Was hilft? Hausmittel, Ursachen, Symptome Schwangerschaft
Sodbrennen

Sodbrennen

Sodbrennen (Foto: Purestock | Thinkstock)

Saures Aufstoßen, das in der Speiseröhre brennt, und ein Druckgefühl im Magen, verursacht durch erhöhte Magensaftproduktion, kennt fast jeder.

Inhaltsverzeichnis

Meist liegt keine organische Ursache zugrunde. Äußere Einflüsse, wie Übergewicht, Stress oder falsche Ernährung, bedingen die unangenehmen Schmerzen und das Brennen. Hier handelt es sich um funktionelle Beschwerden, die durch Umstellung der Ernährungsgewohnheiten verbessert werden. Kommt Sodbrennen jedoch regelmäßig vor, sollte der Arzt aufgesucht werden. Es können sich Krankheiten, wie die Hiatus-Hernie oder eine Erschlaffung des Schließmuskels (Magen-Sphinkter) dahinter verbergen.

Symptome

Sodbrennen Symptome

Sodbrennen Symptome (Foto: Stockbyte | Thinkstock)

Das ein Sodbrennen hervor rufende Phänomen der „umgekehrten“ Verhältnisse im Verdauungstrakt führt zu in ihrem Auftreten oft unvorhergesehenen Symptomen, die sehr unangenehm sein können. Wenn die Magensäure sozusagen den Weg durch den Verdauungstrakt nach oben nimmt, verursacht sie naturgemäß in der Speiseröhre, aber auch bereits im Magen selbst sehr unschöne Schmerzen und Irritationen, die durch das Suffix -brennen sehr gut wiedergegeben werden. Es brennt eventuell sehr stark in der Speiseröhre, und damit verbunden kann sogar auch ein Gefühl der Enge im Hals auftreten.

Sodbrennen Anzeichen

  • Schmerzen in Magen und Speiseröhre
  • säuerlicher Mundgeruch
  • Enge- oder Fremdkörpergefühl im Hals
  • Brennen hinter dem Brustbein
  • häufiges Aufstoßen
  • Schluckbeschwerden
  • Heiserkeit

Das Rumoren, dieses Gefühl, dass etwas die Speiseröhre beinahe verätzt, ist sehr unangenehm, vor allen Dingen, wenn es mit dem nicht einmal selten auftretenden Symptom eines unangenehm säuerlichen Mundgeruchs verbunden ist. Das heißt, dass sich das Sodbrennen in einer Vielzahl von Symptomen manifestieren kann. Ein diffuses Unbehagen im Magen kann ein Vorbote dafür sein, dass ein Zuviel an Magensäure die normalen Verhältnisse im Verdauungstrakt in Unordnung zu bringen droht.

Aber auch das dieser Befindlichkeit den Namen gebende brennende Gefühl, das sich zumeist als hinter dem Brustbein sitzend manifestiert, ist typisch für eine Übersäuerung des Magens. Ein wiederkehrendes Aufstoßen, das sich beinahe wie ein Vorbote des Übergebens anfühlt, kann ebenfalls zu den Symptomen des Sodbrennens gerechnet werden. Wenn diese Symptome häufiger als ein oder zwei Mal die Woche auftreten, kommt als eine Art Sekundärsymptom oft als Konsequenz eine Reizung der Speiseröhre hinzu, die chronisch werden kann und das Essen bzw. Schlucken eventuell sehr schmerzhaft werden lässt.

Ursachen

Sodbrennen - Die Ursachen sind vielfältig

Sodbrennen – Die Ursachen sind vielfältig (Foto: studio_77-28 | iStock | Thinkstock)

Das Sodbrennen zählt zu den häufigsten Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Es wird als schmerzhaftes Brennen empfunden, das die Betroffenen vor allem hinter dem Brustbein lokalisieren. Die Empfindungen können jedoch auch bis in den Hals- und Rachenbereich ausstrahlen. Oft wird das Sodbrennen auf durch ein säuerliches oder bitteres Aufstoßen begleitet. Das als unangenehm oder schmerzhaft empfundene Brennen kommt dadurch zustande, dass Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt, wo die Magensäure die im Gewebe der Speiseröhre liegenden Schmerzrezeptoren reizt. Die Beschwerden im Zusammenhang mit dem Sodbrennen werden von den betroffenen Patienten meist ähnlich beschrieben, die Ursachen dafür können jedoch sehr unterschiedlich sein.

