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Forschung zum Zusammenhang von Intelligenz und Attraktivität

Studie: Hübsche Menschen sind schlauer

Hübsche Menschen sind schlauer

Hübsche Menschen sind schlauer (Foto: Zoom Team | Shutterstock)

In diesem Artikel: Sehr hübsche Frauen werden oft nicht ernst genommen – in ihrem Job allenfalls als Deko eingestellt. Weil sie eben hübsch und daher nicht besonders schlau sind. Aber stimmt diese Vorurteil?

Lesezeit: 2 Minuten

Offenbar nicht. Mehr noch: Schöne Menschen sind offenbar schlauer als ihre nicht so attraktiven Zeitgenossen. Das jedenfalls wollen zwei groß angelegte Studien herausgefunden haben, die jüngst im medizinischen Fachblatt „Intelligence“ veröffentlicht wurden. Dabei hat man 32.000 Amerikaner und 17.000 Briten auf ihre Intelligenz und körperliche Attraktivität untersucht.

Das Ergebnis: Hübsche Frauen haben einen Intelligenzquotienten, der 11,4 Punkten über dem Durchschnitt der weiblichen Probanden liegt. Bei den Männern liegt der Intelligenzvorsprung der attraktiven Exemplare sogar bei beachtlichen 13,6 Punkten. Das lässt leider auch den Umkehrschluss zu, dass unattraktive Menschen gleichzeitig mit weniger Intelligenz gesegnet sind.

Hollywoods hübsche Intelligenzbestien

Auch in Hollywood gibt es lebende Beweise für die Tatsache, dass gutes Aussehen und Intelligenz nicht im Widerspruch stehen müssen:

  • Natalie Portman – hat in Harvard Psychologie studiert
  • Kate Beckinsale – studierte in Oxford französische und russische Literatur
  • Sharon Stone – hat einen Intelligenzquotienten von 154

Auch Satoshi Kanazawa – ein Evolutionspsychologe an der London School of Economics – hat Untersuchungen zur menschlichen Attraktivität angestellt. Der Forscher ging in einer Studie der Ursache für die Kombination aus Schönheit und Intelligenz auf den Grund. Es ist die Intelligenz von Männern, die besonders anziehend auf schöne Frauen wirkt. Die Kinder solcher Paare erben dann häufig, sowohl das gute Aussehen ihrer Mutter als auch die Intelligenz des Vaters.

Totaler Quatsch, die Mär vom hübschen Dummchen.

Die These, dass hübsche Menschen dümmer sind, stammte vermutlich sowieso von nicht so attraktiven Menschen, die hofften, wenigsten schlauer als die Beaus zu sein.

Was meinst Du? Kennst Du schlaue Schönheiten? Oder siehst Du in Deinem Umfeld eher das alte Klischee erfüllt? Schreib uns Deine Meinung! Direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren.

33 Kommentare 15.06.2019 Wichtige Hinweise
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Kommentare:
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Zu diesem Beitrag gibt es schon 33 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Horst Schulte

    Hieße das aber nicht automatisch auch, dass alle, die in die Jahre kommen, dümmer werden?

  • 🕝 Sebastian (Redaktion)

    Das werden sie! Und zwar sinkt die geistige Leistungsfähigkeit etwa mit folgenden Raten:

    45-49 Jahre: -4%
    65-70 Jahre: -10%

    In einigen Teilbereichen der kognitiven Fähigkeiten sind es auch mit 60 Jahren schon -40%.

    Ich vermute aber, dass in Bezug auf die Schönheit immer der Peer Group Vergleich mit der eigenen Altersgruppe zählt.

  • 🕝 Anon Ymus

    Stimmt in meiner Klasse nicht, da ist der wahrscheinlich intelligenteste der hässlichste.

  • 🕝 Del

    Stephan Hawking war nie der schönste 😉 und Einstein auch nicht…

  • 🕝 Putana Del Diavolo

    Hat man bei der Studie auch mit einbezogen, dass Hässliche aufgrund von Bullying, eine grössere psychische Belastung haben, die ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigt?

    „Beaus“ haben es in unserer Gesellschaft viel einfacher Hürden zu nehmen. Sie bekommen ja auch mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung.
    Und dennoch entscheiden sich auffällig viele Schöne nicht für ein höheres Studium.

