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Depressionen

Studie: Macht Schokolade depressiv?

Einer amerikanischen Studie zufolge essen depressive Menschen mehr als doppelt soviel Schokolade wie Gesunde. Unklar ist allerdings – wie so oft – die Kausalität.

Macht Schokolade glücklich oder depressiv?

Macht Schokolade glücklich oder depressiv? (Foto: Aaron Amat | Shutterstock)

Es ist eine Suche nach Ursache und Wirkung – die Entscheidung zwischen Henne und Ei. Verursacht Schokolade Depressionen oder wird sie nur als „Trostpflaster“ bei bereits bestehenden Verstimmungen benutzt? Eines ist jetzt allerdings klar: Depressive essen wesentlich mehr Schokolade als ihre gesunden Zeitgenossen. Das haben amerikanische Wissenschaftler in einer Studie mit 1.000 Menschen festgestellt.

Die Forscher der „University of California“ fanden heraus, dass Depressive einen deutlich erhöhten Schokoladenkonsum haben. Sie essen durchschnittlich 12 Tafeln pro Monat. Bei gesunden Menschen sind es lediglich 5 Tafeln. Ob die Schokolade aber als Ursache der Depressionen in Frage kommt, diese verstärkt oder abmildert, haben die Wissenschaftler bislang nicht herausgefunden.

Der erhöhte Konsum scheint jedenfalls spezifisch für Schokolade zu sein. Bei anderen fettigen oder kohlenhydratreichen Lebensmitteln stellten die Forscher keine Auffälligkeiten fest.

Depression

In Deutschland leiden rund 4 Millionen Menschen an Depressionen. Rund 10 Millionen Menschen, die heute im Alter von höchstens 65 sind, haben in ihrem Leben schon einmal eine Depression durchlebt. Die Tendenz ist steigend. In modernen Industriegesellschaften ist die Depression auf dem Vormarsch.

Schokolade

Die Deutschen konsumieren pro Kopf über 11 Kilogramm Schokolade pro Jahr und werden darin nur noch von der Schweiz übertroffen. Zum Vergleich – in den USA sind es nur 5,2 Kilogramm, in Japan gar nur 2,2.

Kommentar:

Ursache und Wirkung werden schwer zu isolieren sein, denn da kommen viele Sachen zusammen:

  • Gerade Übergewichtige essen häufig Schokolade und fühlen sich danach schlecht, weil sie damit ihrer Figur schaden. Der „Figurfrust“ sorgt häufig dafür, dass noch mehr Schokolade gegessen wird, um sich zu „trösten“. Es entsteht eine Spirale, die häufig in Depressionen und einer tiefen Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper endet.
  • Einsame Menschen essen gerne Schokolade, sind aber auch häufig depressiv.
  • Hoher Schokoladenkonsum spricht generell für eine wenig ausgewogene Ernährung.
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Kommentare:
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  • 🕝 Nina

    Die Studie ist so ziemlich für die Tonne!
    Ein extrem wichtiger Faktor bei dieser Studie wäre gewesen ob die depressiven Menschen Medikamente wie Anti-Depressiva nehmen müssen. Viele erhöhen erwiesenermassen die Lust auf süsses, insbesondere Schokolade, und verändern den Stoffwechsel was das Gewicht erhöht. Unter diesem Aspekt ist es logisch, dass Depressive automatisch mehr Schokolade essen.

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