Symptome und Anzeichen des Zervixkarzinoms
Gebärmutterhalskrebs

HPV-Schutzimpfung

Die HPV-Schutzimpfung senkt das Risiko für Gebärmutterhalskrebs (Foto: Image Point Fr | Shutterstock)

Der Gebärmutterhalskrebs (medizinisch: das Zervixkarzinom) ist ein bösartiger Tumor des Gebärmutterhalses. Er gehört zu den häufigsten bei Frauen auftretenden Krebsarten. Hauptursache von Gebärmutterhalskrebs ist nach heutigen Kenntnisstand eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus (HPV).

Gegen HPV ist eine Impfung verfügbar, die vor allem jungen Frauen empfohlen wird, die noch nicht mit HPV in Kontakt gekommen sind. Die Schutzimpfung senkt das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, deutlich. Andere Genitalinfektionen und Rauchen gelten ebenfalls als Risikofaktoren für ein Zervixkarzinom.

Gebärmutterhalskrebs Symptome

Gebärmutterhalskrebs Stadien

Gebärmutterhalskrebs Stadien (Abb.: Designua | Shutterstock)

Der Gebärmutterhalskrebs macht oft lange Zeit überhaupt keine Beschwerden, weshalb eine Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen unerlässlich ist. Spätere Stadien der Erkrankung sind von folgenden Symptomen geprägt:

Die typischen Anzeichen des Zervixkarzinoms
Schmierblutungen
süßlich riechender Ausfluss aus der Scheide
Kontaktblutungen beim Geschlechtsverkehr
unregelmäßíge Menstruation
Rückenschmerzen
Schmerzen im Becken
Schmerzen beim Wasserlassen
Schmerzen beim Stuhlgang
Blut im Urin
übelriechender Ausfluss
ungeklärte Gewichtsabnahme
geschwollene Beine
Unterbauchschmerzen
häufiger Harndrang
Blähbauch
chronische Müdigkeit
Appetitlosigkeit
Übelkeit

Was tun?

Lage der Gebärmutter im menschlichen Körper

Lage der Gebärmutter im menschlichen Körper (Foto: Nerthuz | Shutterstock)

Da der Therapieerfolg bei Gebärmutterhalskrebs ganz entscheidend von der frühzeitigen Erkennung und damit einem frühen Therapiebeginn abhängt, sollten Sie beim leisesten Verdacht einen Gynäkologen aufsuchen. Auch außerhalb des „normalen“ Turnus für Vorsorgeuntersuchungen.

Im Rahmen der Früherkennung können bereits die Krebsvorstufen erkannt und in aller Regel erfolgreich und folgenlos behandelt werden. Auch in den frühen Stadien der eigentlichen Krebserkrankung ist der Gebärmutterhalskrebs mit Heilungsraten von über 90 Prozent gut therapierbar. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung verschlechtert sich die Prognose. Haben sich bereits Fernmetastasen gebildet, beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate trotz moderner Therapien nur noch etwa 10 Prozent.

Patientenerfahrungen?

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Hast Du den Verdacht, dass Du unter Gebärmutterhalskrebs leidest? Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Warst Du schon beim Arzt? Beim Spezialisten? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Wie waren die Ergebnisse? Wirst Du bereits behandelt? Wie erfolgreich ist die Therapie? Hast Du Tipps oder Ratschläge für andere Gebärmutterhalskrebs-Patientinnen? Weißt Du etwas über das Zervixkarzinom, das hier fehlt?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

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