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News & Forschung
Studie enthüllt: Obst und Gemüse schützen kaum vor Krebs

Nach medizinwissenschaftlichen Standards erstellt und geprüft. [Hinweise]
Obst und Gemüse

Obst und Gemüse sind gesund, beugen aber Krebs kaum vor
(Foto: lenetstan | Shutterstock)

Bisher ging man davon aus, dass ein hoher Obst- und Gemüsekonsum das Krebsrisiko senkt. Der Effekt ist aber nur sehr gering.

ICD-10: C00–C97 Bösartige Neubildungen

Lesezeit: 2 Minuten

Seit 1990 lautet die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO): „Esst viel Obst und Gemüse!“. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag gelten als optimal. Das „Five a Day“-Programm wird seitdem international propagiert. Diese Empfehlung, die auf Schätzungen aus Studienmaterial basierte, wird in einer neuen Untersuchung in arge Zweifel gezogen.

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Wissenschafter aus New York haben jetzt das vorhandene Studien-Material der EPIC-Studie (knapp 500.000 Teilnehmer) neu analysiert und kamen zu ernüchternden Ergebnissen. Lediglich um 3 Prozent sinkt das Krebsrisiko bei regelmäßigem Obst- und Gemüsekonsum.

Krebsrisiko sinkt durch Obst und Gemüse nur um 3 Prozent

Dabei hatte man sich Raten von 10 bis 30 Prozent versprochen, gelten doch viele Krebsarten als ernährungsinduziert. Die Bandbreite der Schätzungen, welcher Anteil der Krebserkrankungen durch die Lebensweise zu verhindern sind, ist sehr groß und reicht von 10 Prozent bis zu 75 Prozent.

Auch angesichts der nur geringen Risikoreduzierung raten die Wissenschaftler dazu, Obst und Gemüse zum Bestandteil der täglichen Ernährung zu machen. Ungeachtet der nur gering sinkenden Krebsraten habe Obst und Gemüse eine schützende Wirkung für das Herz-Kreislauf-System, die gut dokumentiert und durch Studien untermauert sei. Herzerkrankungen sind – vor Krebs – nach wie vor die häufigste Todesursache.

Auch ist noch ist unklar, ob bestimmt Gemüsesorten eventuell vorbeugend gegen bestimmte Krebsarten wirken. Die Studie trennt nicht zwischen verschiedenen Obst- und Gemüsearten, sondern berücksichtigt nur den Gesamtkonsum.

Auch frühere Studien ernüchternd

Dieses Ergebnis kommt nicht unerwartet. Schon seit Jahren gibt es Zweifel an der positiven Wirkung einer vom Menschen gesteuerten gesunden Ernährung. Das Motto „Iss, was Dir schmeckt.“ wird von einer steigenden Anzahl von Ernährungswissenschaftlern propagiert. Die Leistungsfähigkeit der Eigensteuerung des menschlichen Körpers wurde in der Vergangenheit offenbar häufig unterschätzt.

Auch frühere Studien – etwa zum Zusammenhang zwischen Obst/Gemüse-Konsum und Darmkrebs haben bereits für Ernüchterung in der Ernährungsforschung gesorgt. Die fehlende Unterscheidung zwischen Obst und Gemüse ist allerdings problematisch. Gerade der hohe Zuckergehalt von Obst betrachten Teile der Wissenschaft als gesundheitlich bedenklich.

Ergänzungen?

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Kommentare:
  • Anonymous

    nehmt den leuten den mut gesund zu leben gemüse ist mit das gesündeste essen was ich mir vorstellen kann am besten aus den eigenen garten und da geht das problem los, es wird nicht tonnen weise gezüchtet sondern je nach jahreszeit wird gerntet die menge richtet sich nach der größe der familie aber das war eimmal schade drum ein eigener garten war doch was gesundes oder ? ohne chemie und sonstige zutaten leider leider ist diese zeit vorbei ich weiß viele werden jetzt der träumer ja ich weiß aber mir geht es darum das das gemüse in dieser form gesund ist oder

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