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Dauer, Therapie, Männer

Wechseljahre

Wechseljahre

Die Wechseljahre sind Jahres des Umbaus für den weiblichen Körper (Foto: STUDIO GRAND OUEST | Shutterstock)

In diesem Artikel: Was man über die Wechseljahre wissen muss: Wie lange sie dauern, welche körperlichen Beschwerden zu erwarten sind, die Wechseljahre des Mannes.

ICD-10: N95 Klimakterische Störungen

Ärztliche Anlaufstellen: Hausarzt, Allgemeinmediziner, Gynäkologe

Lesezeit: 7 Minuten

Die Wechseljahre (Menopause) werden auch als Klimakterium der Frau bezeichnet. In den einzelnen Phasen verändert sich der Organismus durch eine hormonelle Umstellung, die die Fruchtbarkeit des weiblichen Körpers beendet. Der Beginn der Wechseljahre variiert individuell. Bei einigen Frauen treten die Wechseljahre bereits mit Anfang 40 auf – bei anderen hingegen setzen die Veränderungen erst ab Mitte 50 ein. Die große Varianz geht nicht auf krankhafte Erscheinungen zurück.

Therapie

Um die Beschwerden der Wechseljahre zu verhindern oder zumindest zu lindern, wird der zuständige Gynäkologe Hormonersatzpräparate verschreiben. Die Hormontherapie hilft bei Wechseljahresbeschwerden in der Regel recht gut. Allerdings darf sie nicht bei jeder Frau angewandt werden. Frauen mit Brustkrebs, Gebärmutterkrebs oder bereits stark erhöhten Blutdruckwerten ist von dieser Therapie abzuraten. Jedoch gibt es für diese Frauen pflanzliche Mittel, welche eine ähnliche Wirkung haben. Zu nennen ist hier exemplarisch die Traubensilberkerze.

Auch mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung kann man den Symptomen der Wechseljahre entgegenwirken.

Alter – Ab wann kommen Frauen in die Wechseljahre?

Die Wechseljahre beginnen etwa mit dem 45. Lebensjahr, können bis zum 70. Lebensjahr anhalten. Sind die Eierstöcke durch eine Operation vorher entfernt worden, setzen die Wechseljahre (Menopause) sofort ein. Eine Menopause vor dem 40. Lebensjahr als vorzeitiges Klimakterium bezeichnet.

Dauer – Wie lange dauern die Wechseljahre?

Grundsätzlich lassen sich die Wechseljahre in verschiedene Phasen einteilen: die erste Phase ist die sogenannte Prämenopause – diese tritt etwa zwei bis sieben Jahre vor der letzten Regelblutung auf und kündigt sich oft durch unregelmäßige Blutungen an. Auch eine Dauerblutung, die mehrere Wochen anhalten kann, ist in dieser Phase durchaus keine Seltenheit.

Die Dauer der Wechseljahre ist individuell sehr verschieden. Beginnen die Wechseljahre regeltypisch mit dem 45. Lebensjahr, ist die Menopause (das Ausbleiben der Regelblutung) zwischen dem 50. und 52. Lebensjahr erwarten. Der hormonelle Umbau des Körpers ist damit jedoch nicht abgeschlossen. Die sich anschließende Postmenopause kann sich bis weit in das Alter der Frau fortsetzen.

Anzeichen

Typische Symptome & Anzeichen der Wechseljahre
Hitzewallungen
Schweißausbrüche
Ausbleiben der Regelblutung
unregelmäßige Periode
Scheidentrockenheit
unangenehmes Gefühl bei Geschlechtsverkehr
fehlendes sexuelles Verlangen
aber auch übersteigerte Lust möglich
trockene Haut
Haarausfall, dünnes Haar
vermehrtes Haarwachstum im Gesicht
Gewichtszunahme, Tendenz zum Übergewicht
Herzklopfen
Schwindelanfälle
eingeschlafene Füsse, Beine, Arme und Hände
Schwellung von Gelenken
Kribbeln in Finger oder Zehen
häufige Harnwegsinfektionen
Inkontinenz
depressive Stimmung
Schlafstörungen
Schwäche
Antriebslosigkeit
übersteigerte Angst
Panikattacken
Spannungsgefühl und Schmerzen in der Brust
Stimmungsschwankungen
Wutausbrüche
schnelle Erschöpfbarkeit, verminderte Leistungsfähigkeit

Das Einsetzen der Menopause kann völlig unbemerkt verlaufen, aber auch mit Beschwerden wie den typischen Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und vor allem Gewichtszunahme einhergehen. Alle auftretenden Anzeichen gehen meist nach dem Einsetzen des Klimakteriums zurück.

