen noch tun kann. Übrigens ist das Rauchen bei Bluthochdruck sehr ungünstig. Deshalb verzichte ich auch schon seit Jahren darauf .

Dein Kommentar:
« Magenverkleinerung lässt Diabetes Typ 2 verschwinden
» Bienenstich – was tun?

Foto: Blutdruck normal (Abb.: John T Takai | Shutterstock)