Ernährungsbedingte Ursachen des Sodbrennens

Sodbrennen kann sowohl durch bestimmte Ernährungsweisen, Nahrungsmittel oder Getränke als auch durch bestimmte Erkrankungen ausgelöst werden. Häufig berichten Patienten darüber, dass Sodbrennen bei ihnen nach dem Verzehr von sehr fettigem, sehr saurem oder stark gewürztem, scharfem Essen auftritt. Auch der Genuss von Süßigkeiten, insbesondere Schokolade, oder Obst kann Sodbrennen verursachen. Vor allem Früchte mit einem relativ hohen Säuregehalt wie Zitrusfrüchte oder auch Äpfel werden von den Betroffenen oft schlecht vertragen. Bei den Getränken kommen vor allem schwarzer Tee und Kaffee sowie alle kohlensäurehaltigen Getränke als Ursachen für Sodbrennen infrage. Alkohol und Nikotin spielen ebenfalls eine wichtige Rolle als Auslöser von Sodbrennen. Sie wirken zwar nicht unmittelbar auf die Schmerzrezeptoren der Speiseröhre ein wie etwa der Saft von Zitrusfrüchten oder scharf gewürzte Speisen, doch sie bewirken ein Erschlaffen der Muskulatur im Bereich des Mageneingangs, was – vor allem im Liegen – den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre begünstigt.

Kaffee und Schwarztee, Alkohol und Nikotin regen dazu an, dass sich mehr Magensäure bildet. Und diese ist es dann, die bei schwachem Schließmuskel zwischen Magen und der Speiseröhre das saure Aufstoßen bewirkt, das als Sodbrennen bekannt ist. Doch nicht nur diese vier Übeltäter wirken mit an der erhöhten Produktion der Magensäure. Sind die Speisen zu kalt oder zu heiß, sind sie zu fett oder zu süß, sind sie zu stark gewürzt oder zu sauer, wird die Nahrung ebenfalls zur erhöhten Magensäureproduktion anregen. Und auch Schokolade und Zitrusfrüchte sollten gemieden werden, wenn es Probleme mit der Magensäure gibt. Sodbrennen beenden bedeutet, diese Hauptübeltäter in der Ernährweise hinter sich zu lassen.

Der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre ist aktiv am Sodbrennen beteiligt. Kohl und alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel liegen lange im Magen und setzen den Schließmuskel unnötig unter Druck. Zwiebeln und frisches Brot sind ebenso wie Hülsenfrüchte aller Art ebenfalls schwer verdaulich und haben eine lange Verweildauer im Magen. Das gleiche Dilemma bieten hartgekochte Eier und frittierte Speisen oder starkes Anbraten. Schließlich gibt es noch eine Ursache, die Sodbrennen stark begünstigt: Generell sollte der Magen nicht übermäßig stark gefüllt werden. Denn auch das fordert zu einer erhöhten Produktion der Magensäure auf, die zusammen mit dem üppigen Inhalt auf den Schließmuskel Druck ausübt. Wer Sodbrennen durch richtige Ernährweise verhindern will, lässt die Finger weg von diesem Essverhalten. Das Gute daran ist, dass das Leben leichter wird. Denn eine leichte Kost mit viel frischen Vitaminen und schonender Garung isst sich nicht nur angenehmer, es macht auch insgesamt leichter. Und das reicht neben dem Gewicht auch bis ins Gemüt. Auch Übergewicht ist eine mögliche Ursache für das unangenehme saure Aufstoßen.

Sodbrennen als Symptom oder Folge von Krankheiten

Bei den krankheitsbedingten Ursachen des Sodbrennens ist an erster Stelle die sogenannte Refluxkrankheit beziehungsweise Refluxösophagitis zu nennen. Dabei handelt es sich um eine durch Rückfluss (Reflux) von Mageninhalt und die darin enthaltene Magensäure ausgelöste Entzündung der Speiseröhre. Weitere Erkrankungen, die mit Sodbrennen einhergehen können, sind Infektionen des Magens, beispielsweise mit Helicobacter pylori, Hiatushernien (Zwerchfellbrüche) oder Ausbuchtungen in der Wand der Speiseröhre (Ösophagusdivertikel). Auch Magengeschwüre und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder der Galle können Sodbrennen auslösen. Empfindet der Betroffene beim Aufstoßen keinen sauren, sondern einen bitteren Geschmack im Mund, deutet dies darauf hin, dass nicht nur Mageninhalt, sondern auch Gallensaft beziehungsweise Inhalt des Zwölffingerdarms bis in die Speiseröhre gelangt ist.

Stress und Medikamente als Auslöser

Natürlich kann es noch weitere Ursachen geben, die Sodbrennen begünstigen. Stress wirkt auf den Magen und lässt durch die vermehrte Ansammlung von Cortisol oder Adrenalin den Magen krampfen, was auch zur Erhöhung der Magensäureproduktion führt. Mit einem Arzt sollten auch Medikamente wie Schmerzmittel oder Psychopharmaka abgeklärt werden. Denn auch sie können zur Muskelerschlaffung oder Verkrampfung des Schließmuskels beitragen. In den seltensten Fällen sind es neuromuskuläre Erkrankungen, die Sodbrennen bewirken. Dies muss mit einem Arzt abgeklärt werden. Auch der Reizmagen oder ein Bruch des Zwerchfells könnte Sodbrennen bewirken, beides gehört zum Arzt.