    Damit bleibt nur noch eine Frage relevant:
    Wenn die Schönen wirklich intelligenter sind, was bringt uns ihre Intelligenz wenn sie sich für eine Karriere als Model oder Schauspieler entscheiden? …

  • 🕝 Ananas

    Die Studie ist deshalb nicht verallgemeinerbar. Darüber hinaus sind die Angaben dazu sehr dürftig.

    Um welche Art Studie handelte es sich? Wie war der Versuchsaufbau? Ist die Studie überprüfbar und konnte sie verifziert werden? …

  • 🕝 Elfie

    Anmerkung an die Redaktion:
    Wer Beau ist und wer nicht ist doch immernoch Geschmacksache. Ich werde vom anderen Geschlecht als sehr attraktiv wahrgenommen und kann mich auch job-technisch nicht beklagen.
    Aber deswegen würde ich nie behaupten dass andere dumm sind.
    Ich finde diesen Artikel sowas von oberflächlich und daneben.
    Sorry, aber das zeugt nicht grad von Intelligenz.

  • 🕝 Anonymous

    Welcher Dümmling schreibt einen solchen Blödsinn? Die Argumentationslinie ist ganz klassisch rassistisch.

  • 🕝 lucie

    ..erinnert mich doch sehr an eine gewisse rassenlehre bei der blonde, blauäugige menschen als geistige elite angesehen wurden..pfui teufel ! so etwas braucht kein mensch …. 🙁 🙁

  • 🕝 lucie

    …auch wenn ich kein freund von „mutti“ merkel bin, aber sie als jeder hübschen frau geistig unterlegen zu bezeichnen…

  • 🕝 lucie

    und das beispiel mit den schauspielerinnen ist überaus schlecht gewählt : gerade als weibliche schauspielerin in hollywood mußt du zwangsläufig hübsch sein, um überhaupt karriere zu machen. wenn du intelligent bist, aber nicht hübsch, hast du in dieser liga als frau sehr schlechte karten. und warum wohl lassen sich hollywoodschauspieler liften und zig schönheitsops über sich ergehen? derjenige, der uns die 3 beispiele zur untermauerung der these auftischt, kann nicht sonderlich attraktiv sein, denn seinen verstand hat er hierbei nur wenig genutzt.

  • 🕝 Anonymous

    Was ist das denn für eine Studie? Attraktivität ist nicht messbar und subjektiv, daher ist die komplette Studie reiner Quatsch.

    Echt traurig, dass man so etwas wirklich postet…

  • 🕝 Anonymous

    Wenn man sich Studien ansieht zu dem Thema Attraktivität, fällt uns auf, dass diese doch sehr relativ ist. Wir empfinden zwar in der heutigen Zeit im Kollektiv ähnliche Äußerlichkeiten als attraktiv, jedoch ändert sich der Geschmack des Kollektivs mit der Zeit, wonach ein vorherrschendes Schönheitsideal meiner Meinung sehr von Trends bestimmt wird. Dazu: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. So ähnlich verhält es sich mit Intelligenz, seit jeher versuchen Menschen Intelligenz zu messen, doch ist dies nicht ganzheitlich möglich. Punkt.

  • 🕝 Data

    Mainstream-Gehirnwäsche-Zombierung.
    Anders ist die dahinterstehende Absicht nicht einzuordnen.

    Was ist Hübsch?
    Ein wenig Farbe im Gesicht und in den Haaren, weiße Beisserchen und ein sportlicher Körper – alles Dinge, die man in ein paar Minuten bis Wochen erhalten kann.

    Attraktivität bedarf allerdings einer lebenslangen Arbeit an sich selbst.

    Es gibt manche Schönheiten, die als Spielzeug zu gebrauchen sind, aber als dauerhafte Partnerin nicht überzeugen. Dazu fehlt es oft an sozialen Aufmerksamkeiten ihrerseits jeglicher Art, weil sie mit sich selbst zu sehr beschäftigt sind.
    Wenn dann ab ca. 30 Jahren die jugendliche Ausstrahlung (Blendung) nachlässt und die Dame es nicht geschafft hat, hinter ihren (Schönheits-) Vorhang zu blicken, wird sie (hoffentlich) bald feststellen, dass es noch andere Dinge geben muss, als die Aufmerksamkeit anderer Menschen nur mit der eigenen Anwesenheit auf sich zu ziehen.
    Ab einem bestimmten Punkt lässt die äusserliche Anziehung auf andere Menschen nach und es überzeugt dann nur der „Rest“ der Persönlichkeit .

