Sonnenverzicht erhöht das Krebsrisiko (Foto: Maridav | Shutterstock)
Man geht davon aus, dass auf einen Hautkrebs-Toten etwa 30 Menschen kommen, die durch die sonnenbedingte Vitamin-D-Produktion vor dem Krebstod bewahrt werden.
Das ist nicht ganz neu. Schon länger gibt es Zweifel an den kampagnenartigen Empfehlung, Sonnenschutzpräparate mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Das Sonnenlicht – speziell die UV-B Strahlung – ist lebenswichtig und auch nicht durch künstliche Zufuhr von Vitaminen zu ersetzen.
Für Vitamin D muss man ins Freie
Wer sich jetzt Büro nach einem Fensterplatz umschaut, dem muss man den „Hoffnungszahn“ leider gleich wieder ziehen. Fensterglas blockt UV-B. Man muss also schon den Hintern – oder zumindest das Gesicht – ins Freie bewegen. Dabei gilt: je größer die Fläche der Haut, die dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, desto besser für die körpereigene Vitamin D Produktion. Man sollte aber auch weiterhin intensive Strahlung (Mittagssonne, Solarium) meiden und auf die Bestrahlung großer Hautareale setzen. 15-20 Minuten pro Tag in Stunden sanfter Sonnenstrahlung reichen.
Bei Studien und Untersuchungen zu Sonnenschutzmittel muss man vorsichtig sein. Es gibt es enge Verquickungen zwischen Forschungsinstituten und Produzenten.
Ich versuche – soweit es geht – auf chemischen Sonnenschutz zu verzichten, der häufig bedenkliche Stoffe enthält. Der Schutz der Haut mit Kleidung und das Meiden intensiver Sonnenstunden sind meines Erachtens die bessere Lösung. Bewohner sonnenintensiver Regionen machen uns das in langer Tradition vor.
[kommie]
» Studie: Dicke Frauen sind häufig depressiv