Weitere mögliche Ursachen für Sodbrennen

Neben ernährungs- und krankheitsbedingten Ursachen kann das Sodbrennen auch als Nebenwirkung bei der Einnahme bestimmter Medikamente auftreten. Zudem kommen „mechanische“ Ursachen in Betracht, bei denen durch Druck aus dem Bauchraum auf den Magen ein Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre begünstigt wird. Dies trifft beispielsweise bei Übergewicht, aber auch während der Schwangerschaft zu. Insbesondere während der letzten drei Schwangerschaftsmonate leiden zwei bis vier Fünftel aller Schwangeren unter Sodbrennen. Inwiefern die einzelnen möglichen Ursachen bei einem Menschen tatsächlich Sodbrennen auslösen, hängt von individuellen Einflussfaktoren ab. So ist zum Beispiel die chemische und mechanische Empfindlichkeit der Speiseröhre individuell durchaus unterschiedlich ausgeprägt. Zudem gilt, dass Sodbrennen eher auftritt, wenn Mageninhalt nicht nur gelegentlich, sondern häufiger oder gar regelmäßig in die Speiseröhre zurückfließt. Darüber wird auch psychischen Faktoren – wie etwa Belastungen durch Stress – eine Rolle als Auslöser oder begünstigender Faktor von Sodbrennen zugeschrieben.

Organische Ursachen bei Sodbrennen

Die gestörte Funktion des Magen-Sphinkters

Der Sphinkter ist der ringförmige Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen. Er verhindert, dass Magensäfte in die Speiseröhre gelangen. Im Alter lässt die Elastizität oftmals nach. Aber auch Schmerz- und Rheumamittel sowie die Schwangerschaft gehören zu den Ursachen eines gestörten Verschlusses des Sphinkters. Medikamente sollten daher nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden. Durch Erhöhung der täglichen Trinkmenge wird der saure Magensaft verdünnt. Kleine Mahlzeiten sind leichter verdaulich. Hilft dies alles nicht, verschreibt der Arzt für eine Langzeittherapie, um die Magensäureproduktion zu verringern, Histamin-H2-Rezeptorblockern und/oder Protonenpumpenhemmer.

Hiatushernie führt zu Sodbrennen

Bei der Hiatushernie (dem Zwerchfellbruch) kommt es zum krankhaften Durchtritt von Magenanteilen durch das Zwerchfell. Dies verursacht eine Einklemmung im Bereich der Speiseröhre, wodurch die Magensäfte nach oben, also zur Speiseröhre hin, entweichen wollen. Eine Operation kann den Bruch beheben. Doch werden viele Ärzte erst einmal die folgenden Alternativen in Erwägung ziehen:

  • Reduzierung bzw. Vermeidung von Säure produzierenden Speisen und Getränken.
  • Hochlagerung des Oberkörpers auch während der Nacht und Vermeidung von Bückbewegungen.

Sodbrennen

Im Stehen an der nächsten Currybude essen ist zwar sehr bequem, wenn Termine eingehalten werden müssen. Diese Art der Nahrungsaufnahme führt jedoch schnell zu Sodbrennen, da die Mahlzeit viel zu hastig eingenommen wird und der Magen mehr Säure produziert, um das schnelle Essen zu verdauen.

Anatomie

Zwei Muskeln hindern die Magensäure normalerweise daran, in die Speiseröhre zu gelangen: der untere Speiseröhrenschließmuskel und das Zwerchfell, durch das die Speiseröhre hindurchführt. Wenn diese beiden Muskeln erschlaffen, kann Magensäure aus dem Magen in die Speiseröhre fließen und diese angreifen. Besonders ätzend (im wahrsten Sinne des Wortes) finden es diejenigen, die in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werden, weil Magensäure bis in den Rachenraum geflossen ist. Um 4 Uhr früh hustend und krächzend aus den schönsten Träumen aufzufahren, mit Brennen in der Brust und in der Kehle, kann die Lebensqualität auf Dauer beeinträchtigen, wenn es häufiger vorkommt. Zum Glück gibt es Abhilfe.

Auslöser

Milch- und Milchprodukte enthalten Laktose. Nicht jeder Körper produziert genügend Laktase, um den Milchzucker aufzuspalten. Dies ist keine Krankheit, sondern eine natürliche Anpassung des Körpers auf die Umstellung von Muttermilch auf feste Nahrung. Menschen, die unter Laktoseintoleranz leiden, müssen daher ihre Ernährung auf laktosefreie Milch- und Milchprodukte umstellen oder ganz auf sie verzichten.

Scharfe Speisen erfreuen sich großer Beliebtheit. Ihnen wird nachgesagt, dass sie den Stoffwechsel erhöhen und die Kalorienverbrennung anregen. Der westeuropäische Magen ist die Schärfe nur meist nicht gewöhnt und reagiert mit erhöhter Magensaftproduktion und schmerzhaftem Sodbrennen. Daher sollte auf zu scharfe Gewürzmischungen verzichtet werden. Viele Kräuter haben ebenfalls eine Stoffwechsel fördernde Wirkung und sind bekömmlicher.