    Andere, kluge Vertreter der holden Weiblichkeit, überzeugen mit anderen Dingen.
    Sicher ist, dass eine Frau, die das verstanden hat, bewusster auf ihre Umgebung einwirkt.
    Daraus folgt für mich, dass die weniger hübschen, die es scheinbar schwerer haben, am Ende die eigentlichen Gewinner und zufriedene Menschen sind.

  • 🕝 Elfen Kauz

    Ich finde beides bescheuert. Das hübsche Menschen dümmer sein sollen genauso wie das hübsche Menschen schlauer sein sollen. Sowas nach dem Aussehen zu beurteilen…DAS ist dumm

  • 🕝 Pertev

    Wenn man sich nur auf die Bilder bezieht, wo er älter als 50 war dann stimmt es. Aber Einstein war in jungen Jahren auch ein recht hübsche Bursche

  • 🕝 Rainer

    Ich weiß einfach ALLES. Ja. alles.Und sehe umwerfend aus, eher noch besser….
    Toll, nicht wahr?

  • 🕝 Gültekin

    Hallo als gläubiger Mensch denke ich das es keine hässliche Menschen gibt . Eher die mit Charakter und die ohne 😉

  • 🕝 Gültekin

    Hallo als gläubiger Mensch denke ich das es keine hässliche Menschen gibt .

  • 🕝 Martin

    Wieso hat man für solche Studien Zeit?

  • 🕝 Niemand oder doch Jemand

    Was ist Hübsch? is relativ, Es kommt auf die innere Werte an , un net auf das äusere der schein kann trügen . Jeder mensch ist so wie er ist , jeder hat eigen , seine größe , seine haarfarbe seine statur. jeder von uns hat sein eigen geschmack usw , für so ein scheiß schmeißen die geld raus , aba da wo es wirklich gebraucht wird haben die nix !

    dat is genau wie mit scheiß diäten dat is warn , manche verdienen damit millilonen , un kinder müssen auf der straße hungern auf der ganzen Welt ! Steckt ma dat geld am besten da wo es wirklich gebraucht wird un net in so scheiß studien !

  • 🕝 Anonymous

    Ich glaube schon, dass das zumindest teilweise stimmen kann.
    Denn oft haben Menschen mit höherem Bildungsabschluss (die also „intelligenter“ sind), auch mehr Wissen, was gesund ist und was nicht, was dick macht und was nicht, …
    Dementsprechend sehen sie attraktiver aus, weil sie weniger Pickel und Fett mit sich rum tragen…
    😉

  • 🕝 simpleton

    Schönheit und Intelligenz korrelieren nun mal beide statistisch (nicht immer) mit einer guten allgemeinen genetischen Fitness. Moralapostel gehören eher weniger dazu.

  • 🕝 TheOtherOne

    Also hier mal ein kleiner Einblick zu diesem Thema von einem ehemaligen Mensa-Mitglied. Schönheit liegt natürlich ganz klar im Auge des Betrachters, aber zumindest klassische Schönheiten habe ich damals, in meiner ganzen Zeit bei Mensa, nicht häufiger als vielleicht ein oder zweimal gesehen. Mich selbst würde ich vielleicht am oberen Rand von durchschnittlich einsortieren. 😉 Somit habe ich an dieser sogenannten „Studie“ doch erhebliche Zweifel. Aber vielleicht sollte man das Ganze auch bloß etwas relativieren und lieber sagen, dass hässliche Menschen (und damit meine ich, ohne jemanden diskriminieren zu wollen, so richtig objektiv Hässliche, nicht solche, wo es um persönlichen Geschmack geht) in der Regel dümmer sind, anstatt umgekehrt. Scheint mir da doch näher an der Wahrheit zu sein.

  • 🕝 Rene

    An alle die sich über die Studie aufregen und z.B sagen dass sie ein Exemplar kennen bei dem dies nicht so aus und damit die Studie entwerten wollen. Ist das euer Ernst? Drückt bitte wieder die Schulbank und lernt nochmal Begriffe wie Durchschnitt etc. Unglaublich wie selbstbewusst hier manche auftreten die keinen absoluten Schimmer von Statistik haben. Das wäre dasselbe als würde ich mich nach einmal Würfeln darüber wundern warum nicht 3,5 gewürfelt wurde. Ich sehe bei so viel cognitiver Dissonanz wirklich keine rosige Zukunft für die Menschheit.

