Mit Situps zum Waschbrettbauch?Fett verbrennen am Bauch: Kann man mit Sit-Ups gezielt abnehmen?

Wir verraten, ob es möglich ist, mit Sit-Ups allein am Bauch abzunehmen und was man sonst noch für einen Waschbrettbauch tun kann.

Situps allein machen keinen flachen Bauch

Situps allein machen keinen flachen Bauch (Foto: Maridav | Shutterstock)

Wer seine Bauchmuskeln regelmäßig trainiert, wird irgendwann ein ansehnliches Sixpack haben, so lautet zumindest eine weitverbreitete Meinung. Unzählige Menschen kämpfen sich deshalb täglich durch ein Bauchprogramm und absolvieren hunderte von Sit-ups. Mindestens ebenso viele geben nach einiger Zeit wieder auf, weil die athletische Körpermitte unverschämt lange auf sich warten lässt, und stellen sich die Frage, warum all die Arbeit nicht fruchten will. Der Fehler liegt im System.

Mit Sit-Ups zum Sixpack?

Sit-Ups und Crunches gehören zweifelsohne zu den beliebtesten Übungen, die die Sportwelt zu bieten hat. In nahezu jedem Programm sind sie zu finden und besonders Neulinge quälen sich gern rumpfbeugend durch das Bauchtraining. Kein Wunder, schließlich steht die Bewegung im Verdacht, für eine sportliche Front zu sorgen. Es heißt, man könne damit gezielt die Fettpölsterchen am Bauch bekämpfen. Leider ist dieses Gerücht mehr vom Glauben als von Tatsachen inspiriert, denn Sit-ups allein haben noch keinem Sportler zu einem Sixpack verholfen.

Zwar lassen Bauchübungen die Muskulatur wachsen und machen sie so besser sichtbar, die darüber liegende Fettschicht bleibt aber unangetastet. Allerdings ist eben diese verantwortlich, wenn die Muskeln nicht zur Geltung kommen. Auch unzählige Sit-ups können daran nichts ändern, da Fett nicht gezielt am Bauch verbrannt werden kann. Wo die Reserven angetastet werden, entscheidet unser Körper unabhängig von den trainierten Bereichen. Um das Sixpack also tatsächlich sichtbar zu machen, müssen die Fettreserven am gesamten Körper abgebaut werden. Nur dann wird auch der Bauch mit Sicherheit von seiner Speckschicht befreit.

Bewegung und Ernährung

Eben dafür sind Sit-ups aber nicht geeignet. Als Isolationsübung, die beinahe ausschließlich die Bauchmuskulatur anspricht, liegt die Belastung auch bei hohen Wiederholungszahlen noch zu niedrig, um sich merklich auf die Energiebilanz auszuwirken. Anstatt das Training also einzig und allein auf den Bauch zu konzentrieren, sollte der ganze Körper in den Fokus rücken. Besonders effektiv sind dabei komplexe Übungen wie Kniebeuge, Liegestütze und Klimmzüge, da diese eine Vielzahl von Muskeln beanspruchen und sich dadurch deutlich stärker auf den Energiebedarf auswirken. Eine Alternative zum Muskelaufbau stellen Ausdauersportarten dar, bei denen ebenfalls viele Kalorien in kurzer Zeit verbraucht werden. Kombiniert man Herz-Kreislauf- und Krafttraining, wirkt sich das noch stärker aus.

Damit sich diese Mühen auch tatsächlich lohnen, muss zudem die Ernährung stimmen. Übersteigen die aufgenommenen Kalorien den täglichen Bedarf, kann auch das beste Sportprogramm nichts ausrichten. Kalorienzählen muss man deshalb aber nicht unbedingt. Wer darauf achtet, nicht zu viele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen und gleichzeitig eiweißreich isst, wird auch ohne festen Ernährungsplan ans Ziel kommen.

Machst Du Situps? Warum? Was tust Du sonst für eine gute Figur? Hast Du damit Erfolg? Her mit Deinen Tipps! Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

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