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Die richtigen Übungen zum Loswerden

Reiterhosen wegtrainieren

Reiterhosen: Ihre Ursache ist zwar genetisch, dennoch kann man ihnen mit Sport entgegenwirken

Reiterhosen: Ihre Ursache ist zwar genetisch, dennoch kann man ihnen mit Sport entgegenwirken (Foto: Antonio Guillem | Shutterstock)

In diesem Artikel: Was man Reiterhosen wirklich loswerden kann, welche Übungen besonders geeignet sind, um ihnen entgegen zu wirken und wo die Grenzen des Wegtrainierens liegen.

ICD-10: E65 Lokalisierte Adipositas

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner

Lesezeit: 5 Minuten

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Als Reiterhosensyndrom wird eine übermäßige Fettansammlung an den seitlichen Oberschenkeln bezeichnet. Diese Störung der Fettansammlung tritt vor allem bei Frauen auf, und hat nichts mit dem Gewicht der Frauen zu tun, da von dieser Störung nomalgewichtige und auch übergewichtige Personen betroffen sind. Je nach Schweregrad sind zusätzlich Dellen erkennbar, die auf eine Verklebung der Fettzellen hinweisen. Der Name Reiterhosensyndrom wurde von der Hose für Reiter abgeleitet, da sie an den äußeren, oberen Oberschenkeln sehr weit geschnitten ist.

Reiterhosen – Ursache ist genetisch

Zunächst einmal ist dabei zu betonen, dass Reiterhosen stark von der genetischen Veranlagung abhängig sind. So können diese selbst bei konsequenter Ernährung und hartem Training zumindest rudimentär bestehen bleiben, weshalb deren Akzeptanz unumgänglich ist.

Bei gering oder mäßig ausgebildeten Fettansammlungen an den oberen, äußeren Oberschenkeln sollten die Betroffenen regelmäßig Ausdauersport treiben. Weiterhin sind gezielte Übungen für die seitlichen Oberschenkelmuskeln zu empfehlen. Ganz wichtig für den Erfolg ist hierbei ein konsequent durchgeführtes regelmäßiges Training.

Als Ausdauersport ist Jogging, Walking und Nordic Walking bestens geeignet. Die dabei vermehrte Durchblutung des Körpers bewirkt eine deutliche Erhöhung der Stoffwechseltätigkeit. Durch diese Stoffwechseltätigkeit werden Stoffwechselendprodukte besser über das Blut- und Lymphsystem abtransportiert.

Sport gegen Reiterhosen

Übungen: Mit Nordic Walking gegen Reiterhosen

Übungen: Mit Nordic Walking gegen Reiterhosen (Foto: Jacek Chabraszewski | Shutterstock)

Nichtsdestotrotz existieren zwei sportliche Methoden, mit welchen deren Erscheinungsgrad reduziert werden kann. So ist zum einen die Reduktion des Körperfettanteils zu nennen. Die betroffene Person muss sich deshalb schlicht durch Ausdauersportarten bewegen, um abzunehmen und so auch die negative Erscheinung der Reiterhose positiv zu beeinflussen. Dabei sollte der Sportler vor allem auf Bewegungen setzen, welche die betroffene Region stark in den Bewegungsablauf integrieren. Im Falle einer Reiterhose wären dies beispielsweise Laufdisziplinen, welche für die natürliche positive Formung weiblicher Problemzonen sorgen.

Übungen gegen Reiterhosen

Neben Maßnahmen des Grundlagenausdauertrainings können auch noch spezielle Übungen zum Einsatz kommen, welche gezielt gegen diese Erscheinung wirken sollen. So sind dabei beispielsweise Rumpfbeugen oder Kniebeuge effektiv. Aber auch der Einsatz von Übungsreihen für Expander kann für gezielte Trainingsreize innerhalb dieser Körperregion sorgen. Bei derartigen Übungen kommt es allerdings nichtsdestotrotz lediglich zu einer Gewebsstraffung. Die Grundsubstanz, also quasi der Umfang, kann nur durch eine Fettreduktion des gesamten Körpers positiv beeinflusst werden.

Übungen aus der Seitenlage, in der das untere Bein leicht angewinkelt auf dem Boden liegt, und das obere Bein nach oben gehoben wird, kräftigen die seitlichen Oberschenkelmuskeln. Diese Übungen sollten einmal mit gestrecktem und dann mit gebeugtem Bein durchgeführt werden. Als Steigerung dieser Übungen kann die Anzahl der Wiederholungen erhöht werden. Durch das Anbringen von Gewichtsmanschetten an den Unterschenkeln während dieser Übungen ist ebenfalls eine Steigerung des Muskelaufbaus möglich.

Mit Gymnastikbändern können ebenfalls die seitlichen Oberschenkelmuskeln gekräftigt werden. Hierbei sind die Übungen aus der Seitenlage und aus dem Stand auszuführen.

Reiterhosen lassen sich selten komplett wegtrainieren

Reiterhosen lassen sich selten komplett wegtrainieren (Foto: Syda Productions | Shutterstock)

Weitere Maßnahmen gegen Reiterhosen

Zur Unterstützung des Abbaus der Fettzellen an den Oberschenkeln sollte unbedingt sehr viel Wasser oder Tee getrunken werden. Fachleute empfehlen hier eine Trinkmenge von mindestens zwei Litern.

Weitere Möglichkeiten, die den Fettabbau an diesen Stellen unterstützen, sind durchblutungsfördernde Maßnahmen, wie spezielle, tiefenwirksame Massagetechniken, Elektrostimulation kombiniert mit Ultraschall und wechselwarme Duschen oder Güsse.

Je nach Schweregrad kann eine Kompression durch spezielle Strümpfe angeraten sein. Übungen im Wasser unterstützen die Behandlung der Reiterhosen ebenfalls, da schon durch das Wasser eine Kompression auf die Problemzonen ausgeübt wird.

Umgang mit Reiterhosen

Insgesamt ist die Reiterhose eine optische Erscheinung, mit welcher viele Frauen zu kämpfen haben und gegen welche sportliche Maßnahmen nicht zwangsweise erfolgversprechend sind. Nichtsdestotrotz sollte man vor dem Fettabsaugen überlegen, ob man sich mit dieser Erscheinung nicht lieber anfreunden sollte. Letztlich ist die Eigenbetrachtung oftmals weitaus kritischer als die Einschätzung, mit welcher das soziale Umfeld oder der Partner die eigene Person wahrnimmt.

Fazit

Reiterhosen können nur durch ein regelmäßiges, konsequentes Training bekämpft werden. Dabei sind besonders ein Muskelaufbau der seitlichen Oberschenkelmuskulatur, sowie ein Ausdauertraining geboten. Dieses Training sollte durch Maßnahmen, die die Durchblutung anregen, unterstützt werden. Sollten die Reiterhosen sehr ausgeprägt oder schmerzhaft sein, empfiehlt es sich, dies einem Mediziner vorzustellen.

Hast Du auch mit Reiterhosen zu kämpfen?

Was unternimmst Du dagegen? Hilft es? Hast Du Tipps oder aufmunternde Worte für Betroffene?

Schreib und Deine Fragen, Ergänzungen und Erfahrungen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Wir freuen uns über Dein Feedback. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

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