Jede Frau spürt die Symptome der Wechseljahre anders. Während einige Frauen deutlich mit Beschwerden zu kämpfen haben, spüren andere Frauen kaum gesundheitliche Veränderungen. Statistiken zufolge leiden etwa ein Drittel der Frauen stark unter den Wechseljahresbeschwerden, während ein weiteres Drittel keinerlei Beschwerden hat.

Die am häufigsten auftretenden Wechseljahresbeschwerden sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schwindel. Damit verbunden ist meist auch ein erhöhter Blutdruck. Auch von Müdigkeit oder Herzrasen sind zahlreiche Frauen betroffen. Viele Frauen sind deutlich gereizter und nervöser, manche sogar depressiv. Auch ein vermindertes sexuelles Verlangen wird häufig beobachtet.

Körperliche Veränderungen

In Folge der Wechseljahre kommt es zu zahlreichen weiteren Veränderungen im weiblichen Körper. So schrumpfen beispielsweise die Scheide, die Brustdrüsen und auch die Gebärmutter. Die gesamte Haut wird dünner, was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen kann. Auch entwickelt jede vierte Frau nach den Wechseljahren eine Osteoporose; mit der entsprechenden Hormonbehandlung kann dieses in vielen Fällen verhindert werden.

Die Zahl der Eibläschen, der sogenannten Follikeln, von denen jede Frau bei der Geburt mehrere Millionen im Körper trägt, nimmt bis zu den Wechseljahren stetig ab. Mit Erreichen der Menopause, also mit etwa 50 Jahren, sind schließlich keine Follikel mehr vorhanden.

Was sind die häufigsten Beschwerden?

Zu den typischen Beschwerden in den Wechseljahren gehören beispielsweise plötzliche Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Diese können nachts auftreten, aber auch tagsüber kommen und gehen. Die Schwere ist von Frau zu Frau verschieden. Wenn die Probleme in der Nacht auftreten, kann es auch zu Schlafstörungen kommen.

Ein weiteres häufiges Symptom ist das Schwindelgefühl. Ähnlich wie bei Schwangeren kann es plötzlich auftreten und die Frau zwingen, sich kurz hinzusetzen. In besonders schweren Fällen ist es mit kurzzeitiger Ohnmacht verbunden. Gelegentlich leiden Frauen auch unter migräneartigen Kopfschmerzen sowie der subjektiven Empfindung kribbelnder, tauber oder schmerzhafter Gliedmaßen sowie sporadischem Herzjagen.

Neben den körperlichen Beschwerden kommt es häufig auch zu psychischen Problemen. Typisch sind depressive Verstimmungen, wenn Frauen bewusst wird, dass sie bald keine Kinder mehr bekommen können. Selbst, wenn sie gar keinen Kinderwunsch mehr haben, ist die Endgültigkeit für viele Frauen eine starke psychische Belastung. Gleichzeitig kann es zu erhöhter Reizbarkeit, aggressivem Verhalten und labilen Stimmungen kommen, die für die betroffene Frau untypisch sind. Sie können bis zur nervösen Erschöpfung führen.

Andropause: Die Wechseljahre des Mannes

Wechseljahre Mann

Auch Männer können Wechseljahresbeschwerden plagen (Foto: goodluz | Shutterstock)

Ab dem 40. Lebensjahr können bei einem Mann die Wechseljahre auftreten. Der medizinische Begriff hierfür lautet Andropause. Die Mediziner gehen davon aus, dass die Andropause durch hormonelle Schwankungen im Körper ausgelöst werden kann. Bis zum 30. Lebensjahr nimmt die Produktion des Hormons Testosteron zu. Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr verläuft diese Hormonproduktion in der Regel gleichbleibend.

Jedoch verringert sich die Hormonproduktion nach dem 40. Lebensjahr um ein bis zwei Prozent jährlich. Die Symptome können in Form von physischen und psychischen Leiden – wie zum Beispiel Erschöpfung, Müdigkeit, sexuelle Unlust, Reizbarkeit, Schweißausbrüche – auftreten. Ebenfalls typische Beschwerden sind depressive Verstimmungen und ein gesteigertes Schmerzempfinden. Nicht selten lässt die Produktivität des Mannes bei diesen subjektiven Krankheitsgefühlen nach. Hierdurch können Probleme am Arbeitsplatz sowie im familiären Bereich entstehen. Durch die plötzlichen Stimmungsschwankungen kann es zu gravierenden Partnerschaftskonflikten kommen. Meist isolieren sich die Betroffenen zunehmend.

Echte Wechseljahresbeschwerden?

