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Behandlung

Heuschnupfen: Was hilft wirklich?

Heuschnupfen

Heuschnupfen (Foto: wavebreakmedia | Shutterstock)

In diesem Artikel: Wie man herausfinden kann, was den Heuschnupfen auslöst, wie man ihm vorbeugen kann, wie man ihm zuleibe rückt, wenn er schon da ist und was Milben damit zu tun haben.

ICD-10: J30 Vasomotorische und allergische Rhinopathie

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, HNO, Allergologe

Lesezeit: 4 Minuten

Für alle Betroffenen wird es in diesen Zeiten des Frühlings wieder ein alt bekanntes Thema sein: Heuschnupfen. Eine triefende Nase, verquollene Augen und einfach nur ein unangenehmes Gefühl sobald man das Haus verlässt. Etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter den allergiebedingten Beschwerden, die Einem das schöne Wetter vermiesen können. Doch was kann man tun, damit man auch mit Allergie die warme Zeit des Jahres genießen kann?

Heuschnupfen: Die Auslöser

Heuschnupfen kann viele verschiedene Auslöser haben, sind Diese dem Betroffenen jedoch nicht bekannt, ist eine Allergietest beim Arzt besonders hilfreich. Hierbei wird ermittelt, auf welche Pflanzenpollen oder andere Stoffe der Patient allergisch reagiert. Nur wenn bekannt ist, um welchen Auslöser es sich handelt, kann eine spezielle Behandlung erfolgen und der Allergiker selbst aktiv werden um die Beschwerden zu lindern. Wichtig bei Diagnose und Behandlung sind dabei die Zeit, in der der Heuschnupfen auftritt und die verantwortliche Substanz.

Mit beiden Informationen kann man sich dann darauf einstellen, wann genau die verhassten Niesattacken zu erwarten sind. Als erste Maßnahme kann man nun versuchen die auslösenden Stoffe zu meiden. Da das jedoch nicht immer möglich ist, können Nasentropfen oder Präparate für entzündete Augen die Beschwerden lindern. Auch natürliche Arzneimittel können gegen Heuschnupfen verwendet werden. Substanzen aus dem so genannten Schwammkürbis oder Luffa setzt man im Kampf gegen den Heuschnupfen ein.

Heuschnupfen: Man kann einiges tun

Doch man kann auch einiges tun, damit die allergische Reaktion gar nicht erst auftritt oder zumindest stark abgeschwächt wird. Gerade im Frühling und Sommer gibt es Vorhersagen über den aktuellen Pollenflug. Hier kann man sich informieren, ob gerade die betreffenden Pflanzenpollen auftreten, auf die man allergisch reagiert. Damit die Schwebstoffe nicht ins Haus gelangen können, sollten Fenster und Türen möglichst geschlossen gehalten werden.

Täglich die Haare waschen

Es ist außerdem in diesem Zeitraum empfehlenswert, sich täglich die Haare zu waschen bevor man schlafen geht. Pollen setzen sich nämlich verstärkt in den Haaren ab und können durch das Waschen entfernt werden. Der Allergiker kann dann beruhigt einschlafen, anstatt seine Nacht mit Niesen zu verbringen. Zusätzlich sollte man sich vor dem Schlafengehen nicht direkt am Bett entkleiden, da sich auch in der Kleidung im Laufe des Tages die Pollen sammeln können. Wichtig ist bei Heuschnupfen auch, auf eine gut befeuchtete Nase zu achten. Hierfür gibt es die verschiedensten Nasensprays. Aber auch eine so genannte Nasendusche kann helfen. Mit speziellem Salz angereichertes Wasser durchspült dabei den gesamten Nasenraum und reinigt die Nase auch auf diese Weise.

Arztbesuch & Hypersensibilisierung

Helfen alle eigenen Behandlungen nicht gegen die Beschwerden, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Gerade bei sehr starken Reaktionen ist dies oft unvermeidbar. Der Spezialist ist dann in der Lage, die Situation genau einzuschätzen und die entsprechenden Präparate zu verschreiben. Verbindet sich eine asthmatische Reaktion mit den tränenden Augen und der laufenden Nase, ist eine zusätzliche Behandlung mit Antiasthmatika von Nöten. Oftmals wird auch eine Methode durchgeführt, die den Patienten in verstärkter Form mit dem Allergiker in Berührung kommen lässt. Von dieser Hypersensibilisierung verspricht man sich, dass die Überreaktion auf den Stoff abnimmt. Das hierzu verwendete Präparat kann auf jeden Betroffenen individuell abgestimmt werden. Vor allem wenn man auf mehr als nur einen Stoff allergisch ist, wird die Mischung entsprechend angefertigt.

Milben in Verdacht?

Treten Allergiebeschwerden über das ganze Jahr auf, handelt es sich bei den Auslösern meist um Milben oder Hausstaub. In akuten Fällen greift man hier auf eine Langzeittherapie zurück, bei der durch Injektionen die Substanzen im Sinne der Hypersensibilisierung zugeführt werden.

Die Möglichkeit der Behandlungen ist vielfältig und auch von der Ausprägung des Heuschnupfens abhängig. Aber mit guter Vorbereitung und Vorbeugung kann man schon Einiges erreichen um doch noch unbeschwerte Nachmittage im Park verbringen zu können.

Patientenerfahrungen

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Leidest Du unter Heuschnupfen?

Was hast Du schon dagegen unternommen? Hat es geholfen? Warst Du schon beim Arzt? Beim Hausarzt oder beim Allergologen? Was hat der unternommen? Wirst Du behandelt? Wie? Erfolgreich?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

Kommentieren? 12.06.2019 Wichtige Hinweise
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