Übergewicht und Schwangerschaft sind auslösende Faktoren für Sodbrennen, da der obere Magen zusammengedrückt wird und die Magensäure in die Speiseröhre gelangt. Während der Schwangerschaft können kleine Mahlzeiten helfen, Sodbrennen zu verringern. Bei Übergewicht hilft nur eine Gewichtsreduktion.

Stress erhöht die Magensäureproduktion und führt ebenfalls zu Sodbrennen. Hier hilft nur der Stressabbau und der Ausgleich durch entspannende Freizeitaktivitäten wie Yoga und Meditation.

Nikotin, Alkohol, Koffein und Medikamente können die Magensäureproduktion anregen. Hier heißt es Verzicht üben und die auslösenden Faktoren meiden. Bei Medikamenten kann der Arzt versuchen, die erhöhte Produktion der Magensäure durch Umstellung auf ein anderes Präparat zu verringern.

Was hilft?

Was gegen Sodbrennen hilft

Was gegen Sodbrennen hilft (Foto: Stockbyte | Thinkstock)

Hausmittel können helfen

Es gibt einige Hausmittel, die Sodbrennen wirksam bekämpfen. Im akuten Fall kann Milch die Beschwerden lindern. Ein weiteres Hausmittel ist das Trinken von lauwarmem Wasser ohne Kohlensäure oder das Kauen von rohen Kartoffelstücken. Wichtig ist aber auch die Umstellung der Ernährung. Eingeschränkt werden sollte der Genuss von Nikotin, Kaffee und Süßigkeiten. Aber auch Säfte können aufgrund ihres hohen Säuregehaltes für Sodbrennen verantwortlich sein.

Bewegung und Schlafen gegen Sodbrennen

Wer auf seinen Mittagsschlaf verzichtet und stattdessen lieber eine Runde spazieren geht, kann die Beschwerden, die das Sodbrennen verursacht, deutlich mildern. Falsch wäre es jedoch, Sport nach dem Essen zu treiben, denn die körperliche Anstrengung kann erst recht zu Sodbrennen führen. Wichtig ist auch, dass die Kleidung am Bauch nicht zu eng anliegt. Es sollte auf lockere Kleidung geachtet werden, damit erst gar kein Druck auf den Bauch entstehen kann.

Auch die Lage beim nächtlichen Schlaf kann zur Linderung beitragen. Betroffene sollten darauf achten, dass der Kopf höher liegt als der Körper. Entweder lässt sich das mit dem Verstellen des Kopfteils am Lattenrost einrichten oder es wird ein zweites Kissen benutzt. So wird die Magensäure am Einlaufen in die Speiseröhre gehindert.

Mittel aus der Apotheke

Es gibt zahlreiche rezeptfreie Medikamente in der Apotheke, die gegen Sodbrennen helfen. Für einen kurzen Zeitraum sind diese hilfreich, sie sollten jedoch nicht auf Dauer angewendet werden. Auch rezeptpflichtige Medikamente – sogenannte Säureblocker – die nur der Arzt verschreiben kann, sind verfügbar. Auch die eigenen sich nur für kurze Therapiezeiträume, da sie bei Dauereinsatz das Gegenteil der gewünschten Reduzierung der Magensäure bewirken können.

Sodrennen-Tagebuch führen und auf Kohlensäure verzichten

Sodbrennen - Was tun?

Sodbrennen – Was tun? (Foto: Piotr Marcinski | iStock | Thinkstock)

Wer selbst erst einmal forschen will, wo mögliche Ursachen liegen könnten, legt sich ein Tagebuch zu und schreibt auf, wann das Sodbrennen auftaucht. Was wurde gegessen, wie wurde gegessen, was wurde getrunken, gab es Stressauslöser oder mussten Medikamente eingenommen werden? Wer so beginnt, sich selbst mehr Aufmerksamkeit zu schenken, wird sicher auch viel besser damit anfangen können, sich klüger zu ernähren, was sicherlich das A & O für eine Besserung ist. Muss der Arzt aufgesucht werden, so ist ein solches Tagebuch von großem Vorteil. Denn er kann mit solchen Notizen sehr viel schneller erkennen, was die Ursachen für das Sodbrennen sind. Und zu guter Letzt: Kohlensäure fördert das Säureverhalten im Magen und sollte in jedem Fall einfach weggelassen werden.

Richtig Schlafen

Da alle Flüssigkeiten nach unten fließen, also auch die Magensäure, hilft es, mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen. Menschen, die auf der rechten Seite schlafen, leiden doppelt so häufig unter Sodbrennen wie Linksschläfer. Das liegt daran, dass der Magenausgang sich auf der rechten Körperhälfte befindet.

Operation

Als letzte Lösung kann eine Operation die Beschwerden beseitigen und Spätschäden verhindern. Denn andauerndes Sodbrennen kann zu einer Entzündung der Speiseröhre führen und zu einem erhöhten Krebsrisiko der Speiseröhre. Bei der OP wird ein Teil des Magens um den unteren Teil der Speiseröhre genäht, um so einen zusätzlichen Verschluss zu bilden. Bevor es soweit kommt, sollte man jedoch zunächst alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, insbesondere die Umstellung des Lebensstils.