In erster Linie sollte medizinisch abgeklärt werden, ob es sich beim Auftreten dieser Symptome um die zuvor beschriebene Andropause handelt. In einigen Fällen handelt es sich um eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes aus psychischen Gründen. Denn das Altern selbst ist auch für Männer nicht immer einfach. Der Haaransatz wandert in Richtung Nacken. Falten bilden sich. Die Muskelkraft lässt nach. Die Bewusstwerdung des Alterungsprozesses kann echte psychische Krisen auslösen. Eine psychologische Therapie bzw. Begleitung kann in diesem Fall sinnvoll sein.

Testosteron-Therapie

Sind die Beschwerden in der Andropause begründet, können sie mit einer hormonellen Behandlung gelindert werden. Es wird eine Ersatztherapie mit Testosteron in Form von Injektionen oder Tabletten eingesetzt.

Studien, News & Updates:

Hast Du Angst vor den Wechseljahren?

Bist Du schon in der Menopause? Wie erlebst Du diese Phase des Lebens? Hast Du körperliche oder psychische Beschwerden? Was hilft dagegen? Hast Du Tipps oder Anregungen für Frauen im Klimakterium? Schreib uns Deine Meinungen, Fragen und Erfahrungen – direkt unter diesem Artikel in den Kommentaren.

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Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es schon 25 Kommentare. Diskutiere mit!
  • 🕝 Anonymous

    Das alles bekomme hätte ich nicht gedacht Schwindel und Gelenk schmerzen Depression und schlaft Störungen aber ich lenke mich Tagsüber mit Arbeit ab und habe einen tollen Mann der steht mir bei schon 39 Jahre

  • 🕝 Anonymous

    Mich hat es auch aus der kalten erwischt eines morgens konnte ich nicht mehr aufstehen Übelkeit,Herzrasen,Starke Schmerzen DER Halsmuskulatur, Übelkeit dauernder Würgereiz und fürchterliche Kopfschmerzen.Nach mehrmaligen Krankenhausauffenthalten bei denen nichts wirkliches gefunden wurde und ich fast in der Psychiatrie gelandet wäre weil man mir nicht glaubte habe ich es aufgegeben einen Arzt zu besuchen.Mittlerweile kämpfe ich seit 5 Jahren mit verschiedensten Beschwerden.Das Internet hat mir sehr geholfen mitlerweile habe ich festgestellt das ich in den WJ bin und das die diese verrückten Symptome erzeugt.Und das konnte mir vor 5 Jahren kein Arzt sagen.

  • 🕝 Schischi

    Also ich finde,jeder Lebensabschnitt ist schön.Jammern bringt nix.Was mich aber momentan fast zum Wahnsinn treibt ist,dass ich ständig meine Füße kühlen mag,da ist so eine Hitze,es geht bis zu den Waden.Gelenkschmerzen ,Kreislauf ,Migräne usw, kenne ich .Man sollte sich nicht so viel selbst beobachten und sich was einreden.Einfach leben .Ich glaub das ist von Frau zu Frau verschieden.Ich hab so und so keine Freundinnen,sondern nur Männer als Freunde,denn die sind die besseren Freundinnen.
    Macht kein großes Ding aus den WECHSELJAHREN

  • 🕝 JIll

    Seit 2 Jahren wechseln sich die oben genannten Beschwerden ab, oder treten auch zusammen auf. Depressionen habe ich Gott sei Dank (noch?) nicht. Das Internet hilft mir viel, denn dort sprechen Frauen offen darueber, und es macht einem klar, dass es nicht so schlimm ist und irgendwann ist man hoffentlich mit den Wecheljahren durch und kann sich mit dem richtigen Altwerden befassen. WIe sagt man doch so schoen: „Da muss man eben durch“.

  • 🕝 Susanne

    Ich bin glaube ich, jetzt auch in den Wechseljahren. Hitzewallungen ab und zu. Nun im Juni fingen andere Symptome schleichend an wo ich nicht sicher bin wovon das ist.
    Schluckstörung, hatte kein Appetit hatte daher 7kg abgenommen. Habe das Gefühl wie als wenn der Hals dich geworden ist und irgendwie eine Gewebeveränderung. War bei etlichen Ärzten incl. Krankenhaus – ohne Befund.

    Dann hatte ich ein MRT der HWS da kam dann russischen dass ich ein Bandscheibenvorfall habe an der Halswirbelsäule mit einer Verengung, soll Verschleiß sein. Bekomme nun dafür KG.

    Tja aber das Globusgefühl ist echt nicht toll. Geht einfach nicht weg…

    Werde mal mit meiner Frauenärztin reden wegen Wechseljahre, vielleicht hat sie ne Idee, Bilder mir die Symptome nicht ein.

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