Symptome und Anzeichen für ein Ösophaguskarzinom
Speiseröhrenkrebs

Speiseröhrenkrebs Symptome

Halsschmerzen und Schluckbeschwerden gehören zur Symptomatik von Speiseröhrenkrebs (Foto: Image Point Fr | Shutterstock)

Speiseröhrenkrebs (med.: Ösophaguskarzinom) gehört zu den eher seltenen Krebserkrankungen des Menschen. In Deutschland rechnet man mit etwa 11.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Wobei mehr als 70 Prozent der Betroffenen männlichen Geschlechts sind. Speiseröhrenkrebs tritt gehäuft im Alter auf. (Altersgipfel bei Frauen 71 Jahre / bei Männern 67 Jahre)

In weiten Teilen Asiens und in Ostafrika tritt Speiseröhrenkrebs deutlich häufiger auf. Als Risikofaktoren gelten das Rauchen, ein hoher Alkoholkonsum und der Konsum von sehr heißen Speisen und Getränken. Auch chronische Entzündungen der Speiseröhre – etwa durch Reflux / Sodbrennen – erhöhen das Risiko für eine bösartige Tumorerkrankung des Organs. Ein hoher Konsum an gepökeltem Fleisch scheint aktuellen Untersuchungen zufolge ebenfalls das Risiko für Speiseröhrenkrebs zu erhöhen.

Speiseröhrenkrebs Symptome

Speiseröhrenkrebs verursacht meist lange Zeit keine Symptome, weshalb über 90 Prozent der Fälle erst in einem späten Stadium diagnostiziert werden:

Die typischen Anzeichen für ein Ösophaguskarzinom
Schluckbeschwerden
Halsschmerzen
Brennen im Hals bei Nahrungsaufnahme
Herzrasen beim Trinken heißer Getränke
Zurückwürgen von unverdautem Nahrungsbrei
Speichelfluss aus dem Mund
Husten
Erbrechen
Heiserkeit
geschwollene Lymphknoten im Halsbereich
ungewollter Gewichtsverlust
verstärkte Speichelbildung
von außen tastbare Knoten
Fremdkörpergefühl im Hals
Sodbrennen
Halsschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen
Appetitverlust
blutiges Erbrechen

Was tun?

Lage der Speiseröhre im menschlichen Körper

Lage der Speiseröhre im menschlichen Körper (Abb.: Sebastian Kaulitzki | Shutterstock)

Wer den Verdacht hat, unter Speiseröhrenkrebs zu leiden, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Als erste Anlaufstelle empfehlen sich Hausarzt, Allgemeinmediziner oder HNO, die ggf. an Spezialisten weiterverweisen können.

Ein Arztbesuch ist vor allem deshalb besonders wichtig, weil eine frühe Diagnosestellung und ein rascher Therapiebeginn ganz entscheidenden Einfluss auf die Heilungschancen haben. Leider werden rund 90 Prozent der Speiseröhrenkrebs-Erkrankungen erst in einem späten Stadium diagnostiziert. Hat der Krebs bereits die umgebenden Lymphknoten befallen oder gar Fernmetastasen gebildet, sinken die Heilungschancen. Speiseröhrenkrebs hat eine 5-Jahres-Überlebensrate von etwa 35 – 40 Prozent.

Patientenerfahrungen?

Dipl.-W.Inf. Sebastian Fiebiger
Medizinjournalist

Hast Du den Verdacht, dass Du unter Speiseröhrenkrebs leidest? Warum? Welche Symptome kannst Du an Dir beobachten? Warst Du schon beim Arzt? Beim Spezialisten? Welche Untersuchungen hat der veranlasst? Wie waren die Ergebnisse? Wirst Du bereits behandelt? Wie erfolgreich ist die Therapie? Hast Du Tipps oder Ratschläge für andere Betroffene? Weißt Du etwas über das Ösophaguskarzinom, das hier fehlt?

Schreib uns Deine Erfahrungen, Ergänzungen und Fragen – direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Du hilfst damit auch anderen Betroffenen.

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