Hausmittel

Sodbrennen Hausmittel

Sodbrennen Hausmittel (Foto: Stockbyte | Thinkstock)

Wer kennt es nicht. Freunde laden zum Essen ein und kochen ein scharfes Curry, das lecker schmeckt und von dem niemand genug bekommen kann. Dazu wird Wein und Bier gereicht. Eine reichhaltige Nachspeise rundet das Essen ab und der Absacker darf natürlich auch nicht fehlen. Kurze Zeit später brennt es hinter dem Brustbein und das saure Aufstoßen beginnt. Sodbrennen verdirbt den restlichen Abend und eventuell auch die halbe Nacht. Damit das Treffen mit Freunden nicht mit Schmerzen endet, greifen viele zu Antazida, um die Magensäure zu neutralisieren. Hausmittel können auf natürliche Weise helfen, das Brennen in Magen und Speiseröhre zu bekämpfen. Doch, welche Mittel wirken und welche gehört eher ins Reich der Mythologie?

Hausmittel: Der Absacker

Getränke mit einem Alkoholanteil zwischen 15 und 25 Prozent erhöhen die Magensäureproduktion. Dies ist der Grund, warum Aperitifs vor dem Essen -zum Appetitanregen- und Digestifs nach dem Essen -zum Verdauen- getrunken werden. Wer an Sodbrennen leidet, hat allerdings schon genügend Magensäure produziert und sollte diese eher neutralisieren, als noch zu erhöhen. Die Kräuter der bekannten „Absacker“ haben eine beruhigende Wirkung, die jedoch durch den Alkohol gleich wieder aufgehoben wird. Somit ist das perfekte Getränk nach dem Essen eher ein Kräutertee ohne Schuss.

Hausmittel: Milch

Milch gilt als wahre Wunderwaffe gegen Sodbrennen. Was für den einen gilt, muss dem anderen jedoch noch lange nicht helfen. Wer an Laktoseintoleranz leidet, verzichtet lieber auf das Glas „Verdauungsmilch“ oder greift natürlich zu den laktosefreien Produkten. Am besten hilft Milch in Kombination mit Weißbrot, damit die überschüssige Magensäure aufgenommen werden kann.

Hausmittel: Natron und Backpulver

Oma hatte immer eine Packung Natron gegen Sodbrennen im Schrank. Das kennen viele noch aus ihrer Kindheit. Ein wenig Backpulver hat die gleiche Wirkung und ist heute noch in fast allen Haushalten verfügbar. Das enthaltene Natron ist alkalisch, also eine Lauge, die die Magensäure neutralisieren kann, wenn die Dosis stimmt. Zu viel Lauge setzt Kohlenstoffdioxid frei und sorgt für Blähungen oder Aufstoßen. Daher wird ein Teelöffel Natron auf 100 ml Wasser aufgelöst und langsam in kleinen Schlücken getrunken, bis die Beschwerden nachlassen.

Hausmittel: Wasser

Wer bei Sodbrennen die Flüssigkeitszufuhr erhöht verdünnt die Magensäfte und sorgt dafür, dass die aufsteigende Säure zurück in den Magen gelangt. Das Mittel der Wahl ist hier stilles Wasser. Kohlensäurehaltiges Wasser würde die Säure nach oben in die Speiseröhre transportieren und zum Brennen käme nun noch saures Aufstoßen hinzu.

Hausmittel: Haferschleim

Nach einer üppigen Mahlzeit ist Haferschleim sicherlich keine gute Lösung gegen Sodbrennen. Die zusätzliche Magendehnung erhöht nur noch die Säureproduktion. Und wer mag schon noch etwas essen, wenn der Magen voll ist. Haferschleim kann aber das morgendliche Sodbrennen lindern, weil der Schleim die Magenwände auskleidet. Um die aufsteigende Säure zu binden, sollte er jedoch mit Wasser aufgekocht und mit Trockenobst und Bananen angereichert werden. Dazu eine Tasse Kräutertee oder ein warmes Glas Wasser. Morgendliches Sodbrennen lässt sich meist schon durch den Verzicht auf Kaffee eindämmen.

Hausmittel: Rollkur

Für eine Rollkur wird Kamillentee aufgebrüht und schluckweise getrunken. Nach jedem Schluck wird die Körperlage verändert. Das heißt: Ein Schluck trinken, auf den Rücken legen und fünf Minuten warten. Wieder in Schluck trinken, auf die linke Seite legen und weitere fünf Minuten ausharren. Nach dem nächsten Schluck die Bauchlage einnehmen und nach dem letzten Schluck auf die rechte Seite legen.

