Abnehmen & Diät
Sport & Abnehmen – Mit Bewegung zur Bikini-Figur

Abnehmen mit Sport

Abnehmen mit Sport (Foto: ESB Professional | Shutterstock)

Es ist immer dasselbe. Der Frühling kommt, die Sonne zeigt sich – und fast jede Frau denkt voller Reue an Dominosteine, Gänsebraten, Champagner und die täglichen Naschereien, die im Büro, im Auto oder in der Küchenschublade griffbereit herumliegen. Kurz: das schlechte Gewissen meldet sich, weil Figur und Bikini irgendwie nicht harmonieren.


⚠ Soviel Kalorien verbrauchen beliebte Sportarten

Dem schlechten Gewissen folgt eine Art Wut, und danach kommt es zum wilden Entschluss: in den nächsten zwei Wochen PASSIERT HIER GANZ VIEL!!!

Nur – was?

Dass Diäten viel versprechen und wenig halten, wissen inzwischen fast alle Abnehmwilligen. Natürlich sollte man sich in einem ersten Schritt seine Ernährung ansehen und einiges ändern: Es kann sicher nicht schaden, mehr Obst und Gemüse zu essen, Süßigkeiten zu reduzieren (nicht komplett verbieten!), regelmäßig zu essen und vor allem nicht schon beim Frühstück den größten Fehler zu begehen, nämlich es ausfallen zu lassen. Besser, man achtet auf die Kalorien, die man täglich zu sich nimmt und vor allem auch darauf, wie viele man verbraucht.

Traumfigur: Vernünftig essen reicht nicht

Denn für eine klasse Figur reicht es nicht aus, vernünftig zu essen, und wenn man sich einmal vor Augen hält, dass auch schlanke Frauen – oft zum Erstaunen ihrer Umwelt -jammern „ich bin zu dick“, dann fällt der Groschen: Sport ist das Zauberwort. Eine Art allgemeine Schlaffheit, insbesondere der Bauch-, Po- und Beinmuskulatur, ist es, die in einem Bikini nicht gerade positiv auffällt. Dagegen hilft keine Diät, dagegen hilft nur Training. Muskelaufbau. Bewegung… oh Gott, wie langweilig! Schnelle Erfolge sind es, die man sehen will und außerdem hat der moderne Mensch eigentlich, ganz insgeheim, gar keine Lust mehr auf Sport. Schweißtreibend, anstrengend, schmerzend und oft genug frustrierend sind all diese Aktivitäten. Ganz zu schweigen von peinlichen Auftritten, die der ungeübte Sportler dem feixenden Publikum bietet.

Das alles muss nicht sein

Wer sich klug auf seine sportlichen Einsätze vorbereitet und bei der Wahl der Sportart pingelig ist, der wird bald ganz anders denken. Kluge Vorbereitung bedeutet, sich nicht zuviel vorzunehmen, sondern Zeiten und Schwierigkeitsgrade festzulegen, die auch einzuhalten sind. „Von null (also reiner Schreibtischarbeit) auf hundert“ (also den Ironman durchzuziehen) – das ist keine gute Idee. Kleine Erfolge, die man erreicht, motivieren. Große Erfolge sollte man nur im TV bewundern, alles andere erhöht den Frustfaktor.

Welche Sportart ist nun die richtige?

Hier sollte jeder wirklich nur nach seinen Wünschen entscheiden. Es bringt nichts, der Freundin zuliebe dreimal die Woche ins Schwimmbecken zu springen, wenn man selbst eine ausgeprägte Wasserscheu empfindet. Das regelmäßige Schwimmen wird bald nicht mehr durchgehalten und ein Ersatz für diesen Sport selten gesucht, da man ja die Erfahrung gemacht hat „Sport ist doof“. Es gibt ungezählte Möglichkeiten, seinen Körper bikinireif zu trainieren, man muss nur die richtige finden. Joggen beispielsweise ist eine gute Sache, wenn man sich gern an der frischen Luft bewegt. Man kann sich schnell und problemlos dem Sport widmen: Kurzer Klamottenwechsel – im Vergleich zum Eishockeyspieler geht das hier ruckzuck – die richtigen Schuhe an die Füße und los geht es. Untrainierte sollten allerdings auch hier nicht übertreiben, sondern lieber ruhiger starten. Walking ist dann eine effektive Alternative, Kondition auf- und Fett abzubauen. Der Kalorienverbrauch, leicht nachvollziehbar über Tabellen z.B. im Internet, ist natürlich unterschiedlich. Eine Viertelstunde mäßig schnelles Joggen verbrennt 187 Kalorien, eine Viertelstunde Walking 100. Die knapp 90 Kalorien weniger zählen für Untrainierte aber mehr, denn das Frusterlebnis wird vermieden, der Erfolg ist schon bald sichtbar. Mit der Zeit kann man das Walking-Pensum langsam erhöhen. Wer mag, wechselt später zum Jogging. Und die Skeptiker, die jetzt einwenden, dass Joggen und Walken doch nichts mit dem Bauch zu tun haben, die irren: Der Kalorienverbrauch und der Trainingseffekt erstrecken sich auf den ganzen Körper. Gezielte Übungen, die Bauch und Po straffen, findet man im klassischen Fitnesstraining, das man am besten unter Anleitung im Fitnesscenter absolviert. Schon eine Viertelstunde verbrennt gut 170 Kalorien, was übrigens kein Freibrief für den nächsten Schokoriegel sein sollte.

Tai Chi, Pilates und Joga sind Bauchstraffer

Tai Chi, Pilates oder Joga sind ebenfalls fantastische Bauchstraffer und helfen außerdem, das Körpergefühl positiv zu beeinflussen. Der Kalorienverbrauch kommt dem einer intensiven Gymnastik gleich und liegt etwa bei 100 pro Viertelstunde.

Einen bequemen Weg gibt es nicht

Es ist zwar kein bequemer Weg, sich die Bikinifigur mit Sport zu erarbeiten, aber jeder Tag, jede Stunde führt ein Stückchen weiter. Und weil Sport sexy macht und die Stimmung hebt, gehören schlechtes Gewissen, Wut und übertriebene Vorsätze so bald der Vergangenheit an.


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