  • 🕝 Horst Frank

    Aussehen mag einen evolutionären Vorteil haben- die Erfahrungen, gepaart mit Empathie und kognitiver Hingabe also, das Wissen woraus ein Menschlich nützliches Wesen für die Menschheit entsteht ist erst Intelligentes zum weitergeben an die Generationen. Wertvolles Wissen weitergeben ist das höchste Privileg an eine gute Menschwerdung!

  • 🕝 Ber

    Es kommt sich drauf wie die Studie gemacht worden ist.
    Erst mal die Frage was ist Intelligenz. Es gibt verschiedene Intelligenztests. Bei jedem kommen andere Werte raus. Alle Intelligenztests sind Kulturabhängig, aber Intelligenz nicht.
    Im Grunde genommen misst man damit wie viel man vom Kulturkreis mitbekommen hat.
    Ärzte gelten allgemein als Intelligent, aber fürs Studium muss man nur gut Auswendiglernen können. Wer alle Fragen im TV-Quiz beantworten kann, gilt als Intelligent. Aber ein Intelligenter Indianer schneidet dort schlecht ab. Viele Intelligenztests sind ähnlich aufgebaut. Wer viel Kreuzworträtsel und Denksporttests aus Zeitungen macht, ist beim Intelligenztest im Vorteil. Aber ist das Intelligenz? Intelligenz ist auch Überlebensfähigkeit in unerwarteten Situationen. Und da brauch ich kein Geburtsdatum von Göthe.
    Kann es nicht sein, dass „schöne Menschen“ mehr von der Kultur geprägt werden, da sie auch von der Gesellschaft mehr darin bestärkt werden. Zynisch gesagt, kann es auch sein, dass schöne Menschen mehr Kreuzworträtsel und dumme Tests aus Zeitungen machen.
    Damals hat unser Psychologielehrer zur Definition von Intelligenz immer gesagt „Intelligenz ist das was der Test misst“ und Ende der Diskussion.

  • 🕝 MeineEine

    Ein dermaßen dummer Artikel ist mir selten untergekommen. Was soll das für eine Studie gewesen sein? Inwiefern sind die Daten belastbar? Wer hat die Studie durchgeführt? Selbst der Begriff von Intelligenz ist ja schon relativ.
    Sicher ist aber, dass dieser Artikel vor Dummheit nur so strotzt. Stephen Hawking und Albert Einstein wurden schon genannt. Ich setze mit Marie Curie und Ida Lovelace noch einen drauf. Beide waren keine überirdischen Schönheiten, beide hatten es in einer extrem männerdominierten Welt geschafft, zu hohen wissenschaftlichen Ehren zu kommen. Und in meinem Alltag begegnen mir oft Menschen, die hochintelligent sind, ohne berückend schön zu sein.
    Eine Frage: Ist der Verfasser des Artikels eigentlich potthässlich?

  • 🕝 Ich bin hässlich

    Zu dem müsste erstmal geklärt werden was hübsch eigentlich bedeutet od. welches Aussehen damit verknüpft ist.

    Ich finde Schönheit ist Geschmacksache und wird von jedem Individium selbst definiert..

  • 🕝 Bria

    Hm, eigentlich kann ich über den Artikel nur den Kopf schütteln.
    Schönheit ist relativ und vor allem, schnell vergänglich. Was ist, wenn der attraktive Probant, sagen wir mal, krankheitsbedingt plötzlich an Attraktivität verliert, ist er dann auch automatisch gleich dümmer?

    Ich zB werde von meiner Umwelt als sehr attraktiv wahrgenommen, leide aber an einer chronischen Nierenerkrankung und speichere immer wieder sehr viel Wasser ein. Diese Ödeme sind alles andere als attraktiv. Sinkt an diesen Tagen mein IQ? ^^

    Alles Liebe!

  • 🕝 DingsDa

    Schrott. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und der IQ ist (jedenfalls stellenweise) veränderbar.

    Die vermeintlich schönen Menschen, die sich auf Instragramm und Co. tummeln, müssten nach der Studie ja wahre Intelligenzmonster sein. Würde man diese alle ungeschminkt morgens nach dem Aufstehen sehen, könnte sich dies ggf. wieder relativieren und darüber hinaus halte ich persönlich den Beitrag von irgendwelchen Influencern über ach-so-tolle-Plätze und Produkte oder Schminktipps rein intellektuel gesehen für völligen Mist.