Ernährung bei Sodbrennen

Sodbrennen - die richtige Ernährung kann die Beschwerden lindern

Sodbrennen – die richtige Ernährung kann die Beschwerden lindern (Foto: BakiBG | iStock | Thinkstock)

Die „Krankheit“ Sodbrennen, die durch einen weiten Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre hervorgerufen wird, lässt sich durch eine entsprechende Ernährung leicht in den Griff bekommen. Dabei gibt es einmal die Möglichkeit, die Nahrungsaufnahme präventiv, also vor dem eigentlichen Erscheinen des Symptoms zugunsten einer beschwerdefreien Lebensweise umzustellen, als auch im akuten Falle einer Erkrankung die Ernährung anzupassen. Die erstgenannte Variante ist zu empfehlen, da Sodbrennen manchmal nicht nur bei einer Entzündung der Speiseröhre aufhört, sondern schlimmstenfalls auch eine Krebserkrankung (Speiseröhrenkrebs) nach sich ziehen kann.

Der Schlüssel gegen Sodbrennen

Der Schlüssel gegen Sodbrennen ist eine säurearme Ernährung. Grün ist das Stichwort. Gemüse beinhaltet basische Stoffe, die Säure neutralisieren und so den Körper unterstützen kann. Salate und Blattgemüse (mit der Ausnahme von Spinat) sind dabei als Spitzenreiter in der Prävention von Sodbrennen zu nennen. Vor allem die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium, die auch als Tablettenform erhältlich sind (Nahrungsergänzungsmittel), schaffen Abhilfe, da sie als Kationen die für das säurehaltige Milieu verantwortlichen Wasserstoffprotonen binden und neutralisieren. Als besonderer Vertreter gilt die Banane, da sie einen hohen Gehalt an eben solch basenbildenden Stoffen aufweist.

Bei starken akuten Beschwerden ist der Verzehr von rohem Sauerkraut ein bewährtes Hausmittel, da es die Verdauung anregt. Außerdem sind Kräutertees zur Beruhigung und Regulierung der Magenfunktion geeignet.

Verzicht auf säurehaltige Lebensmittel

Säurearme Ernährung bedeutet allerdings nicht nur, dementsprechend säurearme Produkte in die tägliche Ernährung zu integrieren, sondern auch, alltägliche und geläufige Lebensmittel, die eine hohe Konzentration von Säure aufweisen oder die Bildung von Säure begünstigen, aus dem Speiseplan zu streichen.

Dazu gehören viele Milchprodukte wie Käse oder Milch, Fleisch in Form und Variation, Zucker (Softdrinks, Süßigkeiten), Weißmehl (Nudeln, Backwaren etc.), fetthaltige Nahrungsmittel (Pommes, Mayonnaise), Eier, Zitrusfrüchte, Kohlensäure (Mineralwasser/Sprudel), Kaffee, Alkohol und Nikotin.

Als vereinfachte Faustregel kann man sagen, dass alles, was einem nach dem Essen schwer im Magen liegt, Sodbrennen begünstigt. Des Weiteren ist es ratsam, die Portionen insgesamt kleiner zu halten als sonst, und dafür lieber eine kleine Mahlzeit zwischendurch einzuschieben, damit der Magen bei der Verdauung nicht überfordert wird.

Im Übrigen ist es nicht ratsam, säureneutralisierende Medikamente einzunehmen, die zur Behandlung von akuten Beschwerden gedacht sind, da sie auf längere Sicht den Magen konditionieren und so eine Beschleunigung und einen Anstieg der Produktion natürlicher Magensäure fördern.

Medikamente

Neben dem Hausmittel Natriumhydrogencarbonat (ein Antazid, auch bekannt als doppeltkohlensaures Natron oder Bicabonat) für leichte Fälle gibt es drei Gruppen von Medikamenten für Menschen,die immer wieder an Sodbrennen leiden.

  • Antazida wie Aluminium- und Magnesiumhydroxid binden die Magensäure und neutralisieren sie in gewissem Rahmen. In den letzten Jahren werden sie mehr und mehr durch eine neue Gruppe ersetzt, die
  • Protonenpumpenhemmer. Sie hemmen die Säureproduktion direkt im Magen, wirken länger und effektiver als Antazida und sind in der Regel gut verträglich.
  • H2-Blocker blockieren ebenfalls die Produktion von Magensäure, nutzen jedoch einen anderen Mechanismus als Protonenpumpenhemmer.

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen in der Schwangerschaft (Foto: Jarek Joepera | iStock | Thinkstock)

Mit dem positiven Schwangerschaftstest kommt nicht nur die Freude auf den neuen Erdenbürger ins tägliche Leben, sondern auch eine ganze Reihe von Sorgen. Und nicht zuletzt auch körperlichen Beschwerden, die werdenden Mütter schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft schon schwer zusetzen können. Neben der berüchtigten Schwangerschaftsübelkeit, die in der überwiegenden Anzahl der Fälle nach Ablauf des ersten Trimesters wieder verschwindet kann ein unangenehmes Sodbrennen über die vollen neun Monate hinweg den Alltag beeinträchtigen und Umstellungen im Lebensstil fordern. Woher das Sodbrennen während der Schwangerschaft kommt, wo seine Ursachen liegen und was Betroffene dagegen tun können beleuchtet dieser Beitrag.

