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Forschung & Studien
Nierenversagen: Gentherapie statt Dialyse?

Dialyse

Bald weniger Dialyse-Patienten durch Gentherapie? (Foto: Tyler Olson | Shutterstock)

Mit über 500 Millionen Betroffenen weltweit, rangiert das chronische Nierenleiden auf den vorderen Rängen der häufigsten chronischen Erkrankungen. Auch in Deutschland sind rund 10 Prozent der Bevölkerung von einer Nierenschwäche betroffen.

Neue Therapieansätze erhoffen sich Mediziner von einer Untersuchung der Zusammenhänge zwischen bestimmten Genkonstellationen und dem chronischen Nierenversagen.

Forscher der Universität Greifswald haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team von Wissenschaftlern rund 67.000 Menschen untersucht, um Genvariationen zu identifizieren, die das Risiko eines Nierenversagens erhöhen.

Chronisches Nierenversagen: Gene entscheiden, wer erkrankt

Zwar sind die Ursachen des Nierenleidens in unseren modernen Industriegesellschaften schon lange bekannt – Diabetes, und Bluthochdruck sind die wichtigsten Risikofaktoren –  jedoch gibt es Hinweise darauf, das Patienten mit bestimmten genetischen Dispositionen trotz dieser Grunderkrankungen keine Nierenschwäche entwickeln.

Die Greifswalder Forscher wollen die Erkenntnisse nutzen, um die Dialyse irgendwann überflüssig zu machen. Ein frühes Erkennen des genetischen Risikos ermögliche eine individuelle Therapie der Patienten. Gleichwohl weisen die Forscher darauf hin, dass es bis dahin noch ein weiter Weg sei.

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