    Es gibt wunderschöne, intelligente Menschen. Saudumme, hässliche Menschen und ebenso intelligente, hässliche Menschen und saudumme, wunderschöne Menschen.

    Entscheidend sollte sein, dass der Mensch aus sich und seinen Möglichkeiten das Beste macht. Das hierzu (leider) Intelligenz allein oftmals nicht ausreichend ist, ist traurig, aber oftmals auch leider wahr.

  • 🕝 TheOtherOne

    Wow, also bei soviel Ignoranz fällt mir ja stellenweise wirklich nichts mehr ein. Hier mal kurz eine kleine Erklärung für diejenigen, die glauben, Intelligenz liege, ebenso wie Schönheit, am Ende im Auge des Betrachters und sei nicht objektivierbar. Das stimmt so ganz und gar nicht, Intelligenz ist sehr wohl objektiv feststellbar und ja, im Prinzip ist Intelligenz genau das, was der Test misst, das ist nicht so verkehrt. Das Problem ist vielmehr der allgemeine Irrglaube, dass Intelligenz letztendlich mit Wissen oder auch Bildung gleichzusetzen ist, was allerdings völliger Quatsch ist. Um zu wissen, wann Goethe geboren wurde, brauche ich nicht intelligent zu sein, das brauche ich bloß mal irgendwo gelesen zu haben. Intelligenz ist, um mal eine kleine – aber keineswegs vollumfängliche – Definition anzubringen, die Fähigkeit, Probleme zu lösen und Systeme zu durchschauen, die man vorher nicht kennt. Das ist genau das, was in Intelligenztests gemessen wird. Daher helfen einem auch keine Kreuzworträtsel oder „Denksporttests“ bei echten Intelligenztests, beides hat mit den Dingen, die da getestet werden, nichts zu tun.
    Genau deswegen ist diese Studie auch blödsinn und genau deswegen kann ich, da ich in meiner Zeit bei Mensa (dem offiziellen Hochbegabtenverein, in dem man nur Mitglied wird, wenn man nachweisen kann, dass man hochbegabt ist) wirklich sehr viele verschiedene, hochintelligente Menschen zu Gesicht bekommen habe, auch mit Sicherheit sagen, dass mir da vielleicht eine Handvoll untergekommen ist, die mit dem Schönheitsideal, das eben allgemein existiert, übereinzubringen ist. Das hat nichts damit zu tun, dass man vielleicht „ein Exemplar“ kennt, bei dem die Behauptung der Studie nicht zutrifft und auch nichts mit falsch interpretierter Statistik – das ist wesentlich aussagekräftiger als diese Studie selbst, die eben einfach wirklich nur völliger Blödsinn ist.
    (Und übrigens gibt es bei Mensa nicht nur intelligente, sondern auch sehr liebe, nette, lustige und spannende Menschen, auch wenn die meisten nicht klassisch schön sind. Sollte das nicht eigentlich viel mehr zählen, als etwas absolut Vergängliches wie eine schöne Optik? Ich finde schon.)

  • 🕝 Sonja

    Vorweg: „Intelligenz“, die kognitive Leistungsfähigkeit eines Menschen, ist niemals rein genetisch bedingt, sondern immer das Produkt aus Genetik und äußeren (u.a. sozialen) Einflüssen. „Schönheit“ ist zum Teil kulturell unterschiedlich definiert, aber über ein Schönheitsmerkmal sind Menschen sich kulturübergreifend einig: Symmetrie.

    Ich finde es nachvollziehbar, dass „schöne“ Menschen im Schnitt intelligenter sind. Dafür muss man noch nicht einmal (mögliche) genetische Einflüsse heranziehen, wie z.B. von dem genannten Evolutionspsychologe bekundet. In Studien wurde herausgefunden, dass Kinder, die als „schön“ wahrgenommen werden, auch für intelligenter, kreativer und sympathischer gehalten werden. Sie bekommen mehr Aufmerksamkeit und man traut ihnen mehr zu. Das wiederum beeinflusst die Entwicklung ihrer kognitiven Fähigkeiten positiv.
    Man könnte auch sagen: Schöne Menschen haben nicht zwingend von Natur aus das leistungsfähigere Gehirn, aber (!) sie werden besser dabei unterstützt, ihre vorhandenen Kapazitäten bestmöglich auszuschöpfen.

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