Veränderter Hormonhaushalt begünstigt Sodbrennen

Charakteristisch für das Sodbrennen ist das Gefühl, aufsteigende Magensäure in der Speiseröhre zu spüren. Gegebenenfalls fühlen Betroffene einen Druck hinter dem Brustbein und den Drang, sich zu räuspern, denn die Säure greift die empfindliche Schleimhaut bei jedem Kontakt an. Spätestens im dritten Trimester der Schwangerschaft sind etwa 70 Prozent der Schwangeren von Sodbrennen betroffen. Die tatsächliche Ursache des Sodbrennens während der Schwangerschaft besteht jedoch aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

Bereits frühzeitig im Schwangerschaftsverlauf einsetzendes Sodbrennen ist in vielen Fällen auf den erhöhten Progesteronspiegel zurückzuführen. Die Plazenta, die das heranwachsende Baby mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, produziert außerdem das Hormon Progesteron, welches muskelentspannende Wirkung besitzt. Da es nicht nur in der Gebärmutter wirkt, sondern im ganzen Körper kann dieser muskelentspannende Effekt auch am Magen beobachtet werden, denn dieser arbeitet während der Schwangerschaft langsamer, was Sodbrennen begünstigt. Zusätzlich wird der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre durch den erhöhten Progesteronspiegel durchlässiger für Magensäure und bietet einem Aufsteigen weniger Widerstand.

Mit weiterem Fortschreiten der Schwangerschaft spielt bei der Entstehung von Sodbrennen neben dem veränderten Hormonspiegel auch die rein physikalische Komponente eine zunehmende Rolle. Schließlich wächst das Baby im Bauch der Mutter jeden Tag ein Stückchen mehr und hat daher einen steigenden Platzbedarf im Bauchraum. Je größer das Baby im Laufe der Schwangerschaft wird, desto stärker verdrängt es die Bauchorgane. Auch der Magen wird zunehmend zusammengedrückt, wodurch auch das Auftreten von Sodbrennen wahrscheinlicher wird.

Was tun bei Sodbrennen in der Schwangerschaft?

Wer vor allem nachts unter dem lästigen Sodbrennen leidet kann mit einer Hochlagerung des Oberkörpers in vielen Fällen schon viel erreichen. Mit einem zusätzlichen Kissen oder einem hochstellbaren Kopfteil wird der Magensäure das Aufsteigen rein physikalisch erschwert. Betroffene sollten vorbeugend eher kleine, leicht verdauliche Abendmahlzeiten einnehmen, denn dadurch wird der Magen entlastet und nicht zur Produktion überschüssiger säure angeregt. Um dem Sodbrennen in der Schwangerschaft generell vorzubeugen gilt es, alle Speisen und Getränke, die den Magen belasten könnten oder Reizstoffe enthalten, durch leicht bekömmliche Alternativen zu ersetzen oder gleich ganz wegzulassen. Übermäßig Saures oder Reizendes kann den Magen zur starken Säureproduktion anregen und Sodbrennen fördern. Zu den Risikofaktoren zählen daher im Besonderen scharfe, süße und fette Speisen sowie mit Kohlensäure versetzte Getränke. Auch säurehaltige Getränke wie beispielsweise Kaffee können Sodbrennen auslösen. Sollte es trotz aller präventiven Maßnahmen trotzdem zu Sodbrennen kommen, können säurebindende Hausmittel, wie beispielsweise eine kleine Portion Haferflocken, Mandeln oder sogar Heilerde Linderung verschaffen. Säurebindende Medikamente sollten ebenso wie alle anderen Medikamente während der Schwangerschaft nur nach Abstimmung mit dem behandelnden Gynäkologen eingenommen werden.

Gerade, wer unter Sodbrennen in der Schwangerschaft leidet, sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen seine Essgewohnheiten beobachten und vor allem viel Zeit für die Mahlzeiten einplanen, denn auch hastiges essen in Stresssituationen kann Sodbrennen hervorrufen.

Mit anderen Worten: Sodbrennen in der Schwangerschaft

Nicht zufrieden mit den Infos? Ein anderer Autor hat nochmal alles Wichtige zum Thema für Dich zusammengefasst:

