Schnelle Hilfe & TherapieHexenschuss Behandlung – Was tun?

Ein Hexenschuss ist lästig und schmerzhaft. Wir verraten, wie man ihn schnell wieder loswird, was man sofort dagegen tun kann, wie man ihm künftig vorbeugt und was es sonst noch zu beachten gibt.

Hexenschuss: Zur Abklärung unbedingt zum Arzt

Hexenschuss: Zur Abklärung unbedingt zum Arzt (Foto: Image Point Fr | Shutterstock)

Es gibt kaum einen Menschen, der nicht schon einmal „von der Hexe geschossen“ wurde, wie es der Volksmund ausdrückt. Gemeint ist der „Hexenschuss“. Dieser stechende Schmerz, der sich im Lendenwirbel zeigt, wenn man sich gebückt hat und danach nicht mehr aufrecht stehen kann, ist sehr ausgeprägt und kann sich ohne ärztliche Behandlung sehr lange hinziehen.

Vorbeugung

  • Auskühlen der Rückenpartie vermeiden
  • regelmäßige, leichte Sporteinheiten, Gymnastik, Dehnübungen
  • Rückentraining beim Spezialisten
  • richtig Bücken (in die Knie gehen)
  • Beine regelmäßig hochlegen

Schnelle Hilfe

  • Rücken wärmen
  • vorsichtige Dehn- und Streckübungen
  • Schmerzmittel (bspw. Ibuprofen)
  • Schonhaltung vermeiden
  • Arzt aufsuchen

Schonhaltung wird zum Problem

Vor allem ist die sogenannte Schutzhaltung ein Problem. Nimmt man eine Haltung ein, die die schmerzende Stelle schützt, verkrampft die Muskulatur dadurch noch mehr und man verschlimmert die Situation unter Umständen.

Wärme und Dehnübungen

Wärme ist bei einem Hexenschuss ebenso hilfreich wie Dehnübungen, um den verkrampften Muskel zu entkrampfen und zu stärken. Auch schmerzlindernde Tabletten helfen, die Verkrampfung zu lösen und so kann man mit dem Strecktraining schneller und schmerzfrei beginnen.

Rückentraining

Stellt sich dieser Muskelschmerz aber immer wieder ein, dann sollte man regelmäßiges Rückentraining in Betracht ziehen. Das kann man auch zu Hause machen und muss nicht zwingend ein Fitnessstudio aufsuchen. Eine Anleitung für diese Übungen gibt es beim behandelnden Arzt.

Hexenschuss: Die Schonhaltung ist kontraproduktiv

Hexenschuss: Die Schonhaltung ist kontraproduktiv (Foto: Dirima | Shutterstock)

Richtiges Bücken ist wichtig

Vor allem ist es wichtig darauf zu achten, wie man sich bückt. In der Regel beugt man sich beim Bücken einfach nur nach vorne. Schonender ist es aber, wenn man dabei in die Knie geht und den Rücken gerade hält. So kann man Verspannungen verhindern und der Rücken hat keine Chance, zu verspannen. Auch ist es von Vorteil, den Rücken warm zu halten, damit die Muskeln nicht auskühlen. Dann sind sie entspannter und zerren nicht so leicht. Auch vor einem Sporttraining nicht ohne Grund dazu geraten, sich erst einmal warm zu machen. Leicht hochgelagerte Beine entspannen den Rücken.

Im akuten Fall sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden! Ein Laie kann einen Hexenschuss kaum von einem Bandscheibenvorfall unterscheiden, der dringende ärztliche Behandlung erforderlich macht.

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