Typische Anzeichen einer Gastritis
Magenschleimhautentzündung Symptome

Magenschleimhautentzündung

Magenschleimhautentzündung (Foto: Syda Productions | Shutterstock)

Patienten, die an einer Magenschleimhautentzündung leiden, zeigen unterschiedliche Symptome. Dabei wird zwischen einer akuten und einer chronischen Magenschleimhautentzündung unterschieden. Die Ursachen können so verschieden sein wie die Symptome. Die Magenschleimhaut ist wie ein Schutzfilm, der bei einer Entzündung angegriffen wird und den Magen nicht mehr vor Enzymen und Magensäure schützen kann.

Magenschleimhautentzündung Symptome

Typische Anzeichen der Gastritis
Magenschmerzen
Übelkeit
Erbrechen
Kopfschmerzen
Völlegefühl
Appetitlosigkeit
häufiges Aufstoßen
belegte Zunge
Mundgeruch
Sodbrennen
Blähungen
Durchfall

Akute Magenschleimhautentzündung Symptome

Gastritis Symptome

Gastritis Symptome (Abb.: Irina Strelnikova | Shutterstock)

Betroffene, die an einer akuten Magenschleimhautentzündung leiden, klagen über unterschiedliche Beschwerden. Zum einen können Magenschmerzen auftreten, sobald etwas gegessen wurde. Darüber hinaus kommt es vermehrt zu Erbrechen und Übelkeit, die bei Nahrungsmittelvergiftungen auftreten können. Patienten können auch an Kopfschmerzen, Völlegefühl und Appetitlosigkeit leiden. Es kann ein Hinweis auf die Erkrankung sein, wenn häufiges Aufstoßen auftritt. Ein weiteres Indiz für eine akute Erkrankung kann auch eine belegte Zunge und Mundgeruch sein, der vorher nicht auftreten ist. Die Beschwerden treten bei Patienten oft dann auf, wenn Nahrung aufgenommen wurde und das auch schon in kleinen Mengen. Sollte es sich nur um eine leichte Magenschleimhautentzündung handeln, verschwinden die Symptome nach wenigen Tagen.

Chronische Magenschleimhautentzündung Symptome

Viele Patienten merken zunächst nicht, dass sie an einer chronischen Magenschleimhautentzündung erkrankt sind. Das liegt daran, dass zu Beginn der Erkrankung häufig gar keine Beschwerden auftreten, sodass die Erkrankung zunächst unentdeckt bleibt. Ein frühes Anzeichen ist der sogenannte „Hungerschmerz“. Dieser Schmerz tritt auf, wenn längere Zeit nichts gegessen wurde. Meist kann dann nicht viel Nahrung aufgenommen werden. Häufig kommen Sodbrennen oder Blähungen hinzu und es kommt im weiteren Verlauf zu Durchfall oder einem Druckgefühl im Brustbereich. Bei der chronischen Magenschleimhautentzündung kommt es unweigerlich zu Blutungen, die länger anhalten können. Dadurch sinkt die Leistungsfähigkeit stark. Die Blutungen stammen von Schädigungen des Bindegewebes, welches unter der Schleimhaut liegt.

Ergänzungen & Patientenerfahrungen:

Kommentieren? 28.04.2017
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