Viele Menschen haben von Zeit zu Zeit Sodbrennen und leiden unter diesem lästigen Gefühl. In der Schwangerschaft ist dieses Gefühl für viele Frauen nicht nur sehr störend, sondern es kann auch zu negativen Folgen für die Gesundheit kommen. Sodbrennen entsteht dadurch, dass die Magensäure in die relativ empfindliche Speiseröhre gelangt. Die folgenden Symptome hängen stark von der Belastung der Speiseröhre ab. Je nach individuellem Fall klagen die Betroffenen über Schmerzen, Krämpfe oder über einen sauren Geschmack. Schwangere Frauen können vom Sodbrennen wesentlich öfters betroffen werden. Dies liegt daran, dass die Gebährmutter immer mehr von unten gegen den Magen drückt und als Folge die Magensäure auch nach oben gedrückt wird. Durch Speisen wird der Mageninhalt immer kleiner und es folgen Probleme.Schwangere Frauen müssen, um Sodbrennen zu bekommen, nicht krank oder geschwächt sein. Auch gesunde Frauen können dieses unangenehme Gefühl während der Schwangerschaft bekommen. Es gibt einige wichtige Punkte, die Schwangere unbedingt beachten sollten. Damit können sie das Risiko Sodbrennen zu bekommen so gering wie möglich halten. Während der Schwangerschaft müssen die Betroffenen darauf achten, so wenige wie möglich Fett zu sich zu nehmen und auch nicht zu schnell zu essen. Süßigkeiten, Limonaden oder Kohlensäure erhöhen das Risiko auf Sodbrennen beträchtlich und sollten konsequent vermieden werden. Ganz schlecht in der Zeit der Schwangerschaft sind auch Alkohol, Zigaretten und Kaffee. Um Sodbrennen so gut wie möglich vermeiden zu können, ist es von Vorteil, langsam zu essen und nur kleine Portionen über den Tag zu sich zu nehmen. Wird täglich Milch getrunken, so kann das Risiko weiter verringert werden.

Tipps gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft

Kommt es dennoch während der Schwangerschaft zu Sodbrennen, so gibt es einige Tipps, die für schnelle Hilfe sorgen. Gegen Sodbrennen helfen unter anderem Haferflocken, wie oben erwähnt Milch und auch Weißbrot. In manchen besonderen Fällen kann auch das Kauen von Nüssen hilfreich sein. Diese Nahrungsmittel können die zusätzliche Säure zuverlässig neutralisieren. Hilft dies alles nichts, so müssen die schwangeren Frauen zu einem Antacida von einer Apotheke greifen. Viele Experten und auch Ärzte empfehlen Mittel wie zum Beispiel Rennie für diesen Zweck. Für eine Einnahme während der Schwangerschaft eignen sich am besten Tabletten ohne einen Aluminiumzusatz. Das Sodbrennen sollte nach einer Einnahme nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Helfen diese Tabletten aber auch nicht, so sollten sich die Betroffenen am besten von einem Arzt untersuchen lassen. Auch bei einem regelmäßigen Sodbrennen entstehen in der Regel keine negativen Folgen für die Frauen oder für die ungeborenen Babys.

Sodbrennen – Wann zum Arzt

Ein gelegentlich auftretendes Sodbrennen kann allerdings den einfachen Grund haben, dass die Ernährung punktuell zu scharf ausfällt. Damit verschwinden die Symptome eines Sodbrennens auch wieder, wenn eine milder gewürzte und Magen freundliche Ernährung gewählt wird. Ein ständig auftretendes Sodbrennen und die beschriebenen Symptome als dauerhaft auftretende Symptome deuten jedoch auf ein Magen- oder Stoffwechselproblem hin, dessen Ursache man unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen sollte. Das heißt, dass man die erst einmal vage unangenehmen Symptome des Sodbrennens weder dramatisieren sollte, wenn sie nur gelegentlich auftreten, noch sie bagatellisieren sollte, wenn sie zu einem steten „Begleiter“ des Essens werden.

Sebastian Fiebiger: Hattet Ihr schon mal Sodbrennen? Wie seid Ihr es wieder losgeworden? Schreibt uns Eure Tipps und Erfahrungen. Direkt in den Kommentaren unter diesem Artikel.

3 Kommentare 21.08.2018 Wichtige Hinweise
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
4,50 von 1-56 Stimmen
Loading...

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es erst 3 Kommentare. Schreib uns Deine Meinung!
  • 🕝 Anja

    Bei mir wirkt Natron prima. Ich bekomme von Schokolade, Wein und O-Saft oft Sodbrennen. Ich nehme dann einfach eine gute Messerspitze Natron auf ein Glas Wasser und der Schmerz verschwindet fast sofort.

  • 🕝 Anonymous

    Guten Morgen. Seid Jahren nehme ich Nexium ein wegen Reflux. Jetzt habe ich gelesen wie schädlich dieses Medikament ist. Wie komme ich davon los. Wenn ich all den Negativschlagzeilen glauben kann kämen ja all meine Beschwerden von den Medikament. Zum Beispiel Schwindel . Vergesslichkeit Knochenschmerzen .Schlaflosigkei usw.
    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

  • 🕝 Anonymous

    Wenn ich Sodbrennen habe (kommt zum Glück nur sehr selten vor) trinke ich einfach so schnell wie möglich Massen an Wasser. Bestimmt so einen Liter innerhalb von 30 Minuten. Das hat bisher prima geholfen.

Dein Kommentar:
« Nerv eingeklemmt: Was tun? – Schnelle Hilfe und Symptome
» Augenlid zuckt – Was steckt hinter Augenlidzucken?