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Fragen & Antworten

Ist Nasenspray in der Schwangerschaft erlaubt?

Nasenspray in Schwangerschaft?

Nasenspray in Schwangerschaft? (Foto: absolutimages | Shutterstock)

In diesem Artikel: Darf man in der Schwangerschaft Nasenspray benutzen? Was sollte man dabei beachten? Gibt es für Schwangere natürliche Alternativen?

ICD-10: O00-O99 Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Lesezeit: 4 Minuten

Nasensprays sind, wenn Sie nicht länger als zehn Tage und in möglichst niedriger Konzentration eingenommen werden, auch in der frühen Schwangerschaft erlaubt.

Dabei sollte in jedem Fall berücksichtigt werden, dass sich diese Schnupfenmittel bei längerem Gebrauch auch in den übrigen Körperorganen, wie beispielsweise den Blutgefäßen innerhalb der Plazenta konzentrieren können. Sie wirken dort gefäßverengend, stellen aber, in begrenzter Zeit benutzt, kein Problem für die Gesundheit von Mutter und Kind dar.

Meerwasser-Nasenspray und Spray für Säuglinge als Alternative

Vorrangig sollten die als harmlos geltenden Kochsalz- oder Meerwasser-Pump-Sprays bevorzugt werden. Auch die in niedriger Konzentration speziell für Säuglinge in den Apotheken gehandelten Nasensprays, sind mit ihren verdünnten Lösungen für die entzündlich befallenen Nasenschleimhäute von Erwachsenen noch stark genug.

Völlig unbedenklich sind diese Mittel, wenn sie einen möglichst hohen Anteil an hochwirksamen, pflanzlichen Naturstoffen wie Kampfer, Kiefernnadelöl und Menthol enthalten. Diese Bestandteile wirken abschwellend, kühlend, haben darüber hinaus noch eine leicht betäubende Wirkung und sind selbst für die meisten Allergiker ungefährlich. Auf Jodsalze soll generell verzichtet werden, da sie sich negativ auf die gesunde Entwicklung der kindlichen Schilddrüse auswirken.

Freie Atmung ist wichtig

Minimal vorhandene Nebenwirkungen dieser Medikamente sind immer noch günstiger, als eine verstopfte Nase, mit der schlecht geatmet und zu wenig an lebenswichtigem Sauerstoff für das Baby aufgenommen werden kann. Diese Meinung vertreten anerkannte Mediziner, wie die Kinderärztin Dr. Brigitte Holzgreve mit ihrer generellen Auffassung der strengen Indikationsstellung während der Schwangerschaft, wie sie den Beipackzetteln der Schnupfenmittel entnommen werden kann. Für den Fall, dass sich die Beschwerden nach ein bis zwei Wochen der regelmäßigen Einnahme von Nasensprays nicht verbessert haben, empfiehlt sich in jedem Fall die Rücksprache mit einem Arzt bzw. Apotheker.

Natürliche Alternativen

Neben den isotonischen Meersalzlösungen, die in den handelsüblichen Pump-Sprays als hauptsächliche Darreichungsform angewandt werden, bietet auch die Naturmedizin eine Fülle von alternativen Therapiemöglichkeiten. Seit Jahrhunderten bewährt hat sich ein mit Pfefferminzöl beträufeltes Leinentuch, dass über die Nase oder auf die Oberlippe gelegt wird. Allergiegeplagte Heuschnupfenpatienten schwören bei verstopfter Nase hingegen auf intensives Riechen an einem Stück Zwiebel, das die Schleimhäute bereits in kurzer Zeit abschwellen lässt.

Schwangere haben Alternativen zum klassischen Nasenspray

Schwangere haben Alternativen zum klassischen Nasenspray (Foto: Image Point Fr | Shutterstock)

Inhalation

Ebenfalls für schnelle Wirkung sorgen Inhalationen mit heißen Kochsalzlösungen, auch ein Schuss Apfelessig hilft zur sofortigen Lockerung der Atemwege, wie auch die oft diskutierte, heiße Hühnersuppe. Zink, Eisen und die im Huhn enthaltenen Vitamine sind gut für unser Immunsystem. Die Bildung weißer Blutkörperchen, die als Auslöser der Schwellungen und Entzündungen in der Nase gelten, wird blockiert, wie in repräsentativen Laborversuchen bewiesen wurde und der heiße Dampf wirkt darüber hinaus schleimlösend. Wer die vegetarische Lebensweise pflegt, bekommt seine Nase mit einem kräftigen, heißen Tee aus Schafgarbe, Meerrettich, Senf und Eukalyptus wieder frei, der sogar richtig lecker schmeckt und garantiert ohne die geringsten Nebenwirkungen zur erfolgreichen Therapie beiträgt.

Bist oder warst Du schwanger?

Hattest Du mit während der Schwangerschaft mit Schnupfen zu kämpfen? Was hast Du unternommen? Was hat Dir Dein Arzt geraten? Hat es geholfen? Hast Du Tipps, die hier fehlen?

Wir freuen uns auf Deine Fragen, Ergänzungen und Erfahrungen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Lesern.

Kommentieren? 05.06.2019 Wichtige Hinweise
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